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Dienstag, den 18. Oktober 1932.
Allgemeine Heshrsche Sportzettung.
Nr. 42.
Unermüdlich wird das Daubringer Tor bestürmt. In der 66. Minute fällt der 6. Treffer, die Lollarer feuern ihre Leute noch einmal mächtig an und schon in der 71. Minuten notiert man 872. Daubringen setzt nun alles daran, das Resultat zu ver⸗ bessern, kann auch zum dritten Tore kommen. Lollar will aber das letzte Tor schießen und wenn die Zeit noch so knapp ist. 2 Minuten vor Schluß steht die Partie 9:3. Die Spielzeit ist abgelaufen. Es sei an dieser Stelle gesagt, daß dies wohl die ruhigste Begegnung beider Parteien war.
Kritik: Daubringen kämpfte unter einem unglücklichen Stern, muß aber auch die technische Ueberlegenheit der Lollarer anerkennen. Von dem sonst so gefürchteten Sturm sah man sehr wenig, nur die Verteidigung war gut. Bei Lollar sah man im Sturm eine weit bessere Leistung als in den beiden letzten Spielen, die Läuferreihe war nicht in gewohnter Höhe, die Ver— teidigung war gut, zeitweise sogar sehr gut, ebenso auch der Torwart.
Die Lollarer 3. Mannschaft rückt durch einen 61-Sieg über Krofdorf 1. an die Spitze der Tabelle!
Die Schüler⸗Elf zeigte in Gießen ein wunderbares Spiel und siegte mit 4:0 über 1900 Gießen Schüler. Bravo ihr Schüler!
Aus Wahenborn⸗Sleinberg
FC„Teutonia“ 1.— Ettingshausen 1. 7:0(2:0). Lich 2.— FC„Teutonia“ 2. 2:4.
FC„Teutonia“ Igd.— 1900 Gießen A 2. Igd. 2:2(2:1).
Bei recht schlechtem Wetter trug die 1. Mannschaft das fäl⸗ lige Verbandsspiel gegen Ettingshausen aus. Schon sofort er⸗ kannte man das Ziel der Gäste; mit aller Energie den weit überlegenen Teutonen den Sieg so schwer wie möglich zu machen. Sie kämpften mit ganzem Körpereinsatz bis zum Schluß. Ein schönes Spiel wurde deshalb den Zuschauern nicht gezeigt. Immerhin ist der Eifer und die Hartnäckigkeit der Gäste anerkennenswert. Gut waren ihr Tormann und die Ver— teidigung.
Spielverlauf: Die Teutonen sind überwiegend im Angriff. Die Gäste wehren massiv ab. Ihre Angriffe werden von der Hintermannschaft der Einheimischen gestoppt. Halbzeit 2:0. In der 2. Halbzeit wehrt Ettingshausen nur noch ab. Der Sturm der Teutonen setzt sich aber durch und stellt das Endresultat auf 7:0. Der schlüpfrige Boden stellte große Anforderungen an die Spieler. Schiri Scher muly⸗-Löhnberg trug diesem Zustand Rechnung und stand jederzeit über den Parteien.
Die zweite Mannschaft mußte in Lich zum Verbandsspiel antreten. Der Schiedsrichter glänzte durch Abwesenheit. Die Spieler bringen ein großes Opfer, wenn sie bei einem derartigen Wetter die Fahrt zum Verbandsspiel antreten, und dann über- läßt man sie sich selbst. Das Gesellschaftsspiel endete 4·2 für Steinberg.
Die Jugend hatte die A. 2. Jugend von 1900 als Gegner und konnte dank ihres Eifers ein 2:2 erzielen. Der Mannschaft gebührt ein Gesamtlob.
Alls Leihgesteen
Butzbach 1.— Leihgestern 1. 6:0(1:0). Leihgestern 2.— Hochweisel 1. 8:1(5:0). Leihgestern Igd.— VfB Gießen Igd. 1:9(0:3).
