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7. Jahrg.
Dienslag, den 19. Juli 1932
Die neut Gruppe Lahn der 1. Vezirksklasse
Die Besprechung der beteiligten Vereine mit dem Bezirks— Vorstand und Bezirks⸗Fußballsachbearbeiter am Sonntagvor⸗ mittag in Gießen hat dieses Problem gelöst. Es ist allerdings, allgemein betrachtet, die denkbar schlechteste Lösung dabei her— ausgekommen. All diejenigen, die dem Widersinn der räum⸗ lichen Zerrissenheit der Lahngruppe ein Ende wünschten, sind schwer enttäuscht worden. Der Bürokratismus unseres Ver⸗ bandsapparates auf der einen und der Egoismus der Vereine auf der anderen Seite haben die erstrebenswerte Teilung und Konzentrierung in kleinere Gruppen unmöglich gemacht. Das eine Mal stieß man sich an Verbandsbestimmungen, gefaßt von einem Gremium, daß keine Ahnung von den mißlichen Verhält— nissen in unserem Grenzzipfel hat, und kam mit Einwendungen, .. das dürfen wir nicht machen... jenes ist uns nicht er⸗ laubt... und dieses wird der Verbandsvorstand nicht geneh⸗ migen. Auf der anderen Seite kam der deutliche Wunsch zum Ausdruck, soviel wie möglich für sich herauszuschlagen. Eine Auffüllung und Zweiteilung der 1. Bezirksklasse käme nicht in Frage, von wegen Spielstärke usw. Und als man sich die Welt vorn und hinten mit Brettern zugenagelt hatte— kam man nach vielen schönen Reden zu dem Ergebnis, alles beim alten zu lassen. Die Lahngruppe der 1. Bez.⸗Klasse spielt also im Spieljahr 1932/33 wie folgt: Bottenhorn, Breidenbach, Butz⸗ bach, Frohnhausen, Gießen 1900, Gießen VfB, Ockershausen, Wallau, Wetzlar und Wiesenbach.
Die„Kameradschaftlichkeit“ einiger Vereinsvertreter ver⸗ stieg sich sogar so weit, einzelnen Vereinen, die durch die Bei⸗ behaltung dieser Gruppeneinteilung finanziell schwer betroffen werden, nahezulegen, auszuscheiden aus der 1. Bezirksklasse.
Was man amtlich hört
Meldeschluß für die Pokalspiele ist der 29. Juli 1932, bis dahin müssen auch die Mannschaftsmeldungen bei dem Fußball—⸗
Sachbearbeiter eingegangen sein.
Niedergirmes und Weilburg aus dem Gau Gießen-Wetzlar werden zur Bezirksklasse 2, Gruppe 1, geschlagen; dafür werden die zweiten Mannschaften der beiden Wetzlarer Vereine in die Gauklasse 1 eingereiht. Die Gruppe 1 setzt sich sich dem⸗ nach wie folgt zusammen: SC. Wetzlar, Weilburg, Ehrings— hausen, Aßlar, Löhnberg, Bissenberg, Burgsolms, Steindorf, Biskirchen, Oberbiel.
Am 31. Juli 1932 ist in Grünberg Vereinsvertretertag; außerdem finden noch Vertretertage in Wetzlar und Gießen statt. Termine werden noch bekannt gegeben.
Spiele zwischen Vereinsmannschaften während der Sperre sind verboten, auch unter dem Deckmantel„Belehrungsspiele“. Das Spielen von Schiedsrichtermannschaften gegeneinander, zum Zwecke der Belehrung, fällt nicht unter dieses Verbot; jedoch darf Eintritt zu diesen Spielen nicht erhoben werden.
Weiter teilt der Verbands-Fußballausschuß mit: Die Reklame wird immer noch entgegen den Satzungen mit Nen— nung einzelner Spieler auf den Plakaten aufgezogen. Es ist auch nicht gestattet, den Gegner auf den Plakaten etwa zu be— zeichnen„Kreß⸗Mannschaft“, wie geschehen. Zuwiderhand⸗ lungen werden bestraft.
