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Dienstag, den 16. August 1932.
Allgemeine Hessische Spott⸗ Zeitung
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Rudern, Boxen, Ringen und Schwerathletik waren über⸗ haupt in Los Angeles unsere stärksten Seiten. Daneben darf man allerdings auch einige Leichtathleten, Jonath, Eberle, Sie⸗ vert, Weinmann und Syring, sowie unseren Meisterfechter Er⸗ win Casmir nicht vergessen.
Erwin Casmir kam am letzten Tage zu einem sehr feinen Erfolg. Im Finale des Säbelfechtens belegte er nach Siegen gegen die stärksten Gegner unter der Fechterelite der Welt einen ehrenvollen vierten Platz, obwohl doch der Säbel gar nicht seine Spezialwaffe ist. Die beiden Plätze des immerhin schon 40⸗ jährigen Frankfurters sind sportlich höher einzuschätzen als man⸗ cher bessere Platz in Konkurrenzen, die nicht so erstklassig besetzt waren wie das Fechten.
Einen weiteren vierten Platz trug uns der Hamburger Sietas im 200⸗-Meter⸗Brustschwimmen ein. Sietas war der beste Europäer, aber gegen die japanischen Schwimmwunder kam er doch nicht auf.
Die letzten Kämpfe der Schwimmer.
Die olympischen Schwimmwettkämpfe haben in Los Angeles das erwartete Duell zwischen den Amerikanern und Japanern gebracht. Man hatte mit einer beträchtlichen Verbesserung der Asiaten gerechnet, die schon 1928 in Amsterdam zeigten, daß sie „im Kommen“ seien. Daß aber der Triumph der japanischen Schwimmer dermaßen groß sein würde, wie er sich gezeigt hat, das überrascht doch immerhin noch sehr. Mit Ausnahme des 400⸗Meter⸗Crawlschwimmens haben die Japaner sämtliche Schwimmwettbewerbe der Herren, also 100 Meter- und 1500⸗ Meter⸗Crawl⸗, 100⸗Meter⸗Rücken⸗ und 200⸗Meter⸗Brustschwim⸗ men, sowie die 4-mal⸗200-Meter⸗Crawl⸗Staffel gewonnen. Le⸗ diglich den Erfolgen ihrer Damen und Springer haben es die Amerikaner zu verdanken, daß sie noch einmal im Schwimm⸗ Klassement der Nationen vor Japan an der Spitze stehen. Die übrigen Nationen haben diesmal in Los Angeles keine Rolle gespielt.
Finale
Wieder wölbt sich ein klarblauer Himmel über der herr— lichen„Stadt der Engel“. Unbekümmert um olympisches Freud und Leid steht strahlend die kalifornische Sonne am Firmament, jene Sonne, die so viel Verdruß und Mißgeschick unter den besten Athleten der Welt gesehen hat. Heute ist der letzte Tag der großen Entscheidungen. Mit der Schlußfeier klingen die 10. Olympischen Spiele aus.
Die erste Woche dieser Spiele hat, angefangen vom 100⸗ Meter⸗Lauf bis zu dem gigantischen Marathonrennen, die ganze sportlich interessierte Welt in Spannung gehalten. Eine Steige- rung nach den großartigen Leichtathletik-Wettbewerben war kaum noch möglich, und sie blieb auch aus. Wohl haben Schwim⸗ mer, Ruderer und Boxer vor noch größeren Zuschauermassen ge— stritten, aber die unübersehbaren Mengen, wie sie im Kolosseum zusammengeballt waren, marschierten nicht immer auf.
Die mörderischen Sonnenstrahlen haben bis auf einige Aus⸗ nahmen den Athleten der alten Welt übel mitgespielt, sie mach⸗ ten die Kämpfer müde, schlapp, sie unterminierten die Willens⸗ kraft und machten die schärfsten Waffen stumpf. Die kühlen, ja bald kalten Nächte riefen Erkältungen hervor. Schnupfen, Influenza grassierten im olympischen Dorf, und herade die Spitzenkönner legten sich fiebernd ins Bett und gingen am nächsten Tage in der dumpfbrütenden Schwüle vor Frost zähne⸗ klappernd in die harten Rennen. Unter diesen Amständen haben sich die deutschen Kämpfer hervorragend geschlagen.
