Ausgabe 
26.1.1932
 
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Einzah⸗ uar 1002 B Stoff⸗ stet nun⸗ V⸗Nadel. Opfertag Spielen ung des erbands⸗ in seinen die Ver⸗ ben. leßen ist, Der urg, H. mit Hert

Dienstag, den 26. Januar 1932.

2

Pehlar in der Breidenbather Falle Wetzar Breidenbach 12(0:0)

Noch im Siegesrausch des hohen Erfolges der Tischtennis⸗ abteilung am Samstagabend gegen Not⸗Weiß Friedberg(44.6) wanderte mam am Sonntag mit gemischten Gefühlen an. die Naubornerstraße. Als man den Platz durch den nächtlichen

Frost und jetzt im schönsten Sonnenschein in fast derselben Ver⸗

fassung sah, wie gegen? Jallau, witterte man eine große Gefahr,

man malte den Teufel an die Wand, vorherrschender Tipp: Breidenbach gewinnt. Die Wetzlarer Mannschaft mit Irle als Ersatz für den verletzten Zielberg ließ sich, diese Stimmung aber nicht aufdrängen, ging mit großem Selbstvertrauen in den Kampf und spielte auch dementsprechend denn. ganz groß war ihr schönes, eine Stunde lang überlegenes Feldspiel, aber ganz groß war ebenfalls das Fußballpech, das sich in diesem Spiel schlimmer und größer auswirkte denn je. Mit zahllosen Angriffen, be⸗ gleitet von vielen Ecken, Pfosten⸗ und Lattenschüssen, elbst einem unverwandelten Elfmeter konnte Wetzlar nicht zum Siege kommen. Breidenbach hatte diesesmal das große Glück, welches auch den Wetzlarern schon manches Mal zur Seite stand und konnte mit wenigen Durchbrüchen einen un verdienten, Sieg landen.(Wallauer As S3.⸗Leser, der Du jetzt diese Zeilen liest, Du wirst Dich sehr freuen, aber noch ist Polen nichk ver⸗ loren und der neue Meister nicht erkoren über Frohnhausen und Gießen ist noch ein steiniger Weg zur Meisterschaft!) Der Spiel⸗ verlauf: Wetzlar spielt mit der Sonne im Rücken mit ganz kurzen Ausnahmen eine ganze Halbzeit überlegen und zeigt chönen Kombinations⸗Fußball, bei welchem sich die beiden AMienlaufer ganz besonders auszeichnen. Angriff auf Angriff rollte auf das Breidenbacher Tor, aber die Sturmmitte konnte im Schußkreis nicht schießen, da sie im Schlamm versank und der Ball durch die Unebenheit des Bodens immer eine andere als die gewünschte Richtung bekam. Als man dann das Spiel auf die Außen legte, denn dort war fester Grasboden, erkannten die Gäste die Gefahr, und deckten verstärkt ab, so daß Hoffmann

Die erwarteten Ergebnisse Aus Wallau

FV Wallau Niedergirmes 8:1(4:1)

Lachender Sonnenschein und die Tatsache, daß Wallau wieder mal seit langer Zeit seinem Publikum auf eigenem Platz einen Punktekampf vorführen durfte, lockte eine stattliche Anzahl Zuschauer auf den schönenErlenacker. Wenn aber viele einen spannenden Kampf erwarteten, so wurden sie in dieser Hinsicht sehr enttäuscht. Die ganze Angelegenheit wurde nämlich eine ganz zahme Sache für die Einheimischen, Die chine lief auf voller Tourenzahl, die Gegner wurden oft bildlich betrachtet= einfach stehen gelassen. Die Läuferreihe war das Beste vom Besten und im Sturm zeigte sich diesmal Bonacker 2. als schußgewaltiger Linksverbinder. Seine fünf unhaltbaren Tore kamen meist durch das blitzschnelle Dazwischenfahren und trotzdem vermasselte dieser Spieler auch noch einige sichere Sachen. Runkel und Schwarz 1 sorgten für die restlichen Tore und diese beiden Spieler bereiteten auch viele der Gelegenheiten vor, die dann Bonacker 2 ins Netz dirigierte.

