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Einzelpreis 20 Ryf.
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verbreitet im Bezirk Hessen⸗Hannover des W. S. D. und in den Gauen Gießen⸗Wetzlar, dill und Marburg
Bezugspreis: durch die Vereine, wenn obligatorisch einge⸗ führt, vierteljährlich 1,50, für sonstige Bezieher viertel⸗ jährlich 2,40 Mk. Erscheint jeden Dienstag. Redaktionsschluß:
8 Uhr vormittags.
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Druck und Verlag: Albin Klein, Gießen. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen.
7. Jahrg.
Dienstag, den 18. Oktober 1932
Aus dem Fußball⸗Vezirk Lessen⸗Fannover
Ergebnisse
Bezirksliga:
Borussia Fulda— Tura Kassel 5:0(3:0)
SC. 03 Kassel— Hermannia Kassel 5˙4(3.2)
Spielverein Kassel— Germania Marburg 2:0(2:0)
VfB.⸗Kurhessen Marburg—Hessen Hersfeld 22(111) 1. Bezirksklasse:
VfB. Gießen— 1900 Gießen 1:1(1:0)
SV. Wetzlar— Bottenhorn 4:2(2:1)
Breidenbach— Frohnhausen 3.3(2:2
Schlüchtern— Germania Fulda 2176
Künzell— Bebra 40
Elm— Horas 271
SV. Alsfeld— Sterbfritz 2:0(Ges.⸗Sp.)
Sport Kassel— BV. 06 Kassel 5171
Wilhelmshöhe— Warburg 50
Sportfreunde Kassel— Corbach 01
Hessen⸗-Preußen Kassel— Melsungen 613 Pokalspiel:
Niederzwehren— Kurhessen Kassel 1:0(00)
Gau Gießen⸗Wetzlar
2. Bezirksklasse: Weilburg— SC. W.⸗Niedergirmes 4.1(211) Löhnberg— Aßlar 1:3, wegen Regen abgebrochen Oberbiel— Ehringshausen 02(0:1) Bissenberg— SV. Wetzlar 2., SV. W. nicht angetreten Biskirchen— Steindorf ausgefallen
Spiele gew. unent. verl. Tore Punkte Bissenberg 5 4 0 1 22:4 82 Weilburg 5 4 0 1 21:8 8:2 Ehringshansen 5 3 1 1 10:8 723 SC. Niedergirmes 6 3 1 2 17:12 75 Burgsolms 4 2 2 0 1027 6:2 Aßlar 6 2 1 3 11:14 5:7 Wetzl. Sp. V. 2 6 2 1 5 10 527 Löhnberg 6 5 2 3 12:14 4•8 Biskirchen 5 1 1 3 1920 3:7 Steindorf 3 1 0 2 5213 2:4 Oberbiel 5 0 1 4 7:28 19 Lollar— Daubringen 913(4171) Butzbach— Leihgestern 6:0(1:0) Steinberg— Ettingshausen 7:0(2:0) Spiele gew. unent. verl. Tore Punkte Butzbach 5 5 0 1052 W.⸗Steinberg 4 4 0 0 25:6 8:0 Lollar 3 3 0 0 13:3 60 Leihgestern 6 3 0 e Daubringen 6 3 0 3 18:25 66 1900 Gießen 2. 3 2 0 1 624 4:2 Laubach 5 0 1 4 7:22² 19 Ettingshausen 5 0 1 4 5:22 1:9 VfB. Gießen 2. 4 0 0 4 5:14 0·8
1. Gauklasse: Gräveneck— Stockhausen 42(2:2) Niedershausen— Allendorf 0:3(0.2) Ulm— Holzhausen 1:0, wegen Regen abgebrochen Hirschhausen— Weilburg 2., W. nicht angetreten Löhnberg 2.— Merenberg, M. nicht angetreten Nauborn— Burgsolms 2. 2.2 Hermannstein— Wetzlar SV. 3. 4:2(3:0)
SC. W.⸗Niedergirmes 2.— Braunfels ausgefallen Oberndorf— Aßlar 2. 6:0(1:0) Butzbach 2.— Wieseck 311(0:1) Großen-Buseck— Garbenteich 2˙2(011) Dutenhofen— Lich 315 Steinbach— Heuchelheim 413(1:2) Villingen— Wetterfeld 271 Geilshausen— Ulrichstein ausgefallen Flensungen— Grünberg 1:1(1:0) 2. Gauklasse: Gau⸗Dernbach— Obershausen, O. nicht angetreten Hasselbach— Merenberg 2., M. nicht angetreten Arborn— Odersbach 2:0(1:0) Wirbelau 2.— Wirbelau 1. 0:5(011) Leun— Stockhausen 2. 9:0(6:0) Tiefenbach— Alm 2., U. nicht angetreten Bonbaden— Burgsolms 3. 2:1(0:1) Philippstein— Oberbiel 2:2(2:2) Berghausen— Kölschhausen 6:0(3:0) Bechlingen— Büblingshausen 3:6(2:2 Schwalbach— SV. Wetzlar 5. 13:1(9:0) Büblingshausen 2.— Nauborn 2., N. nicht angetreten SV. Wetzlar 4.— Garbenheim 112 Lollar 3.— Krofdorf 6:1(1:1) 1900 Gießen 4.— Dutenhofen 2. 