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Dienstag, den 19. Juli 1932.
Allgemetne Hessische Sportzeitung.
ommt es auch vor, daß, wenn ein Fanatiker(vom Konkurrenz⸗ verein) einmal einen konkreten Fall nach jahrelanger stillschwei⸗ gender Duldung aller Seiten erwischt, so ein unkomplizierter junger Mensch in die Gosse gezogen wird, nachdem man für Vereins⸗ und Verbands kassen Hunderttausende durch ihn verdient hat. Was hier moralisch und nicht moralisch ist, festzustellen, fällt nicht schwer. Ladoumegue wird in Los Angeles nicht am Start sein, weil er als armer Schlucker durch seinen Sport sich ein freieres Leben schuf, das seine großen Leistungen überhaupt erst ermög⸗ lichte. Nurmi wird starten, weil der finnische Verband klüger ist als der französische, und die amerikanischen Studentenathle⸗ ten sind bekanntlich alle Amateure, auch wenn sie von Stipendien leben und zum Studium oft gar nicht qualifiziert sind.
Spielabbruch und Fahnenflucht
Im Westdeutschen Spielverband ist man zu dem Entschluß gekommen, den Schiedsrichtern folgende Konzession zu machen: „Wenn ein Schiedsrichter begründeten Anlaß hat, ein Spiel vorzeitig abzubrechen, aber befürchten muß, daß er damit eine Gefährdung seiner Person heraufbeschwört, so kann er das Spiel fortführen, muß aber die Angelegenheit unbedingt der vorgesetzten Behörde wahrheitsgemäß melden, damit eine Bestrafung der Schuldigen erfolgen kann.“
Diese Bestimmung ist vom Standpunkt der Humanität nicht nur leicht verständlich, sondern sogar ganz angebracht, wenn sie auch vom Standpunkt des Bürokratismus einen krassen Regel⸗ verstoß darstellt; denn wenn ein begründeter Anlaß zum Spiel⸗ abbruch vorliegt, dieser jedoch nicht vorgenommen wird, so ist das genau so falsch als wenn wegen Handspiels im Strafraum ein Elfmeterstoß verhängt werden müßte, aber nicht verhängt wird.
Wann ist denn überhaupt ein Grund zum Spielabbruch gegeben?
Abgesehen von dem Einwirken„höherer Gewalten“, z. B. schlechte Platzbeschaffenheit, Unwetter, Dunkelheit usw. sind als triftige Gründe unbedingt anzusehen: die Einmischung der Zuschauer in das Spiel dergestalt, daß eine ordnungsmäßige Durchführung nicht mehr möglich ist; das renitente Verhalten einer Spielpartei oder einzelner Spieler dermaßen, daß keine Disziplin mehr aufrechterhalten werden kann, und ähnliche Ge⸗ schehnisse. Aber auch für solche Fälle schreibt die Regel 13 vor: „Zum Abbruch eines Spieles soll der Schiedsrichter erst schrei⸗ ten, wenn er alle Mittel zur Fortsetzung des Spieles erschöpft hat.“ Und damit drängt sich wieder die Streitfrage um den Begriff„alle Mittel“ in die Betrachtung hinein. Der Umfang und Inhalt dieses Begriffes ist aber nicht allgemein festlegbar, sondern umgrenzt sich von Fall zu Fall. Zum Beispiel: Ein Schiedsrichter hat alles versucht, um das Publikum vom Be⸗ treten des Spielfeldes abzuhalten, hat auch die Störenfriede im- mer wieder zurückdrängen lassen, aber schließlich doch das Spiel abgebrochen, und dennoch muß er später bei der Verhandlung den Vorwurf hören:„Weshalb haben Sie das Spiel nicht zeit⸗ weilig unterbrochen und die Polizei herbeigeholt, die für Ord— nung und Disziplin beim Publikum sorgte oder im Notfalle die Zuschauer vor die Tür setzte?“ Man sieht also, die Ansichten gehen auseinander, und gerade am grünen Tisch denkt man oft viel zu schematisch, anstatt sich in die betr. Lage des Schieds⸗ richters hineinzuversetzen. Dieser hat nämlich bei jedem Spiel nicht nur von vornherein die 22 Spieler als heimliche oder offene Widersacher gegen sich(weil sie ihm doch immer den Stein des Anstoßes erblickten, der an ihrem Pech oder Mißerfolg schuld ist), sondern er muß auch bedenken, daß im Hintergrunde