Die Elf der Gäste enttäuschte spielerisch sehr. Sie war dem Platzverein in jeglichen Belangen offensichtlich unterlegen. Da⸗

egen wäre weiter nichts einzuwenden. Aber die Art und

eise, wie sich Niedergirmes seines Gegners zu erwehren und 519 am Erfolge zu hindern suchte, war recht unerfreulich und nicht dazu angetan, den Leuten von Niedergirmes seine ange⸗ nehme Erinnerung zu sichern. Der vorzügliche rechte Läufer und en Torhüter waren die eingigen, die fair und anständig vollauf ihre Pflicht taten. Der Cerberus hat jedenfalls einen großen Anteil daran, daß die Niederlage nicht noch katastro⸗

Mannschaftsmas

phaler wurde.

Der einzige Treffer der Gäste war im übrigen ein verwan⸗ delter gerechter Handelfmeter und das erste Tor des Spie⸗

les überhaupt.

Der Leiter übersah viel und hätte von Anfang an. jedes unfaire Spielen und laute Reden durch Herausstellungen

unterbinden müssen.oh

Aus Gießen

1900 Gießen Wiesenbach 3:2(0:1)

Der vermutete sichere Sieg der Platzmannschaft stand wäh⸗ rend des ganzen Spieles auf mehr als tönernen Füßen. Im Gegenteil, wenn man gerecht sein will, muß man zugeben, daß dem Kampfgeist nach eigentlich Wiesenbach die zwei Punkte verdient hatte. Der hohe Sieg der Gießener am Vorsonntag in Dillenburg erscheint nach den Leistungen der Mannschaft am letzten Sonntag direlt Unverständlich. Aber Glück gehört be⸗

kanntlich manchmal auch dazu. Nach dem Anpfiff

Aus dem Hinkerland

In den unteren Klassen sind die Verbandsspiele soweit beendet; es war daher trotz des schönen Fußballwetters recht

magerer Spielbetrieb. Im Punktekampf standen sich noch Feudingen 2. Hesselbach 1. 1:2

gegenüber. Das Treffen war recht spannend und brachte den Gästen einen knappen, aber verdienten Sieg. Der erste Hesselbach 2 Tore en ihren Gegen⸗

Akt ging torlos zu Ende, während nachhe vorlegte und gegen Schluß erst die Einheim treffer buchten.

Biedenkopf In diesem Freundschafts

Buchenau 120.

Last, die Gäste knapp niederzuhalten.oh Eckelshausen 1. Steinperf 1. 6:3(2:2). em Fußballwetter trafen sic

Bei s

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der Sonne im Rücken und kann nach einigen Minuten Sp

dauer bereits die Führung übernehmen. Eckelshausen hat sich

1 Führung ub men. von der ersten Ueberraschung sehr schnell erholt und kann durch seinen Halbrechten den Ausgleich erzielen; dem einige Minuten

N

Stor folgt.

später das Führung

einen zählbaren Erfolg für seine F

8 Nach der Pause setzt sofort wieder ein sehr flott

empo ein. Die Gäste als die gbücklichere Mannschaft können

die

4

ine

Allgeme

Hierbei viel besonders auf, der fast jeden Wetzlarer⸗ in den Wetzlarer

buchstäblich sei kommen, die L terhalt, aber wo prallt an den Pf hintereinander

schießt durch viel Gebein ein. nerischen Strafraum. Erfolge: Elfmeter Hand, wird von Blech glatt, verschossen!

lage nach Rechtsaußen, Wetzlarer Tor zu, der Hüter muß langsam in das verlassene Wetzlare

jedoch vergebens, der Die Masse, welche keine Verantwortung über⸗ Wie

Wetzlar⸗Angriffe, Beck pfeift ab. s nehmen will, sucht einen Sündenbock!

Torgelegenheit durch ihre ungeduld dauernd abseits stellen ließen. erste Halbzeit zu Ende. Bei Wiederbeginn kombinierte 1900 zunächst sehr gut, es dauerte auch nicht lange, Pilhelmi getreten im gegnexischen Tor. der Läuferreihe in den Sturm gegangen und Beide leisteten Minuten legte Wie⸗ zeigte, wieder ein Man glaubte aber ganz über⸗ chluß nicht nur noch gleichziehen, streffer erzielen.

