N 5— und N. Trog der sotwendig 0 dennoch
N nat N
urden bor
. weiter
schaft mit den neuen dern schan Mun ber⸗ Melet pt ie Cremen
05 Meta 0 bei Netze wurde nur
Mer: auch on brachte ben: Miß ma Notte
die größte aus, bis einpassiert 9 auf den gen waren. ruyn. der a setzte sic en olympi⸗ de Bruhn, sich als Jö, ischöpung
en Ostens“ nttäuschung c zugeteilt
es Rennen, der olympi⸗ n Kawaishi abgewiesen worden.
anern klar
16jährigen Niferfolgen halten Gg⸗ im Außen⸗ Holland 2. elf Länder.
füt das 15. us!“ soeben
Frankfurter den„Preis des Einzel⸗ nem Haupt⸗ „sowie den
—ä 7
11
abs ⸗Mk. an.
ZLHR
88e 24 tikel.
f
chinen Miete n Nr. 37¹5 .
lungen
Giblockt zu Ig
das Gt
vor Ungarn, Italien, Finnland und Japan.
*
Einzelprel s 20 Ryf. 8 7 Einzelpreis 20 Rpf. J. H. 1.
essische Sport⸗seitung
verbreitet im Bezirk Hessen⸗Hannover des W. S. V. und in den Gauen Gießen⸗Wetzlar, dill und Marburg
allgemeine
Bezugspreis: durch die Vereine, wenn obligatorisch einge⸗
führt, vierteljährlich 1,50, für sonstige Bezieher viertel⸗
jährlich 2,40 Mk. Erscheint jeden Dienstag. Redaktionsschluß: 8 Uhr vormittags.
Abonnements⸗ und Anzeigen⸗Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Tel. 2525 und 2526. Postscheckkonto Nr. 69 531 Frankf.⸗M.
Druck und Verlag: Albin Klein, Gießen. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen.
7. Jahrg.
Anzeigenpreise(bis auf Widerruf): a) im Anzeigenteil für
die 30 mm breite Petitzeile od. deren Raum 24 G.⸗Pfg., für
Anzeigen mit bestimmtem Platz oder im textlichen Teil die 90 mm breite Petitzeile oder deren Raum 96 G.⸗Pfg.
Dienstag, den 16. August 1932
Ausklang der 10. Olympischen Spielte
Eine weitere Goldmedaille für Deutschland
Deutschland hat eine dritte Goldmedaille erhalten. Aller⸗ dings nicht in einem sportlichen, sondern im„Wettbewerb der schönen Künste“. Der noch nicht verteilte Literaturpreis wurde an Paul Bauer⸗Deutschland für das Buch„Am Kangen⸗ henzonga, Kampf mit dem Himalaya“ gegeben.
Die weitere Ausbeute des Montags war für Deutschland ein fünfter Platz von Leo Esser im Kunstspringen der Herren. Wie man erwartete, blieben die Amerikaner mit ihrem arti⸗ stischen Können und ihrer modernen Auffassung in Front. Der Deutsche war von den teilnehmenden Europäern noch der beste.
Im ausverkauften Schwimm⸗Stadion fiel auch die Entschei⸗ dung im 100⸗Meter⸗Crawlschwimmen der Damen. Siegerin blieb die Inhaberin des Weltrekordes, Helen Madison⸗UAS A. in der neuen olympischen Rekordzeit von 1:06,8 Min. Den zweiten Platz belegte die erst 14jährige Holländerin van Ouden.
Starkes Interesse fanden die beiden Wasserballspiele. Im ersten Treffen schlug Deutschland Brasilien nach drückender Ueberlegenheit mit 7:3(471). Die Südamerikaner benahmen sich schon während des Spieles schlecht. Nach dem Kampf grif⸗ fen sie den Schiedsrichter an. Zwischen ihnen und den gemein⸗ sam den Schiedsrichter verteidigenden deutschen und ungarischen Spielern kam es zu einer häßlichen Szene, die damit endete, daß 20 Polizisten herbeigeholt werden mußten, um die Brasilianer abzudrängen. Die gesamte brasilianische Mannschaft ist wenige Stunden später von dem Spielausschuß des Internationalen Verbandes disqualifiziert worden.
Im zweiten Spiel des Tages schlug Ungarn unter der ein⸗ wandfreien Leitung von Hofmann⸗Nürnberg Japan mit 18:0.
Den zweiten Platz des Hockey⸗Turniers besetzte Japan nach einem überraschenden 9:2-Sieg über Amerika.