Man muß gesehen haben, wie sie ihre ganzen Kräfte einsetz⸗ ten, und selbst in aussichtslosen Positionen. Am schönsten aus⸗ gezeichnet haben sich aber die Deutschen durch ihr sportgerechtes Verhalten. Jede Niederlage trugen sie auch wie ihre wenigen Erfolge mit Anstand und Würde. Durch dieses sportliche Ver⸗ halten und die Bekundung besten olympischen Geistes haben sie der deutschen Sache einen guten Dienst geleistet. Dies bewog auch eine der größten amerikanischen Zeitungen zu der Fest⸗ stellung:„Wenn es eine Goldmedaille für den besten olympischen Geist gebe, so könnte sie nur an Deutschland fallen.“— Die Symphonie höchster sportlicher Leistungen, dargeboten von den. besten Athleten der Welt, erlebt von Hunderttausenden, mit⸗ empfunden von Millionen, ist vorüber. Der Wettbewerb der
mit der Betätigung best menschlicher Tugenden, hat in Los Angeles höchste Triumphe gefeiert. Die olympische Idee hat einen weiteren Sieg errungen. Besten aus allen Erdteilen um den schlichten Lorbeer, verbunden * Ein„Deutscher Tag“.
Vor der Abreise in die Heimat waren die deutschen und österreichischen Olympia-Teilnehmer noch einmal der Gegenstand einer herzlichen Ehrung durch ihre in Kalifornien lebenden Landsleute. Der von diesen aufgezogene„Deutsche Tag“ be⸗ wies in seiner Großzügigkeit und Großartigkeit, daß sich unsere Landsleute an gewisse amerikanische Eigentümlichkeiten bereits gewöhnt haben.
In fast allen olympischen Wettbewerben nahmen die Kämpfe einen reibungslosen Verlauf. Nur bei den Boxern gab es einen heftigen Mißklang durch die zahlreichen Fehlurteile, durch die nicht nur Deutschland, sondern auch Schweden, Finn⸗ land und vor allem Italien benachteiligt wurden. Obwohl fast lediglich Amerikaer und Kanadier bevorteilt, ist die kalifornische Presse am Sonntag objektiv genug, das begangene Unrecht scharf zu rügen.„Examiner“ in Los Angeles schreibt, zwei Drittel des Publikums hätten das Peinliche der Situation empfunden. als der Deutsche Campe um seinen verdienten Sieg gebracht wurde.
Noch einmal waren 100 000 Zuschauer ins Kolosseum gekom⸗ men, als am Sonntagnachmittag die feierliche Schlußzeremonie steigen sollte. Die Massen bewiesen, daß sie während der Olym⸗ piade nicht nur der Sensationen wegen gekommen sind. Es herrschte eine gewisse ernste Stimmung, weil nun die Sonnen⸗ tage mit ihren fairen Kämpfen vorüber sein sollen. Wieder be⸗ zaubert das helle, farbenprächtige Bild, wie bei der Eröffnung.
Das Programm des Tages, das als letzte Konkurrenz das Jagdspringen um den Großen Preis der Nationen, an dem Deutschland leider nicht teilnimmt, aufwies, begann mit der feierlichen Siegerehrung der Boxer. Dreimal stieg auch die deutsche Flagge hoch. Leider nicht am Hauptmast. Bezeichnen⸗ derweise hatten verschiedene Länder ihre Vertreter zur Sieger⸗ ehrung zurückgezogen als Protest gegen die krassen Fehlurteile, die zustande kammen. Die Siegerehrung für die Ruderer, Fech⸗ ter und Schützen folgte. Unter Fanfarenklängen wiederholte sich der feierliche Einmarsch der 38 teilnehmenden Nationen, jede stürmisch begrüßt. Der Präsident des J. O. C., Graf Baillot⸗ Latour, dankte den Athleten für ihr ritterliches Kämpfen für die erwiesene große Gastfreundschaft. Kanenschüsse donnern das Ende der 10. Olympischen Spiele. Ehrfurchtsvoll schweigen die Massen, als das Olmpische Feuer verlöscht und die Flagge fällt. Die Kapelle spielt zum letzten Male die olympische Hymne, die
Fahnen Griechenlands, Amerikas und Deutschlands steigen empor, erstere zur Erinnerung an das antike Vorbild, die andere als Anerkennung für das gastgebende Land, die letzte als Hinweis auf die Nation, die die nächsten, die 11. Olympi⸗ schen Spiele 1936, ausrichten wird.— Langsam leert sich der Riesenraum. Die Olympischen Spiele 1932 sind beendet.
