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Mauern sich eine Niederlage gefallen lassen mußte.
Dienstag, den 22. März 1932.
Allgemeine Hessische Sportzeitung,
Nr. 12
Rund um den Marburger Schloßberg
VfB 05 Kurhessen Marburg Großalmerode 1. 4:1(2:1). Wieder war es ein Verein der Nordgruppe, der in Marburgs Das Spiel
1 9 85 auf keiner hohen Stufe und man konnte keineswegs mit
en gezeigten Leistungen zufrieden sein. Von zwei Mannschaf⸗
ten einer Sonderligaklasse muß man doch mehr erwarten kön⸗
nen. Nun, es mag sein wie es will, es wurden 90 Minuten ge⸗ spielt(mitunter auch reichlich geholzt), zeitweise brachten einige
Gäste sogar eine recht harte Note ins Spiel. Im Anfang ließen sich die latzbesitzer recht gut an, doch als nach wenigen Minu⸗
len die Partie schon 2:0 stand, war es anscheinend für sie genug.
Es setzte ein planlose⸗ Feldspiel ein, man konnte schon von Som⸗ merfußball reden. Die Schimmelreiter waren gezwungen, Schmitz und Dietrich zu ersetzen, wofür Schmidt und Weber mit⸗ wirkten und ihre Sache auch gut machten. Wiese war wieder der Held des Tages. Im Sturm ging es bis auf Adorf recht gemütlich zu. Die Gäste, die eine körperlich stabile Mannschaft stellten, hatten in ihrem Linksaußen die beste Kraft. Unange⸗ nehm wirkte das häufige Reklamieren bei schiedsrichterlichen Fischen
Henkel⸗Wetzlar hatte keine leichte Aufgabe, jedoch hat er selbige erfüllt. 5 5
Germania trat in neuer Aufstellung die Reise nach Wallau an und gewann mit 3:2. Haupt, früher Ockershausen, ist jetzt ins Lager der Germanen gerückt.
VfB Kurhessen 3. wartete vergeblich auf Schönstadt. Die 2. Jugend von VfB Kurhessen siegte über B 1. mit
8015 In Langenstein gab es gegen Speckswinkel ein hartes Rin⸗ gen, was die Platzbesiter verdient mit 2:0 gewannen.
Kirchhain 1.— Erksdorf 1. lieferten sich ein Gesellschafts⸗ spiel, was 3:3 endete.
* Unter dem Vorsitz des Fußballsachbearbeiter⸗ Brand⸗Mar⸗ bach trafen sich am Montagabend die Spiel⸗ und Ausschußobleute
Aus dem hinterland
FV Wallau— Germania Marburg 2:3(2:2). Eckenverhältnis 8:2.
Die Marburger Germanen, die das Kunststück fertig brach⸗ ten, kaum aus der 1. Bezirksklasse aufgestiegen, sich den zweiten Tabellenplatz der Bezirksliga punktgleich mit dem Ortsrivalen VfB 05 Kurhessen zu erobern, hatten diesmal in Wallau beson⸗ deres Glück. Dem Spielverlauf und vor allen Dingen den Tor⸗ chancen nach, hätten nämlich die Wallauer einen glatten 1 landen müssen. Die große Ueberraschung war immerhin, da der neugebackene Lahngruppenmeister in technischer Hinsicht den Gästen um Vieles voraus und während den 90 Minuten fast durchweg klar überlegen war. Schon die erste Hälfte hätte für Wallau einen derartig großen Vorsprung bringen müssen, daß ein Enderfolg nie ausbleiben konnte.