Leihgesterns zweite Mannschaft festigte ihren ungeschlagenen ersten Tabellenplatz weiterhin durch einen eindrucksvollen 811 Sieg über die erste Elf von Hochweisel. Das Spiel begann beiderseits etwas nervös. Die Gäste, körperlich etwas stärker, rückten sofort auf des Gegners Tor los, aber hinten wurde der Laden rein gehalten. In der 8. Minute findet sich Leihgestern und kann mit schönem Schuß das erste Tor erzielen. In regel—⸗ mäßigen Abständen fallen bis zur Halbzeit noch vier Tore, darunter ein Bombenschuß des Mittelläufers aus 25 Meter. Die Gäste hielten bis dahin das Spiel stets offen, trugen auch ver— schiedenemal einige schöne Angriffe nach vorne, aber zu Erfolgen langte es nicht. Die zweite Hälfte war zeitweise etwas ein⸗
tönig. Leihgesterns Sturm konnte noch drei weitere Tore er—
zielen. Erst gegen Schluß schossen die Gäste ihr längst ver⸗ dientes Ehrentor. Beide Mannschaften befleißigten sich einer sehr anständigen und fairen Spielweise. Schiri Gerhard⸗ Steinbach leitete das faire Treffen gut.
Die erste Mannschaft weilte in Butzbach bei der Liga des
Aus Woehlar
Der erste Sieg des Sportvereins.
Auf kaum spielfähigem Platze trafen sich an der Nauborner Straße die beiden Tabellenletzten Bottenhorn und Wetzlarer Sportverein zum fälligen Verbandsspiel, welches Wetzlar mit
4½2 zu seinen Gunsten entschied. Wetzlar kam mit abermals stark umgestellter Elf auf den Plan, und zwar spielten: Schreier⸗ Vroomen, Benner 2., Läufer: Krickau, Diehl, Zielberg, Stür⸗ mer: Hoffmann, Fischer, Blech 2., Wohlgemuth, Blech 1. Wetzlar spielt zuerst überlegen, es dauert aber lange Zeit, trotz dauernden Angriffen, bis Wetzlar zum ersten Erfolg kommt. Blech 1. spielt sich bis vor den Tormann, wird von diesem ange— griffen, gibt schnell zum freistehenden Wohlgemuth, welcher ein schiebt, 1:0 für Wetzlar. Das Spiel ist jetzt verteilter, nach wei⸗ teren 15 Minuten gleicht Bottenhorn aus, aber Wetzlar geht noch vor der Pause durch einen Prachtschuß des Mittelstürmers Blech 2. erneut in Führung, Nach der Pause ist zunächst Botten⸗ born leicht überlegen, ein neuer Ausgleich liegt durchaus im Bereich der Möglichkeit, aber die Wetzlarer geben ihr letztes,
soweit es der glatte Schlammboden zuläßt, um endlich einen
Sieg zu landen, den der Verein und die Elf bitter nötig hat. Es dauert aber lange Zeit, bis man den Eindruck eines sicheren Wetzlarer Sieges durch ein weiteres Tor von Blech 1. erhält. Der bekannte wuchtige Schlag von Blech war für den Botten⸗ horner Hüter unhaltbar, dagegen ließ Schreier im Wetzlarer Tor bald darauf einen haltbaren Fernschuß leicht passieren. Im End⸗ spurt waren die Wetzlarer überlegen und konnten durch Wohl⸗ wm noch ein 4. Tor erzielen. Durch diesen Sieg erwacht wieder bei Wetzlar die Hoffnung, bald Anschluß an die Mittel⸗
gruppe zu bekommen. Die 2. Mannschaft trat in Bissenberg zum Verbandsspiel
nicht an.
VfR und mußte sich nach einem hochinteressanten Kampf mit 0:6 Toren den besseren Butzbachern beugen. Bis zur Spiel- hälfte leisteten die Gäste tapferen Widerstand, welches auch aus dem Halbzeitstand von 1:0 hervorgeht. Auch dieses Spiel ver⸗ lief äußerst fair.
Die Jugend verlor gegen eine sehr starke Jugend von VfB Gießen recht hoch mit 119 Toren.
Alls Garbenteich
Großen⸗Buseck— Garbenteich 2:2 0:1.
