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Dienstag, den 22. März 1932.
Allgemeine Hessische Sport⸗Zeitung
Streife durth den Bezitk Wieviel Spieler gehören zu einem Spiel?
In den Fußballregeln 1921 hieß es unter 2:„Jede Partei spielt mit 11 Mann; bei keiner Partei dürfen mehr als drei Mann fehlen,“ und unter 3:„Das Spiel ist abzubrechen, wenn sich während des Spieles die Zahl der Spieler einer Partei auf weniger als 8 Mann vermindert.“ Schon in den Regeln von 1925 fiel die letztere Bestimmung fort, und heute heißt es in den zurzeit gültigen Regeln vom 1. Juni 1930, welche von der „Fifa“ erwünscht und gutgeheißen sind, unter Regel 1:„Das Spiel darf nicht von mehr als elf Mann auf jeder Seite durch⸗ geführt werden. Auf Grund einer vor Beginn des Spieles ge⸗ troffenen Vereinbarung(laber nicht in einem unter den Bestim⸗ mungen eines Wettbewerbes stattfindenden Spiele) können Er⸗ satzleute an Stelle von verletzten Spielern eingestellt werden.“ Die Ausführungsbestimmungen des DB besagen zu dieser Regel nur:„In Wettbewerben(3. B. Meisterschaftsspielen, Po⸗ kalspielen, Turnieren und dergl.) dürfen zu Beginn des Spieles auf keiner Seite mehr als 3 Mann fehlen.“
Aus dieser Bestimmung und auch aus anderen Stellen geht klar hervor, daß die Regeln für alle Arten von Spielen gelten, aber z. B. zwischen Meisterschaftsspielen und Gesellschaftsspielen in gewissen Punkten einen Unterschied machen und auch von den Schiedsrichtern befolgt sein wollen, wobei zu beachten ist, daß offiziell nur noch diese Negeln maßgebend sind, während die Erklärungen und Anweisungen in den Schiedsrichterzeitun⸗ gen pp. nur inoffizielle Bedeutung haben. Demnach ist folgen⸗ des festzustellen!„Bei keinem Fußballspiel dürfen mehr als elf Spieler gleichzeitig mitwirken, dagegen kann jedes Spiel mit jeder beliebigen, unter elf liegenden Zahl von Spielern zu Ende geführt werden; bei Meisterschaftsspielen, Pokalspielen, Turniere usw. darf die Zahl der Spieler zu Beginn lalso
beim Anpfiff des Schiedsrichters) nicht unter acht betragen, dagegen ist für Gesellschaftsspiele die Anzahl der Spieler beim Anpfiff nirgends festgesetzt, kann sich demnach unter der Zahl 8 bewegen.“ Es liegt natürlich im Interesse eines jeden Ver⸗ eins, beim Anpfiff die komplette oder möglichst komplette Elf zur Stelle zu haben und sich nötigenfalls so schnell als möglich zu vervollständigen; daher wird es wohl auch bei Gesellschaftsspie⸗ len selten oder nie vorkommen, daß die Anzahl der Spieler beim Anpfiff auf einer Seite weniger als acht beträgt und vielleicht während des ganzen Spieles nie die Zahl elf erreicht; nach den Regeln jedoch steht dem Anpfiff nichts im Wege, wenn tatsäch⸗ lich einmal das Kuriosum eintreffen sollte, daß zu dieser Zeit keine acht Spieler zur Stelle sind. *
Wenn zu den Spielen der Bezirksliga Hessen⸗Hannover Schiedsrichter aus anderen Bezirken des WSV(3. B. aus West⸗ falen) oder sogar aus anderen Verbänden des DB(z. B. aus Süddeutschland) von den maßgebenden Instanzen des Bezirkes Hessen⸗Hannover herangezogen werden, so ist es doch nur ein Akt ausgleichender Gerechtigkeit, daß diese Instanzen auch für die Entsendung von Schiedsrichtern unseres Bezirkes in die anderen Bezirke oder Verbände besorgt sind, d. h. solche Gegenleistungen als Bedingung bei den Abschlüssen einflechten bzw. in den Vor⸗ dergrund stellen. Bisher hat man aber von solchen Schritten nichts gemerkt; e und bleiben die Schiedsrichter aus Hessen⸗Hannover nur Veilchen, die im Verborgenen blühen.