das Publikum lauert, bereit, ihn zu verschlingen, sobald der Augenblick günstig erscheint, selbst wenn es ihn gestern noch in den Himmel erhoben hatte, denn„das Publikum, das ist ein Kind, heute so und morgen so gesinnt.“ Man kann es also keinem Schiedsrichter verübeln, wenn er alles zu vermeiden sucht, was die Zuschauer reizen könnte; die neue, eingangs zi⸗ tierte Bestimmung, die diesem Zweck nur dienlich ist, erscheint daher vielen sehr willkommen. Die Hauptsache für jeden Schieds⸗ richter ist aber immer und überall, daß er kaltes Blut und klaren Verstand behält, damit er stets, besonders in kritischen Momen⸗ ten, die richtige Entscheidung trifft und so den besten und sicher⸗ sten Schutzwall gegen die Zuschauer für sich schafft. Wie es einem Schiedsrichter ergehen kann, der kopflos wird, schildert in kur⸗ zen Worten eine amtliche Mitteilung des Süddeutschen Fuß⸗ ballverbandes vom 12. 7. 1932:
Leichtathletik
Vorsicht bei Wurfübungen! Tödliche Sportunfälle.
In den letzten Tagen haben sich auf deutschen Sportplätzen zwei Unfälle ereignet, bei denen blühende junge Menschen ihr Leben einbüßten. Im Osnabrücker Stadion wurde der nord— deutsche Sportwart Menkhaus von einem Speer durchbohrt und erlag sofort seinen furchtbaren Verletzungen. In Bitterfeld wurde die 18jährige Sportlerin Rose Jentzsch beim Kugelstoßen so schwer am Kopfe verletzt, daß auch für sie ärztliche Hilfe zu spät kam.
Die Mahnung, bei Wurfübungen größte Vorsicht walten zu lassen, wird leider immer noch nicht genügend beachtet. Die bedauernswerten tödlichen Unfälle beweisen einmal mehr, wie groß die Gefahr ist. Es ist höchste Zeit, daß die Aufsichtsorgane auf Turn- und Spielplätzen gegen die eingerissenen Uebelstände mit größter Strenge vorgehen.
Gute Jugend⸗Leichtathletikleistungen
Bei den leichtathletischen Vereinsmeisterschaften des Fuß⸗ ballsportvereins Frankfurt gab es zwei ausgezeichnete Sprung⸗ ergebnisse. Im Hochsprung erreichte ein Jugendlicher eine Sprunghöhe von 1,77 Meter und im Weitsprung kam ein Ver⸗ einskamerad auf 6,63 Meter.
Deutsche Leichtathleten
in Paris
ein internationales Sportfest. Es deutsche Leichtathleten eingeladen:
100 und 200 Meter: Heithoff⸗Düsseldorf, 400 Meter: Nöl⸗ ler⸗Köln, 800 Meter: Paul, Stuttgarter Kickers, 1500 Meter: Wichmann⸗Berlin, 5000 Meter: Schaumburg⸗Oberhausen, Weit⸗ sprung: Mölle⸗Köln.
Westdeutschland gegen Holland
Für diesen Länderkampf am 31. Juli in Haarlem hat der Verbands⸗Athletik⸗Ausschuß des WSW folgende Mannschaft auf⸗ gestellt:
100 Meter: Heithoff, Buthe⸗Pieper. 400 Meter: Berg⸗ mann, Kisters. 800 Meter: Gausepohl, Linke. 1500 Meter: Neu, Schaumburg. 5000 Meter: Kelm, Schaumburg. 110 Meter Hürden: Wienecke, Pollmann. 4 mal 100 Meter: Heithoff, Mölle, Halfmann, Buthe-Pieper; Ersatz: Bergmann. Hochsprung: Plieth, Steggewenze. Weitsprung: Mölle, Halfmann. Stabhoch⸗ prung: Born, Zwiza. Diskus: Hoffmeister, Kilo(Wetzlar). Speer: Vögelin, Hoffmeister.
