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allgemeine hessische Sport⸗5eitung
verbreitet im Bezirk Hessen⸗ Hannover des W. S. v. und in den Gauen Gießen⸗Wetzlar, dill und Marburg
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7. Jahrg.
Kassel entdeckt sein gutes erz!
Bekanntlich ist in der Südgruppe der Bezirksliga die Lage so, daß einer der drei Kasseler Vereine Sportklub 03, Hessen 09 oder Kurhessen absteigen muß.(Vielleicht ist inzwischen am 20. März diese Frage schon entschieden worden.) And in der Nordgruppe kämpfen die drei Kasseler Vereine Hermannia, Spork und Tura um den Verbleib oder Abstieg, während Groß⸗ almerode 1 70 man vielfach zu Kd rechnet) bereits den Ab⸗ stieg verfallen ist. Die Metropole Kassel wird also in der kom⸗ menden Zehner⸗Liga nur mit fünf Vereinen vertreten sein, de⸗ nen fünf Vereine aus Fulda, Göttingen, Marburg und Hersfeld gegenüberstehen. Trotzdem das neue Spielsystem in die Satzun⸗ gen aufgenommen ist und dem Bezirk Hessen⸗Hannover nur eine Gruppe Bezirksliga bis zu zehn Vereinen genehmigt, macht man jetzt schon von Kassel aus Propaganda für eine Aenderung dieser Bestimmungen; darauf war man in der 1 aber schon ge⸗ faßt von dem Augenblick ab, als die Kasseler Vereine bei den keisterschaftsspielen ins Hintertreffen gerieten. Wären die Spiele anders ausgefallen, so hätte in Kassel sicher kein Hahn danach gekräht, wo die Propinzvereine gelandet wären, von de⸗ nen einige doch zweifellos auf eine ebensolche„Tradition“ fußen können, wie die men Vereine der Metropole Kassel, und in Kassel hätte man dann mit Achselzucken die Bemühungen um die Herbeiführung einer Aenderung des Spielsystems abgetan. Die„Tradition“ ist heute nicht mehr maßgebend; heute sind nur Fähigkeiten und Errungenschaften far die Zugehörigkeit zu der einen oder anderen Fußballspielklasse maßgebend. Es klingt da⸗ 50 sonderbar, wenn eine Kasseler Zeitung nach dem Spiel Hessen 09— Kurhessen, das die ersteren durch zwei Selbsttore mit 1:2 verloren, schreibt:
„Dieser Vorfall e hin, welch bitteres Unrecht mitunter einer ganzen dre und einem ganzen Ver⸗ ein angetan wird, wenn so ein kleiner Fehler, zahlenmüßig verbucht(Punkte hängen an ihm!), über die schwerwiegende Frage des Abstiegs zu entscheiden hat. Wir meinen:
es wäre doch einfach ein Skandal, wenn etwa ein Selbst⸗ tor dazu führen sollte, den Abstieg eines alten verdienten Vereins zu bewirken. Und das gilt nicht für Hessen 09 allein, das gilt genau so für Kurhessen und Sportklub 03, die in der gleichen Gefahr des Abstiegs stehen. Wir ver⸗ langen von den hiesigen Fußballbehörden, daß sie sich mit aller Kraft beim WSV. dafür einsetzen, daß keiner dieser 05 abzusteigen braucht. anz gleich, wen es trifft.
