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Einzelpreis 20 Rpf.
allgemeine hessisch Sport⸗-Seitung
verbreitet im Bezirk hessen⸗Hannover des w
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7. Jahrg.
Dienstag, den 26. Juli 1222
Aus dem Fußball⸗Vezirk Lessen⸗Sannover
Sitzung des Bezirksvorstandes am 23. und 24. Juli 1932 in Kassel
Am Samstag und Sonntag tagte der Bezirksvorstand in Kassel und hat dabei folgende Beschlüsse gefaßt: 1. Arbeitseinteilung:
Für allgemeine Angelegenheiten ist zuständig der Vorsitzende H. Happ, Gießen, Wilhelmstraße 70.
Die Bezirksliga wird betreut vom Bezirkssachbearbeiter Hugo Uhl, Kassel, Struthbachweg.
Für die 1. Bezirksklasse sind zuständig: Gruppe Südhannover: Jonas Christ, Kassel⸗W., Lange Straße 31; Gruppe Kassel: Georg Iske, Kassel, Jahnstraße 7; Gruppe Fulda und Gruppe Lahn: Adolf Engelter, Marburg, Haspelstraße 17.
2. Einteilung der 1. Bezirksklasse:
Gruppe Lahn: VfB Gießen, FV Ockershausen, FV Wallau, FW Breidenbach, FV Wiesenbach, SpuSp. Bottenhorn, Oranien Frohnhausen, VfR Butzbach, Wetzlarer Sport⸗V. und Spielogg. 1900 Gießen= 10 Vereine;
Gruppe Fulda: Germania Fulda, FV Horas, SW Alsfeld, FV Bebra, Tusp. V Elm, SV Neuhof, Tusp. V. Künzell und Vfe Lauterbach= 8 Vereine;
Gruppe Kassel: SV Kurhessen oder SW 09 Hessen Kassel, Sport Kassel, BV 06 Kassel, SV Kassel⸗Wilhelmshöhe, Sportfreunde Kassel, VfL Hessen⸗Preußen Kassel, Sportogg. Niederzwehren, FV Melsungen, F Homberg und SV Corbach= 10 Vereine;
Gruppe Südhannover: Abteilung Nord: SpuSp. Northeim, FW 05 Einbeck, VfB Northeim, Pol.⸗SpV Holzminden, VfB Holzminden, Germania Osterode, SV Bad Lauterberg und SW Petershütte= 8 Vereine; Abteilung Süd: Spielygg.
Gau Gießen⸗Wetzlur
Gedanken zum Vereinsvertretertag am 7. August 1932 in
Nachdem sich die Teilung der Bezirksklasse 1, Gruppe Lahn, zerschlagen hat und der Fußball⸗Sachbearbeiter des Bezirks die
Zusammensetzung der Vereine auf Grund der Satzung vorge—
nommen hat, stehe ich trotzdem auf dem Standpunkt, daß die papierene Form allein nicht in der Lage ist, die Probleme einer Gruppeneinteilung zu lösen. Vielmehr erfordert die augenblickliche Lage der Vereine ein weitgehendes und mit den Prinzipien des Sports übereinstimmendes Entgegenkommen von seiten der zuständigen Instanz. Von diesen Richtlinien habe ich mich bei der Einteilung der Gruppen leiten lassen. Wenn ein Verein glaubt, er sei irgendwie benachteiligt, sei es, daß ihm das Spielniveau seiner Klasse nicht hoch genug ist oder der Gegner ihm die erwartende Zuschauermenge nicht bringt, so muß er sich die Tatsache vor Augen halten, daß jeder Verein mehr oder weniger um seine Existenz ringt und sie ein Glied der Gemeinschaft darstellen, deren Ziel nicht auf dem Ge⸗ biet des Materiellen, sondern des Ideellen zu suchen ist. Der Untergang des Einen ist folgerichtig der Antergang des Andern.
