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Dienstag, den 28. Juni 1932.
Allgemeine Hesseische Sportzettung.
Leichtathletik
Leithtathletik⸗Vierverbändekampf
Brandenburg siegt vor Mitteldeutschland Der traditionelle Vierverbändekampf, diesmal in Wies⸗
baden ausgetragen, stand unter einem guten Stern. Gutes
Wetter, ansehnlicher Besuch und gute Organisation bildeten
die besonderen Merkmale des Tages. Etwas enttäuscht haben
dagegen die Leistungen. Internationale Leistungen gab es nur
im Stabhochsprung von Wegener und im Speerwerfen durch
Weimann.
Im Verlauf des Kampfes lag zuerst Brandenburg in Front, dann setzte sich Mitteldeutschland an die Spitze, die es aber in den Schlußwettbewerben wieder an Brandenburg abgeben mußte. Berlin siegte mit 41 Punkten vor Mitteldeutschland mit 37 Punkten, während Westdeutschland und Süddeutschland dichtauf mit je 36 Punkten gemeinsam den dritten Platz be⸗ legten.
Die Ergebnisse: (Westdeutschland S W, Süddeutschland= S, Mitteldeutschland — M, Brandenburg S B.)
100 Meter: 1. Jonath W 10,6 Sek.; 2.1 Müller B 10,8 Sek.; 3. Geerling S 10,9 Sek.; 4. Kreher M 11 Sek.
200 Meter: 1. Jonath W 22,3 Sek.; 2. Vogt B 22,6 Sek.; 3. Kurz S 22,6 Sek. Brustbreite zurück; 4. Kreher M.
400 Meter: 1. Büchner M 50,4 Sek.; 2. Pöschke B 50,6 Sek.; 3. Nöller W 50,7 Sek.; 4. Nehb S.
800 Meter: 1. Paul S 159,4 Min.; 2. Danz W'1:59,6 Min.; 3. Abraham B; 4. Stöckicht M.
1500 Meter: 1. Hellpapp B 4:01, Min.; 2. Schilgen S 4.01.2 Min. Brustbreite zurück; 3. Gaß M 4208 Min.; 4. Neu W.
5000 Meter: 1. Schaumburg Wü 15:25 Min.; 2. Kohn B 15:34 Min.; 3. Bäumer M; 4. Werner S.
110 Meter Hürden: 1. Welscher S 15,3 Sek.; 2. Wienecke W̃ 15,4 Sek.; 3. Schulze B 15,6 Sek., 4. Duve M.
Speerwerfen: 1. Weimann M 66,00 Meter; 2. Barth S 61,61 Meter; 3. Eberle B 60,58 Meter; 4. Hoffmeister W 56,39.
Diskuswerfen: 1. Seraidaris M 43,305 Meter; 2. Vogl B 42,36 Meter; 3. Hoffmeister W 42,10 Meter; 4. Lampert S.
Kugelstoßen: 1. Reymann B 14,76 Meter; 2. Berg S 14,40 Met.; 3. Seraidaris M 14.07 Meter; 4. Debus Wü 13,46 M.
Weitsprung: 1. Biebach M 7,26 Meter; 2. Scheck S 7,11 Meter; 3. Meier B 6,96 Meter; 4. Mölle W 6,94 Meter.
Hochsprung: Dr. Beetz B 1,83 Meter; 2. Böwing M 1,77 Met.; 3. Flister S 1,72 Meter; 4. Stechenmesser W'e 1,72 Meter Durch Stechen entschieden).
Stabhochsprung: 1. Wegener M 4,00 Meter; 2. Born Wö 3,40 Meter; 3. Reeg S 3,40 Meter(durch Stechen entschieden); 4. Schulz B.
4 mal 100 Meter: 1. Westdeutschland(Heidhoff, Hendrix, Möl⸗ le, Jonath) 42,2 Sek.; 2. Mitteldeutschland 42,6 Sek.; 3. Süddeutschland(Kurz, Welscher, Mährlein, Geerling) 42,8 Sek.; 4. Brandenburg.
Olympische Staffel: 1. Brandenburg 3:21 Min., 2. Süddeutsch⸗ land 321,8 Min.; 3. Westdeutschland(Lefebre, Danz, Jo⸗ nath, Heidhoff) 3:27,6 Min.; 4. Mitteldeutschland 3:28 M.
