Ausgabe 
14.6.1932
 
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Dienstag, den 14. Juni 1932.

Allgemetne Hessische Sportzeitung.

schlag eingereicht: Die erste Bezirksklasse Gruppe Lahn spielt in zwei Abteilungen, und zwar: Gruppe 1: Alsfeld, Ockershausen, Gladenbach, 1900 Gießen, VfB Gießen, Butzbach, Wetzlar, Niedergirmes, Weilburg. Gruppe 2: Wallau, Wiesenbach, Breitenbach, Bottenhorn, Wom⸗ melshausen, Frohnhausen, Oberroßbach, Dillenburg, Sinn. Ueber diese Zusammensetzung wurde seinerzeit lebhaft debattiert, aber grundsätzlich war man sich darüber einig, daß unbedingt zwei Gruppen gebildet werden müssen. Und über andere bessere Vorschläge läßt sich ja noch reden. Da nun eine Auffüllung bzw. Aufrücken von Mannschafken unterer Gruppen nur ein Entgegenkommen der Instanzen wäre, folglich dieselben aufrücken lassen können, wen sie wollen, so könnte unter Berüchsichtigung des in der AHS über Alsfeld Gesagtem, und weiter, daß Gladenbach und Ockershausen von der Gruppe 1 zur Gruppe 2 kommen,(unter Berüchksichtigung der einzelnen Entfernungen untereinander) auch ganz gut fol⸗ gender Vorschlag gemacht werden: Die erste Bezirksklasse Gruppe Lahn spielt in zwei Abtei⸗ lungen, und zwar Abt. 1 Süden: VfB Gießen, SpVgg. 1900 Gießen, Wetzlar, Butz⸗ bach, Niedergirmes, Weilburg, Sinn, Steinberg. Abt. 2 Norden: Wallau, Breitenbach, Wiesenbach, Bottenhorn, Dillenburg, Frohnhausen, Ockershausen, Gladenbach.

Wenn ich den Ausstieg von Steinberg befürworte, so aus dem Grunde, weil Steinberg in der vergangenen Saison die Meister⸗ schaft der ersten Gau⸗Klasse errungen hat, und durch seine dies⸗ jährigen Gesellschaftsspielserie bewies, daß es auch gegen be⸗ achtliche Gegner bestehen kann. Auch besitzt Steinberg die für einen Verein der ersten Bezirksklasse notwendige Zahl unterer Mannschaften. Weiter dürfte Steinberg mindestens die gleichen spielerischen Qualitäten aufweisen, wie Ehringshausen und Aßlar, hingegen infolge seiner räumlich besseren Lage für uns auch finanziell vorteilhafter sein, was ja auch zu berücksichtigen ist. Auf diese Weise hätten wir zwei an Zahl gleichstarke Grup⸗ pen. Da es ja im nächsten Jahr wieder Auf- und Abstieg gibt, wird es sich schon entscheiden, wer in dieser Klasse bestehen kann, bzw. wird sich das richtige Kräfteverhältnis mit den Jahren schon einfinden.

Von den Vertreter⸗Versammlungen, die in der Sperrzeit von der Behörde an verschiedenen Orten abgehalten werden sol⸗ len, halte ich wirklich nicht viel. Viel Köpfe, viel Sinn, und viele Köche verderben den Brei. Am besten wäre es, wenn die Behörde an einem für alle Vereine günstig gelegenen Ort eine einmalige Aussprache mit den Vereins- Vertretern herbeiführt und auf Grund des in dieser Aussprache gesammelten Materials in klarer Erkenntnis unserer Lage ein unparteiisches und ge⸗ rechtes Urteil fällt. Buß, VfR Butzbach.

Ergebnisse

Endspiel um die DF B.⸗Meisterschaft: in Nürnberg: Eintracht Frankfurt Bayern München 02

Süddeutschland:

Aufstiegspiele: Gruppe Main:

Kickers Obertshausen Spfr. Frankfurt 2:3

Kickers Aschaffenburg Germania Okriftel 44

VfB. Friedberg Spogg. Rüla 42 Gesellschaftsspiele:

FSV. Frankfurt Union Niederrad 42

Kickers Offenbach FK. Pirmasens 70

VfB. Stuttgart Schalke 04 0:5

Phönix Karlsruhe Karlsruher FV. 2:2

Freiburg Pforzheim 3:0

Wefldeutschland

Schwarz-Weiß Essen 1. FC. Nürnberg 2:3(Sa.) Schwarz-Weiß Barmen 1. FC. Kaiserslautern 3:0 Stadtelf Dortmund 1. FC. Nürnberg 2:7(So.) Hamborn Red Star Olympique Paris 311 Arminia Bielefeld Pf. Osnabrück 7:3

SC. 08 Münster BV. Altenessen 22

Städtespiel Köln Krefeld 12:0

Städtespiel Bonn Neuß 92

Vf. Benrath Schwarz-Weiß Essen 6:2(So.) Düsseldorf 99 SV. Rheydt 111

SV. Düssern Quick Nymwegen Holl.) 6:2

VfB. Bielefeld Fortuna Düsseldorf 2:4

CfR. Köln FV. Bonn 72

Sport Kassel Kurhessen Kassel 3:8(Sa.) Borussia Fulda Alemannia Worms 0:1

Kurhessen Kassel Hüsten 09 1:0

Germania Marburg VfB Gießen 9:2(7:2)(Mi.) Germania Marburg Wallau 513(3:3)

Wetzl. SpV 1900 Gießen 1:0(Sa.)

