1812—
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Dienstag, den 21. Juni 1932
Ein überraschendes Ergebnis
In Duisburg Süddeutschland von Westdeutschland mit 1:0 geschlagen
Nachdem der Süden schon im Endspiel um den Bundespokal in Leipzig eine unerwartete Niederlage einstecken mußte, brachte ihm das Freundschaftsspiel gegen Westdeutschland eine weitere noch überraschendere Niederlage. Denn die Mannschaft Süd⸗ deutschlands galt als äußerst stark, während der Westen auf verschiedene gute Spieler verzichten mußte. Aber trotz ihres Anterliegens führten die Süddeutschen ein sehr gutes Spiel vor, wie überhaupt das ganze Spiel sehr fesselnd und von hohem Niveau war. Die süddeutsche Mannschaft hatte manche Tor⸗ chancen, doch war der Sturm zu wenig durchschlagskräftig, außerdem hatte der Westen in seinem Torwart Buchloh einen Mann, der einfach alles hielt und die bestgemeintesten Schüsse vereitelte.
Das Treffen war von 15 000 Zuschauern besucht, der Rein⸗ ertrag fließt bekanntlich dem Olympia⸗Fonds der Deutschen Sportbehörde zu.
Dem ausgezeichnet amtierenden Schiedsrichter Dr. Bauwens stellten sich folgende Mannschaften:
Süddeutschland: Jakob(Jahn Regensburg); Schütz, Stubb (Eintracht Frankfurt); Gramlich(Eintracht), Leinberger (Fürth), Oehm(1. Fc Nürnberg); Bergmaier(Bayern), Lachner(München 60), Rohr(Bayern), Oeldenberger(München 60), Welker(Bayern München).
Westdeutschland: Buchloh(Speldorf), Graffmann(Meide⸗ rich), Busch(Duisburg 99); Janes(Düsseldorf), Boschen(Pr. Krefeld), Plate(Köln⸗Sülz 07); Straßburger(Duisburger SyV.), Pörtgen(Schwarz-Weiß Essen), Möck(Duisburg 08), Rasselnberg(Benrath), Heidemann(Bonn).
Das Spiel
begann mit einigen schönen Kombinationen der Süddeutschen, doch wurden diese Angriffe sämtlich abgeschlagen. Hierauf wurde das Spiel ausgeglichener. In der 36. Minute fiel dann der einzige und entscheidende Treffer. Der westdeutsche Links⸗ außen gab eine schöne Flanke nach innen, die dem freistehenden Rasselnberg schußgerecht vor den Fuß kam, der auch für Jakob unhaltbar einsandte.
Nach der Pause war dann meistens der Süden im Angriff. Alle noch so gut gemeinten Vorstöße aber fanden in der aufmerk⸗ samen Verteidigung und vor allem in dem hervorragenden Buchloh ihren Meister. Kurz vor Schluß setzten die Westdeutschen noch zu einem kraftvollen Endspurt an, der aber auch keine Aenderung mehr herbeiführte.
In der Kritik sind besonders die beiden Hintermannschaften hervorzuheben. Beim Süden war auch noch die Läuferreihe ganz ausgezeichnet, besonders Leinberger gab sich alle erdenkliche Mühe. Der Sturm spielte im Feld sehr nett zusammen. Rohr in der Mitte führte ganz gut, hatte aber mit seinen Schüssen kein Glück. Die Halb⸗ und Außenstürmer waren etwas zu weich, gefallen konnte noch Bergmaier, der einige technische Glanzstückchen zum Besten gab.
Beim Westen war der Torhüter Buchloh der Held des Ta⸗ ges. Seine Fangsicherheit war zeitweise geradezu phantastisch. Die Verteidigung übertraf sich selbst. Läuferreihe und Sturm waren wesentlich schwächer, lediglich die beiden schnellen Außen⸗ stürmer gefielen. Nach zehn Minuten Spielzeit mußte der bis dahin ausgezeichnete Mittelläufer Janes verletzt ausscheiden und durch Rodzinski ersetzt werden.
