Ausgabe 
16.8.1932
 
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Dienstag, den 16. August 1932.

Lerbandsschledsrichter⸗Obmann Weltker in Marburg und Gießen

Auf der Rückfahrt von einer DF B⸗Sitzung in Berlin stat⸗ tete unser Verbandsschiedsrichter-Obmann, Herr Gustav Welcker aus Essen, dem Bezirk Hessen⸗Hannover einen Informations⸗ besuch ab, d. h. die Informationen gingen an die heimischen Schiedsrichter, Vereins⸗ und Spielführer. Nach Vorträgen in Kreiensen und Kassel kam Herr Welcker nach Marburg und Gie ßen, um dort in gut besuchten Versammlungen in mehrstündigem Vortrag über den Begtiff der Schiedsrichterarbeit allgemein und über die Regel 9 im besonderen zu referieren. Wir wohn⸗ ten dem Vortrag in Gießen bei, der, trotzdem er am Freitag⸗ abend gehalten wurde, auch von auswärts sehr gut besucht war. Es mögen immerhin ca. 50 Zuhörer gewesen sein, die den ganz vorzüglichen Ausführungen des Redners mit ungeteiltem In⸗ teresse folgten. Herr Welcker betonte zum Anfang seiner Worte, daß die Arbeit der SchiedsrichterSisyphus⸗Arbeit, d. h. nutzlose Arbeit bleibe, solange nicht Spieler, Publikum und auch der Schiedsrichter die Regeln ganz genau beherrschten. Des⸗ halb ging sein erster Mahn ruf danach, zu jeder Zeit bemüht zu sein, die Kenntnis der Regeln in der großen Oeffentlichkeit zu vertiefen. Festgestellt sei, daß eine Schiedsrichter normaler⸗ weise bei der Leitung eines Spieles ca. 12 Kilometer zurück⸗ lege. Der Schiedsrichter müsse daher Gymnastik treiben, um seinem Körper die nötige Spannkraft zu geben und zu erhalten, die er für die einwandfreie Durchführung eines Spieles benö⸗ tige. Bestrebungen, für die Körperertüchtigung der Spiel⸗ leiter nach festem Plan zu sorgen, würden zur Zeit schon ver⸗ bandsseitig geprüft. Der Redner brachte dann aus der Praxis eine ganze Reihe Einzelheiten, die sich wie folgt kurz formulie⸗ ren lassen:

a) Der Schiedsrichter soll keine Konzessionen machen.

b) Der Schiri soll möglichst ohne Platzverweise auskommen.

Ergebnisse

Ver bandspokalspiele: Steinbach VfR. Butzbach 34(12) Steinberg Hermannstein 2:1(2:1) Schwalbach Hirschhausen 12:1(6:0) Braunfels Bonbaden 5˙1(471) 21. August 1932: Schwalbach Nauborn, Petry VfR. Butzbach Steinberg, Kunze Spielverein Kassel BV. Altenessen 2:1(1:0) Sa. Kurhessen Kassel Borussia Fulda 41(1:0) SC. 03 Kassel BV. Altenessen 31(0:1) Tura Kassel Hermannia Kassel 1:0(1:0) SpVgg. Göttingen BC. Sport Kassel 4:0(2:0) VfB.⸗K. Marburg Hessen 09 Kassel 6:1(2:0) Hessen Hersfeld Germania Marburg 312 1900 Gießen SpV. Wetzlar 2:2(1:0) Sa. SV. Alsfeld 1900 Gießen 7:8(8:6) VfB Gießen Oranien Frohnhausen 42 2:0) Wallau Biedenkopf 12(11) Lauterbach Eintracht Frankfurt Lehrm. 2:7 Aßlar 1. Oberbiel 1. 4:1(2:0) Ehringshausen 1. 1900 Gießen 2. 33(1:3) Weilburg Biskirchen 3:4(2:2 Leihgestern 1. Laubach 1. 24(0:3) Aßlar 2. Albshausen 3:0(0:0) Steinbach 2. Steinberg 2. 4:4(2:3) Werdorf 1. 1900 Gießen 4. 570 Niederursel 1. Lich 1. 2:1(1:0) Sa. Pokalspiele in Lich: Sieger in der A-Klasse: Nieder⸗Ursel Sieger in der B-Klasse: Garbenteich Alsfeld 1. Igd. 1900 Gießen 1. Igd. 0:1(0:0) VfB. Gießen 1. Igd. Hermannstein Igd. 9:0 1900 Gießen Sch. SpV. Wetzlar Sch. 1:0(0:0) Leihgestern Sch. VfB. Gießen Sch. 2:0(1:0) Banfe Breidenbach 1:6 Gladenbach 1. Wommelshausen 1. 511 Mornshausen Lohra 42 Sterzhausen Michelbach 30 Holzhausen b. Gl. Wallau 2. 813 Elnhausen 1. PfB.⸗K. Marburg 3. 114 VfB.⸗K. Marburg 4. Germania Marburg 3. 413 Cölbe 1. Ockershausen 1. 2:1 Sa. Cölbe 1. Igd. Ockershausen 1. Igd. 1:0 Sa.(abgebr.) Pokalspiele in Cölbe: Sarnau 1. Dreihausen 1. 40 Cappel 1. Dreihausen 1. 0:2 Sieger in der A-Klasse: Sarnau Sieger in der B-Klasse: Bortshausen Wallau Igd. Biedenkopf Igd. 220