Das Klassement der Nationen
Nachstehend bringen wir eine inoffizielle Zusammenstellung, wobei wir den einzelnen Nationen in Klammern den in Amster⸗ dam im Gesamtergebnis besetzten Platz beifügen:
1. Amerika 757 Punkte(1.); 2. Italien 256,5 Punkte,(8.); 3. Frankreich 213 Punkte(5.); 4. Deutschland 163,5 Punkte (2.); 5. Schweden 149 Punkte(4.); 6. Finnland 143 Punkte (3.); 7. Japan 140 Punkte(17.); 8. England 139 Punkte(7); 9. Ungarn 107 Punkte(12.); 10. Kanada 96 Punkte(11.); 11. Holland 56 Punkte(6.); 12. Australien 45 Punkte(-) 13. Polen 42 Punkte(—); 14. Südafrika 41 Punkte(—); 15. Oesterreich 40 Punkte(14.); 16. Argentinien 40 Punkte(16.); 17. Dänemark 33 Punkte(15.); 18. Tschechoslowakei 24 Punkte (13.); 19. Irland 23 Punkte(—) 7 20. Neuseeland 14 Punkte
(—); 21. Philippinen 14 Punkte(—); 22. Mexiko 13. Punkte
(—) 23. Indien 10 Punkte(—);, 24. Belgien 7 Punkte(—); 25. Spanien 6 Punkte(—); 26. Schweiz 5 Punkte(10.) 27. Uru⸗ guay 5 Punkte(—); 28. Lettland 5 Punkte(—); 29. Brasilien 4 Punkte(—).
277.
Die Verteilung der Medaillen
9 Sold⸗ Silber⸗ Bronze⸗ Medaillen Medaillen Medaillen
. Amerfka 40 33 29
Italien 11 14
Finnland 14
Frankreich
Schweden
Deutschland
Japan
Ungarn
England
Kanada
Holland
Australien
Polen
Südafrika
15. Argentinien
16. Tschechoslowakei
17. Oesterreich
18. Irland
19. Dänemark
20. Mexiko
21. Indien
22. Lettland
23. Schweiz
24. Philippinen
25. Neuseeland— 15
26. Griechenland——
27. Spanien——
28. Uruguay—
Wor errang für uns die 20 Medaillen?
3 goldene, 13 silberne und 4 Bronzemedaillen, zusammen 20 olympische Auszeichnungen, zu denen noch die Goldmedaille des deutschen Schriftstellers Paul Bauer und die Sondermedaillen für die deutschen Bergsteiger Gebrüder Schmid kommen(von de⸗ nen der eine diese schöne Ehrung leider nicht mehr erlebt) ist die Medaillenausbeute der deutschen Olympiafahrer. Wie setzen sich diese zusammen und wer errang sie?
Die goldenen:
Gewichtheben: Mittelgewicht: Rudolf Ismayr-⸗München.
Ringen griechisch⸗römisch: Bantamgewicht: Jakob Bren⸗ del⸗Nürnberg.
Rudern: Vierer mit Steuermann: Berliner Ruder⸗Club (Joachim Spremberg, Horst Hoek, Walter Meyer, Hans Eller, Karl Heinz Neumann(Steuer), sämtlich aus Berlin.
Die silbernen:
Gewichtheben:
Ningen griechisch-römisch: Federgewicht:
1
2 S D AN e
—— = 1
— — 2 eee
— — — 2—— ⏑— 2 2 2
— ene neee
—
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1
225
Federgewicht: Hans Wölpert-München. Wolfgang Ehrl⸗
Nürnberg. Leichtgewicht: Eduard Sperling⸗Dortmund. Mit⸗ telgewicht: Jean Földeak⸗Hamburg. Leichtathletik: Amal-100⸗Meter⸗Staffel(Helmuth Körnig⸗
Greifswald, Fritz Hendrix⸗Aachen, Erich Borchmeyer⸗Bochum, Arthur Jonath-Bochum). Speerwerfen, Frauen: Ellen Brau⸗ müller⸗Berlin.