Der erste olympische Wettbewerb im Turnen brachte die Freiübungen. Im Mannschaftswettbewerb siegte hier Amerika Bester Einzel⸗ turner war der Ungar Pelle vor dem Schweizer Miez.
Eine Prüfung der Zeiten für die Staffeln am Sonntag hat ergeben, daß die deutsche 4-mal⸗100⸗Meter⸗Staffel nur 40,6 Sek. gebraucht hat.— Ferner hat die Zielphotographie ergeben, daß die Deutsche Dollinger im 100⸗Meter⸗Lauf Vierte und nicht Sechste war. Die Ergebnislisten sind entsprechend berichtigt worden.
Gute und schlechte Nachrichten
5 In Los Angeles herrschte Dienstag vormittag trübes, am Nachmittag heiteres Wetter. Licht und Schatten lagen auch
wieder über den Ereignissen, in die unsere deutschen Olympia⸗
kämpfer verwickelt waren.
Die olympische Ruderregatta wurde mit einer betrüblichen
Nachricht eingeleitet. Unser Skullermeister Herbert Buhtz konnte im Einer, wo er zumindest die„Silberne“ bekommen hätte, nicht antreten. In die Entscheidung zum Vierer mit Steuermann ka⸗ men Deutschland, Italien, Amerika und Polen. Unser Vierer „mit“ wurde in seinem Vorlauf hinter Italien Zweiter. 5 Im Schwimm⸗Stadion wurde die Jagd auf die Rekorde fortgesetzt. Eleanor Holm⸗AS A. gewann den ersten Vorlauf des 100⸗Meter⸗Rückenschwimmens in der neuen Weltrekordzeit von 1:18,3 Min.— In einer geradezu märchenhaften Zeit, nämlich 8:58,4 Min. gewann Japan die 4⸗mal⸗200⸗Meter⸗Crawl⸗ Staffel vor Amerika(9:10,5 Min.) Die Japaner verbesserten, den olympischen Rekord um volle 38 Sekunden.
Einen verheißungsvollen Auftakt nahm für uns das Box⸗
7
turnier. Bislang erledigten nur Fliegen⸗ und Weltergewicht ihre erste Runde. In beiden Klassen blieben unsere Leute er⸗ folgreich.
Beim Segeln hält in der Einheitsklasse nach dem vorletzten Wettbewerb der Deutsche Behr hinter Holland und England immer noch den dritten Platz.— Der„Große Rat“ des Inter⸗ nationalen Leichtathletik⸗Verbandes hat Paovo Nurmi jetzt end⸗ gültig zum Professional erklärt.— Bei den Turnern teilten sich am Mittwoch Ungarn, Finnland und Amerika in die Erfolge.
Beim Wasserballturnier hat die deutsche Mannschaft im Spiel gegen Amerika nur ein mageres 44(3:2) erzielt. Als einzige Entschuldigung für dieses mäßige Abschneiden unserer Mannschaft kann die Tatsache angeführt werden, daß die Ameri⸗ kaner sehr robust spielten.
9 Eine nicht unerfreuliche Tagesbilanz
Gewiß, um die Fahnen zum Fenster herauszuhängen, dazu besteht kein Anlaß. In den Ruderwettbewerben, die ausschließ⸗ lich aus Hoffnungsläufen bestanden, haben sich unsere Vertreter
sehr brav gehalten und sich überall— mit Ausnahme des Achters — die Berechtigung zu den Endläufen erworben. Die beiden
deutschen Schwimmer Sietas und Küppers brachten es in den von ihnen belegten Wettbewerben je eine Etappe weiter, und von den deutschen Boxern sind Campe, Ziglarsbi und Schlein⸗ kofer noch im Rennen. Betrüblich, daß der deutsche Segler Behr es nur zu einem undankbaren vierten Platz brachte, unsere Mittelgewichtshoffnung im Boxen, Bernlöhr, durch ein krasses Fehlurteil um seinen Sieg kam, aber nicht zu ändern. Außer- dem: wir sind in diesen Tagen ja an Kummer ausgiebig genug gewöhnt worden
Bei der olympischen Ruder⸗Regatte im Marine-Stadion zu Long Beach wurden die Hoffnungsläufe erledigt. Erfreulicher⸗ weise konnten sich bis auf den Achter, der im Hoffnungslauf von Kanada geschlagen wurde, die deutschen Boote für die Entschei⸗ dung qualifizieren.
Die Entscheidung in der Monotypklasse der Segler fiel mit den drei letzten Fahrten.
Im Gesamtergebnis holte sich der Holländer Maas die Goldmedaille.
