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Dienstag, den 21. Juni 1932.
Allgemeine Hessische Sport⸗Zeitung
Nr 25
Rückspiel gegenüber. Nach anfänglichem überlegenen Spiel der Wetzlarer, welches diesen drei Tore Vorsprung einbrachte, kam W.⸗Steinberg in der zweiten Hälfte stark zu Wort und konnte in regelmäßigen Abständen zwei Tore aufholen und kurz vor Schluß noch den Ausgleich erzielen.
Wetzlar 4.— Garbenheim 2. 0˙1
Wetzlar Schüler— Nauborn Schüler 7⸗0 a in Dutenhofen: Niedergirmes 1. Igd. wird durch einen 3:2⸗Sieg über den VfB Gießen Gaumeister der Jugendklasse 19321! Herz⸗ lichen Glückwunsch, W. Z. W.
Aus Vissenberg
Bissenberg⸗Biskirchen— Wetzlarer Sportverein 1. 2:2.
Man hört und liest eben bei der Gruppeneinteilung soviel von„Stadt und Land“. Eine solche Gegenüberstellung sah man gestern. Der unbeteiligte Zuschauer wird vergeblich Unterschiede gesucht haben. Ja, man kommt schon zu dem Resultat: Wenn der Gau die Einteilung so vornimmt, wie bisher zu hören war, dann ist— bis auf ganz geringe Ausnahmen— von Klassen⸗ unterschied zwischen 1. und 2. Bez.⸗Liga nicht mehr viel zu mer⸗ ken. Und wenn beim Lesen dieser Zeilen mancher von der 1. B⸗Klasse lächelt, so möge sein Verein, wie Wetzlar es schon mehrmals getan hat, den„niederen“ Vereinen die Gelegenheit zum Messen der Kräfte geben. Es könnte dann so kommen wie gestern; denn das obige Ergebnis drückt keineswegs den Spiel⸗ verlauf, der zu schildern sich erübrigt, aus. Wäre bei Wetzlar nicht so ausgezeichnet„gebennert“ worden und hätten die Bi.⸗Bi. nicht so viele totsichere Chancen einfach ausgelassen, so sähe das Ergebnis anders aus. Denn fast während des ganzen Spiels hatten die Bi.⸗Bi. eine Kleinigkeit mehr zu„sagen“, z. Teil in⸗ folge ihres vorzüglichen Mittelläufers Bingel, während die Schußstiefel der Wetzlarer Stürmer in Schach gehalten wurden durch die„schmächtigen“ Gebrüder Anschütz, die die Feinheiten der kräftigen Gebrüder Benner durch Flinkheit und Gewandheit ausglichen. Ohne den Techniker Diehl wären die beiden Tore wohl nie gefallen. Schiri Kunze, Gießen, hatte wenig Arbeit bei diesem schönen Spiel. rm⸗
Aus Lollar
Die 2. und 3. Fußballmannschaft spielten am Sonntag gegen die 1. und 2. Mannschaft im Ebsdorf. Die 2. Mannschaft holte gegen die als sehr spielstarke bekannte 1. von Ebsdorf einen 170⸗ Sieg heraus. Der Linksaußen von Lollar, Seipp, erzielte den Siegestrefser. Die 3. Mannschaft spielte ersatzgeschwächt und verlor knapp mit 1:2. Die 1. Schüler⸗Elf trat gegen VfB in Gießen an und mußte sich mit 4:0 gegen die starke 1. Schüler⸗Elf von VfB geschlagen bekennen.
Die Leichtathleten trugen gegen Launsbach und Atzbach ein Klub⸗Kampf aus. Lollars Leichtathleten zeigten sich in Launs⸗ bach auf dem schön gelegenen Sportplatz in guter Verfassung und blieben überlegener Sieger. D
Aus Leihgestern
Leihgestern 1.— Heuchelheim 1. 8:3(1:2). Leihgestern 2.— Muschenheim 1. M. nicht angetreten. 1900 1. Schüler— Leihgestern Schüler 1:1.
VfB Ligares.— Leihgestern 1. 2:2(Sa).
