—
Dienstag, den 18. Oktober 1932.
Allgemeine Hessische Sport⸗Zeitung
Streife durch den Bezirk
Der 8. Spieltag der Bezirksliga brachte folgende Resultate: Borussia Fulda— Tura Kassel 5:0(3:0); überlegenes Spiel des Platzvereins. SC 03 Kassel— Hermannia Kassel 54(3:2); schwer erkämpfter Sieg. Spielverein Kassel— Germania Mar⸗ burg 2:0(2:0); durch zwei Handelfmeter in der ersten Halbzeit entschieden. Kurhessen Marburg— Hessen Hersfeld 2:2(11); durch einen Elfmeter für Hersfeld wegen Unfairnis des Mar⸗ burger Torwächters kurz vor Schluß kam das Unentschieden zu—
stande. Neuer Stand der Tabelle:
Spiele gew. unen, verl. re Punkte Borussia Fulda 7 7 0 0 7 14:0 Kurhessen-Kassel 6 5 0 1 4 10:2 SC. 03 Kassel 6 3 2 1 17 8:4 Spielverein Kassel 6 3 1 2 15 75 Tura Kassel 6 2 2 2 71 66 VfB. Kurh. Marburg 7 1 3 2 21 68 Herm. Kassel 6 2 1 5 91 5:7 SC. 05 Göttingen 6 1 1 4 11:19 3:9 Hessen-Heusfeld 7 1 1 5 13:20 3211 Germania Marburg 7 0 2 5 10:24 2:12
Am 23. Oktober spielen:
. Hessen Hersfeld— Germania Marburg(Hörner) Borussia Fulda— SC 03 Kassel(Kunze), SC 05 Göttingen— Hermannia Kassel(Christ), Spielverein Kassel— Kurhessen Kassel(Wingenfeld).
Da Kurhessen Kassel am 30. Oktober Stiftungsfest hat, wurde das Pokalspiel Niederzwehren— Kurhessen bereits am 16. Oktober ausgetragen, und zwar auf dem Platz der Kurhessen; trotzdem und obwohl sie ihre komplette Elf zur Stelle hatten, verloren diese mit 01(0:0) gegen die Vorstädter und sind damit bereits aus dem Wettbewerb ausgeschieden.
In der Gruppe Lahn der 1. Bezirlsklasse. brachte das Gießener Lokaltreffen ein Unentschieden von 111,
nachdem VfB bei Halbzeit mit 1:0 geführt hatte; der Ausgleich fiel gegen Schluß durch Elfmeter wegen Regelwidrigkeit eines Verteidigers vom VfB. Da Wetzlar gegen Bottenhorn 42 gewann und Breidenbach gegen Frohnhausen 313 spielte, hat sich in der Reihenfolge der Tabelle nur wenig geändert:
Spiele gew. unent. verl. Tore Punkte 1900 Gießen 6 3 2 1 168 8:4 VfB. Gießen 6 2 3 1 13:8 725 Frohnhausen 5 2 2 1 11:10 624 Breidenbach 5 2 2 1 13: 13 64 Ockersha sen 4 1 3 0 957 53 Wallau 5 1 3 1 14 5:5 Sp. Wetzlar 6 1 2 3 10:14 4·8 Bottenhorn 5 0 1 4 7:19 19
Verhältnismäßig am besten steht also zurzeit Ockershausen. — Die nächsten Spiele sind:
Frohnhausen— VfB Gießen,
Ockershausen— Wallau,
Bottenhorn— Breidenbach.
Für die Durchführung der Pokalspiele im Bezirk Hessen⸗ Hannover hat der Bezirk-Fußballsachbearbeiter die teilnehmen⸗ den Vereine in vier Gruppen eingeteilt, und zwar:
1. Gruppe Kassel: Kurhessen, 03, Spielverein, Hessen, Sport, Tura, Hermannia, Hessen-Preußen, Nieder-Zwehren und Volkmarsen;
2. Gruppe Lahn: VfB. Gießen, SpVgg. 1900 Gießen, SV. Wetz⸗ lar, FV. Wallau, Bottenhorn, Frohnhausen, Donsbach und Nauborn;
3. Gruppe Fulda: Borussia Fulda, Germania Fulda, Horas, Alsfeld, Lauterbach, Neuhof, Elm, Bebra, Schlüchtern und Künzell;
4. Gruppe Göttingen: SV. Göttingen, Eschwege, Einbeck 05,
SpuSp. Northeim, Witzenhausen, Lauterberg, Hattorf.