Gesamtergebnis: 1. Brandenburg 41 Punkte; 2. Mitteldeutsch⸗ land 37 Punkte; 3. West⸗ und Süddeutschland je 36 Punkte.
Deutlicher Sieg im Frauenländerkampf
gegen Frankreich mit 58:41 Punkten Der zweite Frauenländerkampf Deutschland gegen Frank⸗
aufbieten, um ihn zu beruhigen. Schäfer muß es eben noch mehr lernen, sich zu beherrschen... Die beiden Außenstürmer Gehle und Drees passen sich den anderen Stürmern gut an. Besonders Drees ist sehr ehrgeizig, und arbeitet unablässig an sich selbst...“
Als Dr. Bargmann den Sportplatz verließ, nahm er die Ge⸗ wißheit mit, daß die 1. Mannschaft schon ganz vorzügliches lei⸗ stete und sich keinen besseren Trainer wünschen konnte.
Bei aller technischen Ausbildung der Spieler vergaß Bring⸗ hoff doch nicht, auch die Taktik zu ihrem Recht kommen zu lassen. Seinem Ziel, aus den elf Spielern der Mannschaft ein Ganzes zu schaffen, versuchte er, neben dem praktischen Zusammenspiel auf dem grünen Rasen, auch durch theoretischen Unterricht und durch gemeinsame Spaziergänge näher zu kommen.
Zweimal in der Woche hatten die Spieler im Klubhaus Un⸗ terricht im Fußballspiel. Bei dem vorigen Trainer waren diese Stunden immer sehr langweilig verlaufen. Er hatte zuviel selbst gesprochen und es nicht verstanden, die Spieler zur Mit⸗ arbeit und Stellungnahme heranzuziehen. Als der Trainer ein⸗ mal etwas verspätet zum Unterricht erschienen war, hatte zu seinem großen Aerger an der Wandtafel gestanden:
Wenn alles schläft und einer spricht: Dies ist Fußballunterricht...
Bringhoff gestaltete den Unterricht interessant und lebendig. Was er auch aus der Fülle seiner Erfahrungen und Kenntnisse zur Sprache brachte, immer besaß er die Aufmerksamkeit seiner Zuhörer und regte sie zu regem Meinungsaustausch an. Durch anschauliche Skizzen an der Wandtafel erklärte er ihnen den planmäßigen Aufbau eines Angriffs, die verschiedenen Spiel⸗ systeme bei hartem und weichem Boden, die richtige Stellung beim Eckball, Freistoß, Einwurf usw. Durch solche Beispiele führte er den Spielern immer wieder vor Augen, wie der Fehler eines Einzelnen allen andern schadet und wie jede vorzügliche Leistung allen zugute kommt. So brachte er die Spieler zu der Erkenntnis, daß die Mannschaft den größten Erfolg hat, in der jeder Einzelne sein Bestes hergibt und sich dem Ganzen willig unterordnet. Einer für alle, alle für einen!
Auch die Wanderungen, die Bringhoff mit seinen Spielern regelmäßig unternahm, dienten zur Hauptsache dem Zweck, die Spieler untereinander bekannt zu machen und das Gemeinschafts⸗ und Kameradschaftsgefühl zu fördern.
Diese Märsche in der frischen Luft bildeten natürlich auch ein vorzügliches Lungentraining. Um möglichst schnell der Groß⸗ stadt den Rücken zu kehren, fuhren die Spieler mit der Straßen⸗ bahn bis zum Ausgang der Stadt. Von hieraus ging es dann in flottem Marsche durch Feld und Wald. Nach einer halben
reich in der Leichtathletik führte die beiden Nationalmannschaf⸗
ten am Sonntag im Elberfelder Stadion zusammen. Etwa 4000 Zuschauer hatten sich eingefunden. Der Sport des Tages war ausgezeichnet, die Franzosen konnten sogar zwei neue
Landesrekorde buchen. Sie kamen aber nur zu zwei Siegen, und zwar über 80 und 1000 Meter. Alle übrigen Wettbe⸗ werbe wurden von der deutschen Vertretung mehr oder weniger glatt gewonnen.