Am Samstagabend absolvierte die 1. Mannschaft ein Freundschaftsspiel in Gießen bei der Ligareserve des VfB Gie⸗ ßen. Leihgestern war gezwungen, mit Ersatz anzutreten, spielte aber trotzdem hauptsächlich in der 2. Hälfte leicht überlegen. Aber es langte nur zu 2 Erfolgen(Schußpech); auch die VfBer brachten es nur zu 2 Toren. Das Spiel wurde äußerst fair aus⸗ getragen. Der Schiri konnte nicht immer befriedigen.—
Zum letzten Spiel der diesjährigen Saison weilte die 1. Mannschaft des Sportvereins Heuchelheim bei der 1. Mannschaft
spielten.
der SpVgg. Leihgestern. Der Platzmannschaft merkt man an⸗ fangs das Spiel vom Vorabend an. Die Gäste stellten eine junge und sehr flinke Mannschaft ins Feld, und konnten dieselben drei⸗ mal abwechselnd die Führung übernehmen. Aber dann war es vorbei mit der Kunst. Währenddem Leihgestern in der 1. Halb⸗ zeit, durch die Sonne stark behindert, schweres Schußpech hatte, wehte nach dem Wechsel ein anderer Wind. Ein steter Drang nach vorne machte sich bemerkbar. Die Kombinationsmaschine läuft. Die Außen ziehen wunderbare Flanken herein und in regelmäßigen Abständen fallen noch sieben Tore darunter ein Handelfmeter, während die Gäste nur noch zu einem Erfolg kommen. Das stets faire Spiel wurde von Schiri Böcher gut ge— leitet.
Die Schüler lösten ein Rückspiel bei den Schülern von 1900 ein und trennten sich nach schönem Spiel unentschieden mit 171 Toren. R.
Aus Nauborn
Nauborn 1.— Albshausen 1. 4:0(0:0).
Am Sonntag trugen die 1. Mannschaft des BE Nauborn mit der 1. Mannschaft Albshausen in Steindorf ihr Rückspiel aus. In der 1. Halbzeit wurde kein Tor erzielt. Albshausen war hoffnungsvoll und hätte bei sicherem Schießen führend wer⸗ den können, wenn nicht die gegnerische Verteidigung unter be⸗ sonderer Berücksichtigung des Tormannes jeden Erfolg verhin⸗ dert hätte. In der 2. Halbzeit änderte sich das Bild sehr zu— gunsten Nauborns, das bald in Führung kam und mit vier To⸗ ren verdient gewann. Die Leitung des Spiels lag in guten Händen. 3.
Alus Altenkirchen
Altenkirchen 1.— Bischoffen 1. 2:1(0:1).
Vor der Sommerpause fand in Altenkirchen noch einmal das Derby zwischen Altenkirchen und Bischoffen statt, das stets eine große Anziehungskraft auf das Publikum ausübt. Das Spiel beginnt gleich flott, und schöne Angriffe werden vor die beiden Tore getragen. Altenkirchen. Sturm spielt in der 1. Hälfte ziem⸗ lich lustlos, während Bischoffen schon bald, durch ein Mißver⸗ ständnis der Altenkirchener Hintermannschaft den Führungstref⸗ fer erreichen konnte. Nach der Pause drängt Altenkirchen stark auf Ausgleich und erreicht diesen durch einen präzis verwandel⸗ ten Elfmeter. Kurz später ein kurzes Geplänkel vor dem Gäste⸗ tor und wieder zappelt der Ball im Netz— der Mittelstürmer Buch hat sein 100. Tor geschassen! Bischoffen setzt jetzt alles auf eine Karte und holt seine ganze Mannschaft nach vorne, aber an dem verdienten Siege der Platzherren ist nicht mehr zu rütteln. N.
Aus dem Hinterland
Der letzte Spielsonntag in dieser Saison brachte im Hinter⸗ land nochmal regen Spielbetrieb. So hatte der Fußballverein Wiesenbach Pokalspiele veranstaltet, die einen recht guten Besuch aufzuweisen hatten.