VfB Gießen 1. W.⸗Steinberg 1. 92

Gießen⸗Wetzlar Lollar 1. Daubringen 1. 4:4(2: 1900 Gießen 2. Grünberg 1. 4:0 Steinbach 1. VfB Gießen 2. 62

Die Landsknechte Sportroman von Emil Wöhner. (Nachdruck verboten.) (6. Fortsetzung.) Einigkeit nur führt keinem glückt's alleine, so erzielt das Fußballspiel Treue im Vereine.

Der Vorsitzende des Spielausschusses, Dr. Bargmann, war mit dem neuen Trainer Bringhoff auf dem Wege zum Klub haus. Heute abend sollte die erste Zusammenkunft der neuauf gestellten ersten Mannschaft stattfinden.

Auf Ihren ausdrücklichen Wunsch hin, Herr Bringhoff, haben wir Ihnen bei der Ausstellung der ersten Mannschaft in der Auswahl der Spieler vollkommen freie Hand gelassen, un⸗ terbrach Dr. Bargmann das Schweigen.Ich muß allerdings sagen, daß ich auf der letzten Vorstandssitzung, in der Sie uns die fertige Ausstellung überreichten, na... sagen wir mal, stark überrascht war. Das hinderte mich natürlich nicht, als an⸗ schließend eine Kritik einsetzte, Ihre Partei zu ergreifen, nach dem Ihnen nun einmal von uns aus das Zugeständnis der un beeinflußten Auswahl zugesichert worden war. Von welchen Ge sichtspunkten haben Sie sich bei der Aufstellung der Spieler eigentlich leiten lassen?

Ich verstehe Ihre Ueberraschung, antwortete der Trainer einfach und freimütig.Die Spieler, die ich für die 1. Mann schaft ausgesucht habe, besitzen einmal ein gutes technisches Rüstzeug. Das ist auch ja für die Vertreter einer 1. Elf Vor bedingungen, denn ohne eine gute Grundlage läßt sich keine Auf bauarbeit leisten.

Ja, dann begreife ich nicht, daß von Bungert verzichtet haben. einfach glänzend.

Das gebe ich ohne weiteres zu, aber für mich kam nicht der größere Könner, sondern der bessere Kamerad in Vetracht. Die Spieler, die ich mir für meine Mannschaft ausgewählt habe, besitzen neben beachtlichem Können auch Kameradschaftsgefühl, soweit ich das in den paar Wochen meines Hierseins feststellen

Gau

(2:0)

zum Ziel,

Sie auf die Aufstellung

Seine Ballbehandlung ist doch

Sportler!

Wetzlarer Sp 2. Büblingshausen 1. 3:1(1:0)

Friedberg 2. Leihgestern 1. 2:3(11)

Steinbach 2. VfB Gießen Ag 115

Wirbelau Gräveneck 01(abgebr.)

VfB Gießen 1. Igd. Butzbach 1. Igd. 5:0

1900 Gießen 2. Igd. W.⸗Büblingshausen Igd. WB n. angetr.

Klein⸗Linden 1. Igd. 1900 Gießen 3. Igd. 0:2

Garbenteich Sch. 1900 Gießen 1. Sch. 0:1

Wieseck 2. Sch. VfB Gießen 2. Sch. 04

Marburg

Gladenbach 1. Bottenhorn 1. 513 Biedenkopf Laasphe 8:1(4:1) Sa. Biedenkopf Wiesenbach 8:5 Wetter 1. Burg 1. 3:2

Caldern 1. Allendorf 1:4(12) Cölbe 1. Kirchhain 1. 4:3 Laasphe 1. Buchenau 1. 3.4 Niederlaasphe 1. Wallau 2. 2:5

Gau

Friedensdorf 1. Hommertshausen 1. 9:1(7:0) Niederweimar 1. Bortshausen 1. 311 Wetter 2. Sarnau 2. 11

Breidenstein 2. Wallau 3. 711 Caldern 2. Allendorf 2. 111 Germania Marburg 1. Igd. Wallau 1. Igd. 01 Cölbe Igd. Kirchhain Igd. 6:3 Pokalspiele in Sterzhausen:

B⸗Klasse: Amönau 1. Haddamshausen 471 Amönau 1. Elnhausen 1:0(n. Verl.) Sieger: Amönau. A⸗Klasse:

Michelbach 1. Oberrosphe 1. 3:0 Michelbach 1. Goßfelden 1. 1:0 ieger: Michelbach.

les U. iördert dle N. f. 5.

konnte. Nur Kameradschaftsgeist gewährleistet regelmäßigen Uebungsbetrieb, der wiederum die Stufenleiter zum Erfolg bil det... Kameradschaft zeigen, beweisen und für sie leiden und entbehren können, gehört mit Recht zu den Idealen der Jugend. Deshalb sind meine Spieler verhältnismäßig jung.

