Ausgabe 
2.7.1912
 
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man nur einen Blick in a um ein Bild von den große d neuen schen Gedanken dieses großen Mannes

und schwachen Seiten zu erkennen.

Gedanken Rousseaus. Gewalt und Recht.

Der Mensch ist frei geboren, und er befindet sich überall in Banden. Mancher hält sich für den Herrn der an deren t sich dieser act voll⸗ zogen? Ich weiß es nicht. Was kann ahn*

Ketten 1 und ist doch mehr Sklave als sie. Wie lassen? Ich glaube, diese Frage lösen die Kraft betrachtete und die daraus

ich sagen: so lange ein Volk gezwungen gehorcht, so tut es aut: sobald es sein Joch

es abschüttelt, tut es ch durch dasselbe Recht 9 er erlangt, wurde, ist es entweder ber

man war nicht berechtigt, sie ihm zu

Ordnung ist ein heiliges Recht, das als Grundlage für ale dient. Indessen stammt dieses Recht durchaus

es ist daher auf Verträge be zründet.

Natur und Kultur. Der mne und der gesittete Mensch weichen in bezug tiefsten Grund ihres Herzens und ihrer einander ab, daß das, was das höchste

den anderen zur Verzweiflung treiben

nur Ruhe und Freiheit ein, er will nur selbst die unerschütterliche Gleichmut des

seine tiefe Gleichgültigkeit gegen alles

tätige Bürger dagegen erhitzt, rührt und quält sich um noch mühseligere Tätigkeiten auszufi seinem Tod, ja er sucht ihn beinahe auf,

zu setzen, zu leben, oder verzichtet auf

lichkeit zu erlangen: er macht den Großen den Hof,

den Reichen, die er 1 t. Er

zu erlangen, ihnen zu dienen; er rühmt

Niedrigkeit und ihrer Protektion, und spricht er mit Verachtung von denen, schiede: der Wilde lebt in sich selbst

sindliche gesellige Mensch weiß nur noc ch entnimmt

zu leben und nur aus ihrem Urteil Gefühl seiner eigenen Eristenz.

Sein und Scheinen.

Sobald ich imstande war, die 1

trachtete ich, was sie taten und hörte sie daß ihre Handlungen 1 aus ich nach dem Grunde dieser Verschiede

Scheinen für sie zwei ebenso ver und Reden; denn diese zwe e Berfchiet de

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Freiheit und Gleichheit.

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Wort so verstehen, als* alle Abstusungen von Macht und Reich⸗

tum abfolut die gleichen wären; aber was die Macht angehet, so ß sie über jede Ger valtiä igt eit erhaben sein und nie anders als id und Rang und Gesetzen ausgeü bt werden; und was den betrifft, so sei kein Bürger so reich, um einen anderen zu können, und keiner so arm, um gezwungen zu sein, sich kaufen, was von seiten der Großen Verminderung der Güter Kredits, und von seiten der Kleinen Verminderung der ucht und Begehrlichkeit voraussetzt. Wollt ihr dem Staat eine este Grundlage geben, so nähert die äußersten Rangstufen einander soviel als möglich. Duldet weder übertrieben Reiche noch Bettler. Diese beiden natürlich unzertrennlichen Stände sind gleichmäßig unheilvoll für die öffentliche Wohlfahrt, aus dem einen gehen die Helfershelfer der Tyrannen hervor, aus dem anderen die Tyran⸗ nen, zwischen ihnen spielt sich stets der Schacher mit der öffentlichen Freiheit ab, der eine kauft und der andere verkauft. Diese Gleich⸗ heit ist, wie man sagt, eine theoretisches Gehirngespinst, das in der Praxis nicht existieren kann. Aber wenn auch der Mißbrauch un⸗ vermeidlich ist, folgt daraus, daß man ihn nicht mindestens regeln kann? Gerade weil die Macht der Dinge immer dahin neigt, die Gleichheit zu zerstören, muß die Macht der Gesetzgebung stets dahin neigen, sie zu erhalten. Aber. diese allgemeinen Ziele jeder guten Verfassung müssen in jedem Lande durch die Verhältnisse modifi⸗ ziert werden, die sowohl aus der lokalen Lage, wie aus dem Charakter der Bewohner entspringen, und auf diese Verhältnisse hin muß man jedem Volke ein besonderes r zu⸗ weisen, das vielleicht nicht an und für sich selbst, aber für die Lage, für die es bestimmt ist, das beste sein muß.