In der 2. Gauklasse blieb die 2. Mannschaft von Laasphe verdienter Sieger, während in der 1. Gauklasse Breidenbachs 2. Garnitur mit etwas Glück die Siegespalme errang.
Nachmittags stieg dann der Hauptschlager der Veranstaltung:
FW Breidenbach— JV Wallau 4:1(1:1).
Diese glatte Abfuhr hatten sich gewiß die Wallauer nicht träumen lassen. Die Breidenbacher sind jedenfalls augenblicklich wieder in einer ausgezeichneten Form. Gut waren die beiden Außenstürmer, überlegen und fair der Mittelstürmer. Bis zur Pause hieß es noch 111. Nachher spielten zwar die Wallauer mit Sonne und Wind im Rücken, aber ihr Hüter ließ drei leicht haltbare Bälle passieren, was viel dazu beitrug, daß die vor⸗ deren Reihen immer aufgeregter und unüberlegter zusammen⸗
Der Hochsommer, die tote Saison für den Fußballsport, neigt sich seinem Ende zu! Hat der Fußballspieler in den heißen Som⸗ merwochen auch keinen Lederball berührt, ist er trotzdem nicht un⸗ tätig gewesen. Er weiß, daß eine lange Ruhepause auch für den sportgestählten Körper nur von Nachteil ist. Stillstand ist Rückgang. So hat er denn durch Wanderungen, Schwimmen, Rudern, Segeln oder leichtathletische Uebungen Körper und Geist erfrischt und sich einen richtigen Fußballhunger angeschafft.
Aber jetzt erwacht auf den Sportplätzen neues Leben! Ueberall sieht man die Fußballspieler bei froher Uebung auf dem grünen Rasen. Jedes Fußballherz schlägt höher, denn: hipp, hipp, hurra, die tote Saison ist vorbei...!
Auch Bringhoff hatte mit dem Training der 1. Mannschaft begonnen.
Er war jahrelang Trainer einer englischen Berufsmann⸗ schaft gewesen. Aber trotz der großen Erfolge, die er hier er⸗ rungen hatte, sehnte er sich doch wieder nach Deutschland. Als er dann eines Tages in einer Sportzeitung las, daß der Verein, in welchem er jetzt tätig war, einen Sportlehrer suchte, meldete er sich kurz entschlossen. Trotzdem sein Bewerbungsschreiben in einem sehr bescheidenen Ton gehalten war, wurde er doch auf der Vorstandsversammlung mit Stimmenmehrheit gewählt.
Ganz reibungslos war allerdings die Wahl nicht vonstatten gegangen. Dr. Bargmann war es gewesen, der sich warm für ihn eingesetzt hatte. Er verstand zwischen den Zeilen der vielen Angebote zu lesen und wußte, daß ein echter Sportsmann, der wirklich etwas leistet, gerne darauf verzichtet, sein Können be⸗ sonders anzupreisen.
5„Wenn ich noch einmal meine Meinung zum Ausdruck bringen darf,„hatte Dr. Bargmann auf der Vorstandssitzung ausgeführt,„muß unsere Wahl auf Bringhoff fallen. Ich kann Ihnen allerdings nicht mit schlagkräftigen Beweisen dienen. Es ist eben mehr Gefühlssache.“
Und weil er einen großen Einfluß in der Vereinsleitung besaß, wurde Bringhoff gewählt.
Mit dem vorigen Trainer, der durchaus nicht unfähig gewe⸗ sen war, hatte der Verein schlechte Erfahrungen gemacht. Er verstand es nicht, die Spieler richtig zu nehmen. Im Anfang kam er ihnen zu sehr entgegen und ließ sich allmählich die Zügel der Leitung aus der Hand nehmen. Schließlich trainierten dir Spieler so, wie sie es sür richtig hielten. Auf die Anweisungen
des Sportlehrers wurde kaum noch gehört. Um die eingebüßte Autorität wieder zu erlangen, versuchte er es umgekehrt und fing an, zu befehlen, verhängte Strafen und drohte mit Abe lösungen aus der Mannschaft. Hatten ihm die Spieler bislang gleichgültig gegenübergestanden, wurden sie jetzt seine Feinde. Das Bedauerlichste dabei war, daß die Leistungen des Vereins immer mehr sanken.