In der Nordgruppe ist ja die Frage, ob bei der Beteili⸗ gung von elf Mannschaften fünf oder sechs Mannschaften verbleiben, auch noch nicht geklärt, denn schließlich kann man ja nicht in der einen Gruppe 50 Prozent und in der anderen mehr als 50 Prozent absteigen lassen. Mit dieser Entscheidung, die wohl noch durchzufechten ist, müssen die Interessen der gefährdeten Vereine der Südgruppe mit durchgepaukt werden. Wir sagen das heute, weil es heute noch Zeit ist, gegen bürokratische Auslegungen vorzugehen, und wir sagen es deshalb auch heute, weil heute noch nicht entschieden ist, wer der Leidtragende sein könnte. Wir setzen uns in diesem.— so wie immer— für alle Ver⸗ eine(Kassels! D. Red.) ein, die mit ehrlichen Waffen Sport treiben. Dabei stehen uns alle gleich mahe.“
Hierzu ist zu bemerken, daß laut Bestimmung die künf⸗ tige Bezirksliga nur zehn Verein enthalten darf und daher lo⸗ gisch aus jeder Gruppe nur die fünf besten dafür in Betracht kommen können, ohne Rüchsicht darauf, ob eine Gruppe jetzt zehn oder elf Vereine 1 Warum hat man denn in Kassel nicht dagegen protestiert, als der Nordgruppe der elfte Verein . wurde?(Wahrscheinlich rechnete man damit, daß alle Kasseler Vereine sich unter den fünf ersten der Gruppen befinden!) Es ist ja bedauerlich, wenn gute Vereine absteigen müssen; aber dieses Los kann jeden treffen, der Pech hat o in seinen Leistungen von andern übertroffen wird. Recht eigen⸗ tümlich mutet daher die Beifallskundgebung an, die der Kasse⸗ ler Zeitung auf ihren Appell privatim zugegangen ist; sie lautet:
„Der Appell im Sportteil vom 14. 3. 32 an die Fußball behörden
wegen der Abstiegsfrage in den beiden Gruppen der Fuß⸗
balloberliga ist allen wahren und vorurteilslosen Freunden
des Fußballsports aus dem Herzen gesprochen. Zu be⸗ dauern ist nur, daß nicht schon früher Anregungen in dem
Sinne laut geworden sind. Jeder in die Stärke⸗ und Lei⸗
stungsverhältnisse der Fußballmannschaften der Oberliga
Eingeweihte mußte sich von vornherein über die von den
Fußballbehörden getroffene Gruppeneinteilung wundern.
Unverständlich war die Zusammenballung der Vereine Bo⸗
russia Fulda, SC 03, Kurhessen Marburg,. Kassel
und Hessen 09 in der Südgruppe, der gegenüber die fünf
Spitzenmannschaften der Nordgruppe— im ganzen genom⸗
men— als wesentlich schwächer anzusprechen waren. Daß
nicht damals schon bei den harten Abstiegsbestimmungen aus den Vereinen der Südgruppe schärfste Proteste laut ge⸗ worden sind, ist 1 verstehen. Jedenfalls sah jeder mit den Verhältnissen Vertraute die heutige Lage voraus.
Jedem Rechtsempfinden Hohn sprechen würde es, wenn
C 03 oder Hessen 09 mit ihrem derartig positiven, Punkte⸗ verhältnis von 22:14(bei etwaiger weiterer Einbuße von
2 bzw. 1 Punkten) oder Kurhessen Kassel von 2115(2
weitere ea worausgesetzt) dem Abstieg verfallen
sein sollten. Aehnlich wäre es in der Nordgruppe. Hier muß unbedingt Wandel geschaffen werden!
Aber noch weiter sollte gegangen und auch den er⸗ a Lebensbedingungen der auswärtigen Vereine Rechnung getragen werden. Es wird deshalb der Vorschlag gemacht, dahin zu wirken, daß alle Vereine in beiden
Anzeigenpreise(bis auf Widerruf): a) im Anzeigenteil für
die 30 mm breite Petitzeile od. deren Raum 24 G.⸗Pfg., für
Anzeigen mit bestimmtem Platz oder im textlichen Teil die 90 mm breite Petitzeile oder deren Raum 96 G.⸗Pfg.
Dienstag, den 22. März 1932
Gruppen mit einem Pari⸗ oder positiven Punkteverhältnis, also augenblicklich die ersten sieben Vereine der Südgruppe mit Germania Fulda einschl. und in der Nordgruppe 6 Ver⸗ eine bis Tura einschl., oder wenn die Zahl der Absteigen⸗ den in beiden Gruppen gleich sein muß, 8 Vereine bis einschl. Grone vom Abstieg ausgenommen werden. Denn letzten Endes haben auch die„Provinz“⸗Vereine Germania Fulda, Großalmerode und Grone durchaus achtbare Ergeb⸗ nisse erzielt und verdienten es wohl, vor dem Abstieg be⸗ wahrt zu bleiben.
Mit diesen Ausführungen ist sicher vielen, und be⸗ Bud nicht den schlechtesten Freunden und Anhängern des Fußballsports aus der Seele gesprochen, und die Fußball⸗ behörden 5225 nun auch über bürokratische Bedenken hin⸗ weg ein 55 für ihre Pflegebefohlenen zeigen.