Leichtathletische Wettkämpfe in Frankenberg! Der Sportverein Hessen 1916 Frankenberg a. d. Eder ver⸗
wurden dazu folgende
Antrag auf Streichung des Schiedsrichters Anken kirchen). Entscheid: Schiri Anken wird von der Liste gestrichen. Aus⸗ weis ist einzuziehen; Entscheid rechtskräftig. Begründung: Anken hat ein Spiel abgebrochen und ist da⸗ vongelaufen. Fahnenflucht zieht die Streichung nach sich. Leider fehlen nähere Angaben über den Anlaß zu dem Spiel⸗ abbruch, woraus sich dann wohl auch der Grund zu der„Fahnen⸗ flucht“ ergeben würde oder erraten ließe. Immerhin aber müssen doch gewiß ganz besondere Entgleisungen des Schieds⸗ richters vorgelegen haben, daß man auf Grund derselben und ihrer direkten Folgen seine Amtsenthebung verfügt hat; diese war jedenfalls im Interesse des Ansehens des Schiedsrichter⸗ wesens, aber auch im Interesse einer ordnungsmäßigen Durch⸗ führung des Spielbetriebes nicht zu vermeiden.
anstaltet am 31. Juli ds. I., seine diesjährigen leichtathletischen Wettkämpfe. Zu dieser Veranstaltung sind alle größeren und kleineren Vereine des Bezirks Hessen Hannover eingela⸗ den worden. Es liegen heute schon Meldungen von guten Vereinen vor. Unter anderem wird Hessen-Preußen seine besten Leichtathleten und eine 4-mal-100⸗Meter⸗Staffel entsenden. Der Verein für Bewegungsspiele Diez a. d. L. wird ebenfalls eine Staffel entsenden. Die Frankenberger besitzen eine neu ange⸗ legte 400-Meter⸗Aschenbahn, welche in guter Verfassung ist. Auch für Landvereine ist hier Gelegenheit geboten auf einer guten Bahn ihre Kräfte zu messen. Für diese Vereine ist eine be⸗ sondere Klasse eingelegt worden. Da der Meldeschluß am 25. d. M. abläuft, wird hiermit nochmals auf die Einsendung der Meldungen hingewiesen.
Gute Besetzung bei den nationalen Wettkämpfe
der Spielvereinigung 1900 Gießen Trotz der Schwere der Zeit führt die Spielvereinigung 1900 am kommenden Sonntag ihre 11. Nationalen Wettkämpfe durch. Eine Reihe der besten Könner auf leichtathletischem Gebiet der engeren Heimat und den übrigen Teilen des Reiches werden sich ein Stelldichein geben. Besonders interessante Kämpfe werden sich in den Sprintstrecken, dem 5000-Meter⸗Lauf, dem Hochsprung und in den Wurfwettbewerben entwickeln. So ist so gut wie ge⸗ sichert die Mitwirkung vom Eldracher und Mährlein(Eintracht Frankfurt), Kelm(Hammer Spielvereinigung), Schilgen(ASC Darmstadt), Kraatz(Hessen-Preußen Kassel), Fuchs-Wissemann (Kasseler Turngemeinde), Weil(1900), des weiteren Kilo(Vfe Wetzlar), Debus(ASV Köln), Gugel Gießen(1900) u. a. m. Die Veranstaltung ist auch für DT Vereine offen. Hier wird insbesondere das Abschneiden des Männerturnvereins Gießen interessieren.
Vordrutke f. Mannsthafts⸗Aufftellungen
(an die Schiedsrichter). Geblockt zu 20 Stück. Preis pro Block 80 Pfg.
Mannschafts⸗Meldebogen
(an die Instanzen).
7 Pfennig. sind nur zu beziehen durch den
Vorlag der„Allg. Hess. Sport⸗ Zeitung“
Südanlage Nr. 21 Gießen Fernspr. 2528 u. 2526 Abgabe nur unter Voreinsendung des Betrages zuzügl. Porto.
Preis das Stück
Die Landsknechte
Sportroman von Emil Wöhner. (11. Fortsetzung.)
Hasso, der langausgestreckt unter dem Tisch lag, den Kopf zwischen den Vorderfüßen, knurrte plötzlich und spitzte die Ohren.
Ein Schatten fiel in die geöffnete Tür.