In der Südgruppe der Bezirksliga hat sich der SC 03 Kassel glücklich vor dem Abstieg gerettet. Zwischen Hessen 09 und Kurhessen Kassel ist die Entscheidung von dem Spiel Kur⸗ hessen Kassel— VfB Gießen abhängig: wenn Gießen nur einen Punkt erzwingt, muß Kurhessen Kassel absteigen; gewinnt aber Kassel, so stehen Hessen 09 und Kurhessen punktegleich, und e⸗ muß ein Entscheidungsspiel stattfinden. Fährt der ViB Gießen unter diesen Verhältnissen zu dem Spiel nach Kassel oder nicht?
Gautag der Gaues Marburg in Wallau
Am letzten Sonntag trafen sich in Wallau die Prominenten der Vereine, um ein verflossenes Jahr nochmals an 5 vorüber⸗ ziehen zu lassen, bzw. Vorschläge für das neue Jahr zu geben, 34 Vereine waren vertreten; für den Gau recht wenig. enn man bedenkt, wieviel Vereine im Laufe de⸗ Jahres sich immer unzufrieden zeigen, so muß man doch unbedingt annehmen, daß diese Unzufriedenen doch zum Gautag erscheinen und ihrem Herzen Luft machen konnten. Scheinbar war aber doch die Mehrzahl zufrieden. Allerdings mag für viele Vereine auch die wirtschaftliche Not mitgesprochen haben, die eben eine Teil⸗ nahme, zumal Wallau von mancher Gegend schlecht zu erreichen war, unmöglich machte. Für die späteren Jahre wäre vielleicht als Tagungsort doch wieder Marburg als Zentralpunkt zu wählen. Pünktlich 2 Uhr konnte der Vorsitzende, Dr⸗ Leukel⸗ Marburg, die Versammlung in dem schönen Saal der Gastwirt⸗ chaft Kroh eröffnen. Nach herzlichen Begrüßungsworten des
orsitzenden überbrachte der Vorsitzende des FV llau, Herr Lehrer Meyer, die Grüße und Wünsche seines Vereins. Es wird festgestellt, daß 112 Stimmen anwesend sind. Für den Gau⸗ vorstand erstattet Ir. Leukel den Jahresbericht. Von der heuti⸗ gen Notzeit ausgehend, schildert er in klaren Worten die Lage der Vereine und was der GW alles getan hat, den Vereinen zu helfen und den Sportgedanken zu fördern. Wie groß die Ar⸗ beit des Vorsitzenden war und wie gut sie gelöst wurde, zeigt sich am besten darin, daß im letzten Jahr 16 Vereine neu b 5 werden konnten, so daß der Gau Marburg heute 104
ereine umfaßt, wozu in 1 Zeit noch weitere drei Vereine kommen. Der Jahresbericht öste starken Beifall der Versamm⸗ lung aus. Für den leider verhinderten Jugendsachbeaxbeiter Feußner⸗Marburg erstattete ebenfalls Dr. Leukel den Jahes⸗ bericht der Jugend. Im kommenden Jahr soll sich mehr der Jugend, welche den Nachwuchs der Vereine bildet, gewidmet werden. Leider können größere Jugendtreffen aus geldlichen Gründen nicht durchgeführt werden. Die Jugendspiele sind noch nicht beendet, da die Witterung der letzten Zeit eine Sperre notwendig machte. Aus dem Bericht des Fußballsachbearbeiter⸗ Herrn Brand⸗Marbach ist die große Fußballbewegung und die damit verbundene Kleinarbeit zu sehen. Tabellen über die Spiele sind noch nicht aufgestellt, da einige r noch aus⸗ stehen. Auf den Bericht des Schiedsrichtersach earbeiters Sch. Engelter⸗Marburg muß man leider verzichten, da E. nicht an⸗ wesend ist. Er soll seinen Bericht den Vereinen zustellen, Herr Reichert⸗Marburg als Sachbearbeiter für Athletil zeigte in seinem schönen Bericht, daß die Leichtathletit im Gau Marburg auf be⸗ achtlicher Höhe steht. Er beleuchtet dann einige Mißstände bei den Vereinen und gibt Richtlinien für die Verbesserung. Die Sieger im diesjährigen Geländelauf erhalten dann aus seiner Hand die vom Verband gestifteten Eichenblätter und Diplome. Die nächsten Punkte: Entlastung und Neuwahl, sind sehr schnell erledigt. Herr Keller⸗Wetter als Alterspräsident dankt mit warmen Worten Herrn Dr. Leukel und dem Gauausschuß für die mustergültige und einwandfreie Arbeit. Als besonderen Dank erhebt sich die Versammlung und bringt ein dreifach kräf⸗ tiges„Hipp, hipp, hurra“ auf den Gauausschuß aus. Dem ge⸗ samten Gauausschuß wird dann einstimmig Entlastung erteilt.