Am Anfang der Spielzeit werden Gesellschaftsspiele mit Mannschaften anderer Verbände abgeschlossen werden. Die Anterlagen müssen rechtzeitig eingereicht werden, sonst müssen die Spiele unterbleiben, und die Vereine haben sich etwaige Verluste selbst zuzuschreiben. Die Vereinsleitungen werden gebeten, sich in den Satzungen darüber zu unterrichten, wie die Spiele abgeschlossen werden dürfen!!(nicht Garantie- summe und Teilung der Einnahme, sondern nur eins von beiden), bei den ermäßigten Tarifen usw. ist antustreben, daß die Vergütungen gegen früher herabgesetzt werden, damit nicht Vereine bei Fehlschlägen der Spiele in Zahlungsschwie⸗ rigkeiten kommen.
Der Verbands⸗Fußball⸗Ausschuß macht auch darauf auf⸗ merksam, daß Sportlehrer, Trainer usw. keine Tätigkeit aus⸗ üben dürfen, bevor nicht der Abschluß mit genauen Bedin⸗ gungen dem Verbande mitgeteilt worden. Versäumtes ist umgehend nachzuholen.
Die Bezirksliga der nächsten Verbandsspiele in Süddeutschland
Schon in drei Wochen beginnen wieder die Verbandsspiele, der Kampf um die heißbegehrten Punkte setzt wieder ein, wes⸗ halb es sicher von großem Interesse sein dürfte, die Teilnehmer der Bezirksliga innerhalb des Bezirks Main⸗Hessens kennen zu lernen: Gruppe Main:
Eintracht Frankfurt, FSpV. Frankfurt, Rotweiß Frank⸗
Vortreffliche Worte sprach der Bezirks⸗Fußballsachbearbeiter Uhl-⸗Kassel, der sich bis zuletzt bemühte, aus der verzwickten Lage einen besseren Ausweg zu finden. Seine Ausführungen waren getragen von dem Willen: Einer für alle, alle für einen. Während man bei manchem anderen Redner dieses Hintanstellen jeder egoistischen Regungen nicht bemerken konnte.
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Es ist also nichts besser geworden! Deshalb darf man aber nicht aufhören, den unmöglichen Zuständen hier weiter zuzu⸗ setzen— und sei es gegen die Kurzsichtigkeit mancher Vereins- führer, die den Ueberblick über das Ganze nicht haben. Der Bezirk„Lahn“, ein Wunsch vieler unserer Freunde, verstaubt in irgendeinem Aktenbündel in Duisburg, der Wunsch nach Naum⸗Konzentration in der 1. Bezirksklasse unseres Heimat⸗ gebietes durch Aufteilung soll beim VW nicht durchzusetzen sein! — Man wundert sich und wartet auf den Führer, der die Inter⸗ essen unserer Heimat⸗Vereine erfolgreich vertritt. Bei der Zahl der Vereine in den drei Gauen Gießen-Wetzlar, Marburg und Dill(ca. 240) ist es bei einer Gruppe der 1. Bezirksklasse nicht zuviel behauptet, daß der Aufstieg in Zukunft so gut wie un⸗ möglich sein wird. Sollte noch ein Bezirksligist wieder in unsere Gruppe der 1. Bez.⸗Klasse zurückkommen, dann wird es womög⸗ lich nur einem Anwärter der 2. Bezirksklasse, die in 5 Grup⸗ pen in den 3 Gauen spielt, gelingen, aufzusteigen. Das ist na⸗ türlich ein Unding und eine Benachteiligung gegenüber anderen Gauen unseres Bezirkes.
Zunächst hat man sich wohl oder übel mit der augenblick— lichen Einteilung abzufinden— aber aufgeschoben ist nicht auf⸗ gehoben!
furt, Kickers Offenbach, Union Niederrad, Germania Bie- ber, Vfe Neu⸗Isenburg, Hanau 93, Sportfr. Frankfurt, VfB Friedberg.
Gruppe Hessen: FSp Mainz 05, Wormatia Worms, FVgg Kastel, 1. FC Langen, Alemannia Worms, SV Wiesbaden, Olympia Worms, Viktoria Lorsch, VfR Bürstadt, FVgg Mainz⸗Mom⸗ bach.
Sportneuigkeiten
Ohne Anfall in Rekordzeiten wurde vor 150 000 Zuschauern auf dem Nürburgring der Große Preis von Deutschland von den besten Automobilrennfahrern Europas ausgetragen. Sieger blieb Caracciola-Deutschland vor seinen Markengefährten Nu⸗ volari und Borzacchini auf Alfa Romeo.
