Ausgabe 
2.10.1928
 
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!8.

Bekanntmachung.

Vetr.: Das Ergebnis der Hauptkörungen 1928.

Nachstehend bringen wir zusammengestellt das Ergebnis der dies- mensteuey jährigen Hauptkörung der Faseltiere im Dienstbezirk des Veterinärrats it Wir'! Qr Stein zur allgemeinen Kenntnis. Es wurden besichtigt:

ge Aendtr: 75 Butten, davon mit der Notesehr gut" in Haltung und Pflege: Albach (Peter Becker), Allertshausen (Peter Henkel), Alten-Buseck (K. ) Wo il_), Birklar (H. Müller VII. und G. Krausch), Garbenteich

n 25 b « (H. Wallbott XL), Langsdorf (L. Schmidt II.), Nonnenroth (K.

gen Ermiii Metzger), Oppenrod (K. Klingelhöfer und L. Seuling), Steinheim h (unten f (W. Veite und O. Rudel) und Trohe (H. Schmidt).

Gut waren die Bullenhaltungen in Bellersheim, Bettenhausen, Beuern, Burkhardsfelden, Climbach, Grohen-Bufeck, Langd, Lich, Iruttnnrh« Muschenheim, Nonnenroth (K. Stephan), Obbornhofen, Raberts- " Hausen, Steinbach, Trais-Horloff, Utphe und Villingen. Die übrigen . . Haltungen waren befriedigend, mit Ausnahme derjenigen in Rod-

^urch a t(L hxjm, wo bei beiden Bullen die Pflege eine sehr schlechte war.

Men SR-M. 31 Eber, davon mit der Notesehr gut" in Haltung und Pflege: Beuern n Jte* (H. Sumpf III.), Garbenteich (W. Kissel), Trohe (H. Schmidt) und

en hnr*> Utphe (O. Schäfer und W. Wöll). Die übrigen Eberhaltungen

f waren gut, mit Ausnahme von Alten-Buseck, wo die Haltung nach

, Arbeit* keiner Richtung als hinreichend bezeichnet werden konnte.

betrag 50 Ziegenböcke, davon mit der Notesehr gut" in Haltung und Pflege: Alten-Buseck (K. Bötz II.), Hungen (Fr. Roth) und Obbornhofen (F. Kammer). Die übrigen Haltungen waren gut oder befrie- chriiten hr digend bis auf die Haltung des einen Ziegenbocks in Muschenheim, n Arbeit^ welche als schlecht zu bezeichnen war.

natlich bei 18 Schafböcke, von denen als gut zu bezeichnen waren die Böcke in Alten- und beim Vuseck (Fr. E. Becker), Burkhardsfelden (Kaspar Schäfer), Garben­teich, Hungen, Lich, Oppenrod (Konrad Klos), Rödgen und Stem-

höchstens i fyeim.

Äbgekörl wurden:

Wochen hi: i Die BullenGeier" in Hausen,Tell" in Muschenheim undTell" in Villingen wegen ungenügenden Körperbaues. Der BulleLeo- itstage iji: nD(b" in Oppenrod wegen mangelhafter Sprungfähigkeit.

2 Die EberAdolf" in Alten-Buseck undLeo" in Reiskirchen wegen ngene ungenügenden Körperbaues. Die EberCaesar" in Garbenterch

mgefangM andGriesgram" in Trais-Horloff wegen Jnzuchtgefahr.

3. Die ZiegenböckeFlanell in Reiskirchen undFalzbein" in Röd- mein ohm gen wegen ungenügenden Körperbaues. Der ZiegenbockHans" in ten im ei:

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Climbach wegen Langhaarigkeit. Die ZiegenböckeFritz" in Allerts­hausen undSeppel" in Birklar wegen Jnzuchtgefahr; beide sind zum Umtausch nicht geeignet.

Bei vielen Ziegenböcken und auch bei einigen Bullen, z. B. in Reis­kirchen, waren die Klanen nicht in zufriedenstellender Weise gepflegt. Eine gute Klauenpflege ist nicht nur bei Zugrindern, sondern auch bei aus­schließlich im Stall gehaltenen Tieren von großer Bedeutung. Durch lange, pantofsel- oder schnabelschuhartige Klauen werden Gliedmaßenstel­lung, Gang und Körperkonstitution der Stalltiere, bei Milchtieren auch deren Milchergiebigkeit in ungünstiger Weise zum Schaden der Zucht be­einflußt. Man soll die Klauen öfters reinigen und mindestens zweimal im Jahr mit Rinnmesser, Raspel oder Klauenschere kürzen.

Außerdem muß darauf hingewiesen werden, daß nach Artikel 4 des Gesetzes das Faselwesen betreffend vom 20. August 1920 ein Wechsel in der Zuchtrichtung (also z. B. Wechsel zwischen Deutschem Edelschwein und Veredeltem Landschwein) nur aus züchterischen oder wirtschaftlichen Gründen und nur mit Genehmigung des Kreisamts zulässig ist. Das Mindestalter der zu körenden Faseltiere beträgt bei. Fleckvieh 15 Monate, bei Vogelsbergern 17 Monate, bei Ebern und Schafböcken 8 Monate und bei Ziegenböcken 6 Monate. Ausnahmen können nur bei besonders wüch­sigen und gut entwickelten Jungtieren gemacht werden.

Gießen, den 28. September 1928.

Kreisamt Gießen. I.V.: Schmidt.

Betr.: Die Tagung des Verbandes Deutscher Geschichtslehrer in Heppen­heim.

An die Schulvorstände der Landgemeinden des Kreises.

Wir machen Sie auf die Tagung des Verbandes Deutscher Geschichts­lehrer in Heppenheim vom 4. bis 6. Oktober aufmerksam.

Die Vorträge beziehen sich auf die geographische, historische, wirt­schaftliche und kulturelle Eigenart der Rheinlands, um ihre Eingliederung in das gesamtdeutsche Land und Leben.

Gießen, den 27. September 1928.

Hessisches Kreisschulamt. I. V.: Fischer.

Dienstnachrichken des kreisamkes.

Landwirt Hermann Lindemeier und Karl Reitz aus Obborn­hofen wurden zu Feldgeschworenen für die Gemeinde Obbornhofen bestellt und verpflichtet.

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