31 Steinbach 2.— Bieber ausgefallen Butzbach 3.— Garbenteich 2., G. nicht angetreten Lich 2.— Steinberg 2. 24 Weickartshain— Nonnenroth 1 Ruppertsburg— Flensungen 2. 17 Leihgestern 2.— Hoch-Weisel 811 Jugend: 1900 Gießen 1. Igd.— Lich 1. Igd. 20:0(6:0) Leihgestern Igd.— VfB. Gießen Igd. 119(0:3) SV. Wetzlar 1. Igd.— Braunfels Igd. 14:0(8:0) W.⸗Steinberg Igd.— 1900 Gießen 2. Igd. 2:2(2:1) Schwalbach Igd.— Burgsolms Igd. 114 1900 Gießen 3. Igd.— Klein⸗Linden Igd. 01 1900 Gießen 1. Sch.— Lollar Sch. 0:4(0:3) VfB. Gießen 1. Sch.— 1900 Gießen 2. Sch. 0:1(0 70) Butzbach Sch.— Hoch-Weisel Sch. 6:0 Gesellschaftsspiele: Muschenheim 1.— Okarben 2. 53(11) 1900 Gießen 2.— Sportfreunde Wetzlar 1. 4:0(2:0)
2(0.2) 17:1(9:0) (5:0)
Gau Marburg 1. Gauklasse: Erksdorf 1.— Momberg 1. 3:2 2. Gauklasse: Cölbe 2.— Michelbach 1., M. nicht angetreten
Momberg 2.— Schweinsberg 1. 175 Neustadt 1.— Groß⸗Seelheim 1. 6·2 Jugend:
Lohra— Cappel 21
Dreihausen— PfB.⸗Kurhessen Marburg 01 Nieder⸗Weimar— Cölbe 511
Biedenkopf 1.— Wallau 2:3
Gesellschaftsspiele: VfB.⸗Kurhessen Marburg 2.— Marbach 1. ausgefallen Gemünden 1.— Langenstein 1. 51 Niederwald— Langenstein 2. 711 Eckelshausen 1.— Breidenstein 1. 12 Eckelshausen 2.— Breidenstein 2. 02
Aus dem Gau Gießen⸗Wehlar
Lokalkampf in Gießen
VfB Gießen— 1900 Gießen 1:1(1:0). Eckenverhältnis 2:1 für 1900 Gießen.
Vollständig offen war das Ergebnis dieses Spieles, der vermeintliche Sieger ließ sich vorher nicht bestimmen und welche Mannschaft die bessere ist, hat auch das Spiel nicht eindeutig gezeigt. Es standen eben zwei verschiedene Systeme auf regen⸗ durchweichtem Platz einander gegenüber. Daß die Spieltechnik der Platzmannschaft— weite Vorlagen und verstärktes Außen⸗ stürmerspiel— hierbei produktiver war, ist noch kein Beweis dafür, daß das kurze vornehmlich auf den Innensturm beschränkte Paßspiel der Blau⸗Weißen weniger gut ist.
*
Trotz des unfreundlichen Wetters mögen sich ca. 1300 Zu⸗
schauer zu diesem Spiel eingefunden haben, von denen so recht
befriedigt wohl keiner den Platz verlassen hat. Der„Wenn und Aber“ nach dem Spiel waren so viele von beiden Seiten— ein typisches Zeichen übrigens für schwache Stürmerleistungen! Bedauerlich bleibt, daß Best⸗ 1900, der langjährige Links⸗ außen, in der Mitte der zweiten Halbzeit durch Feuster so schwer getreten wurde, daß er zeitweilig das Spielfeld werlassen mußte und auch später trotz aller Energie nur als Statist mit⸗ wirken konnte. Wie wir hören, ist seiner sportlichen Tätigkeit durch diese Verletzung ein Ende gesetzt— er hat einen schweren Bluterguß im Kniegelenk davongetragen. Die alten Fußball⸗ interessenten werden sich entsinnen, daß die Spielvereinigung vor Jahren gleichfalls einen Ligaspieler, Hohmann, im Lokal⸗ derby, durch Zusammenstoß mit Leutheuser, als aktiven Spieler verlor.
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Nr. 42
Der Schiri Wingenfeld Fulda hat schon viel besser in weitaus schärferen Kämpfen— auch Lokalkämpfen— geleitet. Nur so ist es zu verstehen, daß seine immer noch über dem Durch⸗ schnitt liegenden Leistungen die Zuschauer nicht begeistern konnten— abgesehen davon, daß sein Eingreifen doch einige Male den Unrechten benachteiligte. Aber zu irgend welchen Komplikationen ist es nicht gekommen, da das Spiel im großen und ganzen fair und anständig ausgetragen wurde.