Gau Marburg
Göttingen, FC Grone, FV Großalmerode, VfB Witzenhau⸗
sen, SW Uslar, SC Eschwege und VfR Hessisch-Lichtenau=
7 Vereine, zusammen 15 Vereine.
Es ist aber fraglich, ob die Einteilung von Gruppe Fulda und Gruppe Südhannover zu Recht bestehen bleiben wird. Von der ersteren Gruppe werden sich FV Schlüchtern und Germania Sterbfritz wahrscheinlich gegen den Abstieg wehren, zumal die vorgesehene Zahl nur 8 beträgt, und die Gruppe Südhannover umfaßt nach dem Plan 15 Vereine, was satzungswidrig ist, zumal man sich bei der Vereinsvertretersitzung seinerzeit selbst auf die Zahl 10 festgelegt hatte; das letzte Wort in diesen bei⸗ den Fällen dürfte wohl der Verbandsvorstand haben. Im gan⸗ zen würde also Hessen⸗Hannover nach obigem Projekt 43 Vereine der 1. Bezirksklasse aufweisen, wodurch das Maximum um 3 überschritten wäre. Die einfachste Lösung wäre die Besetzung einer jeden der vier Gruppen mit 10 Vereinen an Hand des Vorschlages, den der Fußballsachbearbeiter des Bezirkes am 13. Juli in einer Kasseler Zeitung veröffentlicht hat, weil dabei die Frage des Abstiegs aus der Bezirksliga sowie der Tabellen⸗ stand der vier Gruppen 1. Bezirksklasse am Schlusse voriger Spielzeit berüchschtigt sind und allein diese Faktoren auf Grund des neuen Spielsystems maßgebend für die Neugestaltung sein können.
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Unserem Bezirksvorsitzenden, Herrn H. Happ, ist von der Deutschen Sportbehörde der Ehrenbrief für Verdienste um die Leibesübungen zugestellt worden, wozu wir hiermit die besten Glückwünsche darbringen!
Wetzlar
Sollte sich trotzdem eine Einigung in dieser Frage nicht her⸗ beiführen lassen, so sehe ich mich gezwungen, auf Grund der Paragraphen vorzugehen. Den Nachteil haben selbstverständlich die Vereine.
Das letzte Wort spricht der Vereinsvertretertag am 7. August in Wetzlar, dem von seiten der Vereine aus oben er⸗ wähnten Gründen stärkster Besuch zu wünschen wäre, damit er in der Lage ist, seine Entschließungen, die für alle Vereine ver⸗ bindlich sind, auf Grund der tatsächlichen Verhältnisse und nicht einer zufälligen Stimmenmehrheit zu fassen.
Jedermann recht machen, kann keiner, aber ich hoffe, daß die Vereinsvertreter befriedigt die Tagung verlassen in dem Be⸗ wußtsein, daß ein erfolgversprechendes Zusammenarbeiten zwi⸗ schen Verein und Instanz für den letzteren Arbeitserleichterung, für den ersteren ein Schritt vorwärts bedeutet.
Möge der Vereinsvertretertag unter dem Motto stehen:
Einer für alle, und alle für einen! Henkel.
Vereinsvertretertag am 24. Juli 1932 in Marburg in der„Lahnlust“
Der Vorsitzende des Gaues Marburg hatte seine Vereine eingeladen, um die neue Zusammensetzung der einzelnen Spiel⸗ klassen vorzunehmen. Ein Aufstieg findet nicht statt, doch wurde in einigen Fällen, wo die Gruppen zu klein waren, aufgefüllt. Der Fußball⸗Sachbearbeiter hatte gut vorgearbeitet und so wurden auch seine Vorschläge, bis auf einige kleine Aenderun⸗ gen, angenommen. Aus diesem Grunde heraus verlief die Ta— gung sehr schnell und reibungslos.