Das Davispokalspiel Italien— Deutschland in Mailand, das bereits am zweiten Tage von der deutschen Vertretung gewonnen war, brachte auch in den zwei restlichen Einzelspielen noch zwei deutsche Siege, so daß Deutschland mit dem eindrucksvollen 5:0⸗ Ergebnis Sieger der Europazone wurde.
Glänzende Proben ihres hervoragenden Könnens gab die Meisterriege der Deutschen Turnerschaft bei dem großen mehr⸗ tägigen Turnfest in Aarau, das aus Anlaß der Hundertjahr⸗ feier der Schweizer Turner veranstaltet wird.
Der Klubkampf Sportklub Charlottenburg Deutscher Sport⸗ club wurde von Charlottenburg mit nur knapp mit 190,5—182,5 Punkten gewonnen. Ueberraschend war die Niederlage des Sc gegen den DSC in der 20-mal-400⸗Meter⸗Staffel.
Reglin⸗Spandau, der am Samstag bei Danzig die Deutsche Meeres⸗Meisterschaft gewonnen hatte, holte sich am Sonntag auch die Deutsche Strom-Meisterschaft.
Der Deutsche Keglerbund brachte von Samstag bis Montag seine 10. Deutsche Meisterschaft in der zweitgrößten deutschen Keglerhalle im neuen Leipziger Keglerheim zur Durchführung.
Oesterreich siegte im Fußball⸗Länderkampf im Stockholmer Stadion über Schweden mit einer zweiten Garnitur knapp 413 (271).
Im Mitropa⸗Cupspiel fertigte Vienna Wien auf der Hohen Warthe in Wien vor 50 000 Zuschauern den FC Bologna mit 10 ab. Da aber die Italiener das Vorspiel 2:0 gewannen, so haben sie sich für das Mitropa⸗Cupendspiel qualifiziert.
Bei einem Flugmeeting in Dieppe(Frankreich) fiel der Pokal für die größte Entfernung unter 24 Bewerbern aus Deutschland, Frankreich, England und Belgien dem deutschen Flieger Achgelis zu.
Dem englischen Rennfahrer Kaye Don ist es bei Versuchs— fahrten auf dem Loch Lomondsee in Schottland gelungen, den bis jetzt von dem Amerikaner Gar Wood gehaltenen absoluten Schnelligkeitsrekord für Motorboote zu schlagen. Durch Kaye Dons Rekord ist England wieder offiziell im Besitze der Ge— schwindigkeitsrekorde zu Lande, auf dem Wasser und in der Luft.
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die Amaleurfrage im Sport.
In der Nr. 119 der„Leipz. Neuesten Nachr.“ nimmt hier ein bekannter mitteldeutscher Leichtathlet zu diesem Problem u. a. wie folgt Stellung:
Es ist beliebt, daß Amateurproblem von der sozialen Seite anzufassen, weil das am leichtesten ist und am drastischsten wirkt. Das soll hier nicht geschehen. Denn es ist klar, daß ein vermögen⸗ der junger Aktiver zwar auf eigene Kosten zu einer sportlichen Veranstaltung fahren kann, ein arbeitsloser ohne Fahrtersatz und Tagegelder aber nicht. Und es ist durchaus nichts Unrechtes, wenn der vermögende junge Mann auf dieser Fahrt 50 Mark mehr ausgibt, der arbeitslose sich hingegen einige für die fol⸗ gende Woche zurücklegt. So kommen wir dem Kern der Sache nicht näher.
Wir müssen von der Tatsache ausgehen, daß unsere sport⸗ lichen Großveranstaltungen, soweit sie von Vereinen organisiert sind, in fast allen Sportarten mehr oder weniger geschäftliche Unternehmen geworden sind, zu denen bekannte Sportler als Schauobjekte den Eintritt zahlenden Zuschauern dargeboten werden.
Bei vernünftiger Kalkulation sind solche Veranstaltungen ein finanzielles Geschäft, vor dessem Erfolg wie bei jedem Ge— schäft das Risiko steht. Das Risiko liegt einmal in der glück⸗ lichen Wahl des Termines, zweitens im Wetter(hier kann es durch Regenversicherung ausgeschaltet werden) und drittens in der Verpflichtung von Trägern bekannter und beliebter Namen.