Das Spiel setzte gleich die anwesenden vielen Zuschauer in Spannung. Die Wallauer begannen mit einem ungeheuren Tempo, die Angriffe rollten immer und immer wieder vor das Germanentor, wo die Deckung der Gäste zunächst das Heiligtum freihalten konnte. Weite Flanken von rechts und links riefen kitzliche Momente im Marburger Strafraum hervor, zweimal sauste der Ball knapp über und neben das Tor. Verschiedene⸗ mal konnte Happ im letzten Augenblick gerade noch über die Latte boxen. Einige Eckbälle kurz hintereinander bringen für Wallau auch nichts ein. Danach wurden auch die Germanen weimal gefährlich, aber Bonacker 3., diesmal Wallaus bester
erteidiger, fegte jedesmal schneidig dazwischen. Dann alt der Wallauer rechte Flügel wieder zum Angriff vor, der Halb⸗ rechte gibt, bedrängt, flach nach links und Bonacker 2. kommt wie der Wind angesaust, um einen unhaltbaren Schuß anzu⸗ bringen. Weiter bleiben die Wallauer überlegen. n n und glänzende Abwehrarbeit der Marburger Hinterleute bra ten aber alles zum Scheitern. Runkel hat einmal 2—3 Mann ganz glänzend umdribbelt, nur noch der Tormann steht vor ihm, aber mit Wucht getreten, saust der Ball über die Quer⸗ latte. Schade, diese schöne Leistung hätte unbedingt einen Er⸗ folg verdient gehabt. Die Germanen finden sich wieder etwas und können ganz plötzlich gleichziehen. Der Schiri verhängt einen Freistoß und dieser wird, nachdem ihn der Wallauer Hüter abgeschlagen hat, im Nachschuß sicher verwandelt. Kurz danach haben die Germanen überraschend durch ihren Mittelstürmer den Führungstreffer erzielt. ie beiden Marburger Tore fie⸗ len also in der Zeit, wo Wallau das beste Spiel zeigte. Kurz vor dem 5 ziehen dann auch die Einheimischen durch verwandelten Handelfmeter gleich. 5
Nach der Pause bekommen die Germanen in der ersten Zeit etwas die Oberhand, um aber später das Heft den Wallauern wieder zu überlassen. Die Wallauer spielen im Feld recht schön, kommen auch glänzend bis vors Tor, aber dann ist es i Es wurde diesmal zwar viel geschossen, doch das Tor konnte nun einmal nicht breiter und höher gesetzt werden. Wallaus Verteidiger Schwarz macht dann bei einem Germanenangriff unnötig Hand und der daraus entstehende Elfer ergibt den Sie⸗ gestrefser. Die Wallauer erhalten auch noch einen Elfmeter zu⸗ gesprochen, aber unplaziert aach en, wird der Ball zur Ecke abgewehrt. Bis zum Schluß glau t man jede Sekunde an einen Wallauer Erfolg, aber immer wieder geht das tückische Leder vorbei, oder landet in den Händen des Marburger Hüters. Schiedsrichter Metzger⸗Biedenkopf konnte nicht allen gefallen.
Aus Watzenborn⸗Sleinberg
Heuchelheim 1.—„Teutonia“ Watzenb.⸗Steinberg 1. 2:11(2.7). Watzenb.⸗Steinberg 2.— VfR Lich 1. 3:2(2:0).
Die 1. Mannschaft der Licher Rasenspieler weilte am Sonn⸗
tag als Gast in gabe um gegen die zweite Mannschaft ein
Rückspiel auszutragen.(Das orspiel endete mit einem 31:0⸗ Sieg der Rasenspieler) Von Anfang an entwickelte sich ein flot⸗ tes Spiel. Steinbergs 2. konnte in der ersten Halbzeit zweimal kurz hintereinander aus dem Gedränge heraus einsenden und. so das Halbzeitresultat herstellen. Nach der Pause waren die Gäste meisten⸗ tonangebend und errangen auch den Ausgleich. Bei einem schönen Durchbruch der Steinberger konnte der Halbrechte der Teutonen seine Farben wieder in Führung brin⸗ gen und damit das Endresultat herstellen.
Die 1. Mannschaft der Teutonen weilte in Heuchelheim, um gegen die 1. Mannschaft des Sportvereins Heuchelheim ein Pro⸗ pagandaspiel auszutragn. Um 4,30 Uhr gab Schiri Wallbott den Ball frei. Es entwickelte sich sofort ein flottes Spiel. Dem besseren Stellungs⸗ und Zusammenspiel der Teutonen setzten die nicht schlechten Heuchelheimer einen ungeheuren Eifer entgegen und konnten so in der ersten halben Stunde das Spiel offen halten. Dann dominierten jedoch die Steinberger. 7 Tore waren die Ausbeute der ersten Halbzeit, denen die Einheimischen nur 2 entgegensetzen konnten. In der 2. Halbzeit spielte Steinberg sein Spiel. Die Angriffe wurden von der Hintermannschaft aus⸗ gehend flach bis in den gegnerischen Strafraum vorgetragen und mußten zu Erfolgen führen. Noch viermal mußte sich der Heuchelheimer Torhüter geschlagen bekennen. Heuchelheim kämpft unentwegt weiter und versuchte immer wieder das Er⸗ gebnis zu verbessern, doch Steinbergs Hintermannschaft klärte sicher. Der faire und ritterliche Kampf stand ganz im Zeichen eines Propagandaspieles und hat au sicherlich dazu beigetra⸗
en, dem Sportverein Heuchelheim neue Anhänger zu werben. chiri Wallbott leitete korrekt. H.
