9——
r
9———
——
—
r
rr
einfachen Verrichtungen geteilt, sie wird mit Maschinen getan
und in großen Fabriken ausgeführt.
Durch die Arbeitsteilung, Maschinen Fabrikarbeit, wurde die Familie zerstört und hörte auf, meinschaft zu sein. ten in verschiedenen Fabri⸗
eine Arbe Mutter, e ken, Werkstätten nd Bur
Mr 1 1 un? Arbeitszeit und
und Erziehung
Je! ind Töchter arbei ind Tochter arbei
ziehungsgemein beits gemein] Als die Arbei
enten di 17 rnten die&
1 da war die Arbeitserziehung eine d
der Staat hatte kein Bedürft
tel aller Familien in den Städten und
Segen der bildenden und erziehenden Arbeit
sie durch Arbeit für die Arbeit gebildet wer
9 die Zünfte vortrefflich den, und die meisten Jünglinge können nicht mehr beim Meister einen Beruf er- hat ganze Gewerbe i geschaffen, in d in denen es also ieister geben kann. Um die jungen Leute lehren, braucht es Lehrwerkstät n, Handelsschulen, Landwirtschafts⸗ g Das soziale hat sie gebieterisch verlangt und das Gemeinwesen
Einst beso
bildung. Aber
5 ünfte sind ver
lernen. Die wirtschaftliche Entwickelun beseitigt und neue Gewerbe und Ind
Fon foi ne 1 ui mMoister 4* denen es keine Hal dwerksmeister gibt, u
tri
erbeschule
sche und polytechnische Schulen.
en müussen. N U
neue öffentliche . n N V Telephon, W.
Schlachthäuser, Straßenbahnen usw. entstehen,
1
wird d aaa* wird das* lle und
bildung, und ein de Iytoresso ha* Interesse hat der Arbeit zur Arbeit
Die Arbeitsschule ist eine sozialpolitische
tlichen Wettkampf geben kann.
der be
werden zieml 7
Handelsschul schulen usw.,
schule umgestaltet werden.
schule zur Arbeits
Die Arbeitsschule als pädagogische Not ⸗
wendigkeit.
a) Arbeit und körperliche Erziehung. richt bloß eine soziale und politische ist auch eine pädagogische,
** e Ar tsschi Notwendigkeit, sondern
Notwendigkeit
Was ist das Ziel der Erziehung? =
2
N Qi!„ Frzio hung A7
Das Ziel der Erziehung ist die ha Men s chen 5 dyn Mee 0 dung
W̃* 1 nter U sche
11* 8* 18 allseitige* le
e. 1
und K d d 8 —* 5 f Fühler d Denk 1 d 85 8 8 lese l 1 1 V 1 det we
reaus. Durch Verkür er Kinderarbeit kann woh Familie, aber es kann nie wieder hergestellt werden. loch Haus- und Familiensache war, er die Arbeit vom Vater und von der Mutter,
ige Aufgabe für Arbeits- ng durch Arbeitsschulen zu sorgen. Heute aber, da neun f industriellen
j 2 f Staat und Gesellschaft hohes, ein Lebensinteresse daran, daß die Rinder den reicher
*
ie Handarbeit durch die Maschinenar mehr der Kleinbetrieb durch den Großbetrieb verdrängt wird, und je mehr neue Industrien, neue Arbeitsmethoden und iebe, wie Eisenbahn, Post, Telegraph, orgungen, Gas- und Elektrizitätswerke, desto größer individuelle Bedürfnis nach Arbeits- größeres materielles und moralisches
it an der öffentlichen Erziehung durch
Nohvendigkeit. ie Arbeitsschule ist besonders notwendig für die große Masse sitzlosen Hand- und Kopfarbeiter, weil nur sie den pfarbeiter, weil nur sie den Kindern der Besitzlosen eine
r für das Leben sein und eine Ausrüstung für
0 enden und wohlhaber h gut auf ihren Beruf vorbereitet, denn für sie ist gesorgt durch Hochschulen, Polytechniken, 1
en, Eisenbahn- und Postschulen, Landwirtschafts⸗ aber für die Kinder der Arbeiterschaft ist nicht gesorgt. Für sie muß die Volksschule und die Fortbildungs-
monische
Bildung und Erziehung sollen der viersachen Natur des
Menschen gleichmäßig gerecht werden, nämlich:
1. Seiner physisch-körperlichen Natur.
2. Seiner geistig-seelischen Natur.
8. Seiner sozial'politischen oder beruflich bürgerlichen Natur.
4. Seiner moralisch-ästhetischen Natur.
Wird unfere Lernschule allen diesen Seiten der
Menschennatur gerecht?