Das sagt uns weiter, daß die Vereine als Großperanstalter bemüht sein müssen, die Spitzensportler der einzelnen Sportarten zu verpflichten. Sie werden ihnen also möglichst viel bieten. Und hier liegt die Gefahr. Eine Gefahr, die allerdings in ihrem Ausmaße für die gesamte Sportbewegung maßlos überschätzt wird. Denn aus dem Ganzen wird schon ersichtlich, daß sie sich nur auf einen ganz kleinen Kreis von Spitzensportlern erstreckt, auf diejenigen nämlich, die wir Sonntag für Sonntag und wo— möglich in der Woche noch ein paarmal wie auf einer zusammen⸗ hängenden Sommerreise auf den Sportfesten am Start sehen und in den Siegerlisten lesen. Wir kennen sie alle, sie sind die Träger unseres sportlichen Könnens.
Halten wir also auf jeden Fall fest: Ein Amateurproblem gibt es nur für die zahlenmäßig und prozentual kleine Spitzen⸗ klasse. Auf die deutsche Leichtathletik übertragen heißt das: für höchstens 50 Aathleten, denen auf der anderen Seite 500 000 Aktive gegenüberstehen, die von solchen Fragen gar nicht berührt werden. Das Verhältnis ist also 1:50 000!
Was ist aber mit diesen 50 Leichtathleten? Sie verkör⸗ pern das gemeinsame Leistungsstreben aller und sind mit ihren Spitzenleistungen der antreibende Motor für die Gesamtheit. Die Höchstleistung erfüllt eine Aufgabe in der Persönlichkeitsbil⸗ dung, und wenn man die Dinge unter diesem kulturellen Ge— sichtspunkt sieht, dann wird die Spitzenklasse etwas Organisches, ja zum Bestand des Ganzen sogar Notwendiges.
Wenn wir also das Wesen des Kampf- und Höchstleistungs⸗ sportes als für die Gesamtheit bedeutungsvoll anerkennen, hebt sich die Spitzenklasse als etwas Besonderes aus der Masse her⸗ aus. Nun verlangt der Sport vom Spitzenkönner den restlosen Einsatz seiner ganzen Persönlichkeit; ohne eine besondere Lebens⸗ haltung gibt es keine Erfolge. Er steht also außerhalb des ge— meinhin üblichen. Seine Opfer an Zeit, Geld und beruflicher Eigenarbeit sind groß. In konsequenter Verfolgung dieser Ge⸗ danken müßte ihm ein Ersatz zuteil werden. Das hat mit seiner sozialen Lage gar nichts zu tun und ist auch im Sinne einer stren⸗ gen Amateurauffassung nicht ethisch minderwertig. Es ist aber ehrlicher und schafft klare Verhältnisse.
Entweder gehen wir also in Zukunft wieder zu den groß— väterlichen Kniebeugen zurück oder wir bleiben beim Kampf⸗ sport und tragen den Gegebenheiten Rechnung!
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Wie würde sich das also abspielen?
Am einfachsten durch Schaffung einer Sonderklasse,
in der die besten Athleten automatisch eingereiht werden. Das wäre noch lange kein Berufssport. Gerade in der Leichtathletik kann ein solcher sich gar nicht entwickeln. Erstens ist sie kein Publikumssport und die Verdienstmöglichkeit mithin gering (nur wenige, ganz bekannte Athleten könnten wirklich von ihr leben), und dann ist die Zahl der aktiven Jahre sehr begrenzt. Wenn heute von Laien dem großen Kreis unserer besten Leicht⸗ athleten, nehmen wir einmal die fünf Besten jeder Wettkampf⸗ art, der Vorwurf gemacht wird, sie seien Halbprofis, so kann ich dem nur entgegnen: dann ist Spitzensportler einer der schwersten und schlechtestbezahlen Berufe.
Leben von Veranstalters Gnaden könnten nur die ganz Gro— ßen, und die können wir an einer Hand abzählen. Da kommt es allerdings schon heute vor, daß einfache junge Menschen von Vereinen und Verbänden so nach und nach betört werden. Dann