Als Absthluß in Gießen ein Lokaltreffen
VfB. Gießen— 1900 Gießen 5:1(1:1)
Am Sonntagabend lieferten sich bei gutem Publikumsbesuch die beiden Gießener Vereine einen flotten und durchweg fairen Kampf. 1900 hatte in der ersten Hälfte mehr vom Spiel, eine ganze Reihe von Torchancen wurden herausgearbeitet. Es fehlte dann allerdings am raschen, entschlossenen Torschuß, abgesehen davon, daß Balser im Tor der Platzmannschaft überhaupt nicht leicht zu schlagen ist. Erst in der 39. Minute konnten die 1900er ihr einziges Tor erzielen. Göbel schoß eine Vorlage von Schmidt flach in die linke Ecke unhaltbar für Balser ein. Jedoch schon 2 Minuten später hatte der VfB durch Wilhelm ausgeglichen.
Nach der Pause merkte man sofort, daß die Platzmannschaft mit viel größerem Eifer dabei war. Die 1900er Verteidigung und die Läuferreihe, die bis auf Langsdorf nicht ganz auf der Höhe war, wurde immer weniger mit dem energischen VfB⸗ Sturm fertig. In der 49. Minute erhöhte dann Wilhelm auf 21:1 für den VfB, Schmidt verbesserte das Resultat auf 31(Ab⸗ seitstor 2). Die 1900er nahmen sich ein wenig mehr zusammen. Aber ihr Sturm versagte auf der ganzen Linie, vor allem Wil⸗ helmi verschoß drei totsichere Chancen. Die VfB⸗Hintermann⸗
schaft rettete sich außerdem bei manchem Angriff durch Ausbälle.
Als dann Heilmann⸗1900 in der 65. Minute verletzt ausschied (der Sturm wurde durch Luft ergänzt) fehlte vorne jeder Zusam⸗ menhang und der Kampf wickelte sich für den Rest der Spielzeit
fast ausschließlich in der 1900er Spielhälfte ab. Ein 4. Tor, das Fehling in der 73. Minute schoß, wurde als Abseitstor nicht an⸗ erkannt, doch nur 3 Minuten später konnte Schlarb im 1900er Tor, dem durch Zeiler auch ein wenig die Sicht genommen wurde, einen scharf in die rechte Torecke getretenen Ball nicht richtig abwehren und der Ball rollte doch ins Tor.— 4.1. 1900 machte jetzt kaum noch richtig mit Genrich fiel besonders auf), während die VfBer energisch weiter kämpften. In der 80. Minute konnte Wilhelm dann noch ein 5. Tor für seine Farben erzielen. Es hingen noch mehr Tore in der Luft, doch konnten Schlarb und die Verteidiger ihr Heiligtum für den Rest der Spielzeit glücklich von weiteren Torbällen freihalten.
Die 1900er hatten keinen Zusammenhalt, nur Langsdorf und Heilmann verdienen ein Lob, an allen anderen war etwas zu beanstanden. Hoffentlich behebt ein straffes Training— jetzt ist ja Zeit dazu— die gezeigten Anstände.
Die Platzmannschaft ist auch in dieser Höhe verdienter Sie⸗ ger. Balser im Tor und der Sturm, hier vor allem Wilhelm, überragte die Mitspieler ganz bedeutend. Wenn die Spielweise des VfB auch weniger kompliziert war wie das ihrer Gegner, so war ihr halbhohes vorwärtsdrängendes Spiel, wie das Re⸗ sultat ja schon dokumentiert, entschieden produktiver. Der Schiri Wingenfeld leitete korrekt.
Rund um den Marburger Schloßberg
Die Marburger Vereine ließen den letzten Sonntag vor der Sperre schon frei. Nur eine Mannschaft, und zwar die 2⸗A⸗ Mannschaft des VfB Kurhessen weilte am Sonnabend in Goß⸗ felden und gewann gegen die 1. Elf von Goßfelden nach durchaus fairem Spiel mit 2:1.— Der F Goßfelden hat einen neuen, ideal gelegenen Sportplatz geschaffen, der seiner Bestimmung übergeben wurde. Vertreter der Behörde sowie Herr Dr. Leu⸗ kel als Obmann des Gaues Maburg gaben dem Festverein die besten Glückwünsche. Möge eine gesunde Jugend auf dem Platze heranwachsen.