Ausgleich von N 1900 war von tauschte hier mit dem sehr schwacher von diesem Augenblick an mehr. senbach, das als Ganzes bessere Leistungen Tor vor(Fehler der Gießener nunmehr in Wiesenbach raschend konnte 1900 kurz vor S dern in der letzten Minute noch den Siege e Mann auf dem Platze war wohl der Gäste⸗Hüter, gleichwertig waren die beiden ferreihe der Platzmannschaft konnte sein Spielaufbau natürlich Der Sturm ließ jedes harmonische Zusam Auf alle Fälle muß die Platz Geiste erfüllt werden, wenn sie in Ehren bestreiten will.

Aus Frohnhaußen

Frohnhausen 1. Dillenburg 1. 21 abgebrochen.

Breidenbach gegen Wallau für die dortige hier für ein Treffen Immerhin werden diese Freude der Vereins⸗ Von Seiten Frohnhausens war Dörr⸗Grünberg, nicht ren Herrn hierfür Als die Spielführer sich dem en Platz als

Was ein Spiel Umgegend bedeutet, das gilt ungefähr Frohnhausen gegen Dillenburg. mit Spannung erwartet und daher zur Kassierer recht zahlreich besucht. man mit dem angesetzten Schiedsrichter, zufrieden, weshalb man ersuchte, zu bestimmen, jedoch erfolglos. reklamierte Dillenburgs Vertreter d Es soll zugegeben werden, daß die Sonne 1 getan hatte und der Platz stark Srichter gab den Ball frei, und bei derartigen Spielen in der Langsam kam der Kampf, ene Partei im Vorteil sah, in Während jedoch Dillenburgs Stürmerreihe lediglich der Rechtsaußen konnte gefallen urm verschiedene schöne Torchancen schöne Tore belohnt wurden. illenburgs Rechts⸗

Leiter stellten, nicht spielsähig. hier etwas des Guten zu vie aufgetaut war, jedoch der Schied es entwickelte sich zunächst wie Regel ein aufgeregtes hin und her. der bald diese, bald j

werk leistete arbeitete Frohnhausens St lche auch durch zwei albzeit gibt nach einem Vorstoß, lecht abgewehrten Ball herein, der linke Ball mit dem Kopf abwehren, und der Schiedsrichter gibt einen um⸗ Dillenburg, der verwandelt wird. Kurz Noch hatte man dies alles ruhig hinge⸗ itte wahrscheinlich da es seither noch e, jedoch der Unparteiische ließ auf iter spielen und erklärte den Platz

außen einen sch er Frohnhausens will den erreicht ihn so nicht strittenen Elfmeter für darauf ist Halbzeit.

in der zweiten Spielhälfte he die Scharte wieder ausgewetzt,

des sehr guten Schiedsrichters Petry⸗ Wetzlar konnten die Gäste durch ihren Halblinken in der 2. Minute schon ganz überraschend durch Nachschuß in Führung . 1 Wismar im 1900er Tor hätte den Ball beim ersten

huß festhalten und nicht nur abklatschen sollen! Die Platz⸗ mannschaft bemühte sich sehr um den Ausgleich, spielte viel in des Gegners Hälfte, kam aber zu nichts. Der Sturm zeigte recht schwache Leistungen, er konnte den Ball nicht in des Geg⸗ ners Tor befördern. Die Läuferreihe rückte nicht mit auf das berühmte Loch und unterstützte ihre Fünferreihe nur sehr

Frohnhausen gegen die Sonne gespielt hatt Anraten Dillenburgs nicht we jetzt für spielunfähig.

haufen war um eine Enttäuschun thien aber hat sich der Spielleiter in

weite Ma eg über die zweite Mannschaf weitere Punkte.

Aus Cölbe

wirkte soga etrich als Lin es jedoch den G eingespielte Elf zu besiegen. wertiges Treffen, doch in der zwei besitzer etwas mehr auf.

reffen zeigte der Meister der 1. sten nich

Gauklasse gute Leistungen. Die Kreisstädter hatten ihte große

am Sonntag obige Mannschaften, um ein Freundschaftsspiel auszutragen. Das Spiel gestaltete sich zu einem sehr interessanten, spannenden und fairen Kampf. Steinperf spielt in der ersten Halbzeit mit

zäuferreihe der taten ihre Zflicht. Ringen, woran die Zuschauer lebhaften Spieler wurden vom Felde Entscheidungen waren Mannsch immer einverstanden. Dem bei.