Zum Gedeihen des Fußballsports! V. che.“
*
Betreffs der Gruppeneinteilung kann man nur wieder sagen: arum hat man in Kassel micht gegen diese Einteilung protestiert, als sie veröffentlicht wurde? In Wahrheit war wohl in Kassel keiner mit den Verhältnissen so vertraut, daß er die heutige Lage vorausgesehen hat(weil man die Spielstärke der Provinzvereine unterschätzte und nur die Kasseler Ver⸗ treter als die für die künftige Bezirksliga prädestinierten Vereine betrachtete) Hand aufs Herz! dh es nicht so? Wie hat man überhaupt in Kassel jetzt plötzlich sein gutes Herz für die Provinzvereine entdeckt? Antwort: siehe die Tabellen! Warum Jeden man dann aber nicht gleich vor, daß beide Grup⸗ pen so bleiben, wie sie jetzt sind? Das wäre doch der gere teste Ausweg. Ein Mittelding gibt es nicht, das doch nur den ler Vereinen zugute käme. Also wollen wir lieber sagen:
es bleibe bei der Zehner⸗Liga, auch wenn einige Vereine Kassels mit den Schicksalsgenossen der
asse⸗
Nr. 12
Provinz in der Versenkung verschwinden! Mögen sie sich wieder aus eigener Kraft emporarbeiten!
Der Rasensportverband Kassel hat schleunigst— natürlich nur im Interesse der Kasseler Vereine— beim Bezirksvorstand einen Antrag auf Aenderung der Abstiegsbestimmung einge⸗ bracht; der BW hat auch schon— in seiner Sitzung vom 20. März in Kassel— diesen Antrag für gut und recht befunden und will ihn dem Verbandsvorstand in der Sitzung am 10. April warm ans Herz legen. In dem Antrag wird verlangt, daß in der Nordgruppe der ö e sechs Vereine bleiben und daß in der Südgruppe der sechste Verein mit dem Verein der 1. Be⸗
zirksklasse, der sich in der eventuellen Runde der vier Gruppen⸗ Gad den Aufstieg zur Bezirksliga qualifiziert, erst noch ein Entscheidungsspiel um den Kolben austragen soll. Wie nett ausgeklügelt! Also in der Nordgruppe wären die beiden Ver⸗ eine Sport Kassel und Tura bedingungslos für die Bezirksliga gerettet, und in der Südgruppe wäre dasselbe mit Hessen 09 und Kurhessen Kassel der Fall; allerdings gäbe es pro forma ein Entscheidungsspiel, aber man rechnet in Kassel doch mit Sicherheit darauf, daß Hessen 09 oder Kurhessen sich gegen den Meister der 1. Bezirksklasse durchsetzen, vorausgesetzt, daß es überhaupt einen Aufstieg aus dieser Klasse gibt! Die Bezirks⸗ liga würde dann 12 Vereine umfassen, von denen sieben nach Kassel gehörten! Das müssen sich die fünf Provinzvereine, die sich den Verbleib schwer haben erkämpfen müssen vor Augen halten, damit sie sich vor allerlei Schaden bewahren und gegen die Interessenpolitik Kassels ganz energisch protestieren. Aber auch die anderen Provinzpereine, denen das Schicksal abhold war und die daher dem Abstieg verfallen sind, müssen Stellung gegen den Antrag Kassels nehmen, damit nicht einige Vereine der Großstadt ihnen gegenüber unberechtigterweise begünstigt werden. Schließlich handelt es sich auch nicht nur um die Benach⸗ teiligung der Provinzvereine gegenüber denen der Metropole, sondern auch um den Versuch einer Spielsystem⸗Aenderung, die aber nur durch die Wahlversammlung geschaffen werden kann; ein Präzedenzfall, der auf illegalem Wege konstruiert würde, brächte unabsehbare Wirren und Reibereien für die Zukunft.