Was man amtlich hört

Eine Verfügung des Verbandsfußballausschusses verlangt von den Schiedsrichtern, daß sie dem Spielball der 1. Mann- schaften mehr Aufmerksamheit zuwenden als bisher: jeder Ball ist vor Anstoß und Wiederanstoß(nach der Pause) auf Größe, Gewicht usw. zu prüfen. Der Umfang muß mindestens 68,5 Zen⸗ timeter betragen. Genügen die vorhandenen Bälle nicht dieser Forderung und den anderen vorgeschriebenen Bedingungen, so ist das Spiel für den Platzverein verloren.

In verschiedenen Bezirken des WSW ist bereits das sog. Verwarnungssystem eingeführt und hat sich sehr gut bewährt. Daher will man es, wie verlautet, auch in verschiedenen Gauen des Bezirks Hessen⸗Hannover ausprobieren, um es allmählich auch hier zu einer offiziellen Einrichtung zu machen. Die an⸗ deren Spieler und Zuschauer müssen nämlich oft mitanhören, daß einzelne Spieler vom Schiedsrichter wegen regelwidrigem oder unfairem Spiel wer weiß wie oft(sogarzum letzten Male) verwarnt werden, ohne daß jemals eine Herausstellung erfolgt,

und wenn man ein bißchen acht gibt, findet man, daß es im,

Laufe einer Spielzeit meist dieselben Sünder sind, die so behan delt werden, obwohl es in den Spielregeln ausdrücklich heißt: Fortgesetzte Verfehlungen gegen die Regeln gelten als unsport liches Betragen. Bei unsportlichem Betragen soll der Schieds

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Allgemeine Hessische Sport⸗ Zeitung

Er soll nicht nur strafen, sondern auch Erziehungsarbeit im

guten Sinne leisten.

c) Das vieleverwarnen von Spielern ist ein Unfug. Lt. Spielregeln darf jeder Spieler nur einmal verwarnt wer⸗ den; gibt derselbe Spieler nochmals, wenn vielleicht auch aus anderem Grunde, Anlaß zum Einschreiten, hat eo ipso Platzverweis zu erfolgen. Daher Vorsicht mit der Ver⸗ warnung!

d) Der Spielleiter soll nicht nur jeden Augenblick den Ball verfolgen, sondern auch die Spieler beobachten. Bei Aus⸗ führung eines Eckballes z. B. ist es meistens notwendiger, mehr auf die Spieler vor dem Tor als auf den Ball zu achten.

c) Die Schiri⸗Flöte ist an der vorschriftsmäßigen Schnur (68 em lang) an der Hand oder umgehängt zu tragen.

) Waghalsiges, gefahrdrohendes Spiel der Torleute ist auf alle Fälle zu unterbinden.

g) Solange nicht regelwidrig gerempelt wird, ist der Tatsache Rechnung zu tragen, daß der Fußballsport ein Kampfsport ist, daher nicht immer gleich pfeifen, wenn ein Spieler umgerempelt wird.

h) Neu ist, daß der Einwurf jetzt auch gestattet ist, wenn der Spieler mit beiden Füßen auf der Spielfeldgrenze steht.

i) Bemerkenswert ist, daß der Schiedsrichter es vermeiden soll, sich im Strafraum aufzuhalten.

