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werben — besuchen, selbst wenn die Teilnahme in die Schulzeit fällt. t
Wir geben Ihnen hiervon Kenntnis und ordnen an, daß den betreffenden Schülern der erforderliche Urlaub gewährt wird. Grundbedingung ist jedoch, daß
1. ein von der vorgesetzten Dienststelle der HI. und des Jungvolks ausgefertigtes Einberufungsschreiben zur Kenntnis vorgelegt wird,'
2. der Schüler die Gewähr dafür bietet, daß er ohne Nachteile für sein Weiterkommen in der Schule während des Lehrgangs der Schule fernbleiben kann. Die Entscheidung hcer- über ist im Benehmen mit ödn Klassenlehrern zu trefsen.
Gesuche für Schüler, die diesen Bedingungen nicht entsprechen, sind abschlägig zu bescheiden. Der betreffenden Dienstelle der HF. und des Jungvolks ist eine kurze Mitteilung unter Angabe der Gründe zuzusenden.
Dienstnachrichten des Kreisamts.
Die Ministerialabteilung Ib des Hessischen Staatsministeriums hat genehmigt:
1 Kölner Dombau-Geldlotterie 1934 zugunsten des Kölner Doms und anderer deutscher Baudenkmäler: Vertriebsgebret: Volksstaat Hessen: Vertriebszeit: 29. Mai bis 11. September 1934.
2 VIII. Badische Wohlfahrtslotterie zugunsten des Evangelischen Frauenverbandes für innere Mission und des Badychen
Landesverbandes zur Bekämpfung der Tuberkulose: Vertriebs- gebiet: Volksstaat Hessen; Vertriebszeit: 29. Mat bis 11. August 1934.
Das Hessische Staatsministerium, Abteilung Ib (Innere Ver- waltungs hat bezüglich der nachstehenden Lotterien Terminsver- legungen gestattet:
1 Lotterie der Pensionsanstalt der Genossenschaft Deuticher Büh'nenangehöriger: Verlängerung der Vertriebszeit der Losbriefe bis zum 31. August 1934.
2 . Geldlotterie zum Besten des Thüringer Museums in Eisenach: Verlegung des Ziehungstermins auf den 17. August 1934.
Die Ministerialabteilung Ib (Innere Verwaltung) des Hessischen Staatsministeriums hat nachstehende Lotterien genehmigt:
Die Ausspielung von lebenden Tieren und Bargeld anläßlich des Beerfelder Pferdemarktes 1934, zur Hebung der Pferde- und Rindviehzucht. Ziehung am 10. Juli 1934.
Blindenhilfe-Geldlotterie zur Förderung der deutschen Zentralbücherei für Blinde, Leipzig. Ziehung am 9. Ium 1934.
Karl Petrasch von Lollar wurde als Rechner für die Gemeinde Lollar bestellt und verpflichtet.
Wilhelm Jung XL von Klein-Linden wurde als Beigeordneter für die Gemeinde Klein-Linden bestellt und verpflichtet.
Rudolf Schneider aus Langd wurde als Kommandant der Pflichtfeuerwehr der Gemeinde Langd bestellt und verpflichtet.
Druck der Brübl'schen Aniversitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießen.