Rudern: Vierer ohne Steuermann:(Ernst Gaber⸗Mann⸗ heim, Hans Maier-Mannheim, Dr. Karl Aletter-Mannheim, Walter Flinsch⸗Mannheim). Doppelzweier: Berliner Ruder- Club(Herbert Butz-Berlin, Gerhard Boetzelen-Berlin).
Boxen: Bantamgewicht: Hans Ziglaski⸗München. Federge⸗ wicht: Josef Schleinkofer⸗Münchem Weltergewicht: Erich Campe⸗Berxlim 5
Wasserball: Deutsche Mannschaft Otto Cordas⸗Magdeburg, Emil Bennecke-Magdeburg, Fritz Gunst⸗ Hannover, Erich Rade⸗ macher-Magdeburg, Joachim Rademacher⸗Magdeburg, Hans Schulze-Magdeburg, Heiko Schwartz-Köln, Hans Eckstein-Leipzig.
Pistolenschießen: Oberleutnant Heinrich Hax⸗Berlin.
Die bronzenen: 5 Gewichtheben: Schwergewicht: Josef Straßberger-München.
Leichtathletil: 100⸗Meter⸗Lauf, Männer: Arthur⸗Jonath⸗ Bochum. Zehnkampf: Wolrad Eberle-Berlin. Speerwerfen, Frauen: Tilly Fleischer-Frankfurt.
Die Landsknethte
Sportroman von Emil Wöhner. (Nachdruck verboten.) 15. Fortsetzung.
„Also Sie sind Herr Hansen,“ begann sie nach einer kurzen Pause.„Karl hat mir schon viel von Ihnen erzählt. Sind Sie nicht der Hauptmann von seiner Mannschaft?“
„Der Spielführer,“ verbesserte Theo.
„So... ja... Na, so genau weiß ich nicht damit Be— scheid. Karl kennt ja nichts anderes als seine Arbeit und seinen Fußball. Abends sind wir beiden meistens allein. Dann erzählt er wohl mal von seinem Spiel. Ich muß aber schon immer fragen, von selbst fängt er nicht davon an. Angst habe ich bloß, daß er sich beim Spielen mal weh tut. Oder ist das nicht so gefährlich?
„Nein, Frau Schäfer, das hat nichts zu sagen.“
„Karl lacht mich auch immer aus, wenn ich ihm sage, er soll vorsichtig sein. Denn einen Jungen hab' ich ja bloß... Heute hat er den ganzen Tag noch nicht richtig was gegessen. Er, sagte, er hätte keinen Hunger. Sein Frühstück hat er auch wieder mitgebracht. Das ist sonst noch nie passiert... Kön⸗ nen Sie sich gut mit Karl vertragen?“
„Ja,“ entgegnete Theo.„Wir elf Fußballspieler sind alle Freunde.“
„Das ist man gut. Karl ist ja etwas jähzornig. Dann weiß er gar nicht, was er tut. Als Kind war das noch viel schlimmer. Aber solange er zum Fußballverein gehört, ist das doch schon viel besser geworden. Sein Vater konnte auch so leicht jähzornig werden...“
Draußen auf dem Flur waren Schritte zu hören.
„Da ist er schnn.
Sie öffnete die Küchentür.
„Du hast Besuch, Karl. Herr Hansen ist hier.“
„Ach, Theo, du... Guten Tag. Komm bitte mit in die Stube.“
Die beiden Spieler saßen sich gegenüber.