Die einzelnen Fälle ließen sich noch lange fortsetzen und alle verband der Redner mit einer Fülle praktischer Beispiele. So konnte es nicht ausbleiben, daß die Versammlung dem Ver⸗ bandsschiedsrichter⸗Obmann nach seinem zweistündigen Referate reichen Beifall und durch den Gau-Schiri-Sachbearbeiter, Herrn Willi Henkel-Wetzlar, herzlichen Dank zollte.

richter den oder die Schuldigen verwarnen und im Wieder⸗ holungsfalle vom Felde weisen. Bei grob unsportlichem Betra⸗ gen soll der Platzverweis ohne vorherige Verwarnung erfolgen. Der Brauch, erst mit oder nach der dritten Verwarnung einen Platzverweis auszusprechen, ist also nach den Regeln unzulässig; unverantwortlich ist es aber von einem Schiedsrichter, wenn er überhaupt keine andere Maßnahmen ergreift, als nur Ver⸗ warnungen vom Stapel zu lassen. Die neue Einrichtung macht hiergegen Front; sie sagt:

Wird ein Spieler in einem Spiel oder in mehreren auf⸗

einanderfolgenden Spielen wegen offensichtlich unfairer

Spielweise wiederholt verwarnt, ohne daß ein Platzver⸗

weis erfolgt, so tritt nach der dritten Verwarnung auto⸗

matisch für den betr. Spieler eine Sperre von einem Mei⸗

sterschafts- oder Verbandspokalspiel ein.

Die Schiedsrichter vermerken jede Verwarnung in ihrem

Bericht; der Sachbearbeiter führt darüber Kontrolle und sorgt für Durchführung der Sperre.

Die Liga 193233 im Bezirk Hessen⸗Hannover

Die Bezirksliga.

1. Borussia Fulda, 2. SC 05 Göttingen, 3. Hessen Hersfeld, 4. Hermannia Kassel, 5. Kurhessen Kassel, 6. Spielverein Kassel Rothenditmold, 7. Sportklub 03 Kassel, 8. Tura Kassel-Wil⸗ helmshöhe, 9. Germania Marburg, 10. VfB Kurhessen Marburg.

1. Bezirksklasse, Gruppe Lahn.

1. SpuSp. Bottenhorn, 2. FV Breidenbach, 3. Oranien Frohnhausen, 4. Spielogg. 1900 Gießen, 5. VfB Gießen, 6. FV Marburg⸗Ockershausen, 7. FV Wallau, 8. SV Wetzlar.

1. Bezirksklasse, Gruppe Fulda.

1. SW Alsfeld, 2. FV Bebra, 3. Viktoria Elm, 4. Germania Fulda, 5. FV Horas, 6. TuSpo Künzell, 7. VfL Lauterbach, 8. SW Neuhof.

1. Bezirksklasse, Gruppe Kassel.

1. SW Corbach, 2. Rot⸗Weiß Homberg, 3. BW 06 Kassel, 4. Hessen 09 Kassel, 5. Hessen-Preußen Kassel, 6. Sport Kassel, 7. Sportfreunde Kassel, 8. SC Kassel-Wilhelmshöhe, 9. FV Mel⸗ sungen, 10. Sportogg. Niederzwehren.

1. Bezirksklasse, Gruppe Südhannover.

Abteilung Süd: 1. SC Eschwege, 2. Blau-Weiß⸗Göttingen, 3. Spielogg. Göttingen, 4. FC. Grone, 5. FC. Großalmerode, 6. VfR Hessisch⸗Lichtenau, 7. SV Uslar, 8. VfB Witzenhausen;

Abteilung Nord: 1. SW 05 Einbeck, 2. Pol.⸗SV. Holzmin⸗ den, 4. SW Bad Lauterberg, 5. SpuSp. Northeim, 6. VfB Norr⸗ heim, 7. Germania Osterode, 8. SV Petershütte.