Bei der Auslosung der Termine sind die Gruppen entspre⸗ chend den geographischen Verhältnissen in zwei Abteilungen ge— teilt worden.
gut die Außenstürmer der Platzelf waren, so wenig gefielen die der Blau-Weißen, sie waren zu langsam, wurden allerdings auch wenig mit Vorlagen bedient. Im Innensturm war Göbel der eifrigste. Arnold kam mit den Bodenverhältnissen nicht zurecht und Lippert zeigte nur sehr, sehr wenig.
Der Ausgang des Spieles ist unter Berüchschtigung aller Tatsachen ein durchaus gerechter. Denn erst dann ist besseres „Feld“ spiel auch wirklich besseres Spiel, wenn es zu Toren führt.
1900 Gießen— Dutenhofen 2. 3:1.
Der Gegner aus Dutenhofen trat nicht pünktlich an, so daß 1900 Gießen die Punkte kampflos gewann. Ein Gesellschafts⸗ spiel, in dem Dutenhofen mit 9, später mit 10 Mann antrat, war eine sichere Sache für die Platzherren.
1900 Gießen 2.— Sportfreunde Wetzlar 1. 4:0(2:0).
Die Vorstädter vom Klosterwaldsportplatz hinterließen hier den denkbar günstigsten Eindruck. Alte Herren und noch sehr junge Spieler haben sich hier zusammengetan und bilden eine eifrige, faire Mannschaft, die mit einigen Umbesetzungen noch sehr entwicklungsfähig ist. Der Torhüter war der Beste. Für 1900 Gießen war das Spiel eine sichere Angelegenheit. Die Mannschaft verstand aber nicht die drückende Ueberlegenheit in Toren auszudrücken, was hauptsächlich auf das eigensinnige und unproduktive Spiel des Halblinken zurückzuführen ist. dieser Spieler drei Tore schoß, ist nicht sein eigenes Verdienst, denn er brauchte nur die Vorlagen seiner Nebenleute einzu⸗ drücken. Schiri Schäfer-⸗Gießen leitete unauffällig und sicher.
Nächsten Sonntag steigt das„Kleine Lokaltreffen“ der bei⸗ den Reserven. 1900 hat in der neuen Saison bis jetzt recht gut abgeschnitten und stützt sich auf eine eingespielte Mannschaft. VfB Gießen dagegen konnte nicht sonderlich gefallen und hat in den Verbandsspielen noch keinen Punkt. Die Leute wom Wald⸗
Daß
sportplatz werden aber eine Mannschaft stellen, die in einem Lokalkampf kaum zu schlagen ist. Es wird einen harten inter⸗ essanten Kampf geben.
Jugendsipiele der Ep Agg. 1900 Gießen 1900 Gießen A. 1.— Lich A. 1. 20:0(6:0).
Das Resultat sagt schon, daß die Gäste den Blau-Weißen nie gefährlich werden konnten. 1900 war dauernd stark überlegen und verlegte das ganze Spiel in des Gegners Hälfte, wo 11 Mann verteidigten und 10 Mann angriffen und die Tore schos⸗ sen. Die Licher waren körperlich schwächer, hinzu kamen sehr geringe Leistungen. Doch eines muß lobend erwähnt werden, der Gast kämpfte trotz der hohen Niederlage ruhig und unver⸗ drossen bis zum Schlußpfiff.
Steinberg A. 1.— 1900 Gießen A. 2. 2:2.
1900 fand sich auf dem ungewohnten Platz nicht zurecht, konnte aber doch das Spiel ausgeglichen und teilweise über⸗ legen gestalten. Der Sieg wurde nur durch die Unentschlossen— heit des Sturmes verschenkt.
1900 Gießen B— Klein⸗Linden 0:1.
Beide Mannschaften traten nicht vollständig an und liefer⸗ ten ein Spiel, von dem man nicht sagen kann, daß es schön war, Bei mangelndem Können und geringen Leistungen besteht kein Grund, mit dem Mundwerk ebenfalls noch einen schlechten Ein⸗ druck zu hinterlassen. Das gilt für beide Teile.
1900 Gießen C 1.— Lollar C 1. 0:4(0:3).
Der Gast bot eine vorzügliche Leistung, durch sauberes Ab⸗ spiel und gutem Spielaufbau war es stets überlegen. 1900 war nicht schlecht, körperlich aber dem Gegner nicht gewachsen und dadurch stets in die Verteidigung gedrängt. Diese wurde manch⸗ mal sehr geschickt ausgeführt, sonst wäre die Niederlage wohl noch größer geworden.
VfB Gießen C 1.— 1900 C 2. 0:1(0:0).