Die Ergebnisse:(Deutschland= D, Frankreich S F):
200 Meter: 1. Lorenz D 26,9 Sek.; 2. Erfling D; 3. Ma⸗ bille F; 4. Amaridon F.— Diskuswerfen: 1. Heublein D 39,37 Meter; 2. Velu F; 3. Busch D; 4. Sastegnier F.— Hochsprung: 1. Horchler D 1,50 Meter; 2. Laudré F; 3. Gruß F; 4. Weyer⸗ graf D.— 80 Meter Hürden: 1. Haux D 12,6 Sek.; 2. Laudré F; 3. Combernoux F; 4. Weyergraf D.— Speerwerfen: 1. Graul D 40,02 Meter; 2. Busch D; 3. Verck F; 4. Sastegnier F.— 80 Meter: 1. Velu F 10,2 Sek.; 2. Horchler D; 3. Ma⸗ bille F; 4. Treue D.— Kugelstoßen: 1. Heublein D 13,12 Me⸗ ter; 2. Busch D; 3. Velu F; 4. Gruß F.— 1000 Meter: 1. Hedounin F 3:07,2 Min.(Neuer französischer Rekord); 2. Le⸗ noir F; 3. Hüschelbach D; 4. Nöll D.— Weitsprung: 1. Busch D 5,21 Meter; 2. Schlarp D; 3. Laudré F; 4. Combernoux F. — 4 mal 100 Meter: 1. Deutschland 50,8 Sek.; 2. Frankreich 520 Sek.— Gesamtergebnis: 1. Deutschland 58 Punkte; 2 Frankreich 41 Punkte.
Neuer Weltrekord über 4 mal 200 Meter Frauen.
Im Rahmen des Athletikverbandskampfes der Frauen zwischen Brandenburg und Mitteldeutschland, den die Mittel⸗ deutschen mit 59,5:40,5 Punkten gewinnen konnten, gelang es den mitteldeutschen und brandenburgischen Staffelvertretungen über 4 mal 200 Meter eine neue Weltrekordzeit von 1:45,8 Minuten zu erreichen. Brandenburg gewann mit Handbreite.
Wieder neue Athletik⸗Weltrekorde
Die Serie der Rekordleistungen wurde auch am letzten Wochenende nicht unterbrochen. Der Pole Heliasz verbesserte in Posen den Weltrekord des Ungarn Darany im beidarmigen Kugelstoßen auf 28,86 Meter(seither 28,67 Meter). Selbst⸗ verständlich warteten auch die Amerikaner mit neuen Höchst⸗ leistungen auf. George Saling von der Universität Jowa durchlief die 110 Meter-Hürdenstrecke in der neuen Weltrekord⸗ zeit von 14,3 Sek. Allerdings wurde diese Zeit schon einmal unterboten, die Anerkennung steht aber noch aus. Bei den Ausscheidungskämpfen im Marathonlauf qualifizierte sich Al⸗ bert Michelson für die amerikanische Olympia⸗Mannschaft mit einer Zeit von 2:44:11 Std. für die 41,842 Kilometer lange Strecke. George Simpson erzielte in Cincinnati über 200 Met. die ausgezeichnete Zeit von 21½2 Sek.
Neue österreichische Rekorde
Im Lauf über 25 Kilometer gelang es am Sonntag dem österreichischen Meisterläufer Tuschek auf dem WAC.⸗Platz im Prater neue österreichische Rekorde aufzustellen. Tuschek legte 15 Kilometer in 52:07,6 Min. zurück, 20 Kilometer in 1:10,05 Std. und 25 Kilometer in 1:28,12 Std. Auch den bisherigen Rekord im Stundenlaufen konnte Tuschek verbessern auf 17,245 Kilometer. Kampfspielsieger Schuhmacher ausgeschlossen
Der Sieger der Kampfspiele 1930 über 100 Meter, Ernst Schuhmacher⸗Stuttgart, wurde von seinem Verein Kickers Stutt⸗ gart mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen, weil er für Tus. Bochum in letzter Zeit gestartet war, obwohl er von seinem Verein zu den süddeutschen Meisterschaften gemeldet war.
r Heimat zuging. Das Leib⸗ und Es
Absingen fröhlicher Lieder de Magenlied der Mannschaft war das„Landknechtslied“. wurde jedesmal mit neuer Begeisterung gesungen:
„Vom Barette weht die Feder
wiegt und biegt im Winde sich.