von VfB Kurhessen, Germania und Ockershausen, um die Mann⸗ schaften für den Jugendspiel⸗Opfertag am 3. April 1932 aufzu⸗ stellen. Die Marburger Stadtmannschaft A spielt gegen die Städtemannschaft Gießen⸗Wetzlar, nachmittags 3 Uhr auf dem Sportplatz des VfB Kurhessen in der Gisselbergerstraße.
8 Aufstellung: Weyand(fg); Schmidt(Germ.) Wiese(VfB K); Rueff(VfB), Sauerwald
5 5 Happ 88
(Germ.)⸗ Böttner, Berndt, Fischer(VfB), Tschokkc, Wagner O.,(Germ.). Ersatz: Schmitz, Schuppert, Dietrich(VfB). Schiedsrichter: H. Engelter.
Eine weitere Stadtmannschaft B spielt in Wallau gegen die 1. Mannschaft des FV Wallau. Happ(Germ.); Blaufuß (Ockersh.), Feldbusch(Marbach); Koch, Wirth(Ockersh.), Kuhl L.(Germ.); Emmler, zagner W., Werner A.(Germ.), Scherer, Seip(Ockersh.). Ersatz: Schneider(Ockersh.). Schiedsrich⸗ ter: Barth(Breidenstein).
*
Osterprogramm: 1. Feiertag: VfB Kurhessen Marburg 1.— Spielverein Kassel 1. Gladenbach 1.— Bad Nauheim 1. VB Kurhessen 1. Igd.— Kurhessen Kassel 1. Igd. VB Kurhessen 2. Igd.— Kurhessen Kassel 2. Igd. 2. Feiertag: Ockershausen fährt nach Burgsolms; Germania unternimmt mit der 1. Mannschaft eine Osterreise: am 1. Feiertag nach dem VfB Friedberg und am 2. Feiertag nach Germania Pfungstadt. VfB Kurhessen 2. fährt am 1. Feiertag nach Momberg und am 2. Feiertag nach 1 die 2K Mannschaft nach Watzenborn⸗Steinberg und die 3. Mannschaft nach Elnhausen. Marbach empfängt Buchenau.
Ve Biedenkopf— Eckelshausen 611.
Dieser hohe e Kreisstädter muß etwas überraschen. Aber die Leute von Eckelshausen waren nicht in der Sedan Form, sonst wäre diese deutliche Schlappe nicht gekommen.„oh“ Jugendspiele der Spielvereinigung 1900 Gießen.
Aus Breidenstein
Breidenstein 1.— Germania Marburg 2. 5:1(4:1).
Das erste Spiel seit langer Zeit wieder mal auf hiesigem Platze, und zwar war es die Li 1 J 00 der Germania Mar⸗ burg, welche sich hier vorstellte. Im iedlichen Wettbewerb der Kräfte wurden sie überraschend hoch geschlagen. Auf einem trockenen Platze wäre das Resultat allerdings nicht so hoch aus⸗ gefallen, obwohl man an andere gelieferten Spielen gemessen, die Breidensteiner Mannschaft nicht wiedererkannte. So der Breidensteiner Sturm, welcher durch einige junge Kräfte wesent⸗ lich verstärkt an Durchschlagskraft gewonnen 1755 Das Spiel an sich bot manche schten Momente von Anfang bis Ende. Gleich zu Beginn überraschten die Gäste mit schnellen und wuchtigen Angriffen, wo aber solange gefummelt wurde, bis ein Breiden⸗ steiner Verteidiger Lage chen fuhr. Als nun die Fünferreihe des fiene. auftaute, bekam man eine noch nicht gesehene Höchstleistung zu sehen. Bei einem Angriff der Breidensteiner saust der Ball gegen die Latte, den zurückspringenden Ball gibt der Mittelstürmer dem Halblinken vor den Zuß⸗ ein scharfer Schuß und über die Fingerspitzen des Tormannes geht der Ball ins Tor. Jetzt rollt Angriff auf Angriff gegen das Germanen⸗ tor und wieder* es der Halblinke, welcher durch wuchtigen Schuß das zweite Tor fertig macht. Obwohl die Germanen ver⸗ suchen, das Spiel anders zu gestalten, 1 9 Breidenstein noch zwei Tore bis Halbzeit, denen die Gäste nur eins gegenüber⸗ stellen können. Halbzeit 41 für Breidenstein. Nach Wieder⸗ beginn wird das Spiel noch schneller und hartnäckiger. Ob⸗ wohl die Gäste alles aufbrieten, das Resultat zu ändern, ge⸗ lingt ihnen kein Treffer mehr, Breidenstein ist glücklicher und stellt mit einem schönen Schuß das 571⸗ rgebnis her. Es war ein schönes Spiel, wie man es immer sehen möchte. Germania stellte eine gute Hintermannschaft, welche die Niederlage nicht verhindern konnte. Der Sturm war technisch gut, vergaß aber das Schießen. Breidenstein war im ganzen gut besetzt, sowie auch technisch gut und, was die Hauptsache ist, es wurden auch Tore gemacht. Schiedsrichter Born⸗ allau war gut. H.