Die Kleinsten kehrten freudestrahlend heim, hatten sie doch gegen den stärksten Lokalgegner 1:0 gewonnen. Daran hatte keiner von ihnen gedacht. Dies zeigte wieder einmal, daß Eifer und Siegeswillen stets zu Erfolgen führen. Das Spiel selbst war schön und interessant und fand starken Beifall der Zuschauer.
Aus Lollar
Das Sportpublikum und alle Sportler in Lollar erwarten voll großer Ungeduld die Vollendung des Lollarer Stadions. Es wird wohl nicht mehr lange dauern und das Werk ist fertig. Der frühere Lollarer Waldsportplatz ist von der Gemeinde Lollar umgebaut und in eine herrliche Sportanlage verwandelt worden. Es war ein ungeheures Stück Arbeit zu bewältigen. Ein gro⸗ ßes Stück Wald wurde beseitigt, gewaltige Erdmassen mußten bewegt werden, bis ein schöner Sportplatz entstand. Ueber 100 Leute des freiwilligen Arbeitsdienstes wurden dabei beschäftigt, die Gemeinde selbst läßt zurzeit noch die Notstandsarbeiter hier arbeiten, damit noch vor Einzug des Winters alles fertig wird. Augenblicklich wird das Ueberdeckungsmaterial von den Lol⸗ larer Fabrikleuten angefahren, die 420 Meter lange Laufbahn mit überhöhten Kurven wird mit Rieselkanälen durchzogen, auf der Südseite des Platzes wird die Terrasse gebaut, Sprung⸗ gruben werden ausgehoben, und die Spielplatzfläche, mit einer Größe von 105„ 80 Meter, wird planiert. In etwa 14 Tagen werden die neuen Tore aufgestellt werden und die gesamte An⸗ lage wird ihrem Zweck übergeben werden können. Eine feier⸗ liche Einweihung wird wohl erst im kommenden Frühjahr statt⸗ finden, damit sich auch die Sportler, Fußballer, Handballer, Turner und Leichtathleten daran beteiligen können. Vorerst wird nur der Spielplatz seiner Bestimmung übergeben werden.
Lollar 1.— Daubringen 1. 9:3(4:1). Lollar 3.— VfB Krofdorf 1. 6:1(1:1). 1900 Gießen Schüler— Lollar Schüler 0:4.
Am Sonntag sah man mit Spannung in der 2. Bezirksklasse dem Treffen Lollar— Daubringen entgegen. Der Wettergott macht ein sehr trübes Gesicht und in Lollar hatte man große Mühe, den Platz spielfähig zu erhalten, aber es klappte. Die Zuschauer hatten sich an den Regen gewöhnt, nur war im Dau⸗ bringer Lager so keine rechte Stimmung. Dies war wohl auf die Mannschaftsaufstellung zurückzuführen, die nicht nach jedem Geschmack war. Im Lollarer Lager hatte man so keine Be⸗ fürchtungen, da die Mannschaft in letzter Zeit gute Fortschritte gemacht hat. Kurz vor 2 Uhr betreten die Mannschaften den Platz, der gute Schiri Presber-Stockhausen pfeift zur Platzwahl. Daubringen wählt Regen und Wind im Rücken und das Spiel beginnt mit einer großen Aufregung. Kaum ist der Anstoß und schon muß Lollars Torhüter einen Ball auf der Linie stoppen. Der Lollarer Abstoß wird sofort wieder zurück⸗ gegeben und in der 2. Minute heißt es 1:0 für Daubringen. Dies mahnt Lollar zur Vorsicht. Lollar dreht nun auf und alle Spieler haben sich mit dem schlüpfrigen Platz abgefunden. In der 9. Minute fällt der Ausgleich. Von nun an kommt Lollar in große Fahrt. Daubringen muß jetzt verteidigen, kann aber Lollars Sturm nicht halten. Der Halbrechte ist unermüdlich, bringt den Sturm immer wieder nach vorn und schießt im Alleingang den Führungstreffer. Daubringen will wieder aus⸗ gleichen, es gelingt aber nicht. Lollars Sturm zieht nach vorn und in der 22. und 28. Minute heißt es schon 411. Die Span⸗ nung ist nun schon ziemlich gebrochen. Die Daubringer Zu⸗ schauer lassen die Köpfe hängen. Bei einem Angriff der Dau⸗ bringer wird Lollars Torhüter schwer verletzt und der Halbzeit⸗ pfiff ertönt. Der Lollarer Torhüter entschließt sich aber trotz⸗ dem weiterzuspielen.— Nach der Pause fängt Lollar sofort wieder gut an. In der 48. Minute steht das Spiel 511. Dau⸗ bringen holt zwar jetzt ein Tor auf, aber die Lollarer Stür⸗ mer sind weit besser als man gedacht, keiner will dem anderen etwas nachstehen. Aus allen Lagen und Stellungen wird aufs Tor geschossen. War sonst die Schwäche der Sturm, so war es diesmal die Läuferreihe, die keinen besonders guten Tag hatte.