Wehlar erobert den 2. Tabellenplaz
Sp.⸗B. Wetzlar— 1900 Gießen 3:2(6:1)
Die große Rivalen⸗Schlacht ist mit allem Drum und Dran beendet. Das leidenschaftliche Mitleben der Zuschauer ließ erkennen, daß es diesmal nicht nur um den Sieg, nicht nur um das schönste und erfolgreiche Spiel einer der Mannschaften ging, sondern um den 2. Tabellenplatz, welcher von den Wetzlarern durch den 3172⸗Sieg endgültig zurückerobert wurde. Leider wurde zu gleicher Zeit auf der Spilburg das Handball⸗Lokal⸗ treffen Vse— TVW(3:3) ausgetragen, wodurch der Besuch des Spieles ungünstig beeinflußt wurde, aber immerhin war der Besuch in Anbetracht dessen als sehr gut zu bezeichnen.
Das Spiel begann mit elanvollen Angriffen der Gießener, welchen die Wetzlarer nicht gewachsen waren. Eckbälle und sichere Torgelegenheiten wurden jedoch schon in den ersten 10 Minuten eech bis nach 10 Minuten der Rechtsaußen Gie⸗ ßen durch einen Bombenschuß in Führung brachte. In der Gie⸗ ßener Kolonie. ee stürmischer Beifall aus. Allmählich fand sich auch die Wetzlarer Mannschaft zusammen, da⸗ Spiel wurde offen, Wohlgemuth schoß aus einigen Metern dem Tor⸗ mann in die Beine. Wetzlar holt zwei Ecken auf, welche der chwach spielende linke Verteidiger Gießens erwirkt. Eine Flanke von links, stoppt Fischer im Gießener Strafraum, ein kurzer Zweikampf mit dem Verteidiger, Fischer bleibt Sieger, aus 6 Meter sitzt sein Schuß zum Ausgleich, orkanartiger Bei⸗ fall aus dem Wetzlarer Lager. Die Zuschauer feuern die Spieler an, Wetzlar wird leicht überlegen, Mitteläufer Ziel⸗ berg ist groß in Fahrt, fängt fast sämtliche Torabstöße Gießens mit dem Kopf ab und gibt brauchbare Vorlagen zum Sturm. Das Arfengsdild hat sich geändert. Eine Kombination Wohl⸗ gemuth⸗Fischer⸗Hoffmann schließt letzterer mit einem plötzlichen Schrägschuß zum Führungstor ab. Die Torrufe wurden von Zuschauern auf der Spllburg gehört!! Gießens Hintermanfi⸗ schaft spielt nervös, Wetzlar drängt 1095 auf Torabstand, welcher duch noch vor der Pause durch Wohlgemuth im Nachschuß gelingt, Wetzlar hatte die letzte halbe Stunde vor der Pause ein Spiel gezeigt, welches nach einem sicheren Siege aussah und begeistern konnte! Die 2. Spielhälfte wurde aber anders, Gießen zeigte sein Spielstärke in ganzer Größe, drängte mit wenigen Au nahmen ununterbrochen, doch Schußpech und mangelndes Kön⸗ nen brachte Gießen nicht den gewünschten Anschluß. Endlich, ca. 25 Minuten vor Schluß, winkte Gießen ein Erfolg, Benner machte Hand im Strafraum, der einwandfreie Schiri Abel⸗Vfe Marburg entschied Elfmeter, Arnold verwandelte sicher, der Wetzlarer 12 ist stark gefährdet. Die werstärkt Zuschauer feuern ihre Spieler mächtig an, Wetzlar ver
stärkt seine Hin⸗ termannschaft, spielt nur außer wenigen, aber gefährlichen 1 defensiv, wodurch Gießen noch stärker drängt und sich zeitweise im Wetzlarer Strafraum ganz festsetzt, aber die ahlreiche und aufopfernd spielende Wetzlarer Verteidigung läßt Gießen nicht mehr zum erhofften Ausgleich kommen. Es hat sich auch in diesem Spiel wieder bewiesen, daß zwei Tore Porsprung leichter zu halten sind, als 3, zum Siege notwendi⸗ ge Tore aufzuholen, wenn sich der Gegner entsprechend einstellt. Das schöne Spiel der ersten e wurde leider durch die Spiel⸗ weise der Wetzlarer nach der ause zerstört,— aber hier war die Parole wichtiger: 2 Punkte gewinnen, welche jeder der bei⸗ den Vereine zum 2. Tabellenplatz benötigte. Die Wetzlarer Mannschaft war die glücklichere, 1 spielte taktisch richtig: erst eine halbe Stunde Angriff mit Erfolg, dann Verteidigung des Vorsprungs bis zum Schluß.