Aber nun wurde es anders. In Bringhoff hatte die Mann⸗ schaft einen Trainer erhalten, wie es leider nur wenige gibt. Es war der geborene Führer. Unbewußt traf er im Verkehr mit den Spielern den richtigen Ton. Was manchem Trainer in jahrelangem Bemühen nicht gelang, erreichte er sofort: Er kam und besaß auch schon das Vertrauen seiner Schüler. Die Herzen der Fußballspieler flogen ihm nur so zu. Was er sagte, galt. Er war ihr guter Kamerad und auch wieder ihr Lehrer, zu dem sie vertrauensvoll aufsahen; er war ihresgleichen und auch wieder ihr Vorbild, dem sie nacheiferten. Mit einem Worte: Er war eine Persönlichkeit, ein Charakter.
Ein Vergnügen war es, den Spielern bei der Trainings- arbeit zuzusehen. Bringhoff ließ keine Langeweile aufkommen. Er gestaltete seine Uebungsarbeit so abwechslungsreich als mög— lich. Und doch steckte System dahinter. Jede kleinste Uebung hatte ihren Zweck, ihr Ziel. Da Schnelligkeit von allergrößtem Wert beim Fußballspiel ist, begann Bringhoff den Trainings- nachmittag regelmäßig mit Laufübungen. Jeder Spieler mußte drei Läufe über vierzig Meter ausführen. Bringhoff kontrol⸗ lierte mit der Stoppuhr genau die Zeit und erwähnte am Schluß anerkennend den Namen des schnellsten Läufers. So weckte er den Ehrgeiz der Spieler. Später ließ Bringhoff den Lauf über kurze Strecken auch als Staffette durchführen. Das machte den Spielern viel Spaß und regte sie zu den bestmöglichsten Leistun⸗ gen an. In der kurzen Erholungspause, die den anstrengenden Kurzstreckenläufen folgte, gab es ein lustiges Unterhaltungsspiel mit dem Medizinball. Dabei saßen oder standen die Spieler im Kreis und warfen sich gegenseitig mit kräftigem Schwung den Ball zu, während ein anderer Spieler versuchte, den Ball zu be— rühren. Nach diesem Spiel folgte als wichtiges Hilfsmittel für die Stärkung der Beinmuskeln und Kräftigung der Lunge das Schnurspringen. Anschließend kamen Knie- und Fußgelenks⸗ übungen an die Reihe. Dann folgten Hoch- und Weitsprung.
Als Abschluß des ersten Teils des Trainingsnachmittags gab
Im Anschluß an diesen Lokalkampf spielten die
Altenherren Wiesenbach— Ah. Biedenkopf 3:1
Das Spiel war sehr nett und wird wohl allen Zuschauern gefallen haben.
Im übrigen spielten außerhalb Wiesenbachs:
Breidenstein— Frechenhausen 10.
Die Gäste zeigten solides Können und hätten mit etwas mehr Glück auch ebenso gut ein Remis mit nach Hause nehmen können. Eckelshausen— Biedenkopf 3:3.
Wie schon so oft in diesem Jahr, trennten sich die beiden Lokalgegner abermals unentschieden 3:3. Es sah diesmal aller⸗ dings nach einem knappen Sieg der Eckelshausener aus, doch konnten die Kreisstädter kurz vor dem Schlußpfiff gerade noch den Ausgleich erzielen. Das Spiel war wie immer spannend und— gut besucht.„oh“.
Aus Weidenhaufen
Weidenhausen 1.— Wommelshausen 1. 2:1(0:1).