Privateigentum.

Der erste, der, nachdem er ein Stück Grund und Boden ein⸗ gezäunt hatte, auf den Einfall kam, zu sagen: dies gehört mir, und der Leute fand, die einfältig genug waren, um es zu glauben, war der eigentliche Begründer der bürgerlichen Gesellschaft.

Besitzrecht.

Es ist unmöglich, die Idee zu fassen, daß ein Besitztum anders entstcht als durch Arbeit, den man sieht nicht ein, was ein Mensch, im sich Dinge anzueignen, die er nicht gemacht hat, mehr dafür ein⸗ setzen kann, als seine Arbeit.

Königtum.

Wenn wir Könige wären und weise, dann würde das erste Gute, das wir uns selbst und den anderen antun könnten, darin bestehen, daß wir unsere Königswürde freiwillig niederlegten, und wieder das würden, was wir sind.

Das Volk.

Das Volk ist es, woraus das Menschengeschlecht besteht, was nicht Volk ist, ist so wenig, daß es nicht der Mühe verlohnt, es zu ählen. Der Mensch ist in jedem Stande derselbe, und wenn dies der Fall ist, so verdienen die zahlreichsten Stände die größte Achtung. Vor dem denkenden Menschen verschwinden alle bürger⸗ ichen Unte rschiede, der sieht die gleichen Leidenschaften, die gleichen Gelüble bei dem Troßbuben, wie bei dem berühmten Manne; er unterscheidet bei ihnen nur ihre Sprache, ein mehr oder weniger gezwungenes Wesen, und wenn irgendein wichtiger Unterschied sie von einander auszeichnet, so gereicht es zum Schaden derer, die sich am besten verstellen. Das Volk zeigt sich, wie es ist, und ist nicht liebenswürdig, aber die Leute von Welt müssen sich allerdings ver⸗ stellen, denn wenn sie sich zeigten, wie sie sind, so würden sie Ab⸗ scheu ecregen.

Das Wesen der Erziehung.

Alles ist gut, wenn es aus den Händen des Schöpfers aller Dinge hervorgeht, alles entartet in den Händen des Menschen. Er zwingt einen Boden die Produkte eines anderen zu nähren, einen Baum, die Früchte e anderen zu tragen, er vermischt und ver⸗ wirrt die Klimata, die Elemente, die Jahreszeiten; er verstümmelt

8 sein Pferd. seinen Sklaven; er stürzt alles um, ver⸗ er liebt die Mißbildungen, die Ungetüme, er will wie die tur es macht, nicht einmal den Menschen; er jert werden wie ein zugerittenes Pferd. Man seinem Belieben krümmen und drehen wie einen Gartens.* dies würde alles noch viel schlechter

ill nicht halb ausgebildek dein. In vürde ein von Geburt an

so,

se r der deren als der allerver⸗ alte Autorität, Notwendigkeit, Bei⸗ 5 0 igen, v denen wir über⸗

Natur ersticken, und nichts an ein Bäumchen sein, das der

ossen läßt, und das die Vor⸗

indem sie es von allen Seiten

nac tungen biegen und krümmen. An

ende ich mich, du zärtliche und vorsorgliche Mutter, die du 1 der großen Heerstraße zu entfernen und das sprossende d St. 1 Ansichten zu

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C igt die Seele deines Kindes;

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