Trotz des schlechten Wetters hatten sich wiele Zuschauer ein— gefunden, welche einen spannenden Punktekampf sehen wollten. Wie enttäuscht waren sie, als sie alles andere sahen, als Fuß⸗ ball. Die Schuld an dem katastrophalen Ausgang lag nur an dem Schiri. Garbenteich hatte 5 Verletzte; der linke Läufer z. B. wurde während des Spieles von 2 Gegner verprügelt und der Schiri griff nicht ein.— Das Spiel: Garbenteich spielt vor Halbzeit, mit dem Wind im Rücken, überlegen, was auch das Halbzeitresultat von 1:0 für Garbenteich besagt. Nach Wiederbeginn erhöhte Bärenfänger auf 2:0, indem er den Tor⸗ wart mit dem Ball hinter die Torlinie drängte. Dies sollte Garbenteich zum Verhängnis werden. Da die Zuschauer auf den Platz drangen und dem Schiri drohten, nach dem Spiel mit ihm abzurechnen, was seine Wirkung nicht verfehlte. Großen— Buseck konnte nun nach Herzenslust den Gegner angehen. Dem Mittelläufer Garbenteichs wurde vor dem Tore des Gegners vor den Leib getreten. Der Schiri macht Schiedsrichterball!! Auf der Gegenseite wurde Bärenfänger bei Abwehr eines Bal⸗ les von hinten gelegt und fiel auf den Ball. Der Schiri ent—⸗ scheidet Elfmeter für Buseck!! 7 Minuten vor Schluß hieß es: 2:0 für Garbenteich. Am Ende 2:2. Daß der Schiri Großen⸗ Buseck zum Unentschieden verhalf, durch ein direktes Abseits⸗ tor, versöhnte ihn mit den Zuschauern. Das Spiel brachte für Garbenteich nur einen Punkt und 5 Verletzte, so daß die Mannschaft in den nächsten Spielen end ist. Br.
Aus WMiesetk
Butzbach 2.— Wieseck 1. 3:1(0:1).
Mit nur 9 Mann und außerdem noch 4 Mann Ersatz mußte Wieseck die Reise nach Butzbach antreten, um das fällige Ver— bandsspiel auszutragen. Das Spiel stand nicht unter der besten Leitung des Schiri Walter-Daubringen. Er rügte fort⸗ gesetzt die kleinen Vergehen, aber zwei einwandfreie Tore für Wieseck gab er nicht. Der Gastgeber stößt an und liegt gleich gut im Angriff, aber die Wiesecker Hintermannschaft ist auf der Höhe. In der 5. Minute gibt es einen zweifelhaften Elf— meter für Butzbach(angeschossene Hand). Der Ball geht an der Latte vorbei ins Aus. Wieseck hat inzwischen ein Tor ge⸗ schossen, das der Schiri nicht anerkennt. Der Kampf wogt hin und her, Wieseck schafft kurz vor Halbzeit das Führungstor. Nach der Pause wird das Spiel schärfer. Butzbachs Angriffe scheitern zunächst an der guten Gästehintermannschaft. Uner⸗ wartet kommt Butzbach durch, ein Fernschuß bringt den Aus— gleich. Wiesecks Hintermannschaft muß eine Schwächeperiode durchmachen, die Butzbach geschickt ausnutzt, und kurz hinterein— ander zwei weitere Tore erzielt. Die Gäste geben sich noch nicht geschlagen und schießen noch ein Tor, was der Schieri wieder nicht anerkennt. Kurz darauf ist Schluß. Bei Wieseck war die Hintermannschaft ausgezeichnet. In ihr überragte der linke Verteidiger, der der beste Mann auf dem Platze war.
Aus Muschenheim
Muschenheim 1.— Okarben 2. 5:3(1:1)
Am Sonntag erlebten die Muschenheimer Zuschauer eine angenehme Enttäuschung. Wenn auch die Technik bei man— chem Spieler zu wünschen übrig ließ, so zeigten doch alle einen großen Eifer. Auch das erste Tor des Gegners ließ keine Er— mutigung aufkommen. Bald fiel der Ausgleich. Nach der Pause kam der Gegner in den schlechteren Teil des Platzes und die wuchtigen Abschläge ließen nach. Zwei Tore kurz aufeinander waren der Lohn einer Drangperiode des Muschen⸗ heimer Sturmes. Doch auch die glich Okarben aus und schon tröstete man sich mit einem Unentschieden. Aber die heimische Verteidigung brachte den Ball immer wieder in die gegnerische Spielhälfte und bis zum Schluß konnten die Stürmer der Platzelf auf 5:3 erhöhen und so das Spiel für sich entscheiden.
Die 3. Mannschaft spielte in Hermannstein und verlor 42.
Garbenheims 1. war der Gegner der 4. Elf, welche auf eige⸗ nem Platze fast dauernd überlegen spielte, aber dennoch 112 verlor.
In Schwalbach spielte die 5. Elf gegen Schwalbachs 1. mit nur 10 Mann. Aber auch mit 11 Spielern hätte die Mannschaft dort nie Aussicht auf Sieg, denn das Stärkeverhältnis ist viel zu groß. Es ist unverständlich, daß man derartig ungleiche Paa⸗ rungen zusammen spielen läßt, wodurch den Anfängern die Lust am Spiel gründlich verdorben wird, denn das Resultat von 13:1 ist immerhin eine anständige Abfuhr!
