—ů———
——
— r ů—
——
—
1
dei ber Tache ist, daß er vom Terrainhändler auch noch eine Rate des Baugeldes bekommt, die ebenfalls durch hypothekari⸗- ig sichergestellt wird. Davon bezahlt er einen
3 1 Ilg N.* 77— Teil der Lieferungen und?, er selbst lebt davon einige * 5
Monate, und wenn dann zum Zusammenbruch komm )en die Handwe id Lieferanten leer aus, der Terrain- gehen N
händler aber
dem Grund„nimmt de idstück mitsamt dem darauf erbauten Hause wieder in sein⸗ esitz. 8 ird tte! Intern ein Werkzeug zur So wird der mittellose U f ein Werkzeug 31 Bereicherung der Terrainbesi die nun die fertigen Häuser verkaufen. Das ist der 2 us, vermittelst dessen der
is ins Ungemessene in die Höhe je Sache kann nur klappen, N Raffinierteste ausgenutzt wird. Das zeit heshalb trotz leer⸗ stehender Wohnungen immer weiter gebaut vird und die Mieten immer hoch bleiben und sogar noch höher werden. Das Bauen wird ja nicht von den Hausbesitzern besorgt, sondern von den Bauunternehmern und den Terrainhändlern. Und die verdienen am Bauen. Die letzteren haben auch Kapital genug, um unter Umständen eine schlechte Zeit durch zuhalten. Ja es kommen noch sonderbarere Dinge vor. So sind z. B. bei der Bebauung des Tempelhofer Feldes Gesell schaften beteiligt, die auch anderwärts in Groß Berlin große Terains besitzen. Si sich also sozusagen selbst Kon— kurrenz. Wie geht 1 die Hand auf das neue Terrain gelegt, damit nicht andere es nehmen und ihnen etwa durch billigere Preise Schaden für ihre anderweitigen
Bekanntlich ist für das Tempelhofer Feld der unheimliche Preis von 72 Millionen Mark bezahlt wor— den. Dies geschah eben zu dem Zweck, auch auf den anderen Berliner Terrains die Preise hochzuhalten.
l Aus diesen
Preis des Grund und B getrieben wird. wenn der Boden
8
Sie haber Ie Abe!
Zusammenhängen ist zu ersehen, daß eine Verbilligung und Verbesserung der Wohnungen für die Masse des Volkes vor allen Dingen einen Eingriff in den Terrain—
handel und die Terrainspekulation erfordert. Denn da sitzt die Wurzel des Uebels.
Kapitalist und Kapitalismus.
Es ist ein alter Trick der Gegner sozialistischer Weltanschau— ung, zu sagen: Es ist töricht und anmaßend, daß Ihr über die Ausbeutung durch den Kapitalismus jammert und gegen ihn zu Felde zieht. Gewiß, es gibt Scharfmacher und Ausbeuter, auf die Eure Anklagen zutreffen mögen, die in ihrer Profitgier keinerlei Rlicksicht nehmen auf das Wohl und die Gesundheit ihrer Arbeiter und Angestellten. Aber um dleser einzelnen willen darf man doch nicht die Gesamtheit verdammen! Ihnen stehen doch auch so und so viele andere Arbeitgeber gegenüber, die ein warmes Herz für ihre Arbeiter haben, und die auch wirklich alles Mögliche tun, um ihren Dienstnehmern ein behagliches Dasein zu schaffen.
Man mag einmal ruhig zugeben: Es gibt auch Unternehmer, Kapitalisten, die ein sozlales Gefühl haben und sich bemühen, ihren Arbeitern entgegen zu kommen. Aber Tatsache ist doch, daß auch sie alle einen Unternehmergewinn beanspruchen, Verzinsung, Amor⸗ tisatlon ihres ererbten Kapitals; und wo soll diese Verzinsung, dieser Gewinn herkommen, wenn nicht aus den Werten, die andere im Betriebe erschufen? Und ob die einzelnen Unternehmer nun wollen oder nicht,— sie sind geradeswegs gezwungen, diesen ihren„Profit“ sogar auf einer gewissen, recht beträchtlichen Höhe zu halten, und vielleicht noch immer weiter zu steigern. Darüber kann sie die sozialste Gesinnung nicht hinwegbringen.