Rolli, der Stürmer.
Roman von Falk Heldburg. (Schluß.)
„Schau an, da ist ja der Ausreißer und Weltenbummler! Grüß Gott, Roland Lichti!“
„Hilde— Hilde Gorenflo!“ entrang es sich ihm. Nun, das fühlte er, war alles klar. Er sah seinen Weg.
Lachend reichte ihm das Mädchen die Hand.
„Nicht wahr, mein e bedeutet wieder eine Ueber⸗ raschung, wie damals vor dem Vereinsheim?“
Maria Hedemann war einen Schritt zur Seite getreten. Scheinbar gleichgültig betrachtete sie das Menschengewoge. Sie wußte, daß sie verspielt, verloren hatte. Auch sie sah ihren Weg.
Wie aus der 13 15 drangen zu ihr Rolands Worte herüber. Sie hörte kaum, wie er vorstellte.
Für einen Augenblick herrschte Schweigen.
Maria Hedemann sah über die beiden hinweg. Dann sagte sie:„Warum haben Sie mir nicht gleich gesagt, daß Sie erwar⸗ tet werden? Es ist schade um jede Minute, die ich Sie, Fräulein Gorenfeld— nicht wahr, ich habe doch recht verstanden?— entziehe!“
„So denke ich auch, Frau Hedemann.“ Hilde hatte es etwas spöttisch gesagt.„So denke ich auch: es ist schade um jede Mi⸗ nute, denn wir beide haben uns vieles zu sagen.“
Wir beide! Maria Hedemann erblaßte.
„Leben Sie wohl, Herr Lichti.“ Sie gab ihm die Hand, nickte Hilde Gorenflo zu und ging.
Sie fröstelte. Es war kalt geworden. ließ die Jugend hinter sich zurück.
Roland fuhr sich mit der Hand über die Stirn. 5
„Aber du sagst ja gar nichts, Roland? Freust du dich nicht ein bißchen?“ 2
Er sprach einige herzhafte Flüche, die ihrer Herkunft aus dem Hafenviertel von Montevideo alle Ehre machten.