In Gladenbach spielte Frankenberg 1. Eine alte Rückspiel⸗ verpflichtung wurde seitens Frankenbergs mit diesem Spiele er⸗ ledigt. Die Platzbesitzer gewannen verdient mit 4:2, nachdem allerdings bei Wechsel die Partie 211 für die Gäste stand. Die Gäste⸗Mannschaft zeigte nicht das sportliche Benehmen wie es verlangt wird, und so kam es auch, daß ein Verteidiger wegen grober Schiedsrichterbeleidigung den Platz verlassen mußte.
Germania Marburg ist eifrig im Training und werden die einzelnen Spieler vom Trainer Stiehler aus Wien stark vorge⸗ nommen.
Sporkneuigkeiten
Vor 30 000 Zuschauern besiegte in Kopenhagen Dänemark Schweden im Fußball⸗Länderkampf mit 311(2:1) Treffern.
Deutsche Handballmeister wurden in den Kämpfen zwischen den DSB. und DT.⸗Meistern die DSB. Vertreter Polizei Weißenfels bei den Männern und der SC. Charlottenburg bei den Frauen.
Bei den Aufstiegspielen der Gruppe Main haben sich als erster Verein die Sportfreunde Frankfurt den Aufstieg erkämpft.
Reue Weltrekorde wurden am Sonntag von zwei deutschen Leichtathletinnen aufgestellt. Frl. Grete Heublein⸗Barmen kam in Hagen im Diskuswerfen auf 40,84 Meter und Frl. Flei⸗ scher, Eintracht Frankfurt, erreichte in München im Speerwerfen 44,25 Meter.
Frau Schröder⸗Mundenheim verbesserte in Heidelberg den DT. Rekord im Kugelstoßen der Frauen auf 13,18 Meter.
Siebelhoff⸗Dortmund gewann auf einer 200 Kilometer lan⸗ gen, sehr bergigen Strecke um Frankfurt a. M. den„Großen Preis der Wandererwerke“ im Endspurt vor seinem Lands⸗ mann Seidel und dem Nürnberger Kranzer.
Streife durch den Vezirl Einteilung der 1. Bezirksklasse 1932—33.
Der Bezirksworstand hat zusammen mit dem Beg. ⸗Sachbearbei⸗ ter für das Spieljahr 1932—33 einen Entwurf zur Gestaltung der 1. Bezirksklasse ausgearbeitet. Danach soll diese Klasse
wieder in vier Gruppen wie bisher
spielen. Neu ist die Teilung von zwei Gruppen in je zwei
Unterabteilungen. Ungeteilt sollen die Gruppen Kassel und
Fulda bleiben; der Bestand dieser Gruppen ist folgender⸗
maßen gedacht:
Gruppe Kassel: Sport Kassel, Kurhessen Kassel oder Hessen 09 Kassel, B.⸗V. 06 Kassel, Sportfreunde Kassel, VfL. Hessen⸗Preußen Kassel, SC. Wilhelmshöhe, Sport⸗Vgg. Niederzwehren, FV. Melsungen, Rot⸗Weiß Homberg und SWV. Corbach. (10 Vereine.) Aus der Bezirksliga abgestiegen sind Sport Kassel und Kurhessen Kassel oder Hessen 09 Kassel; das Entscheidungsspiel zwischen den zwei letzteren ist auf den 7. August angesetzt. Aus der vorjährigen Gruppe vermißt man den SV. Fritzlar, SV. Arolsen und Sportfreunde Warburg.