Die Bezirksliga umfaßt also 10 Vereine, nachdem der Ver bandsvorstand auf Grund der Münsterschen Beschlüsse jede Er⸗ weiterung abgelehnt hat. In der 1. Bezirksklasse hat nur die Gruppe Kassel entsprechend dem neuen Spielsystem einen Be stand von 10 Vereinen, der durch Abstieg und Abgabe von fünf Vereinen erzielt wurde. Die Gruppe Fulda begnügt sich mit 8 Vereinen; hier fehlen Schlüchtern und Sterbfritz. Für die Gruppe Lahn waren 10 Vereine beschlossen worden; diese Zahl ist aber durch Verzicht von Butzbach und Wiesenbach auf 8 her abgegangen. Schwierig lagen die Dinge in Südhannover; hier hatte die vorjährige Gruppe 12 Vereine; dazu kamen 4 aus der Bezirksliga und 2 Ueberweisungen aus Gruppe Kassel, nämlich Großalmerode und Lichtenau. Wollte man eine Gruppe von 10 Vereinen bilden, so hätten 8 Vereine des Vorjahres ab steigen müssen. Man ließ also nur 2 Vereine absteigen und teilte die restlichen 16 in zwei Abteilungen. Mitbestimmend hierfür waren auch die geographischen Verhältnisse. Südhan⸗ nover hat die Gestalt eines nach rechts offenen Hufeisens. Von Eschwege(Großalmerode, Lichtenau) in der Südostecke bis Holz minden in der Nordwestecke ist die Entfernung gleich der Strecke Kassel Fulda; von Holzminden bis Lauterberg in der Nord- ostecke etwa gleich der Strecke Kassel Marburg; ebensoweit ist es von Eschwege bis Einbeck in der Mitte zwischen Holzmin den und Lauterberg.(In der Gruppe Lahn ist die weiteste Ent⸗ fernung nur halb so groß!)

Mit dieser Lösung hat der Bezirksvorstand das Problem der Gruppenbildung in der Bezirksliga und 1. Bezirksklasse endgültig verabschiedet. Nun können die Sachbearbeiter ihre Spielpro

gramme bekannt geben, und dann geht der Kampf der Mann⸗ schaften auf dem Spielfeld um Abstieg, Verbleib oder Aufstieg los. Aus der Bezirksliga müssen nämlich am Ende des Spiel⸗ jahres 193233 zwei Vereine absteigen. Dafür steigen aus der 1. Bezirksklasse von den 4 Gruppenmeistern auf Grund von Ausscheidungsspielen untereinander 2 Meister auf.(Die beiden Abteilungsmeister in Südhannover müssen natürlich erst unter sich den dortigen Gruppenmeister ermitteln.) Aus jeder Gruppe der 1. Bezirksklasse sollen ebenfalls 2 Vereine absteigen. Da hier⸗

bei aber ein Bestand von je 10 Vereinen zugrundegelegt ist, wird

man dort, wo dieser Bestand unterboten oder überschritten ist, wahrscheinlich einen anderen Modus befolgen.

Aus Gießen.

VfB. Gießen Oranien Frohnhausen 4:2(2:0)

Die Gießener Mannschaft zeigte nur Sommerfußball, wäh⸗ rend die Frohnhäuser fast bis zum Schluß mit Eifer bei der Sache waren. Dank technisch reiferen Spieles konnte VfB. durch zwei schöne Kopfbälle 2:0 in Führung gehen. Die Gäste kämpf⸗ ten unentwegt weiter und konnten nach der Pause zweimal einsenden. Wilhelm(VfB.) brachte seine Mannschaft wieder in Führung und die VfBer gingen dann mehr aus sich heraus und drängten die Frohnhäuser zurück. Die verstärkte Verteidigung der Gäste ließ aber nur noch ein Tor passieren.

1900 Gießen Sp Wetzlar 2:2(1:0).

Am Samstagabend standen sich die beiden alten Rivalen im Freundschaftsspiel gegenüber. Das Ergebnis des Spieles, das keine besonderen Leistungen zeigte, entspricht dem Spielverlauf. Erst zum Schluß des Spieles gingen beide Mannschaften etwas aus sich heraus, aber keine Partei konnte die gegnerische Hin⸗ termannschaft besiegen. Schiri Schnauth⸗Lollar leitete gut. Wetzlar war zu Beginn leicht überlegen. Aber 1900 schoß nach 20 Minuten durch Lippert(Mittelstürmer) das Führungstor. Das Spiel wurde ausgeglichener. Nach der Pause kam Wetzlar verdient zum Ausgleich. Lippert⸗1900 brachte seine Mannschaft wieder in Führung, indem er einen Lattenschuß vom Rechts⸗ außen entschlossen verwandelte. 10 Minuten vor Spielende glichen die Gäste durch einen Fehler von Glitsch(linker Läufer) aus. Der Endspurt der Wetzlarer um den Sieg blieb ohne Erfolg.

Kritik: SpV Wetzlar zeigte einheitliche Leistungen; die bei⸗ den Außenstürmer waren hier genau wie bei der Platzmannschaft am schwächsten besetzt. Tormann und Innensturm gefielen am besten. 1900 hatte seine besten Leute in Luft und Lippert. Besondere Anerkennung verdient der alte Kämpe Luft.