Bis auf den Endlauf des Damen⸗Rückenschwimmens über 100 Meter gab es auf der ganzen Linie im Schwimmen nur Vorentscheidungen.
Eleanor Holm siegte erwartungsgemäß in der Entscheidung des Damen⸗Rückenschwimmens über 100 Meter in 1:19, vor der Australierin Mealing und den beiden Engländerinnen Davies und Harding.
Wasserballsieger wurde Ungarn, das in seinem letz⸗ ten Spiel die amerikanische Mannschaft mit 770(4:0) hoch schla⸗ gen konnte.
Indien mit 35:2 Hockeysieger
Mit der Begegnung Indien— USA. wurde das Hockey⸗ turnier beendet. Indien siegte erwartungsgemäß überlegen mit 24:1 und ist nun Turniersieger, 2. Japan, 3. ASA.
In den nur drei Spielen des Olympischen Hockeyturniers sind insgesamt 48 Tore geschossen worden, von denen allerdings 35 auf das Konto der Inder fallen.
Beginn der Vielseitigkeitsprüfung
Auf dem herrlich gelegenen Platz des Riviera-Country⸗ Clubs wurde im Reiten die Dressurprüfung erledigt, bei der Frankreich das Erbe Deutschlands von Amsterdam antrat. Frank⸗ reich, USA., Schweden und Mexiko kämpften um die Sieges⸗ palme.
Medaillen vor Toresschluß
Berliner Nuder⸗Club im Vierer mit Steuermann siegreich. Zwei Silbermedaillen durch Oberleutnant Hax und die Wasser⸗ ball mannschaft.
Deutschlands dritte Goldmedaille
Von den sieben olympischen Ruderwettbewerben gelangten am Freitag die Entscheidungen der ersten vier zum Austrag. Gleich zu Beginn gab es einen vielbejubelten deutschen Sieg, denn es gelang der Berliner Mannschaft Spremberg, Meier, Hoeck, Eller und Neumann(St.) nach einem äußerst erbitterten und scharfen Rennen die olympische Goldmedaille für den Vierer m. St. zu gewinnen. Vom Start weg hatte Italien über die ganze Strecke geführt, und erst mit den letzten Schlägen gelang es dem deutschen Vierer, die Italiener im Ziel gerade noch um Luftkastenlänge abzufangen. Die Zeit betrug 7119.
Die Entscheidung im Einer lag zwischen dem Australier Bob Bearce und dem Amerikaner Miller. Der Amsterdamer Olym⸗— piasieger Pearce mußte sich sehr anstrengen, um den jungen Amerikaner noch mit einer halben Länge schlagen zu können.
Im Riemenzweier o. St., zu dem Deutschland nicht gemeldet hatte, kamen die Engländer Erwards und Clive zu olympischen Ehren, und im Riemenzweier m. St. war Amerika ständig über⸗ legen und siegte.
Zweiter im Pistolenschießen
Am Pistolenschießen beteiligten sich insgesamt achtzehn Kon⸗ kurrenten, die nach dem Zeitsystem kämpften. Nach Erledigung aller Serien blieben allein der Italiener Morigi, Oberleutnant Hax und Matteucci⸗Italien übrig, die sich auch in dieser Reihenfolge placierten.
Deutschland Zweiter im Wasserball
Das Wasserballturnier wurde mit dem Spiele Deutschland Japan beendet. Die Deutschen waren zum ersten Mal in großer Form und siegten mit 10:0(3:0). Sie erzielten damit ein besseres Torverhältnis als Amerika und wurden somit hinter Ungarn vor USA und Japan Zweite des Turniers.
Ein umfangreiches Programm wickelte sich am Freitag im Schwimmstadion ab und fiel bereits die Entscheidung im Turm⸗ springen der Damen. Drei Amerikanerinnen belegten die ersten
Plätze.
Brustschwimmer Sietas gelang es, sich durch einen Zwischen⸗ laufs⸗Sieg für den Endlauf zu qualifizieren. In der Entschei⸗ dung des 100⸗Meter⸗Rückenschwimmens, das der Japaner Kizjo⸗ kawa in 1:08,6 an sich brachte, konnte der Deutsche Küppers nur den fünften Platz belegen. Die 4⸗mal100-Meter⸗Crawl⸗ Staffel der Damen brachte den erwarteten Sieg der Amerikane— rinnen in der neuen olympischen Rekordzeit von 4:38.