Unser Wams von Büffelleder
ist zerfetzt von Hieb und Stich.
Stich und Hieb
und ein Lieb
muß ein,
ja muß ein Landsknecht haben.“
Der Lieblingsvers Adolf Müllers aber lautete:
„Landknechtsleben, lustig Leben, in der Schenke Tag und Nacht. Sitzt ein fauler Bursch daneben, der nicht trinkt und der nicht lacht: Schmeißt ihn raus!
Einen Strauß
muß ein,
ja muß ein Landsknecht haben.“
Besonders die Aufforderung:„Schmeißt ihn raus!“ sang er jedesmal mit wahrer Hingebung und, großem Stimmenauf⸗ wand.
Fast immer ging es auf diesen Wanderungen sehr lustig zu. Am meisten trug natürlich Adolf Müller zur Unterhaltung bei. Aber auch Bringhoff war kein Spielverderber. Er konnte sogar recht vergnügt sein. Am beliebtesten waren bei den Spielern die Ruhepausen, die unter munteren Scherzen und gegenseitigem Anulken nur zu schnell vergingen.
Bei einer solchen Gelegenheit, als die Spieler an einer schat⸗ tigen Stelle im Walde lagerten, wurde Theo Hansen von allen Seiten bestürmt, auch einmal etwas zum besten zu geben.
„Man zu, Theo,“ rief Günter Freund,„du hast heute den ganzen Nachmittag noch nicht viel gesagt.“
„Na, meinetwegen. Mir fällt da auch gerade so eine Ge⸗ schichte ein. Hört mal zu:
Da gingen einmal an einem heißen Nachmittage drei Fuß⸗ ballspieler spazieren. Sie hatten einen tüchtigen Durst, aber der nächste Gasthof war noch eine halbe Stunde entfernt. Da meinte der eine Spieler: Um uns die Zeit zu verkürzen, muß jeder eine Lüge erzählen. Wer's am besten kann, wird von den beiden anderen im nächsten Wirtshaus freigehalten'. Die zwei anderen stimmten zu. Da fing denn der Erste an zu erzählen: Also da war mal ein Fußballwettspiel im hohen Norden. Die
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Fugend⸗Sommerspiele in Gießen Die vom Gau auf dem Platz der Spielvereinigung 1900 an⸗ gesetzten volkstümlichen Wettkämpfe der Jugendabteilungen wa⸗ ren leider nur schwach besucht.
In der A-Klasse war nur die SpVgg. 1900 und der VfR Butzbach mit je einer Mannschaft vertreten. Die B-⸗Klasse fehlte ganz. In der CKlasse(Schüler) waren vertreten: VfR Butz⸗ bach, SV Wetzlar, FV Großen-Buseck und SpVgg. 1900 1. u. 2. Die Kämpfe wurden als Mannschaftskämpfe(je 12 Mann) durchgeführt und nach der Gesamtleistung jeder Mannschaft ge⸗ wertet. In der A⸗Klasse gab es folgende Kämpfe: 1. Bahnstaffel 12 mal 212 Meter, 2. Kugelstoßen, 3. Weitsprung, 4. Tauziehen, 5. Grenzball; in der C⸗Klasse: 1. Weitsprung, 2. Ballweitwurf, 3. 50 Meter Hopserlauf, 4. Kreisringen.
Ergebnisse:
A⸗Klasse: 1. 1900 5:59,2 1 P., Butzbach 6:37,8 2 P., 2. 1900 96,30 Meter 1 P., Butzbach 75,54 Meter 2 P., 3. 1900 53,26 Meter 1 P., Butzbach 44,81 Meter 2 P., 4. 1900 1 P., Butzbach 2 P., 5. Butzbach gewinnt Grenzball, da 1900 nicht antritt, also Butzbach 1 P., 1900 2 P..— Sieger in A-⸗Klasse 1900 mit 6 P. gegen Butzbach 9 P.
C⸗Klasse: 1. 1900 1. 41,48 Meter 1 P., Wetzlar 40,70 Meter 2 P., Großen⸗Buseck 38,34 Meter 3 P., Butzbach 37,47 Meter 4 P., 1900 2. 34,84 Meter 5 P.;
2. Wetzlar 631,50 Meter 1 P., Gr. Buseck 565,60 Meter 2 P., 1900 1. 563,60 Meter 3 P., Butzbach 561,80 Meter 4 P., 1900 2. 495,20 Meter 5 P.