Es liegt nämlich garnicht so sehr in dem freien Willen des ein⸗ zelnen Arbeitgebers, in welcher Weise in seinem Unternehmen die Verteilung des Gesamtarbeitsertrages unter Kapitalisten und Ar⸗ beiter vor sich gehen soll: der einzelne steht vielmehr unter einem gewissen wirtschastlichen Zwang, dem er folgen muß.
Je weniger in einer Industrie noch Maschinen zur Anwendung gelangen, umso mehr gilt das; in gewissem Maße trifft es aber auch auf alle Industrien zu., selbst jene, in denen Dampf und Elektrizität bereits die Hauptmasse der Arbeit verrichten. In jedem Falle werden die Arbeiterlöhne und die Angestelltengehälter doch einen nicht unwesentlichen Teil der Betriebskosten ausmachen.— Nehmen wir nun auch einmal einen Arbeitgeber mit sehr arbeiter⸗ Herzen: er möchte aus seinem Betriebe wirklich nur
as herauswirtschaften, was er selber unbedingt verbraucht, und alles übrige den Arbeitern lassen. Aber schon zeigt sich da, daß der einzelne Unternehmer Konkurrenten hat; Konkurrenten, die sich den Teusel um das Wohlbehagen ihrer Arbeiter kümmern, die vor allem selber profitieren wollen, und nicht zu knapp: die machen lich garnichts daraus, Schundlöbhne zu zahlen; sie können es, da es
ihnen in ber Regel an einem Angebot billiger Arbeitskräfte nicht fehlt; macht doch die Einführung von neuen Maschinen immer wieder Männer und Frauen arbeitslos, die froh sind, auch für eine jämmerliche Bezahlung an anderer Stelle wieder unterzukommen. — Es ist aber klar, daß jene Arbeitgeber, die die geringeren Löhne zahlen, auch billiger produzieren können; das bedeutet wiederum, daß sie in den Stand gesetzt werden, ihre Waren billiger auf den Markt zu bringen. Vielleicht tun sie es nicht gleich, sondern be⸗ halten den größeren Profit für sich; aber selten, um davon bloß ein besonders luxuriöses Leben zu führen; gewöhnlich sparen sie die Gelder ganz oder zum Teil, um mit ihnen zu gegebener Zeit den Betrieb vergrößern und praktischer einrichten zu können; um neue Erfindungen anzukaufen und zu verwerten oder um eine besondere Reklame zu entfalten. Ist so erst noch eine Zeit der Vor⸗ bereitung vergangen,— dann können sie mit umso größerer Wucht loslegen, dann sind sie in der Lage, mit umso größerem Effekt ihre Preise herabzusetzen. Die Disserenz kann sogar verblüffend werden.
Keiner wird es den Käufern verdenken, wenn sie nun die billigeren Produkte den teureren vorziehen. Der Skrupellose wird dem Arbeitersreundlichen die Kunden wegfangen. Dieser kommt in die Gefahr, mit seinen Waren sitzen zu bleiben,— es sei denn, daß er sie unter dem Selbstkostenpreis verkauft. Beides läuft auf das⸗ selbe hinaus: auf seinen wirtschaftlichen Ruin. Von der Kon⸗ kurrenz überflügelt, verdrängt, muß er den Konkurs anmelden, ist für immer erledigt.
Wie ein Damoklesschwert schwebt diese Gefahr über jedem Fabrikanten, über jedem Arbeitgeber. Und auch, wo eine besondere Profitgier fehlt, muß schon das Selbsterhaltungsinteresse treiben und stoßen, dieser Gefahr vorzubeugen. Auch der Sozialgesinnte muß ihretwegen die Löhne drücken, die Arbeitszeiten hinaufzusetzen bestrebt sein, solange er eben Konkurrenten neben sich hat; das heißt, solange wir die privatkapitalistische Produktion und nicht die sozialistische, die gesellschaftliche haben.