Sportroman von Emil Wöhner. (Nachdruck verboten.) (24. Fortsetzung.) „Es ist für das Vaterland, wenn wir zu spielen scheinen.“
Weihnachtsabend!
Theo Hansen kam vom Schlittschuhlaufen und ging lang— sam durch die hellerleuchteten, belebten Straßen der Großstadt, vorbei an hastenden Menschen, die noch die letzten Einkäufe be⸗ sorgten oder freudig beschwingten Schrittes von ihrer Arbeits⸗ stätte nach Hause eilten.
Seit dem Tode seiner Eltern war der Weihnachtsabend für ihn der einzige Tag im Jahre, an welchem er sich einsam fühlte. Von seinen Kameraden hatte er allerdings genug Einladungen bekommen, diesen Tag gemeinsam mit ihnen in ihrer Familie zu verleben. Noch gestern nachmittag hatte Adolf Müller ge— sagt:„Den Weihnachtsabend verlebst du bei uns, Theo. Das ist abgemachte Sache. Meine Eltern rechnen bestimmt damit, daß du kommst.“
„Laß man gut sein, Adolf. An solchem Abend ist doch jeder am liebsten nur mit seinen Angehörigen zusammen. Ich wenig⸗ stens werde dann das Gefühl nicht los, durch meine Anwesen⸗ heit doch irgendwie zu stören. Der Weihnachtsabend ist nun einmal ein Familienfest... Ich weiß, du denkst anders und willst sagen, daß wir Freunde sind. Gewiß, daß stimmt. Aber trotzdem... Frau Bauer ist auch ja allein. Ich werde ein paor Stunden in ihrer Stube sitzen, und wenn die Weihnachtskerzen abgebrannt sind, ist auch dieser Abend vorbei. Am zweiten Weihnachtstag haben wir dann ja das Spiel gegen die Schwei⸗ zer Mannschaft. Darauf freue ich mich schon... Also nichts für ungut, Adolf, und laß dir kecht viel schenken. Artig bist du ja gewesen. Oder soll ich dir als Spielführer einen schrift⸗ lichen Ausweis darüber mitgeben?“
„Ne, Theo, laß man... Schade, das wäre heute abend nun so gemütlich geworden. Aber du bist ein drolliger Junge. Was du nicht willst, das willst du nicht...“
Langsam ging Theo weiter die Straßen herunter, die sich
jetzt langsam geleert hatten. Hinter einigen Fenstern flammten bereits die ersten Christbäume auf.
Vor einem Schaufenster mit allerlei Sportgeräten sah er einen etwa zwölfjährigen Jungen stehen. Auf dem Rücken trug er eine braune Zeitungstasche. Aus den viel zu kurzen Aermeln sahen ein Paar rotgefrorene Arme. Die Hände in den Hosen⸗ tischen trat der Junge von einem Bein aufs andere und drückte seine Nase platt an die Fensterscheiben, um alle Herrlichkeiten gut sehen zu können. Das schneenasse Haar hing ihm ins Ge⸗ sicht. Er flötete laut vor sich hin und griff nur ab und zu an seine frostgeröteten Ohren.
„Na, kleiner Mann, suchst du dir noch etwa für Weihnachten aus?“ redete Theo ihn kameradschaftlich an.
Das Flöten verstummte einen Augenblick.
„Wenn ich aus der Schule bin, will ich in einen richtigen Fußballverein. Dann kaufe ich mir ein Paar saubere Fußball⸗ schuhe, solche, wie da hinten im Schaufenster stehen. Prima Rindleder. Die kosten zwölf Mark. Ich hab' schon mal nach⸗ gefragt. Drei Mark habe ich heute beim Zeitungsaustragen gekriegt, weil Weihnachten ist.“
„Du spielst wohl gerne Fußball?“ fragte Theo.
„Ja, aber bloß mit einem kleinen Ball auf der Straße. Mit Fidi Freier und Klaus Geppert. Manchmal sind auch noch mehr da. Aber man muß immer aufpassen, daß kein Schupo kommt. Dann ist dicke Luft, weil man aufgeschrieben wird. Fidi Freier kriegt zu Weihnachten einen Sportanzug und Fuß⸗ ballschuhe. Dann will er gleich in einen Sportverein. Aber er kann noch nicht mal einen Ball richtig abstoppen.“
„Wie heißt du denn?“ fragte Theo.