„Hier finde sich einer zurecht! Weiß Gott, Europa hat's in sich.“ 58 5
Hilde war viel zu klug, um nicht zu wissen, daß jedes wei⸗ tere Wort die Lage nur verschlimmern, für beide unertquicklicher gestalten müßte. 3 0
Als sie nachher im Schnellzug durch die Nacht reisten, allein im Abteil, da fragte er zögernd:„Und nun?“
Es war Herbst. Sie
Alle Verbandsbeamten werden dann wieder in ihr Amt ge⸗ wählt. Dr. Leukel übernimmt somit zum 9. Mal den Vor⸗ sitz im Gau Marburg, nachdem er vorher zwei Jahre den Posten des Geschäftsführers inne hatte. Von den Anträgen ist von Bedeutung der Antrag l welcher eine Aenderung der Besteuerung der Vereine will. eiter wird ein Antrag ange⸗ nommen, welche besagt, daß in Zukunft Spieler der höheren Mannschaft nicht mehr in der niederen mitwirken können. Ein Antrag, welcher im Interesse der kleinen Vereine sehr zu be⸗ grüßen ist. Sollte dieser Antrag bei der Hauptversammlung keine Gegenliebe finden, so wird er im Gau doch der Aide Eine Vereinfachung soll auch in der Ausfüllung der Schieds⸗ richterberichte eintreten. Von nächster Stunde ab soll nur ein Bericht an eine Zentralstelle gehen, von welcher alles weitere Sil elt wird. Zu den e ee wurde ebenfalls tellung genommen; man erklärte sich im allgemeinen mit der Ansetzung einverstanden; einige Spiele sollen noch hinzukom⸗ men und einige müssen abgesetzt werden, da ein Teil der Ver⸗ eine gesperrt ist. Zur Teilnahme an der Verbandshauptver⸗ sammlung sollen die Herren Dr. Leukel, Brand und Berghoff⸗ Wiesenbach den Gau vertreten. Nach einigen Worten von Serrn Dr. Haun⸗Gladenbach kann der Vorsitzende um 5 Uhr mit dem Sportruf den in allen Teilen gut und harmonisch verlaufenen Gautag schließen. Brg.
Ergebnisse
Wefldeulschland
Berg.⸗Mark: 8
Sin eit Barmen— Fort. Düsseldorf 2:0
Schwarzweiß Düsseldorf— Langerfeld 1:0
Viktoria Düsseldorf— Lüttringhausen 1:6 Rheinbezirk:
Rheydter SV— Vingst 05 52 Mittelrhein:
SC 07 Bad Neuenahr— FWö Neuendorf 1:3 Niederrhein:
FV 08 Duisburg— Meidericher SV 3˙2 Pokalendspiel:
Spfr. Krefeld— Homberger SW 113 Ruhrbezirk:
Schwarzweiß Essen— Germania Bochum 11
Rotthausen— Sportfr. Essen 1:0 Südwestfalen: 1
Jahn Werdohl— Hüsten 09 1.4
Gevelsberg 08— FC Schwelm 34
Wetter 1910— Germania Herne 312 Westfalen:
Spyogg. Herten— Hammer Spogg. 51
Sus Recklinghausen— VfL Osnabrück 2•2
Union Necklinghausen— Preußen Münster 1:0
Westf. Scherlebeck— Sparta Nordhorn 2:0
Anion Herford— Teut. Lippstadt 52
„Ja,“ antwortete sie, und in ihrer Stimme war wieder jener mütterliche Ton, der ihn früher so oft gereizt hatte. Ein wenig Ironie und Aeberlegenheit schwangen darin mit.„Ja und nun? Weiß du, der Bruder von Dr. Kurth ist Direktor der Bausparkasse 1 8 Für dich ist ein gutbezahlter Posten frei? Du sollt den Bankenverkehr erledigen. g 5
„And— und was machst du? Bleibst du bei Brosang?
„Leben Sie wohl, Herr Lichti.“ Sie gab ihm die Hand, nickte Hilde Gorenflo zu und ging.