Die 2. Mannschaft des Sportvereins spielte vorher gegen
Oberndorfs 1. und mußte eine 1:2⸗Niederlage einstecken. In der ersten Halbzeit hatte der Wetzlarer Sturm unzählige Ge⸗ legenheiten, Tore zu machen, doch aus nächster Tornähe wurde alles verschossen. Nach ausgeglichenem Spiel in der ersten Hälfte wurde Oberndorf in der zweiten zeikweilig leicht über⸗ legen durch besseres Zuspiel und gewann verdient.
Die 4. Elf des Sportvereins 1 am Vormittag gegen Nauborns 1. und. 2. Mannschaft komb. Beide Slürwerreihen zeigten schwache Leistungen, so daß Tore auf keiner Seite er⸗ zielt wurden.(0:0.)
Die 1. und 2. Jugend spielte gegen die gleichen von Gießen 1900 und mußten jeweils nach schönem Kampf eine Nieder⸗ lage einstecken(0:4 und 0,2). Die 2. Jugendmannschaft Wetz⸗ lars brachte es fertig, 4 Elfmeter zu verschießen.
Die Tennisabteilung trug 2 Turniere gegen den Turn⸗ und Spielverein Steindorf aus. Die Vorspiele in Steindorf en⸗ deten mit dem seltenen Ergebnis 16:16, während die Rückspiele in Wetzlar der Sportverein mit 29.12 gewann.
Am Samstagabend hielt dex Verein seine diesjährige Ge⸗ neralversammlung ab, welche sehr stark besucht war. Der seit⸗ herige Vorstand wurde auch für das kommende Geschäftsjahr wiedergewählt. Die Sport⸗ und Kassenberichte brachten allge⸗ mein große Zufriedenheit, der Beitrag wurde der allgemeinen wirtschaftlichen Lage entsprechend gesenkt. W. Z. W.
Sportneuigkeiten
Im wichtigsten Länderspiel des Tages besiegte Oesterreich in Wien vor über 50 000 Zuschauern Italien mit 2:1(070)
Im Endspiel um den Hockey⸗Silberschild siegte in Berlin Brandenburg über Norddeutschland überraschend hoch mit 9:0 (6:0).
Der erste Pokalsieger in Süddeutschland 0 Union Nieder⸗ rad. Die Frankfurter Mannschaft wurde ungeschlagener Pokal⸗ meister des Bezirks Main-Hessen.
Der Deutsche Hockey⸗Bund hat dem Deutschen Olympia⸗ Komitee für die Expedition zu den Spielen in Los Angeles einen Betrag von 1200 RM. zur Verfügung gestellt. 4
Das Sechstagerennen in Philadelphia wurde von der fran⸗ zösischen Mannschaft Letourneur⸗Guimbretiere gewonnen. Die deutsch⸗amerikanische Mannschaft Kroschel⸗Delille wurden Sie⸗ bente, die deutsche Mannschaft Stübbecke⸗Schenk Achte. 8
Schwarz⸗Göppingen gewann in Paris ein, 200⸗Meter-⸗Brust⸗ schwimmen gegen die besten französischen Brustschwimmer in 2:53 Min. ganz überlegen.
Toni Bauhoser holte sich bei den Eilenriederennen auf seiner DaW⸗Maschine mit der besten Gesamtleistung den Titel eines„Eilenriedemeisters 1932“. 2 8 8
Ernst Gühring hat vom Sportausschuß der Boxsportbehörde Deutschlands für den geplanten Londoner Kampf, gegen Dan Shortland Startverbot wegen seiner schlechten Leistung im Kampf gegen Primo Camera erhalten. 3
Am Samstagabend gelang es dem Bremerhavener Schwim⸗ mer Fischer im Bremer Hansabad, den längst überfälligen deut⸗ schen Rekord über 100 Kilometer Kraul, der bisher von dem deutschen Meister Schubert⸗Breslau mit 1:00,6 gehalten wurde, zu verbessern, indem er die neue 100-Meter-Marke auf 100,2 einstellte.