Srichterlichen

Beide Tore kommen nun ab⸗ wechselnd in Gefahr, ohne daß es einer Mannschaft gelingt, 0 Farben zu erringen. Kurz vor Seitenwechsel gelingt es den Gästen, den Ausgleich wieder her⸗ ö denbach zu 6

rung wieder übernehmen und auch längere Zeit halten. Ung 1 20 Minuten sind noch zu spielen, da setzt die Platzelf, angefeuert durch die Zuschauer, zum Endspurt an. Diesem Tempo sind die Gäste nicht mehr gewachsen und die Platzelf kann außer dem längst verdienten Ausgleich noch drei weitere

der Hut und vereitelt je teil, es leitet gussichtsreiche Ge U Jollars Sturm schön durch und der Linksaußen

nute kommt

und Kaletsch ihre gefürchteten Schüsse nicht anbringen konnten. Die wenigen, aber ebenso schönen Angrifse der Breidenbacher toppte meist Benner 1, mit Täuschung Beifall des Publikums hervorriefen. beginnt mit einem gefährlichen mit einem Schuß von Wohlgemuth endet, knapp neben dem Pfost schweres Gewitter auf, seine ganze Stärke in einer um die Führung zu erringen, welche gleichbed Der Wetzlarer Mikteläufer ermüdete, da er lange Zeit nicht mehr im Training war, Breidenbach lag fortgesetzt im An⸗ der Vreidenbacher linke Läufer Abstoß bekam und direkt Als der Führungs⸗ Breidenbach,

N

Strafraum beförderte. treffer durch den linken Flügel erzielt war, deckte Wetzlar wieder stark zum Angriff kam und sich lange in der Breidenbacher Hälfte festsetzte. n Tor, der Wetzlarer Sturm kann nicht durch⸗ äufer, besonders Wörner, schießen aus dem Hin⸗ der gute Breidenbacher Hüter nicht bekommt, sten ab. Da endlich Nentsteht im Strafraum ein Gewühl, Blech Immer noch bleibt W. im geg⸗

für Wetzlar durch Die Wetzlarer Ver⸗ keidigung steht auf der Mittellinie, über sie geht weit eine Vor⸗ der schnelle Mann strebt allein dem

Die Gäste aber verdarben sich manche einwandfreie igen Außenstürmer, die sich Tore ging die

zum Schlußpfiff des Schiri für ihre Farben Biedenkopf war dem Spiel ein gerechter Eckelshausen 2. Friedensdorf 2. 6:1(4:0). unschaft von Eckelshausen sicherte sich durch t von Friedensdorf zwei

VfB.⸗Kurhessen Marburg Beide Mannschaften traten in stärlster Aufstellung im Sturm der Liga⸗Torhüter Way ußen mit. Trotz dieser Verstärkung war t vergönnt, die auf eigenem Platz gut Bis Halbzeit war es ein gleich

en Hälfte kamen die Platz e schoß und eins

0

Von Anfang bis

1.5 Gladenbach Liga 3:4) te am Sonntag die erste Mannschaft von st und mußte seit lan 2

rlage auf eigenem

essische Sport-Zeitu

r..ehᷣ

5 5 gut hereinge smanöver sicher ab, welche n 90

Angriff der Wetzlarer, welcher aber der Ball geht en ins Auß. Dann zog für Wetzlar ein Breidenbach zieht alle Register auf, zeigt Viertelstunde und diese genügte, eutend mitSieg

Breidenbach vermauert

nach mehreren Ecken

angreisen, Tor! Noch 10 Minuten.

einwandfreie

Ohne weitere

da rappelte der

n Langsdorf. Nach 30

der Verteidigung). den Sieger zu sehen,

In der Läu⸗ nur Lippert gefallen, wenn. bedürftig ist. menspiel vermissen. mannschaft von ganz anderem die restlichen Verbandsspiele

Verteidigerpaare.