Bei der ersten Jugend, welche vor dem Ligaspiel gegen Braunfels“ 1. Jugend spielte, war es ziemlich ebenso, nur im umgekehrten Verhältnis; denn hier gewannen die Wetzlarer in dauernd überlegenem Spiel 142. W. Z. W.
Alls Weilburg
Weilburg— Wetzlarer Sportklub 4:1(2:1).
Die Gäste traten mit zwei Mann Ersatz an, während Weil⸗ burg eine Umstellung im Sturm wersuchte, die sich bewährte. Der anhaltende Regen beeinträchtigte den Spielverlauf sehr, trotzdem wurde von Anfang bis zum Ende erbittert, schnell und fair um die Punkte gekämpft, so daß die wenigen erschienenen Zuschauer doch auf ihre Kosten kamen. Nach Anstoß entwickelte sich sofort ein gut durchdachter Angriff auf das Wetzlarer Tor, der leicht schon in der ersten Minute zu einem Erfolg hätte führen kön⸗ nen. Lange wogte der Kampf hin und her, bis durch Klein der Bann gebrochen wurde und das erste Tor fiel. Wetzlar verstärkt seine Bemühungen jedoch ohne Erfolg, mußte sogar zulassen, daß Blank einen zweiten Erfolg erzielte. Durch einen Fehler der Verteidigung erzielte Wetzlar noch vor Halbzeit
einen Gegentreffer, so daß 21 die Seiten gewechselt wurden. Nach Halbzeit beginnt sofort wieder mit verstärktem Tempo der Wetzlarer Angriff, jedoch sind die Hiesigen auf dem Damm, ver⸗ mögen nicht nur die Wetzlarer Angriffe abzuschlagen, sondern sogar sich in der Wetzlarer Hälfte festzusetzen und deren Tor schwer zu bedrängen. Durch Prachtschuß von Hens wird der ditte, durch Mißverständnis der Gästeverteidigung von Pon⸗ tani der vierte Treffer erzielt. Beide Mannschaften leisteten Gutes. Bei den Gästen gefiel vor allen Dingen das schnelle Flügelspiel und die schlagsichere Verteidigung. Der Tormann war erstklassig und verhinderte manchen Erfolg. Die Weilburger Hintermannschaft war auf gewohnter Höhe, es erübrigt sich im einzelnen auf die Leistungen einzugehen. Der Schiedsrichter aus Gießen bot eine große Leistung.
Aus Nauborn
Ballspielklub Nauborn hatte mit seiner 1. Mannschaft die 2. Mannschaft des FC Burgsolms zum Gegner. Sehr beein⸗ trächtigt wurde die Spiel durch den Regen. Ein geschlossenes und systemvolles Kämpfen kam nicht auf. Die Gäste traten sehr spielstark an, körperlich und auch taktisch waren sie über⸗ legen. Im Sturm waren es die Außenposten, die ins Auge fielen; die Verteidigung war unbedingt ballsicher. Nauborn stellte diesmal eine mit Ersatz geschwächte Mannschaft entgegen und glich durch großen Eifer und technisches Können aus. Die glän⸗ zende Verteidigung verhinderte größere Erfolge der Gäste. Der Sturm war routiniert, ihm fiel aber das Torschießen schwer. Bei weitem mehr Treffer hätten erzielt werden können. Im übrigen ein schönes Zusammenspiel beider Mannschaften, das unentschieden mit 22 endete und welches von Schiri Petry⸗ Wetzlar überaus taktvoll geleitet wurde.
Rund um Lm
Regenwetter in den letzten 8 Tagen. Anhaltender Regen am Sonntag; schlechte Bodenverhältnisse der Spielplätze. Die Spiele Bissenberg 1.— Wetzlarer Sportverein 2. und Tiefenbach 1.— Ulm 2. brachte den Erstgenannten die Punkte, da Wetzlar und Ulm absagten und nicht antraten. Biskirchen 1.— Stein⸗ dorf 1. Wegen Spielunfähigkeit des Platzes wurde dieses Spiel verlegt.— Der große Rivalenlokalkampf um die Tabel⸗ lenführung der Gauklasse 1, Gruppe 1 zwischen Alm 1.— Holz⸗ hausen 1. wurde durch starken Regen beim Stande von 10 für Ulm noch vor der Pause abgepfiffen. Nur ein einziges Spiel wurde ausgetragen:
Niedershausen 1.— Allendorf 1. 0:3.