VfB Bielefeld— Schulke 04 2:6
hessen⸗Hannover
SC os Kassel— Kurhessen Kassel 111
FW Horas— Hessen 09 Kassel 11
Spogg. 3— BC Sport Kassel 14 Einbeck 05— Grone 09 5˙3
Borussia Fulda— Spielverein Kassel 574 VfB.⸗K. Marburg— Großalmerode 41(271) VfB Gießen— Viktoria Frkf⸗Eckenheim 2:1(0:0) Wallau— Germania Marburg 23(2:2) SV. Wetzlar— 1900 Gießen 32(3.1) Frohnhausen— Wetzlar⸗Niedergirmes 4:0(4:0) Marburg
Mellnau— Wetter 115 Marbach— Dreihausen 311 Biedenkopf— Eckelshausen 621 Sarnau 1.— Wehrda 1. 20 Amönau— Frankenberg 521 Holzhausen b. Gl.— Bottenhorn 48(3:3) Breidenstein 1.— Germania Marburg 2. 51(4:1) Langenstein— Speckswinkel 2:0 Friedensdorf 1.— Buchenau 1. 3:2(2:1) Kirchhain 1.— Erksdorf 1. 3:3 Runzhausen 1.— Endbach 1. 54 Sinkershausen 2.— Friedensdorf 2. 4:3 Runzhausen 2. Kombach 1. 1:3 Münchhausen 1.— Germania Marburg 3. 1:3 Amönau 2.— Frankenberg 2. 1:2 Ockershausen 3.— Nieder⸗Weimar 1. 4.3 Nieder⸗Walgern 2.— Lohra 2. 61 Roth 1.— Cappel 2. 1:5 VfB.⸗K. Marburg 2. Igd.— Beltershausen 1. Igd. 3:1 Gießen⸗Wetzlar Burgsolms— Holzhausen 3:2 nach Verlängerung (Endspiel um die Hindenburg⸗Plakette) 1900 Gießen 2.— Steinbach 1. 3:2(1:0) SV. Wetzlar 2.— Oberndorf 1. 12 e 1.— Watzenborn⸗Steinberg 1. 2:11(2:7) deihgestern 1.— Lollar 1. 4:3 Garbenteich 1.— Wieseck 1. 2˙2(270) Daubringen 1.— Lollar komb. 22(1:2) Allendorf— Niedershausen 3:1. ic 0 Watzenborn⸗Steinberg 2.— VfR. Lich 1. 3:2(2:0) Steinbach 3.— Garbenteich 2. 02 SV. Wetzlar 4.— Nauborn komb. 0:0 1900 Gießen 4.— Steinbach 2. 311 SV. Wetzlar 1. Igd.— 1900 Gießen 1. Igd. 0:4 Butzbach 1. Igd.— VfB Gießen 1. Igd. 14 Leihgestern 1. Igd.— VfB Gießen 1. Igd. 2:2 SWV. Wetzlar 2. Igd.— 1900 Gießen 3. Igd. 0:2 Handball. Vf. Wetzlar— TV. Wetzlar 313(1:3) VfL. Wetzlar 2.— TV. Wetzlar 2. 14(1:1) TV. Niedergirmes 2.— TV. Klein⸗Linden 1. 4.1(3:0)
um die Wesldeutsche Meistersthaft
Von den acht zu ermittelnden westdeutschen Bezirksmeistern tehen jetzt vier fest: Köln⸗Sülz 07(Rheinbezirk), Borussia Fulda(Hessen⸗ Hannover), SpVgg. Herten(Westfalen) und Hü⸗ 19 5 09 Lege den vier anderen Bezirken stehen
Gau
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ie Kämpfe vor der Entscheidung.
Im Bergisch⸗Märkischen Bezirk verlor Fortung Düsseldorf sein zweites Endspiel in Barmen gegen Schwarz⸗Weiß mit 072 (0:1). Barmen war überraschend im Zusammenspiel besser als Fortuna, hatte allerdings auch mehr Glück. Das nächste Spiel führt nun Barmen mit VfL Benrath zusammen. 9
Im Riederrheinbezirk hatte Meidericher Spielverein die erste dene mit dem 8 Duisburg überlegen 4:0 ge⸗ wonnen. i hätte also im Rückspiel nur ein Unentschie⸗ den benötigt, um Bezirksmeister zu sein. Duisburg gewann aber überraschend mit 32(2:1), so daß also noch ein besonderes Ent⸗ scheidungsspiel nötig ist.
Der Ruhrbezirk, wo wie im Rheinbezirk und im Bergisch⸗ Märkischen drei Gruppenmeister an den Endspielen beteiligt sind, sah nach dem hohen 7:0⸗Sieg von Schalke 04 über Germania Bochum heute Schwarz-Weiß Essen und Bochum im Kampf. Vor 12 000 Zuschauern lieferte Essen zwar das wesentlich Lessere Spiel, es mußte sich aber mit einem 1:1(0:1) begnügen, da sein Innensturm nicht durchschlagskräftig genug war. wird also leicht zum Titel kommen.