„Karl, die Sache von gestern ist erledigt. Schluß davon. Du mußt mir aber versprechen, dich nie wieder so gehen zu lassen wie gestern abend im Klubhaus. Gib mir die Hand darauf. So... Du siehst doch ein, daß du Bringhoff schwer gekränkt hast?“
„Mag sein, Theo. So genau weiß ich gar nicht mehr, was ich gesagt habe. Aber du kannst mir glauben, daß ich mich gestern abend tüchtig geärgert habe. Einmal über Ernst Gehles dumme Bemerkung und dann auch über Bringhoff selbst. Wie konnte er nur glauben, daß man... na, sagen wir mal... unfaires Verhalten dem feindlichen Mittelläufer gegenüber Be—⸗ rechnung war!“
„Da bist du im Irrtum, Karl. Bringhoff hat doch noch be— sonders betont, daß er nicht annehme, daß du mit voller Ueber⸗ legung gehandelt habest.“
„Gewiß, so etwas ähnliches hat er wohl gesagt. Aber ge— glaubt hat er es bestimmt nicht. Der Schein spricht auch ja gegen mich. Ihr alle habt wohl nicht gesehen, wie der gegne— rische Mittelläufer mich ein paar Sekunden vor dem Zwischen⸗ fall noch einmal ganz gemein gegen das Schienbein trat. Da griff ich eben zur Selbsthilfe. Nicht aus Berechnung, sondern
. na ja, weil ich mächtig wütend war und der Schiedsrichter wieder nichts gesehen hatte!“
„Warum hast du Bringhoff denn nicht gesagt, daß der Gegner dich zweimal unfair angegangen ist?“
„Weil es keinen Zweck hatte. Bei Bringhoff gibt es für unsportliches Verhalten eben keine Entschuldigung. Wohl mit Recht. Aber er darf dann auch nicht behaupten, daß ich es noch nicht im geringsten gelernt habe, mich auf dem Spielfelde zu beherrschen. Ich gebe mir wirklich die größte Mühe, Theo. Ich wollte, ist hätte deine Ruhe.“
Der Mittelstürmer schüttelte energisch den Kopf.
„Darum brauchst du mich nicht zu beneiden, Karl. Glaubst du denn, daß es mir leicht fällt, Unsportlichkeiten des Gegners, besonders wenn ich sie am eigenen Leibe zu spüren bekomme,
ruhig hinzunehmen? Aber ich beiße dann die Zähne zusammen und sage mir immer wieder, daß es nicht angeht, Unfairheiten des Gegners mit gleicher Müaze heimzuzahlen, soll nicht der Fußballsport dadurch in Mißkredit kommen. Ich bin auch kein Lamm. Wenn mir jemand einen Schlag versetzt, bekommt er zwei wieder. Darauf kannst du dich verlassen. Aber beim Fuß⸗ ballspiel ist das doch etwas anderes. Da liegt die Vergeltung beim Schiedsrichter allein. Und bis auf das Spiel am vorigen Sonntag konnten wir uns doch nie über den Unparteiischen beklagen. Ich will dir natürlich keine Moralpredigt halten, Karl.“
„Das weiß ich, Theo eigentlich zu Bringhoff gesagt?“
„Du glaubtest nicht, daß er früher auch immer fair ge⸗
Was habe ich gestern abend
spielt habe.“ „So... Na, das habe ich selbstverständlich nicht so ge⸗ meint. Aber ich will doch nachher zu ihm gehen und ihn um
Entschuldigung bitten. Leicht fällt es mir allerdings nicht.“
„Ich bin auch kein Freund vom vielen Bitten, Karl. Aber bei Bringhoff ist das doch etwas anderes. Kennst du einen Trainer, der so wie er nur für seinen Verein lebt und ganz in ihm aufgeht? Ich weiß zufällig, daß er erst kürzlich wieder aus England einen glänzenden Antrag von einem dortigen Verein erhalten hat. Auch andere Mannschaften haben schon versucht, ihn für sich zu gewinnen. Aber er schlägt alles ab. Er will bei uns bleiben. Da darf es dir doch nicht schwer fallen, ihn wegen einer zugefügten Kränkung um Verzeihung zu bitten.“
„Da hast du recht, Theo...“
„Wir haben alle unsere Fehler, Karl,“ versuchte Theo seinen Freund, der bekümmert vor sich hin sah, zu trösten.„War es zum Beispiel nicht unsportlich von mir, daß ich Günther Freund beim letzten Spiel so anschnauzte, als er den von Hugo Schmidt zurückgegebenen Ball passieren ließ? Und dabei konnte er
das Selbsttor doch gar nicht verhindern. Der arme Junge. Er tat mir in dem Augenblick ordentlich leid. Fortsetzung folgt.
bald ging le sein, die Ken pettiefen.— pile del der lege. der s geen Kötze de er füt die lige Vettel leiter nach se bandsseitig 9 eine ganze 5 ren lassen: a) Der S
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