„Kommt Besuch, Hasso?“ fragte Theo lächelnd und sah sich um.„Sieh, guten Tag, Adolf. Es ist nett, daß du mir ein wenig Gesellschaft leisten willst. Hier ist übrigens bald Feier— abend. Hasso und ich haben Hunger nach frischer Luft. Wenn es dir recht ist, machen wir nachher zu dritt einen Spaziergang.“
„Ja.. aber laß dich durch mich nicht in deiner Arbeit stören,“ entgegnete der Mittelläufer und betrachtete die halb⸗ fertige Maschine.„Sag mal, Theo, was soll dies hier eigent⸗ lich vorstellen?“
„Das ist der bescheidene Versuch, einen luftgekühlten Fahr⸗ zeugmotor zu konstruieren.“
„Luftgekühlt? Warum denn das? so billig wie Luft.“
„Ja, natürlich. Aber der Fortfall der Wasserkühlung be— deutet doch eine erhebliche Gewichtsverringerung, die dann wie— der einen verminderten Brennstoffverbrauch zur Folge haben würde. Ferner wird ein luftgekühlter Motor im Winter schnel⸗ ler anspringen, geräuschloser laufen und das Risiko des Einfrie⸗ rens ganz beseitigen. Die Wasserkühlung erfolgt ja auch durch die Luft. Warum soll die Luft diese Aufgabe nicht alleine er— füllen können?“
„Das ist ein guter Gedanke,“ gab Adolf Müller zu.
„Seit Jahren beschäftigt sich die Technik schon mit diesem Spezialgebiet,“ erklärte Theo.„Es gibt dabei so viele Probleme zu lösen, daß ich darauf gefaßt bin, mit meiner Arbeit noch oft an einem toten Punkt anzukommen... Sieh, Adolf, dies ist das Gebläse. Hier über den Zylindern liegt der Luftzufüh⸗ rungskasten. Das Zylindervolumen hat sich natürlich bedeutend vergrößert. Diese abnehmbaren Köpfe über den Zylindern sind aus Leichtmetall. Durch die Luftreglerklappe..
Theo brach plötzlich ab. Er fühlte, daß Adolf Müller ihm nicht mehr zuhörte. Mit einer raschen Bewegung schob er den Motor zurück.
„Wie ist es, Theo,“ scherzte der Mittelläufer schuldbewußt, „kannst du nicht mal versuchen, Gold zu fabrizieren? Bei dei⸗ ner Erfindungsgabe...“
„Ich bin doch kein Alchimist,“ fiel ihm Theo ein wenig ver⸗
Wasser ist doch genau
stimmt ins Wort und goß Wasser in eine Schale.„Gold macht auch nicht froh.“
„Nein, das stimmt. Reichtum macht nicht glücklich; die Hauptsache ist, daß man Geld hat,“ lachte der Mittelläufer bitten. Theo hatte seine blaue Arbeitsjacke ausgezogen und wusch sich die Hände. Jetzt drehte er sich plötzlich um und mustexte besorgt das Gesicht seines Freundes. Die letzten Worte Adolf Müllers hatten so seltsam geklungen, fast ein wenig verzweifelt. Es war ihm schon seit ein paar Tagen aufgefallen, daß der sonst so fröhliche Mittelläufer ein anderes Wesen zur Schau trug. Wie kein anderer Spieler hatte Wolf es sonst verstanden, die Mannschaft durch seinen nie versiegenden Humor zu erfreuen. Aber jetzt trat oft ein gequälter Ausdruck in sein Gesicht, wenn seine Kameraden scherzten. Ihn mußte irgend etwas bedrücken.
„Sag mal, Adolf“, begann Theo zögernd und setzte sich zu seinem Freund,„du hast irgend etwas auf dem Herzen. Kannst du es mir nicht sagen? Vielleicht ist es eine Angelegenheit, die du mit dir alleine abmachen mußt. Dann will ich nicht weiter fragen. Aber wenn die Möglichkeit besteht, daß ich dir nur ein wenig helfen oder beistehen kann, dann bitte ich dich, mir doch dein Vertrauen zu schenken.“
Adolf Müller wehrte ab.