Der große Saal des Restaurants„Lahnlust“ war bis auf den letzten Platz gefüllt— sogar eine große Anzahl Vertreter mußten noch mit Stehplatz sich begnügen— als der Gau Vor⸗ sitzende Dr. Leulel um 9,45 Uhr die Tagung eröffnete. Fast alle Vereine waren vertreten. Der Redner gab kurz nochmals einen kleinen Rückblick und ging dann auf die kommende Runde über. Er erwartet vor allem eine ritterliche Spielweise. Wir brau⸗ chen im Sport gute tatkräftige deutsche Männer. Im Sep⸗ tember⸗Oktober d. J. findet im Verbandsheim in Duisburg eine Schulungswoche für die Gau⸗Vorstände statt und hieran anschließend soll nochmals eine Vertretertagung stattfinden. Der Vorsitzende kommt dann auf die Pokalspiele zu sprechen. Die Genehmigung ist gebührenpflichtig. Nicht allzuviel Spiele sol⸗ len an einem Sonntag stattfinden. Vereine, welche bis zum Be⸗ ginn der Verbandsspiele nicht ihren Verpflichtungen nachgekom⸗ men sind, wie z. B. Erledigung aller Rückspielverpflichtungen, Umlage der Pauschalen, Umlage für die Verbandswahlversamm⸗ lung, können zu den Spielen nicht zugelassen werden. Einen Aufstieg gibt es nicht, doch können in den einzelnen Klassen,
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wenn die Vereine einstimmig dafür sind, Aufrückungen vorge⸗ nommen werden, um die einzelnen Gruppen geographisch gut zusammenzusetzen, damit hohe Fahrtkosten vermieden werden können. In Zukunft sind bei unseren Gauspielen nur noch 2 Schiedsrichter⸗Berichte auszufüllen, die in einem Umschlage an den Gau⸗Vorsitzenden— Marburg, Deutschhausstraße 38— einzusenden sind. Die Mannschaftsmeldebogen sind sorgfältigst in alphabetischer Reihenfolge ausgefüllt bis zum 5. 8. 1932 an den Vorsitzenden einzureichen. Die Meldekarten sind gleichzeitig zwecks Kontrolle mit einzureichen. Von der kommenden Runde ab gibt es auch wieder ein Festspielen in höheren Mannschaf⸗ ten. Zu den Verbandspokalspielen sind bis heute nur 5 Mel⸗ dungen eingegangen, die jedoch sämtlich wieder zurück gehen. Es ist geplant, innerhalb des Gaues Pokalspiele auszutragen. Der Vorsitzende geht auf die Spielberechtigungen über. Es ist nicht angängig, daß, wenn ein Verein sich auflöst und Schulden hinterläßt, die Spieler für einen anderen Verein sofort spiel⸗ berechtigt werden. Erst müssen die Schulden dem Verband gegen— über anteilig beglichen werden. Bei allen Anfragen ist für Rückantwort Porto beizufügen. Freie Spielsonntage sind um⸗ gehend dem Gau mitzuteilen. Am 21. 8. 1932 beginnen in unserem Gau die Spiele in sämtlichen Klassen. Der Vor⸗ sitzende ist in dringenden Angelegenheiten unter Telephonnum⸗ mer 2879 Marburg zu erreichen.
Aenderungen der Anschriften müssen sofort dem Gau-Vor⸗ stand mitgeteilt werden. Amtliche Bekanntmachungen werden nur im Ful veröffentlicht, welcher unentgeltlich jedem Verein
Gireife durch den Veiitt
Noch einen Sonntag Ruhepause, dann kommt auch in West⸗ deutschland der Fußball wieder zur Regierung. Wieviele Spie⸗ ler und Sportfreunde warten sehnsüchtig auf diesen Moment! Denn für manchen ist die fußballose Zeit eine schreckliche Zeit; ihn interessiert nicht Leichtathletik, nicht Rudern, nicht Tennis und wie die Sportarten des Sommers alle heißen mögen; er kennt nur eins— den König Fußball! Den Diktator, der Tau⸗ sende von Vereinen und Hunderttausende von Aktiven und Pas⸗ siven in seinen Bann und Machtbereich zieht. Den Moloch, der Millionen von Mark verschlingt und wieder ausspeit, also einen Kreislauf von Einnahmen und Ausgaben bewirkt und daher als wirtschaftlicher Faktor nicht unterschätzt werden darf.