In Westfalen fiel am 20. März die Entscheidung. Die SpVgg Herten, die im ersten Treffen gegen die Hammer SpVgg. 8·0 gewonnen hatte, aber bei dem abgebrochenen Spiel am 3 Sonntag 0:2 im Hintertreffen lag schlug diesmal Hamm sicher mit 51(1:1) und wurde damit Bezirksmeister.
Auch in Südwestfalen ist die Entscheidung gefallen. Jahn Werdoh Unentschieden von 2:2 getrennt. Titel mit einem glatten 4:1(2:1)⸗Sieg.
0. In Lange ger,
pas die Füuchhal
pi e
Schalke 04
und Hüsten 09 hatten sich im ersten Gang mit einem Diesmal holte sich Hüsten den
Im Mittelrheinbezirk gewann der TV Mayen das erste
Entscheidungsspiel gegen Bad Neuenahr mit 311(111).
wich eg uh te
r sah sie an. Hatte er in all den Jahren ni ese
wie schön die Hilde war? 25 W Lange hielt er ihre Hand.„Ich danke dir, daß du gekommen biü, und für alle.“
„Danken?“ sagte sie nach einer Weile mit feinem Lächeln, „danken? O nein, ich bin gar nicht so edelmütig. Was ich tat, tat ich auch für mich.“
Er verstand sie.
1 ratterte der Zug durch die tanzten die Te Dunkel zurück.
Nacht. Rhythmisch
„Soll ich auch noch arbeiten? Doppelverdiener werden
legraphenstangen. Städte und Dörfer blieben im
Aus der entgegengesetzten Richtung brauste ein hellerleuch⸗
teter Schnellzug vorüber. Menschen saßen ie die ihre Schicksale hatten.
Er, Roland Lichti, kehrte heim.
Roland Lichti, der Spieler.
Aber, waren sie nicht alle Spieler, die es zu etwas gebracht hatten? Der Direktor Kornberg und sein früherer Chef? Fie⸗ berte Herr Brosang nicht, wenn er das Blatt mit den örsen⸗ berichten bekam? Wie der Sportler, wenn er die noch druck⸗ feuchte Zeitung mit den neuesten Sportnachrichten und Ergeb⸗ nissen aus den Händen des Verkäufers riß?
Das ganze Leben 9 ein Spiel— Spiel um hohen Einsatz. Es bringt Siege und Niederlagen. Siege, die keine sind, un Niederlagen, die Erfolgen gleichen. Der Name Roland Lichti war um den Erdball geflogen— ein billiger Ruhm.
Nun kehrte er heim.
an den Fenstern,
Dem Lederball und einer Fata Morgana war er nachgejagt.
Jetzt hatte er heimgefunden zu sich selbst.
„Das mußt du mir aber versprechen, Roland, daß du deinem
Sport nicht untreu wirst... Heimlich habe ich alle Bilder von dir und Zeitungsausschnitte gesammelt. Ich möchte doch gar zu gern als Fußballtönigin über die Hindenburgstraße gehen.“
Der Zug ratterte über Weichen, buntfarbige Lichter glühten auf. Vor dunklem Häufermeer leuchtete von riesengroßen Schil⸗ dern der Name ihrer Heimatstadt.
„Du— ich bin wieder zu Hause und— bei dir.
„Ja, aber einen Kuß haben Eure Fußball⸗Majestät mir immer noch nicht gegeben!“ 5
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Die Mut ten, kaum alt Aabellenglat Ar l ach deles lit, ganten nat landen müsse der neugeba Siem um duchweg lla Wallau eine! ein Enderjol
Das Sp in Spannune Tempo, die hake eihalten ke ützlice Mol sullte der 2 mal konnte Lalte boxen Wallau aus
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diger, der Wallau tehle gibt!! vie det Wi bingen. W und glänzen len 11 all ang glänze 0 aber f latte. Scha solg verdier und können einen Frei dhe dagen haben die den Führun len also in dot dem 8 durch verme
Nach d. etwas die wieder zu ü lommen au Es wurde mun einmal dancer nötig Han ue Nahprochen, gügewchl Valsauer dabei cder chiedsticht
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