* Die Mannschaften standen wie folgt: VfB: Balser Leutheuser Bingel Feuster Kreß Lehrmund Schmidt Wilhelm Haupt Fehling Ritter Best Göbel Lippert Arnold Jäckel Schmidt Heilmann Langsdorf Luft Zeiler 1900: Schlarb
Vom Anstoß weg gehörte die 1. Viertelstunde unbestreitbar den 1900ern. Gelegentliche Durchbrüche der Platzmannschaft verdarb Ritter durch Abseits, was sehr leicht dadurch möglich war, daß die blau-weiße Hintermannschaft häufig fast an der Mittelfeldlinie stand. Nach und nach glichen sich die Chancen aus. Zwei gute Hintermannschaften verhinderten aber den Er⸗ folg des Gegners. Durch einen Stellungsfehler Zeilers konnte Ritter sich dicht vor Schlarbs Heiligtum durchspielen, seine scharfe Flanke glaubte man schon im„Aus“ landen zu sehen, als Wilhelm im letzten Augenblick dazwischensprang und an dem verblüfften Schlarb vorbei zum 1. und einzigen Tor der Platzelf einköpfte. Die 1900er ließen sich dadurch nicht entmutigen, wenn auch die Läuferreihe der Blau-Weißen nun fälschlicherweise viel zu viel defensiv spielte. Das Sprichwort: Der Angriff ist die beste Verteidigung, zeigte seine Berechtigung. 1900 gab durch seine defensives Läuferspiel das Zepter aus der Hand, die Arbeit im Sturm klappte nicht mehr vorschriftsmäßig. Kurz und gut, den Rest der 1. Halbzeit war der VfB im Feldspiel leicht über⸗ legen. Seine egoistischen Außenstürmer und sein nervöser In⸗ nensturm kamen aber an Zeiler und Luft kaum vorbei, den Rest erledigte Schlarb.
Nach der Pause drängte zunächst 1900 wieder. Aber auch hier biß sich sein Sturm, nicht in Form wie am Vorsonntag, an einer überaus sicheren Hintermannschaft die Zähne aus. Das Spiel verlor dann ziemlich an Reiz. Es fing an stärker zu regnen. Einige Chancen auf beiden Seiten wurden vermasselt. Durch die Bodenverhältnisse litt das Zuspiel außerordentlich. Leutheuser vor allem spielte auf Zeit, er schoß die Bälle, deren er habhaft wurde, serienweise ins„Aus“. Dann blieb Best auf der Strecke. Langsam bekam man das Gefühl, es bleibt bei dem 1:0 für den VfB.— Da, 10 Minuten vor Schluß, kam die Wen⸗ dung. Die 1900er lagen im Angriff, es war im Strafraum der Platzelf, als Leutheuser sich vergaß, und den gewiß nicht leichten Jäckel unfair legte. Wenn Jäckel sich dabei auch nicht gleich die Knochen zerbrach, so ist das doch wohl nicht gerade erforderlich, um ein Foul-Spiel des Gegners festzustellen und zu ahnden. Der verhängte Elfmeter war also weder zweifelhaft noch eine zu harte Entscheidung des Spielleiters. Für den ver⸗ lorenen Punkt muß der VfB sich also bei seinem rechten Ver⸗ teidiger„bedanken“. Arnold schoß den Elfmeter zum Aus⸗ gleich. Jetzt kam Leben ins Spiel. Beide Parteien versuchten nun noch den Sieg an ihre Fahnen zu heften. Und da muß der objektive Zuschauer feststellen, jetzt zeigten sich die 1900er, an⸗ gefeuert durch ihre zahlreichen Freunde, als die gefährlicheren. Und es war wirklich eine Frage der Zeit, daß das dritte Tor nicht fiel, eine Frage der Zeit insofern— als das Spielende nach 10 Minuten erreicht war.
Mit 1:1 trennten sich die Gegner und mußten sich wohl oder übel in die Punkte teilen.
*
Kritik: Die VfBer zeigten wohl die geschlossenere Lei— stung. Ihr Spiel war durchweg schneller und wuchtiger. Die schwache Stelle war der Sturm, hier fiel vor allem Fehling aus. Balser im Tor, Bingel und Leutheuser waren sicher und gut. Der beste VfBer war unzweifelhaft Kreß als Mittekläufer, der eine Glanzleistung bot. Er hielt jeden Ball der 1900er auf. Seine Nachbarn waren ihm wertvolle Helfer. Die guten schnel— nen Außenstürmer wollten die Tore anscheinend selbst machen, sie müssen viel eher flanken, dann hätte bei dem von der Mannschaft bevorzugten Flügelspiel der Innensturm mehr und aussichtsreicher Schußgelegenheit gehabt.— Die 1900er spielten, abgesehen von dem schon vorher Gesagten, nicht mit dem erfor⸗ derlichen Schwung. Es fehlte das Flüssige in ihrem Spiel, ihre kurzen Vorlagen blieben entgegen der Berechnung im Schlamm stecken. Auch hier war die Hintermannschaft gut. Keiner stand hinter dem anderen zurück. Heilmann war überall und schaffte für drei, er mußte es auch; denn Langsdorf fiel gegen Spielende merklich ab und Schmidt war zu weich. So
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