Manche Vereine haben in der Sperrzeit einen Trainer en⸗ gagiert, der auch während der kommenden Spielsaison die Mannschaften betreuen soll; das beweist, daß die„wirtschaft⸗ liche Not der Zeit“, die unter der Hand schon zu einem Schlag⸗ wort geworden ist, vielsach doch nicht so kraß zutage tritt, wie man tut. Ebenso kann es mit jenen Vereinen nicht so schlimm bestellt sein, welche sich wenigstens einen Uebungsleiter oder Sportlehrer zugelegt haben, der öfters mit den Mannschaften Exerzitien veranstaltet und dafür entlohnt wird. Nicht klagen sollten aber auch die Vereine, die einen Teil ihrer Spieler aus⸗ wärts wohnen haben und daher allerlei Spesen auf ihr Aus⸗ gaben⸗Konto buchen, weil sie jene immer erst kommen lassen müssen, oder die sogar am Ort wohnenden Spieler pekuniär un⸗ terstützen müssen, um sie in die Lage zu versetzen, daß sie mit⸗ spielen. Auch sonst wird von Vereinen an manchen Stellen oft recht großzügig gewirtschaftet, trotzdem von vornherein feststeht, daß das Geld nie wieder einkommen kann, während anderer⸗ seits manchmal unrentabel geknausert wird, wo ein rentables Objekt greifbar vor Augen steht. Wenn die„wirtschaftliche Zeitnot“ tatsächlich vorhanden ist und sich fühlbar macht, muß man auch dementsprechend sich einstellen, nach der Decke strecken, oder man läuft Gefahr, mit den Klagen nicht ernst genommen zu werden.
Die neue Spielzeit wird und muß nach diesen Grundsätzen durchgeführt werden.
Für die Bezirksliga und die 1. Bezirksklasse beginnen die Meisterschaftsspiele am letzten Sonntag im August oder am ersten Sonntag im September, so daß drei oder sogar vier Sonntage für Gesellschaftsspiele vorher frei sind. Die Gauklassen und die 2. Bezirksklasse fangen schon früher an, allerdings mit den Pokalspielen; für diese sind vorgesehen der 14., der 21. und der 28. August sowie der 4. September. Es ist eigentümlich, daß im Bezirk Hessen⸗Hannover im allgemeinen bei den Vereinen wenig oder keine Lust zur Teilnahme an diesen Spielen zu bemerken ist, während in anderen Bezirken gerade das Gegen⸗ teil konstatiert werden kann. Die Entfernungen sind für die⸗ ses Verhalten nicht maßgebend, denn die Spiele der Gruppe 1 (2. Bezirksklasse und Gauklassen) werden doch innerhalb der einzelnen Gaue ausgetragen und erst die 7 Gaumeister müssen nachher bei den Spielen der Gruppe 2(Bezirksliga und 1. Be⸗ zirksklasse) mit weiteren Spielfahrten rechnen, wenn sie nicht das Glück haben, das Los als Platzverein zu ziehen. Gewisser⸗ maßen als Ausgleich gegenüber den größeren Fahrtkosten kann man aber die Zusammenstellung der Gruppe betrachten, durch welche manch interessante und daher auch zugkräftige Paarung der Gegner zustande kommt, vorausgesetzt natürlich, daß sich aus den beiden oberen Klassen die Vereine sehr zahlreich be— teiligen. Da der Verband verlangt, daß nur recht spielstarke Mannschaften zu den Pokalspielen gestellt werden, und da die Vereine dieses Gebot sicher auch schon aus eigener Initiative und im eigenen Interesse befolgen, so ist die Gewähr gegeben, daß die Pokalspiele nicht zu Spielen zweiten oder dritten Gra⸗ des herabsinken. Also, Vereine meldet Euch! Laßt den Schlußtermin, nicht vorübergehen, denn nachher gilt die Mel⸗ dung nicht mehr!
Es ist der 29. Juli!
Sporineuigkeiten
40 000 Zuschauer wohnten den großen Radrennen im Ber⸗ liner Stadion bei. Der Fliegerkampf wurde überraschend von Peter Steffes vor Mathias Engel und Piet van Kempen ge⸗ wonnen. Das 100⸗Kilometer-Steherrennen mußte nach dem 68. Kilometer wegen Regen abgebrochen werden. Beim Ab⸗ bruch führte Tholembeck vor Metze, Paillard, Grassin, Sawall, Schindler, Krewer, Gilgen und Snoek.
Max Schmeling sandte an Gouverneur Roosevelt ein Te⸗ legramm, in dem er diesen zu seiner Nominierung als Präsi⸗ dentschaftskandidat beglückwünschte. Roosevelt hatte Schmeling vor dessen Weltmeisterschaftskampf wiederholt beim Training aufgesucht.