„Adolf Meierhoff. Aber sie nennen mich alle Atze. Ich kenn' Sie auch. Sie sind der Mittelstürmer von den Lands⸗ knechten und heißen Theo Hansen. Wenn ihr spielt, bin ich mei⸗ stens da. Aber nur in der zweiten Halbzeit, wenn es keinen Eintritt mehr kostet.
„Und in der ersten Spielhälfte sitzt du auf der Planke,“ lachte Theo.
„Ja... aber da reißt man sich meistens die Hose kaputt, weil man jedesmal wieder runter muß, wenn einer von den
Aufpassern kommt... Jetzt will ich nach Hause.“
„Einen Augenblick, Atze... Komm, wir wollen mal eben in den Laden gehen und uns die Sachen näher ansehen.“
Nur zögernd folgte der Junge.
„Ein paar Fußballschuhe möchten wir haben,“ sagte Theo Hansen zum Besitzer, der gerade im Begriff war, seinen Laden zu schließen.„Aber prima Rindleder,“ fügte er lächelnd hinzu.
Nachdem die Fußballstiefel ausgesucht waren, die Atze mit Kennermiene begutachtet hatte, kaufte der Mittelstürmer auch noch einen Jersey und eine Sporthose für den Jungen.
„So, Atze Meierhoff,“ sagte Theo, als sie wieder draußen waren,„jetzt hast du alles, was ein Sportsjunge nötig hat. Wenn deine Eltern damit einverstanden sind, kannst du in un⸗ sere Schülermannschaft eintreten... Hier hast du zwei Mark. Nun kommst du am zweiten Weihnachtstag zu unserem Wett⸗ spiel. Nach dem Spiel wartest du auf mich vor den Ankleide⸗ räumen. Dann wollen wir weiter über die Sache sprechen.“
Er gab ihm kameradschaftlich die Hand.
„Die Sachen kannst du heute abend ja noch mal anprobieren. Mit dem Spoxtanzug kannst du auch zu Bett gehen, aber die Fußballschuhe mußt du vorher ausziehen.“
Der Junge drückte sein Paket wie einen Schatz an sich. Einen Augenblick blieb er noch stehen. Dann drehte er sich um und rannte im Galopp davon. Die Zeitungstasche hüpfte auf seinem Rücken hin und her.
Theo sah ihm lächelnd nach. Dann trat er in einen Zigar⸗ renladen und kaufte ein paar Pakete Tabak für Klaus Petersen.
Eine Viertelstunde mußte er gehen, bis er vor dem Hause des alten Seemannes stand. Klaus Petersen öffnete ihm die Tür. Hele Freude strahlte aus dem ehrlichen, verwitterten Gesicht, als er seinen jungen Freund erkannte.
„Guten Abend, Theo, alter Junge. Das ist ja fein, daß du mich auch mal besuchst. Komm' rein, drinnen ist es besser als draußen.“
Theo hängte seinen Mantel an die Garderobe.
„Ach so, du bist zum Schlittschuhlaufen gewesen, Wie war's denn?
„Fein, Klaus.
Theo.
Spiegelglatte Eisbahn. Viel Leute waren
heute nicht da, aber Spaß hat es doch gemacht.“ (Fortsetzung folgt.)
Die 8 ul und siegte mit Schler!
Aud Wah
C„Ter 5 5060 Teuton 19 95 f lige Verbands kannte man de überlegenen L machen. Sie Eh laß, Ein se gezeigt. Ine Gäte anerkenn edigung. Spielverla Die Gäse weh Hintermannsche der 2. Halhheit der Teutonen se 7 0. Der schlüy Spieler. Shit Rechnung und Die zweite antteten. der Spieler bringen Wetter die Fah läßt man sie fit Steinberg. Die Jugend und konnte dan gebührt ein Ge
Auf beit But
Leihg
Leihgest Leihgestern eisten Tabellen Sieg über die beiderseits etw. tückten sofort a Laden rein geh und kann mit f mäßigen Abstäl darunter ein Be Güte hielten bi chiedenemal ein langt es nicht eig Leihges zelen. Erst 9 dentes Ehrent chr ansändige Skinbac leitet Die ere J
Au
Auf kaum f . Auf kaum sp cafe die heide Sbakberein zun 2 zu seinen G. start umgestellt