Gewiß kann und wird in dem Betriebe eines humanen Ar⸗ beitgebers eine größere Arbeitsfreudigkeit herrschen; höhere Löhne machen den Körper kräftiger, längere Erholungszeiten lassen in den Stunden der Arbeit umso eifriger zupacken. Das könnte, zu⸗ mal wenn die Lohndifferenz nicht gar zu groß ist, in manchen Fällen das Gleichgewicht wieder herstellen,— wenn der Skrupellose nicht die Möglichkeit hätte, immer neue Kräfte einzultellen, sobald die alten verbraucht sind oder nicht mehr willenlos ihre ganze Kraft anspannen. Dadurch wird in der Regel jedoch schon verhindert, daß der regere Arbeitseifer der Gutentlohnten den höheren Profit der skrupellosen Konkurrenz wettmacht. Und im übrigen,— was die„Ausbeutung“ anbetrifft, die Aneignung eines Teiles der Ar- beitswerte, so gibt trotz besserer Löhne und kürzerer Arbeitszeiten der sozialgesinnte Arbeitgeber in einem solchen Falle dem unsozialen ja auch nichts nach; er gebraucht nur eine weniger fühlbare, ange⸗ nehmere Art der Ausbeutung, und weiter nichts.
Es kann vorkommen, daß ein Unternehmer keine direkte Kon⸗ kurrenz hat. Aber ist er deshalb von dem wirtschaftlichen Zwang, der ihn zum Ausbeuter macht, befreit? Nur in den seltensten Fällen; nur, wo er ein natürliches Monopol besitzt, das ihm kein anderer nachschaffen kann: es wäre ein Zufall, wenn einem solchen Monopolunternehmen einmal gerade ein Mann mit humaner Ge⸗ sinnung vorstände, und für die Allgemeinheit würde ein solcher Einzelfall auch nur wenig bedeuten. Wo es sich nicht um Mono- pole handelt, ändert auch die augenblickliche Konkurrenzlosigkeit des Arbeitgebers nichts: denn läßt er die Zügel am Boden schleisen, so muß er gewärtigen, daß sich ihm im nächsten Augenblicke bereits eine Konkurrenz auf die Nase setzt.
Die Unternehmer einer gewissen Industrie können sich einigen, zumal wenn es ihrer nur noch eine geringe Anzahl gibt; sie setzen dann gemeinsam die Preise sest und schalten die Konkurrenz unter einander aus. Aber doch nur scheinbar, denn die Möglichkeit einer Sprengung des Kartells liegt nie außer dem Bereich der Möglich⸗ keit,— und für den dann beginnenden, umso erbitterteren Wett⸗ kampf muß sich jeder beizeiten rüsten. Und nebenbei ist es in der Regel auch noch so, daß die Kartellpreise wegen der Auslands- konkurrenz im Interesse des Absatzes so bemessen werden, daß auch bei gutem Willen für die Arbeiter nicht mehr übermäßig viel herausgewirtschaftet werden kann.
Wohin man auch sieht,— immer das gleiche Bild! Solange wir die privatkapitalistische Produktion haben, kann der einzelne nicht gegen ihren Stachel löcken,— selbst wenn er es wollte. Es gibt eine Grenze— hier nah, dort weiter entfernt— über dle hinaus auch der sozialgesinnte Unternehmer heute seinen Arbeitern in der Gewährung von Löhnen und freier Zeit nicht entgegen⸗ kommen kann.
Damit, daß man auf die schimpft, die ihre Arbeiter und Ange⸗ stellten am unverschämtesten ausbeuten, ist es also allein noch nicht getan. Natürlich: stie müssen den Zorn und die Empörung am ehesten reizen. Ihnen wird die Arbeiterschaft, die durch ihre Or⸗ ganisation Kraft erlangt hat, zunächst aufs Fell rücken müssen. Erst wenn man ihnen auf die Finger geklopft hat, wird man daran gehen können, auch in den anderen Betrieben bessere Arbeits⸗ bedingungen zu verlangen. Aber im Übrigen: der letzte Schuldige ist der Kapitalismus als solcher, ist das System, das heute herrscht, das die Konkurrenz schafft, die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen möglich macht und zugleich zur Not⸗ wendigkeit erhebt. Gegen das System des Kapitalismus als solches muß daher der Kampf gehen, der gewerkschaftliche wie der politische.
———
5 4 1 1 14 * 14 4 ö 1 * f 1 5 . 1 . 1 1 1 1
genu Spt. legen schen setzte Düt das
Dipl schri nati Frat nicht schri alle