Deutsche Boxer Europameister
Die 3 deutschen Boxer Ziglarski(Bantamgewicht), Schlein⸗ kofer(Federgewicht) und Campe(Weltergewicht), die sich als beste europäische Boxer für die Entscheidungskämpfe qualifiziert haben, sind damit nach den FIBA.⸗Bestimmungen als best⸗ placierte Europäer Europameister 1932. Ohne Feklurteil würde auch Bernlöhr in der Mittelgewichtsklasse diesen Titel erhalten haben. Die Deutschen haben in Los Angeles aus⸗ gezeichnet gefallen. Die Kritik hebt besonders ihr technisch feines Boxen hervor.
*
Der zweite Wettbewerb der Olympischen Vielseitigkeitsprü⸗ fung. der Geländeritt, wurde vor 15 000 Zuschauern durchgeführt und wurde zu einem großen Publikumserfolg.
Die Endrunde des Säbelfechtens sieht auch den deutschen Meisterfechter Erwin Casmir noch in Konkurrenz.
Die Kunstturn⸗Wettbewerbe wurden mit dem Einzelturnen am Barren und an den Ringen fortgesetzt.
Des Sieges verlustig erklärt wurde der Holländer Maas, Sieger der Monotyp⸗Klasse der olympischen Segelwettbewerbe, weil er den Franzosen Lebrun in einer Fahrt behindert hatte. Der bisherige Zweite, Lebrun, kam dafür auf den ersten Platz.
Am Schlußtage 5 Silberne Medaillen für unsere Ruderer und Boxer
Deutschland im Gesamtklassement der Nationen an vierter Stelle
Der Samstag sah in sieben Wettbewerben Deutsche im End⸗ kampf, und wir hatten insgeheim gehofft, daß es dabei noch ein⸗ mal eine oder zwei Goldmedaillen geben möge. Das Gold ist indessen in Amerika geblieben oder in andere Länder abgewan⸗ dert. Immerhin besteht bei uns doch kein Grund, enttäuscht zu sein, denn in den sieben Entscheidungen haben unsere Vertreter nicht weniger als fünf Silbermedaillen und zwei vierte Plätze erobert. Das war alles in allem ein Erfolg, wie er uns an keinem der voraufgegangenen olympischen Tage beschieden war.
Nur wenig hat gefehlt, und unsere Boxer hätten doch noch zwei Olympiasieger gestellt. Aber Schleinkofer und Campe wur⸗ den in ihren Gewichtsklassen um den verdienten Sieg gebracht, sie hatten überlegen gekämpft, aber ihre Gegner wurden zu Punktsiegern erklärt. Diese Feststellung machen wir nicht, weil es sich eben um unsere Leute handelte, für die wir gerne eine lahme Entschuldigung finden möchten, in beiden Fällen prote⸗ stierten auch die 10 000 Zuschauer wie ein Mann gegen die Fehlurteile. Dagegen verlor Ziglarsti seinen Endkampf im Bantamgewicht zu recht, der kleine Münchener war viel zu auf⸗ geregt und boxte wesentlich schlechter als sonst.
Silberne Medaillen hat es auch bei den Ruderern gegeben. Unsere Doppelzweier und der Vierer ohne Steuermann wurden jeweils Zweite. Mit dem einen ersten und den zwei zweiten Plätzen ist Deutschland im Länderklassement des Ruderns auf den zweiten Platz gekommen. Das ist immerhin ein sehr schöner Erfolg für den deutschen Rudersport.
Sporineuigkeiten
Der 1. FC Nürnberg schlug in Berlin bei sommerlicher Hitze vor nur 6000 Zuschauern in einem mäßigen Spiel Hertha⸗ BSC. mit 1:0. Das Tor fiel erst in der letzten Minute durch Schmidt.
Im Box⸗Klubkampf schlug der Pol.⸗SV. Stuttgart Punching⸗Club Zürich mit 12:4 Punkten.
Gewinner der offenen Deutschen Golfmeisterschaft in Bad Ems wurde der Franzose Boyer.
Die Deutschen Faltboot⸗Meisterschaften in Passau wurden im Einer von Ludwig Landen(Colonia Köln) und im Zweier von Hanisch⸗Horn(Post Berlin) gewonnen.
Am 28. August werden sich die Handballmannschaften von Deutschland und Oesterreich zum siebenten Male gegenüberstehen.
Die deutschen Amateurboxer haben in Amerika großartig gefallen und die erst kürzlich aufgenommenen Verbindungen mit dem amerikanischen Boxverband sollen weiter ausgebaut werden. So haben die Deutschen eine weitere Einladung für diesen Winter erhalten, die jedoch bis zum Frühjahr nächsten Jahres hinausgeschoben wurde.
den
*