1900 Schüler SV Wetzlar Schüler 1:0(0:0).

Zwei gleichwertige Mannschaften trugen trotz der Hitze einen lebhaften Kampf aus, beide Partien versuchten mit unermüd⸗ lichem Eifer den Sieg zu erringen. 1900 war der Glücklichere, durch ein Mißverständnis der Gästeverteidigung gelang es, den siegbringenden Treffer einzusenden,

Aus Alsfeld

SW 04 Alsfeld 1900 Gießen 7:8(3:6).

Das Spiel litt vor allem unter der schwachen Leitung, so daß es alles andere als ein Freundschaftstreffen wurde. Den Torreigen eröffnete nach 5 Spielminuten Göbel von 1900. Als⸗ feld setzte energisch nach und überrumpelte den Ersatztormann, Wißmer in 15 Minuten mit 3 Toren. 1900 ließ sich nicht ver⸗ blüffen, holte in gleichmäßigen Abständen zunächst auf und er⸗ höhte bis zur Halbzeit auf 6:3, wovon Arnold 2, Lippert 2 und Heilmann 1 Tor erzielten. Nach der Pause wurde das Spiel noch härter. Alsfeld hatte seinen Tormann ausgetauscht. Der Alsfelder Innensturm konnte nach schönen Leistungen von Spier wieder Gleichstand erzielen. Zum Schluß konnte allerdings 1900 durch schönes Zusammenspiel durch Arnold und Göbel zum verdienten Sieg kommen.

Kritik: Die Alsfelder Mannschaft zeigte nur Einzelleistun⸗ gen. Ihre besten Leute waren Spier und Welcker. Der Rest ersetzte mangelnde Technik durch unnötige Härte(Linksaußen!!) Die 1900er scheinen endlich einen durchschlagskräftigen Sturm zu besitzen, der die Fehler der Hintermannschaft durch sein Schuß vermögen immer wieder gut machen konnte. Das Rückspiel findet kommenden Sonntag in Gießen statt.

Alsfeld 1. Igd. 1900 1. Igd. 0:1(0:0).

Die 1. Jugend war mit der Liga, nach Alsfeld gefahren und trug dort ein Gesellschaftsspiel gegen die, 1. Jugend vom SW 06 aus. Auch dieses Spiel mußte noch mit einigen Er⸗ satzleuten bestritten werden, trotzdem war 1900 aber fast die ganze Spielzeit tonangebend. Die Hintermannschaft bewährte sich sehr gut und ließ den Gastgeber selten zum Schuß kommen. Daß keine Tore fielen, lag wohl an der durch den Ersatz beding ten Umstellung, es fehlte an dem nötigen Zusammenhang. Das verdiente Siegestor fiel kurz vor Schluß im Anschluß an einen Eckball.

Aus Watzenborn⸗Steinberg

1. FCTeutonia Hermannstein 1. 2:1(2:1). Steinbach 2. FC.Teutonia 2. 4:4(2:3).

Die 2. Mannschaft trug in Steinbach ein gefälliges Gesell⸗ schaftsrückspiel aus, das ein Schiedsrichter vom Platzverein pfiff! Das Ergebnis lautete 4.4.

Die 1. Mannschaft hatte Hermannstein im Verbands-Pokal⸗ spiel auf eigenem Platz als Gegner, die den Teutonen unter- legen waren. Sie versuchten durch außergewöhnlich harte Spiel- weise den Sieg an sich zu reißen. Während das Spiel in der 1. Halbzeit noch im Rahmen des Erxlaubten durchgeführt wurde, artete es in der zweiten Halbzeit vollständig aus. Steinbergs Halbrechter wurde so stark verletzt, daß er ausscheiden mußte. Es lag in den Händen des Schiedsrichters Raabe-Gießen, eine solche Härte in dem Spiel nicht aufkommen zu lassen. Die Zuschauer verließen unbefriedigt von dem harten Spiel den Platz. Un⸗ sere 1. Mannschaft tritt am kommenden Sonntag in Butzbach gegen die dortige Liga zum Pokalspiel an.

Aus Steinbach

Am Sonntag hatte die erste Mannschaft FSpV. 1926 Stein⸗ bach die 1. Mannschaft vom VfR. Butzbach zu Gast und verlor nach sehr spannendem Kampf nur knapp mit 4:3 Toren. Butzb. stellte die körperlich kräftigere Mannschaft, welche auch technisch