„Laß doch, Theo. Du meinst es gewiß gut...“
„Ja, Adolf. Es ist bestimmt keine Neugier. Wir sind doch Freunde. So wie wir auf dem Sportplatz zusammenhalten, sollten wir doch auch außerhalb des Mannschaftsspiels treue Kameraden sein. Nicht nur in guten Tagen. Ein Freund be⸗ währt sich erst in der Not. Es ist ja möglich, daß dir ein ande⸗ rer Spieler unserer Mannschaft näher steht als ich, dem du dich besser anvertrauen könntest. Die Hauptsache ist, daß du wieder der Alte wirst.“
„Wenn ich irgend jemandem vertraue, Theo, dann bist du es. Ich will dir auch sagen, was mich bedrückt. Mit noch drei anderen Bankbeamten ist mir gestern gekündigt worden. Jetzt bin ich arbeitslos und kann stempeln gehen. Ich wußte es schon seit einigen Tagen.“
„Besteht gar keine Aussicht, daß du wieder eine Stelle be— kommst, Adolf?“ fragte Theo leise und mitfühlend.
„Nein... oder doch. Wenn mir sofort neunhundert Mark zur Verfügung ständen, hätte ich wohl Aussicht, einen anderen Platz zu bekommen. Aber ich habe das Geld nicht...“
Er brach plötzlich ab, mutlos und verzagt.
„Neunhundert Mark, Adolf? Ich verspreche dir, daß du das Geld bis morgen haben sollst, wenigstens den größten Teil,“ erklärte der Mittelstürmer schnell und bereitwillig und sein Ge⸗ sicht erhellte sich.
Adolf ergriff Theos Hand.
„Du brauchst mir nicht zu danken,“ wehrte der Mittelstürmer ab.„Es ist doch unter Sportskameraden selbstverständlich, daß einer dem anderen hilft, soweit es in seinen Kräften steht.. Ich fahre jetzt gleich nach Hause. Sei morgen nachmittag gegen 4 Uhr bei mir, dann erledigen wir die Sache. Ich freue mich ja, daß ich dir helfen kann. Oder glaubst du, daß ein Spiel⸗ führer seinen Mittelläufer im Stich läßt? Und wie gesagt, die Hauptsache ist, daß du wieder der Alte wirst...“
Ein paar Stunden später saß Theo Hansen in seiner Stube am Schreibtisch. Nachdenklich stützte er den Kopf in die Hand.
„Bis morgen muß Adolf das Geld haben“, dachte er. „Fünfhundert Mark habe ich auf der Bank. Wenn es irgend
möglich ist, muß ich ihm die ganze Summe beschaffen. Aber woher die vierhundert Mark nehmen?“ In Gedanken ging er die Reihe seiner Bekannten durch.
Aber er fand keinen darunter, dem er seine Bitte vortragen möchte.„Wenn ich mein Motorrad verkaufte?“ dachte er einen Augenblick.„Aber erstens werde ich es nicht so schnell los und zweitens ist es ein Geschenk von Johannisson.“
Johannisson! Daß er daran nicht eher gedacht hatte. Das war der Mann, der ihm helfen konnte. Was hatte er damals doch zu ihm gesagt:„Wenn Sie ein Anliegen haben sollten, kommen Sie ruhig zu mir. Ich bin immer für Sie zu spre⸗ chen...“ Ja, der konnte ihm das Geld geben und würde es auch tun. Leicht würde es ihm allerdings nicht fallen, eine solche Bitte vorzubringen; aber es mußte sein..
Am anderen Morgen in der Frühstückspause ging Theo Han⸗ sen aus der Fabrik hinüber nach den Büroräumen. Im Vor⸗ zimmer des Direktors saß der Prokurist über seine Arbeit ge⸗ beugt.
„Guten Morgen! Ich möchte den Herrn Direktor sprechen. Wollen Sie mich bitte anmelden?“
Theo saß seinem Chef gegenüber.
„Es freut mich, Herr Hansen, Sie wieder einmal bei mir zu sehen. Uebrigens Ihre Gangschaltung an dem neuen Mo⸗ torrade hat sich glänzend bewährt. Der Absatz dieser Maschinen ist in letzter Zeit gewaltig gestiegen. Ich hatte damals ja meine Bedenken... Wie sind Sie denn mit Ihrem Rade zu⸗ frieden?“
„Sehr gut, Herr Direktor, es läuft tadellos.“
Eine kleine Pause trat ein.
„Jetzt muß ich meine Bitte vorbringen,“ dachte Theo. Es fiel ihm doch schwer. Aber da sah er auf einmal wieder Adolfs
trauriges Gesicht und hörte seine Worte:„Wenn mir sofort neunhundert Mark zur Verfügung ständen...“
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