Vergangenen Sonntag schlug die erste Mannschaft von Wei⸗ den hausen die Liga von Womelshausen mit 21 Toren. Weiden⸗ hausen hat verdient gewonnen, da es das bessere Spiel zeigte. In der ersten Halbzeit war das Spiel ziemlich ausgeglichen. Wommelshausen legte gleich mächtig los, konnte aber dank der hervorragenden Hintermannschaft von Weidenhausen nur 1 Tor erringen. Nach Halbzeit kam aber Weidenhausen immer mehr auf. Wommelshausen wurde fast vollständig in Grund und Bo⸗ den gespielt und sein Tor förmlich belagert. Nur der ganz vor⸗ züglichen Arbeit des Torhüters hatte es Wommelshaus. zu ver⸗ danken, daß es nicht eine höhere Niederlage erhielt. Doch wur⸗ den noch zahlreiche Chancen vermasselt, und hätte das Spiel dem Verlauf nach unbedingt 41 für Weidenhausen lauten müssen. In der augenblicklichen Form kann Weidenhausen mit jeder besseren Mannschaft konkurrieren. G.
Aus Friedensdorf
Friedensdorf 1.— Mornshausen 1. 6:0(1:0). Friedensdorf hatte zum Abschluß der Saison den Meister der 2. Gauklasse Mornshausen 1. als Gast. Die Gäste, welche nie wirklich gefährlich werden konnten, mußten die überlegene Spielweise der Platzherren mit einer 6:0⸗Niederlage anerkennen. D.
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es dann noch einen Dauerlauf in mäßigem Tempo um den Spielplatz. Mit der Zeit dehnte Bringhoff diesen Lauf bis zu dreitausend Metern aus.
In der nun einsetzenden Ruhepause ging es unter die kalte Dusche. Nach einer gründlichen Massage begann der zweite Teil des Platztrainings. Jetzt kam das Spiel mit dem Lederball zu seinem Recht.
Bringhoff, der in seiner Glanzzeit selbst ein vorzüglicher Spieler und durch seinen langjährigen Aufenthalt in England mit allen Feinheiten und Tricks des Fußballspiels vertraut war, wußte auch die Arbeit mit dem Ball anregend zu gestalten. Vor allen Dingen war er wie kein anderer in der Lage, alle Uebun⸗ gen selbst vorzuführen. Es geschah dies jedesmal in einer musterhaften Ausführung, daß die Spieler oftmals verwundert dachten: Er spielt wiel besser als wir. Warum ist er nicht mehr als aktiver tätig?“
Bringhoff ahnte wohl ihre Gedanken, denn bei Gelegenheit sagte er einmal:„Gutes Fußballspielen ist gewiß nicht leicht. Aber ebenso schwer ist es, zur rechten Zeit damit aufzuhören, ehe man vom Verein zum alten Eisen geworfen wird. Wer die Mitte der Dreißig überschritten hat— es gibt natürlich Aus⸗ nahmen— soll sein Können lieber in den Dienst der jüngeren Kameraden stellen. So dient er am besten dem Fußballsport. Junge, aufstrebende Mannschaften auszubilden auf Grund eige⸗ ner Erfahrungen u. Kenntnisse, sie von Erfolg zu Erfolg führen zu dürfen, gewährt unter Umständen dieselbe Befriedigung wie aktives Spiel auf dem grünen Rasen. Das werden Sie vielleicht auch noch einmal empfinden, wenn Sie die Vierzig erreicht haben. Aber bis dahin hat es moch gute Zeit. Sie gehören zur Jugend. Das ist allerdings kein Verdienst, aber doch ein Vor⸗ teil, der größer ist als meine geringe technische Ueberlegenheit.“
Bringhoff war mit den Leistungen seiner Schüler sehr zu⸗ frieden. Sie gaben sich große Mühe und ihre Form verbesserte ich von Tag zu Tag.
Bei einem Uebungsspiel gegen die Reservemannschaft war auch Dr. Bargmann zugegen. Er sah mit Bringhoff dem Spiel zu.„Freund ist doch ein famoser Torwart,“ wandte Dr. Barg⸗ mann sich an den Trainer.„Wunderbar, wie er eben in hohem Sprung den Ball mit beiden Händen weit ins Feld zurück⸗ faustete.“
(Fortsetzung folgt.)