auch noch verbesserungs

einen ande

Frohnhausen

Zwei Tore, die Cöl wurden wegen Abseits nicht gegeben, auch ein eyand würde verschossen. i 0 ie ste Mannschaftsteil

edoch auch alle and Anteil nahmen.

aften und Zu

Plat t, Lollar mit zwei Ersatzleuten an un gleich mächtig 1 aber Lollar ist sehr de Torgelegenheit der Gäste, im Gegen⸗

angriffe ein. In der 6. Mi

Nr. 4.

schießt unhaltbar unter die Latte. Die Gäste legen danach ein gewaltiges Tempo vor, aber Lollar hält stand. In der 22. Minute begeht Lollars Hintermannschaft einen Deckungs⸗ fehler und der Halbrechte Gladenbachs erzielt den Ausgleich. Lollar stürmt jetzt mit großem Eifer auf das Gästetor und erzielt kurz hintereinander zwei Eckbälle. Die zweite Ecke wurde sehr en und der Halblinke verwandelt mit schönem Kopfball. E ird auf beiden Seiten noch ein Eckball ge⸗ treten, dann ist Halbzeit. Nach der Pause setzt der aufge⸗ weichte Boden den Spielern stark zu und das Tempo flaut et⸗ was ab; trotzdem zeigen beide Mannschaften ein sehr schönes Spiel. Lollars Torwart zeigt sein ganzes Können und leistete ganz Hervorragendes. Gladenbach greift unentwegt an und in der 59. Minute unterläuft Lollars Verteidiger ein Fehler, wo⸗ durch die Gäste zum billigen Ausgleich kommen. Aber nicht lange dauert die Freude, denn Lollar geht schon fünf Minuten später wieder in Führung. Gladenbach dreht jetzt noch einmal mächtig auf und erzielt zunächst eine weitere Ecke, die aber nichts einbringt. Die letzte Viertelstunde sucht Lollar das Spiel zu halten, aber Gladenbach Jetzt zum Endspurt an, bringt Lol⸗ lars Verteidiger in einige Verwirrung und kann zum dritten Mal gleichziehen. 313. Noch fünf Minuten Spielzeit. kein Mensch glaubt an einen Sieg der Gäste, aber in der letzten Minute begeht Lollars Verteidigung und der Torwart einen Fehler, die Gäste nutzen diesen geschickt aus und mit dem Schluß⸗ pfiff fällt das Siegestor. Gladenbach wurde somit glücklicher Sieger. Kritik: Gladenbach als Tabellenführer in der 2. Bezirksklasse mußte sein ganzes Können aufbieten und stellt eine ausgeglichene Mannschaft, in welcher besonders die beiden Außenstürmer durch große Schnelligkeit auffielen. Lollar zeigt ein gefälliges Spiel und gefiel im Angriff sehr gut. Der Rechts⸗ außen konnte sein sonstiges Können nicht ganz zur Entfaltung bringen. Die Verteidigung muß noch einiges im Stellungs⸗ spiel lernen. Der Schiedsrichter konnte gefallen, dürfte aber ein wenig mehr in Ballhöhe bleiben..

Aus Steinbach

Steinbach 1. 1900 Gießen 2. 3:1(2:1).

Am vergangenen Sonntag hatte sich die erste Mannschaft die Ligareserve der Spielvereinigung 1900 Gießen zu einem Gesellschaftsspiel verpflichtet und konnte dieser nach einem schönen Kampf einen 3:1⸗Sieg abringen. Kurz nach 2 Uhr gab der unparteiische und korrekt amtierende Schiri Schäfer⸗Gießen den Ball frei. Steinbach hat Anstoß, findet sich auf dem auf⸗ geweichten Boden gleich gut zurecht und rückt auf des Gegners Tor, ein dabei verhängter Strafstoß für Steinbach wird von dem Halblinken zum Führungstor eingesandt. Das Spiel wird jetzt mehr verteilt, aber trozdem kann Steinbach schon in der 8. Minute durch den linken Läufer auf 2:0 erhöhen. Gießen will jetzt mit aller Macht das Ehrentor erringen, was ihm auch vor Halbzeit gelingt. Nach der Halbzeit zunächst wieder ziem⸗ lich verteiltes Spiel, aber Steinbach kommt immer mehr auf und kann durch seinen Linksaußen auf 31 erhöhen. Der Geg⸗ ner drückt jetzt, um das Resultat zu verbessern, was ihm auch gelungen wäre, wenn nicht der Steinbacher Tormann einen Handelfmeter glänzend gemeistert hätte. Ein schönes Spiel findet nun sein Ende und Steinbach kann als Sieger den Platz verlassen. Die Gießener Mannschaft hinterließ einen sehr guten Eindruck und wird als Gast gern gesehen. H.