Durchaus nicht! Sie pflegt hauptsächlich die geistige,
und zwar die passiw geistige Natur des Menschen und ver-
nachlässigt seine physisch körperliche, seine wollende und han ·
delnde Natur.
Das Entwicklungsgesetz und Lebensprinzip des Kindes
verlangt jedoch gebieterisch körperliche Tätigkeit in Sssue
und Luft, aber unsere Lernschule zwingt es zum Stillesitzen
in geschlossenen Räumen.
Das Kind hat ein lebhaftes Interesse an allem Leben;
digen, Beweglichen, Tätigen und Wirklichen, aber die Lern-
schule bietet ihm zuviel Ubstraktes und zu wenig Wirkliches,
zu viel Theorie und zu wenig Praxis.
Das Kind will gestalten und schaffen, bilden und bauen, ändern und modeln, aber die Lernschule gibt diesem herrlichen Triebe seiner beruflischkünstlerischen Natur keine Nahrung und Richtung.
Das Kind hat infolge seines lebhaften Bewegungstriebes einen starken Willen; aber unsere Lernschule lenkt diesen Willen nicht zum praktischen Tun und zum nützlichen und guten Handeln.
Die Lernschule wird der kindlichen Natur nicht gerecht und sie erfüllt die Grundforderung der Pädagogik nicht, daß Bildung und Erziehung der Natur des Menschen gemäß sein sollen.
Wohl aber erfüllt die Arbeitsschule diese Grundforde⸗ rung der Pädagogik und wird der Natur des Menschen nach allen Seiten gerecht.
Die Arbeitsschule wird der physischen Natur des Kindes gerecht, denn die pädagogische Handarbeit befriedigt den Trieb des Kindes zur Tätigkeit, zum Bilden und Bauen, Formen und Schaffen.
Beobachten wir doch nur einmal die Kinder bei der Arbeit! Alles atmet Lust und Freude an ihnen. Sie find glücklich im gestaltenden Tun.
Um der Bildung des Körpers zu diener und um die Schäden der Lernschule zu mildern, hat man schon lange den Turnunterricht und man hat neuerdings auch Spiel und Tanz, Schwimmen und Wandern in die Schule eingeführt.
Wir begrüßen mit Freuden diese Reform der Lernschule; aber alle diese Leibezübungen können die Handarbeit doch nicht erseten, denn sie können die feineren Muskeln und Nerven der Hand, der Arme und Beine, sowie des Körpers nicht zur schöpferischen Arbeit und zur Kunst bilden.
Das kann nur die pädagogische Handarbeit tun, und darum steht sie hoch über allen bloßen Leibesübungen.
Der menschliche Körper ist die vollkommenste Fabrik. Er erzeugt seine eigenen Bei egungsmaschinen und baut seine eigenen wunderbaren Arbeitsmaschinen. Die Leibesübungen können nun wohl die Motoren des Körpers stärken, aber sie können niemalt seine feinen Arbeits maschinen vervollkommnen.
Darum Ruhm und Preis der Handarbeit als Mittel der Körperbildung.
Der Katheder⸗Sozialismus.
UHuf dem evangelisch-sozialen Nongreß, der in den Pfingsttagen zu Essen versammelt war, hat sich eine denkwürdige Szene abge⸗ spielt. Adolf Wagner mußte den Kathebersozialtsmus gegen zwei jüngere Lollegen, den Nationalökonomen Prosessor v. Wiese und den Theologen Martin Rade verteidigen, und der Beifall, der dem Alten gespendet wurde, konnte nicht darüber hinwegtäuschen, daß es nicht nur in den Lehrsälen der Hochschulen mit der Vorherrschaft des Kathedersozialismus zu Ende ist, sondern daß selbst eine Ge⸗ meinschaft, wie der evangelisch-soziale Kongreß, sich von den Grund⸗ ideen abkehrt, zu deren Verbreitung und Popularisterung sie ur⸗
lprünglich geschaffen war. Noch eine hohe Säule zeugt von pere
e