Gruppe Fulda: Germania Fulda, FV. Horas, FV. Bebra, SV. Alsfeld, SV. Neuhof, Viktoria Elm, VfL. Lauterbach, FV Schluch⸗ tern und TuSpo. Künzell.(9 Vereine.) Aus der Be⸗ zirksliga sind Germania Fulda und Horas hinzugekommen. Aus der vorjährigen Gruppe fehlt Germania Sterbfritz Stark vermehrt ist die
Gruppe Südhannover:
ier treten aus der Bezirksliga hinzu:
Spielogg. Göttingen, FC. Grone, SV. Einbeck, Spusp. Northeim und FC. Großalmerode(das eigentlich zur Grup⸗ pe Kassel gehört.). Aus der vorjährigen Gruppe Kassel st noch der VfR. Hessisch⸗Lichtenau überschrieben worden. Die 18 Vereine wurden geteilt in:
Abteilung Göttingen: Spielogg. Göttingen, Blau⸗Weiß Göttingen, FC. Grone, SC. Weende, VfB. Witzenhausen, SC. Eschwege, FC. Groß⸗ almerode und VfL. Lichtenau(8 Vereine) und
Abteilung Harz⸗Weser: SV. Einbeck, Sportfreunde Einbeck, SpuSp. Northeim, VfB. Northeim, VfB. Holizmünden, Pol.⸗SpV. Holzmünden, Germania Osterode, SV. Petershütte, SV. Bad Lauterberg und SV. Uslar.(10 Vereine.) Für die Leser der„A5 S3.“
die Gestaltung der Gruppe Lahn. Zu den zehn Vertretern der letzten Spielzeit kommen aus der Bezirksliga VfB. Gießen und FV. Ockershausen hinzu. Ferner will man eine Auffüllung um weitere zwei Vereine vorneh⸗ men und die 14 Vereine dann in zwei Abteilungen spielen lassen, nämlich in Abteilung Marburg:
FW. Ockershausen, FV. Wallau, FV. Breidenbach, FV.
Wiesenbach,„Auf der Heide“ Bottenhorn, Oranien Frohn⸗
hausen und Sportogg. Dillenburg(7 Vereine) und in Abteilung Gießen:
VfB. Gießen, Spielvgg. 1900 Gießen, SpV. Wetzlar, Sc.
Wetzlar⸗Niedergirmes, VfR. Butzbach, BC. Sinn und VfB.
Aßlar(7 Vereine).
Die Teilung entspricht der geographischen Lage der Ver⸗ eine in nördlicher und südlicher Richtung. Jedoch muß man verschiedenes beanstanden. In der Abteilung Marburg fehlt der SC. Gladenbach, der doch Meister der einen Abteilung 2. Bezirksklasse im Gau Marburg ist, und in der Gruppe Gießen ist der FV. Weilburg, der Meister der dortigen Gruppe 2. Bezirksklasse, unberücksichtigt gelassen worden, während man den VfB. Aßlar, der mit SpuSp. Ehringshausen punktegleich nur den zweiten Tabellenplatz einnimmt, herangezogen har. Bei einer Auffüllung kommen in erster Linie doch wohl nur die drei Gruppenmeister oder evtl. noch die zwei anderen Ab⸗ teilungsmeister aus der 2. Bezirksklasse in Frage, also Weil⸗ burg im Gau Gießen⸗Wetzlar, Gladenbach(oder Wommels⸗ hausen) im Gau Marburg, Sinn(oder Ober⸗Roßbach) im Gau Dill. B.⸗V. wird wohl nicht umhin können, in diesem Sinne eine Aenderung des Bestandes vorzunehmen, auch wenn da⸗ durch der Abteilung Marburg acht Vereine zugeteilt werden müssen; während in der Abteilung Gießen nur Weilburg an⸗ stelle von Aßlar eingesetzt zu werden braucht.
Um eine Rücksprache mit den Vereinen zu nehmen, findet Juni in Northeim für die Gruppe Südhannover und am 17. Juli in Gießen für die Gruppe Lahn eine Vereins⸗ vertreter⸗Versammlung statt, an welcher der BV. und der Sachbearbeiter teilnehmen. Wie man hört, haben schon ver—
von besonderem Interesse ist
am 26.