Aus Wiesetl

TW Wieseck 2. W.⸗Steinberg 2. 0:5(0:2).

In Wieseck standen sich die dortige zweite Mannschaft und die gleiche derTeutonia aus Watzenborn⸗Steiberg im Freund⸗ schaftsspiel gegenüber. Das Treffen wurde äußerst fair durch⸗ geführt. Die Gäste boten eine gute Gesamtleistung und siegten nach meist überlegenem Spiel mit obigem Resultat. H.

Aus Braunfels

Braunfels 1. Oberndorf 1. 6:4(4:0

Der Platzverein hatte sich den B⸗Meister der Gruppe 2 ver⸗ pflichtet. Beide Mannschaften lieferten sich ein Spiel im Typ eines Lokalkampfes. Nach einer Viertelstunde sührte Oberndorf mit zwei Toren. Braunfels glich bis zur Halbzeit aus und beim Stande 4˙4 wurde gewechselt. Der größte Teil der zweiten Halbzeit gehörte Braunfels, das die Gäste völlig einschnürte und mit zwei weiteren Toren den Sieg sicherstellte. Zuletzt kam Oberndorf nochmals auf, konnte aber keinen Erfolg mehr erzielen. Die zweiten Mannschaften der Vereine spielten 514, Halbzeit 0:2. Braunfels 2. war überlegen und gewann ver⸗ dent. Schiri Dauser-Wetzlar war sehr gut..

Aus Alfenkirchen

Altenkirchen 1. Herbornseelbach 2. 2:0(1:0). Ein harter, unschöner Kampf wurde am Sonntag auf dem Altenkirchener Platze ausgetfagen. Herbornseelbach, das ver⸗ stärkt angetreten war, wollte das Spiel unbedingt gewinnen und ging deshalb gleich hart auf den Mann. Altenkirchen setzte dem aber die dieselbe Schärfe entgegen, und so entwickelte sich ein Spiel, dem der Schiedsrichter in keiner Weise gewachsen war. Altenkirchen konnte durch seinen Halbrechten und Rechts⸗ außen zwei Tore erzielen, während Herbornseelbach immer wie⸗ der an dem guten linken Verteidiger und Tormann scheiterten. Der Schiedsrichter ließ sich die Leitung vollkommen aus der d nehmen und sein unentschlossenes Verhalten beschwor die hönsten Szenen herauf. R.

Leichtathletik

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Das Frankfurter Hallensportjeft

Neuer Weltrekord im Kugelstoßen von Hirschfeld Hallensportsest hatte diesmal rein äußer⸗

Das Frankfurte

lich t den großen rfolg wie im Vorjahre. Immerhin kamen aber doch noch fast 6000 Zuschauer, die bei glatter Abwicklung ich rgiebige Kämpfe sahen. Der

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8 it des 16 er das Kugelstoßen, bei dem Hirschfeld-⸗Alle in mit einem von 16,07 Meter nicht nur einen ne ltrekord ausstellte, sondern sogar seine Freiluft⸗ drei ntimeter überbot. Dr. Peltzer gewann einem taktisch geschickt aufgeteilten Lauf die 1000 Meter vor dem Stuttgarter Paul. Schaumburg Oberhausen be

er⸗Laufen siegreich vor Hellpapp tettin, Meter-Hürdenlaufen vor Wegener-Schöne g aus dem Sprinterdreikampf math⸗Bochum als Sieger hervor. Üspiele, sowie ein Schau s im Rollschuh⸗Kunstlaufen, das Programm

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endete das Welscher siegte im 60 erg und Pflug⸗Schöneberg vor Metzner⸗F rt und

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