Aus Holzhausen bei Gladenbath
Holzhausen 1.— Bottenhorn 1. 4:8(3:3).
Bei schönstem Fußballwetter trafen sich die erste Mannschaft von Holzhausen und die erste Mannschaft von Bottenhorn, um ein 5 h h auszutragen. Das Spiel beginnt um 3 Uhr. Bottenhorn hat Anstoß und die Spieler von Holzhausen sind zunächst etwas aufgeregt, weil sie doch einen Gegner von der ersten Bezirksklasse vor sich haben. Aber sie haben sich schnell gefunden und können in der ersten Halbzeit das Spiel offen halten.
Bei dem Resultat von 33 werden die Seiten gewechselt Man merkt 5 f der Pause Bottenhorn doch seine reifere Spiel⸗ weise an, und sie kann das Spiel bis zum Schluß auf 8:4 für sich entscheiden. Der Schiedsrichter war gut.
Aus Lollar
Die 1. Mannschaft Lollars weilte am Sonntag, als Ent⸗ schädigung für das am Vorsonntag verunglückte Spiel, wieder in Leihgestern. Leider mußte die Mannschaft diesmal mit 4 Ersatzleuten antreten. Anter diesem Mißstand hatte Lollar leine Siegesaussichten und verlor knapp 4-3. Die zweite und dritte Mannschaft spielte kombiniert gegen Daubringens 1 Mannschaft und zeigte ein sehr schönes Spiel. Beide Mann⸗ schaften befleißigten sich einer fairen Spielwaise und hatte Herr Schiri Grote einen lechten Stand. ee in der ersten Hälfte mehr vom Spiel und führte bei der ause 2:1. Nach der Pause wird Daubringen besser und kann bis zum Schluß ein Unentschieden 22 erzielen.
Vorschau für die Osterseiertage. 5 5
Am zweiten Osterfeiertag empfängt die 1. Mannschaft Lol⸗ lars die Pokalmannschaft des SC Rot⸗ eiß Frankfurt am Main. Die Pokalelf von Rot⸗Weiß dürfte in Sportkreisen bekannt sein und Lollar wird sich bemühen, einen ebenbürtigen Gegner ab⸗ zugeben. Alles in allem. wird am 2. Osterfeiertag in Lollar wieder Hochbetrieb herrschen. D.
Aus Gießen f
1900 Gießen 2.— Steinbach 1. 3:2(1:0).
Ein Gesellschaftsspiel ohne besondere Leistungen, aber doch von beiden Seiten kampfkräftig und hart durchgeführt. 1900 ohne mehrere seiner Besten lieferte besonders durch das Ver⸗ sagen der Läuferreihe eine schlechte Partie. Andererseits muß man die Mannschaft zugute halten, daß sie in der zweiten Hälfte mit 10 Mann spielte, da Jäger durch eine Knieverletzung aus⸗ scheiden mußte. Steinbach ist gegen früher erhebli besser ge⸗ worden und wurde besonders durch seinen linken Flügel und durch den Rechtsaußen immer wieder gefährlich. 1900 konnte in der ersten Hälfte durch Verwandlung eines Eckballes in Füh⸗ rung gehen. Nach der Pause konnten die Gäste durch Strafstoß
Soll unsere Jugend Meiftersthaftsspiele durchführen?