3. Wetzlar 1 P., 1900 1. 2 P., Butzbach 3 P., 1900 2. 4 P., Großen⸗Buseck 5 P. 8
4. 1900 1. 1 P., Großen⸗Buseck 2 P., Butzbach 1 P., Wetzlar 2 P., 1900 2. 2 P.
Gesamtergebnis Klasse C:
SW Wetzlar 6 Punkte, 1900 1. 7 Punkte, Butzbach 12 Punkte,
Großen⸗Buseck 12 Punkte, 1900 2. 16 Punkte.
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Fernruf Nr. 2525 und 2526
nun kam, weiß ich nicht, jedenfalls wurde an den linken Außen⸗ stürmer überhaupt kein Ball abgegeben. Ein paar Mal lief er vergeblich von der Spielmitte nach vorne, und wieder zurück, bis er schließlich dachte: was nützt die zwecklose Lauferei? Ich stelle mich hier hin und warte, bis man mir von selbst den Ball zuspielt. Na, er wartet und wartet, bekommt aber keinen Ball. Vielleicht war er ein schlechter Spieler oder seine Kame⸗ raden hatten ihn in ihrem Eifer einfach übersehen. Endlich pfeift der Schiedsrichter: Halbzeit. Die Spieler verschwinden in ihren Kabinen, nur der linke Außenläufer bleibt unbeweglich stehen. Plötzlich winkt er mit den Armen und fängt an, jäm⸗ merlich zu schreien. Die Spieler stürzen herzu und sehen zu ihrem Schrecken, daß ihr Außenstürmer mit den Füßen am Boden fest⸗ gefroren ist und sich nicht von der Stelle rühren kann. Na, mit heißem Wasser und einem Brecheisen haben sie ihn dann wieder aufgetaut und losgeeist.“
„Junge, Junge, kann der aber lügen,“ meinte Adolf Müller. „Na, erzähl mal weiter, Theo.“
„Nun beginnt der Zweite: Da war vor einiger Zeit ein hochinteressantes Pokalspiel. Beide Mannschaften kämpfen wie die Löwen, aber das Spiel steht immer noch unentschieden 11. Der Schiedsrichter sieht auf die Uhr, gleich muß der Schlußpfiff kommen. Der Ball geht über die Torlinie. Abstoß vom Tor. Nun hat diese Mannschaft einen Torhüter gehabt, der die Bälle gewaltig weit ins Feld befördern konnte. Dieser Hüne reißt nun alle Kraft zusammen, nimmt einen Anlauf, schießt, und der Ball fliegt.. fliegt... und landet haarscharf und unhaltbar in der linken Ecke des gegnerischen Kastens, vom Torwart nur mit den Fingerspitzen berührt. Tor...] Der Schiedsrichter
pfeift. Der Kampf ist zu Ende und die Mannschaft mit dem phänomenalen Torhüter und Torschützen ist glücklicher Pokal⸗ sieger...
Nun fängt der dritte Spieler an zu erzählen: Es fand ein⸗ mal ein Punktspiel statt. Der Kampf wurde ziemlich hart durch⸗ geführt, denn es handelte sich bei beiden Mannschaften um Auf⸗ oder Abstieg. Es waren ungefähr viertausend Zuschauer anwe⸗ send; jeder Verein hatte die gleiche Anzahl Anhänger auf dem Platze. Als das Spiel zu Ende war— die bessere Mannschaft hatte gewonnen— jubelten nicht zweitausend, sondern vier⸗ tausend Zuschauer dem Sieger zu; der Schiedsrichter konnte, ohne auch nur im geringsten vom Publikum belästigt zu werden, den Platz verlassen, und nach dem Umkleiden saßen beide Mann⸗ schaften noch eine Zeit lang gemütlich im Klublokal beisammen.“
Da riefen die beiden anderen Spieler: Du hast uns die größte Lüge aufgetischt, dir gebührt der Preis 1
Luft war eisig kalt, so ungefähr minus zwanzig Grad. Wie es
Stunde gab es eine Ruhepause, bis es dann wieder unter dem
(Fortsetzung folgt.)