Die Platzbesitzer mit 8:4 Punkten Vierter und Allendorf mit 8:2 Punkten Dritter in der Tabelle.— Ein Spiel um den An⸗ schluß an die Spitzenführer. Unter der guten Leitung von Scharf-Biskirchen spielten die 22 Akteure sehr fair und ritter⸗ lich. Schöne Leistungen auf beiden Seiten. Halbzeit 2:0. Das Ende sah Allendorf als 3:0-Sieger, obwohl Niedershausen dem Spielverlauf nach zwei Tore ehrlich verdient hatte.
*
Aus dem Hinterland
Breidenbach—„Oranien“ Frohnhausen 3:3(2:2).
Beinahe wäre die Sache für die Breidenbacher schief aus⸗ gegangen, wenn ihnen nicht noch in letzter Minute das Glück hold geworden wäre. Die Frohnhäuser kümmerten sich nämlich keinen Deut darum, daß die Breidenbacher zu Hause fast unüber⸗ windlich sind, und wo es Ueberraschungen gibt, da kann man ja immer mit den„Oraniern“ rechnen. Sie spielten frisch und frei ihr Spiel und bis zur letzten Minute schien es so, als ob sie als Sieger beide Punkte mit nach Hause nehmen wollten. Das Spiel war an sich interessant und wurde beiderseits mit vollstem Ein⸗ satz durchgeführt. Die Einheimischen fanden sich schneller auf dem glatten Boden zurecht und zeigten zunächst eine kleine Ueberlegenheit. Der Halbrechte, Meuser, dirigierte zweimal mit schönem Schuß den Ball ins Netz und ließ dadurch die Herzen der Breidenbacher Anhänger höher schlagen. Die mit großer Energie kämpfenden Gäste gaben aber noch lange nichts ver⸗ loren. Im Gegenteil, sie begannen zur rechten Zeit mächtig aufzudrehen und im Nu war der Ausgleich hergestellt, wobei allerdings die Breidenbacher Hintermannschaft nicht immer im Bilde war. Frohnhausen legte nach dem Wechsel gleich groß los, man versuchte den Führungstreffer zu erzielen, was auch dank des entschlossenen Sturmes bald gelang. Von nun ab zogen sich die Gäste zu ihrem Nachteil mehr und mehr zurück, man sah nur noch heroische Abwehrarbeit, wobei sich Torhüter und Verteidi⸗ gung besonders hervortaten. Die Breidenbacher rückten weit auf, aber alle Bemühungen blieben erfolglos. Fast verzweifelt wurde auf Breidenbacher Seite gekämpft, dabei zogen die Gäste durch verzögertes Torabstoßen und Austreten der Bälle die Sache immer mehr in die Länge. Doch in letzter Minute hatten die Breidenbacher noch Glück im Unglück. Ein schöner Eckball wurde von dem aus der Verteidigung aufgerückten Seibel ein⸗ geköpft, nachdem allerdings zuvor der Torhüter Frohnhausens des Feldes verwiesen wurde.
Eckelshausen— Breidenstein 1:2.
Eckelshausen spielte gut, aber auch die Breidensteiner waren auf der Höhe. Hervorragend war der Gäste-Mittelläufer, der immer wieder seinen Sturm mit brauchbaren Vorlagen auf die Reise schickte. Die Breidensteiner führten bereits schon 2:0 und erst bei diesem Stande erzielten die Einheimischen den ein⸗ zigen Gegentreffer. Der knappe Sieg wurde von den Gästen gehalten, der ihnen auch verdientermaßen zustand.
Die zweite Mannschaft von Breidenstein siegte gegen die gleiche von Eckelshausen nach besseren Leistungen 2:0.
Die Wallauer Jugend setzte in Biedenkopf ihren Siegeszug fort. 32 lautete es am Schluß, nachdem die Wallauer noch kurz zuvor klar mit 3:0 Toren führten.
Vordrucke f. Mannfthafts⸗Aufftellungen
(an die Schiedsrichter). Geblockt zu 20 Stück. Preis pro Block 50 Pfg.
Verlag der„Allg. Hess. Sport⸗ zeitung“
Südanlage Nr. 21 Gießen Fernspr. 2528 u. 2526 Abgabe nur unter Voreinsendung des Betrages zuzügl. Porto.
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