952 Die von Jakob Zündorf im„Ful“ und von Bezirks⸗Jugend⸗ Referent Christ⸗Kassel in Nr. 9. der AHS. gemachten Ausfüh⸗ rungen sollte man nicht nur unterstreichen, sondern ganze Arbeit leisten, also die Durchführung von Jugend⸗Meisterschafts⸗Spie⸗ len nicht nur in einem Bezirk probeweise zulassen, sondern im gesamten Verbandsgebiet entsprechende Erfahrungen sammeln. Im Gau Gießen⸗Wetzlar wurden im Spieljahr 1931/32 bekannt⸗ lich die Jugend⸗Pflicht⸗Spiele mit einer Strafpunktwertung zu der üblichen Punktwertung durchgeführt und man kann wohl be⸗ haupten, daß man in den Jugendleitungen der beteiligten Ver⸗ eine sehr darauf gesehen hat, daß Uebeltäter keinen großen Schaden anrichten konnten. Beispielsweise waren im Bereich der Gruppe Wetzlar⸗Oberlahn bei der Klasse 14/15 A-Jugend keine Strafen zu verzeichnen, bei der Klasse 16/17 B-Jugend in der einen Abteilung in 32 Spielen vier Platzverweise und drei zeitliche Platzverweise, während allerdings in der anderen Ab⸗ teilung, vielleicht mitverursacht durch die Stellungnahme der Mannschaften gegen den Schiedsrichter, der, durch die Befolgung der Anweisung des Verbands⸗Jugend⸗Ausschusses, jeweils vom Platzverein gestellt werden soll, zwei Spielabbrüche zu verzeich⸗ fen und außerdem sechs Platzverweise zur Bestrafung führten.
Ob man bei eventueller Durchführung von Jugend⸗Meister⸗ schafts⸗Spielen eine zuzügliche Strafpunktwertung in dem bei uns angewandten Sinne gutheißen kann, muß allerdings von allen in Frage kommenden Stellen unbedingt ernsthaft einer Prüfung unterzogen werden.
Die Behandlung des Jugend⸗Problems von dieser Seite aus ist viel zu ernst, um nur gelesen, und dann vergessen zu werden. Die Frage der Aufrechterhaltung oder der Neubildung einer Jugendabteilung und vor allem einer Jugend⸗Mannschaft, die auch aktiv in die Kämpfe mit ihren Nachbarvereinen ein⸗ greift, muß doch unbedingt für den Großteil der Vereine nicht nur auf dem Papier der Satzung stehen, sondern Lebenszweck, ja sogar Lebensnotwendigkeit werden. Die heutige Spielauf⸗ fassung, man kann schließlich vielleicht von einer Spielkultur sprechen, erfordert langjährige Vorbildung der Spieler der ersten Mannschaften, sogar in den Vereinen der uklassen, und die ist nur zu erreichen durch Ausbildung und Erhaltung gut disziplinierter Jugendmannschaften. Es dürfte wünschens⸗ wert erscheinen, daß die Ausführungen unserer Führer Zündorf und Ehrist ihren Niederschlag finden in einem entsprechenden Antrag, der durch den Gau⸗ bzw. Bezirkstag seinen Weg zur Hauptversammlung des WSV. findet. Man wird sich dort in der Mehrheit einer Notwendigkeit, die heute dringender denn je geworden ist, nicht versagen. W. Presber.
gleichziehen und kurz darauf mit 2:1 in Niries gehen. Nach einer erfolgreichen Umstellung bei den latzherren klappte es etwas besser und der Sieg konnte nach hartem Kampf errungen werden. Die zwei neuen Stürmer der Blauweißen bedeuten für die Mannschaft eine wesentliche Verstärkung. Am Kar⸗ freitag spielt die Ligareserve in Watzenborn⸗Steinberg gegen die Oberligabezwinger und wird nur mit stärkster.
dem Meister eine gleichwertige Partie liefern können. Sch.
Aus Steinbach
Der FSp 1926 Steinbach schickte zum ersten Male drei ak⸗ tive Mannschaften am vergangenen Sonntag auf den Plan. Die erste Mannschaft weilte in Gießen bei der Spielvereinigung 1900 und verlor unverdient gegen die Ligareserve mit 3:2 Toren. Gegen 10,30 Uhr gab der Schiedsrichter den Ball frei. Es ent⸗ wickelte sich gleich ein flotter Kampf, in dem man beide Par⸗ teien abwechselnd im Vorteil sah. 1900 kann ungefähr in der 20. Minute im Anschluß an eine Ecke durch Kopfball zum Füh⸗ rungstor einsenden. teinbach läßt sich aber nicht entmutigen und kämpft unerbittert um den Ausgleich, welcher aber bis zur Halbzeit nicht erzielt werden kann. Nach der Pause ändert sich das Bild. Steinbach wird jetzt produktiver und rollt Angriff auf Angriff auf des Gegners Tor, wobei der Mittelläufer einen Strafstoß zum Ausgleich einsenden kann, dem der Halblinke durch schöne Vorlage des Mittelstürmers gleich nach Mittelan⸗ stoß das Führungstor folgen ließ. Das Spiel geht in dieser Weise weiter und wäre der Sieg Steinbach sicher gewesen, wenn nicht der Steinbacher Tormann zwei unbedingt I Tore durchgehen ließ, und somit den seiner Mannschaft verdient ge⸗ wesenen Sieg verschenkte.
Die zweite Mannschaft weilte bei der vierten von 1900 und mußte eine verdiente 3:1⸗Niederlage hinnehmen, welche noch höher ausgefallen wäre, wenn nicht der Steinbacher Tor⸗ mann glänzend gehalten hätte.
Die zum ersten Mal spielende 9. Mannschaft mußte auf eigenem Platze nach überlegen geführtem Spiel durch Ver⸗ schulden des Ersatztormannes eine 2:0⸗Niederlage hinnehmen, welche trotzdem noch ehrenvoll zu bezeichnen ist, da die Mann⸗ schaft zum erstenmal im Feld zusammenspielte. 2
Jugendspiele der Sp.⸗Bgg. 1900 Gießen
SV Wetzlar 1. Igd.— 1900 1. Igd. 0:4(0:3).
Nach dem Anstoß entwickelte sich sofort ein ungemein schnel⸗ les und(für Jugendspiele) viel zu hartes Treffen, in dem beide Mannschaften mit aller Energie den Sieg zu erringen versuchten. In den ersten Minuten waren alle Spieler so nervös und auf⸗ geregt, daß sie den Ball planlos und ohne System an un Wetzlar spielt sein bekanntes hohes Spiel mit weiten Vorlagen und bemüht sich vergeblich, durch überraschende Durchbrüche zu Erfolgen zu kommen. Allmählich findet sich nun 1900 zusam⸗ men und wird dann durch sein flaches und besseres uspiel überlegen. Schön ausgeführte Angriffe bringen den Sturm im⸗ mer wieder vor des Gegners Tor, doch seine ballsichere Vertei⸗ digung kann vorläufig mit weiten befreienden Schlägen alle Ge⸗ fahr abwenden. Durch einen Foul⸗Elfmeter geht 1900 in Füh⸗ rung und kann bis zur Halbzeit durch den Rechtsaußen und Halbrechten noch zwei schöne Tore erzielen. Nach dem Wechsel hält 1900 sich infolge der harten Spielweise des Gegners zurück, so daß Wetzlar etwas mehr aufkommt. In lebhaftem Feldspiel wandert der Ball nun von Tor zu Tor, doch beide Stürmerreihen vermochten nicht, die sich bietenden günstigen Chancen auszu⸗ nutzen. Kurz vor Schluß erzielt dann der Halbrechte mit schö⸗ nem scharfen Schuß das vierte Tor für Gießen.
SV Weczlar 2, Igd.— 1900 Gießen 3. Igd. 0:2(0:0).
Beide Mannschaften waren wohl gleichstark, jede atte ein⸗ zelne gute Kräfte, aber auch große Versager in ihren Reihen. Der Kampf wogte meist in der Mitte des Spielfeldes auf und ab. Wenn die Stürmer mal durchkamen, vergaßen sie das Schießen. Des Gegners Angriffe waren meist gefährlicher, so daß der Tormann von 1900 einigemal rettend eingreifen mußte. Torlos wurden die Seiten gewechselt. Nun war 1900 zeitweise etwas überlegen und konnte durch 2 Tore einen glücklichen Sieg an sich reißen.
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