Ihre Ausführungen überzeugen mich, entgegnete Dr. Bargmann im Weiterschreiten.Eine bewußte Pflege der Ka⸗ meradschaft ist in diesen Zeiten des Eigennutzes der notwendig ste, Anspruch an einen Sportlehrer. Den Sportvereinen ist so oft eine Menge von ethischen und kulturellen Aufgaben zugewie sen worden, in Wirklichkeit gibt es für sie nur die Lehre von der Kameradschaft. Ihre Erfüllung sichert allein die Aufwärtsent⸗ wicklung der Sportbewegung. Nicht die Wortbegeisterung, die so oft erlogen ist. Für echte Kameradschaft gibt es nur einen Beweis: Die Tat...!

Sie waren bei dem Klubhaus angelangt. Es war ein schö⸗ nes, zweckdienlich eingerichtetes Heim, das der Vereine sich hier geschaffen hatte. Außer den unbedingt erforderlichen Bade und Umkleideräumen, gab es hier noch ein Lesezimmer mit einer guten Bücherei, ein Spiel- und Schreibzimmer, ein Klub⸗ zimmer, in welchem ein Klavier stand und ein sogenanntes Lehr zimmer für den fußballtechnischen Unterricht. Unmittelbar hinter dem Klubhaus lagen die Sportplätze.

Als der Spielausschuß-Vorsitzende mit dem Trainer das Klubzimmer betrat, waren bereits alle elf Spieler versammelt.

Nach der Begrüßung wandte sich Dr. Bangmann an die Spieler:

Liebe Sportskameraden!

Ich darf wohl zunächst meiner Freude Ausdruck geben, daß Sie der Einladung, die durch unseren Trainer an Sie ergangen ist, pünktlich und vollzählig gefolgt sind.

Ein neues Spieljahr beginnt. In vier Wochen findet schon das erste Punktspiel statt.

Blicken wir noch einmal auf das verflossene Spieljahr zurück, so müssen wir leider feststellen, daß unsere 1. Mannschaft unter keinem guten Stern gekämpft hat. Ich will hier nicht näher auf die mutmaßlichen Ursachen eingehen. Das soll vergessen und begraben sein.

Dagegen liegt es wohl nahe, bei Beginn einer neuen Spiel⸗ zeit Hoffnungen und Wünsche zum Ausdruck zu bringen.

Was man amtlich hört

Der Turn⸗ und Sportverein 1907 Wirbelau(Weilburg Land) ist vom Fußball⸗Sachbearbeiter des Gaues Gießen⸗Wetz⸗ lar wegen Vorkommnisse(Bedrohung, Beleidigung und Tätlich⸗ keit gegen den Schiedsrichter und gegen die Gastmannschaft) ab sofort für alle sportlichen Veranstaltungen gesperrt. Antrag auf dauernden Ausschluß des Vereins aus dem WSW ist gestellt.

Im Gau Gießen⸗Wetzlar finden einige Vereinsverttetertage statt: am 10. 7. in Grünberg, für die Vereine der Ortsgruppe Grün⸗

berg,

7. in Gießen für die Vereine der Ortsgruppe Gießen⸗ Butzbach, am 24. 7. in Wetzlar für die Vereine der Ortsgruppe Wetzlar.

Die nächste Gauvorstands-Sitzung des Gaues Gießen-Wetzlar ist am Samstag, den 18. 6. in Gießen. Am 3. Juli ist Gau⸗ schiedsrichtertag in Dutenhofen, Vereinsvertreter, Gäste und Gönner mit Familien recht herzlich willkommen.

Am 25. Juni findet eine Vollversammlung der Schd.⸗Vgg. Gießen-Butzbach in Gießen statt. FSB Henkel spricht über die kommenden Verbandsspiele. H.

Aus Marburg

NSpW Germania Marburg 1. VfB Gießen 1. 9:2(7:2).

Am Mittwochabend hielt Germania Schützenfest. Die VfB Gießener, die früher immer so schöne Spiele lieferten, enttäusch⸗ ten diesmal vollkommen. Das Resultat entspricht noch nicht ein⸗ mal voll und ganz dem Spielverlauf, denn hätte Germania sich in der zweiten Hälfte nicht so reserviert verhalten, so wäre sicher⸗ lich die doppelte Anzahl an Toren gefallen. Zugegeben muß ja werden, daß Gießen nicht die komplette Mannschaft zur Stelle hatte, aber dann muß man lieber zu Hause bleiben, als eine solch zusammengewürfelte Elf nach auswärts zu entsenden. Der beste Spieler auf dem Platze war wieder einmal nach lan⸗ ger Zeit Willi Wagner.

Zum Spielverlauf ist zu sagen, daß der Germanen ständig im Angriff lagen.

NSpWV Germania 1. FW Wallau 1. 5:3(3:3).

Zum Abschluß der Saison löste Germania eine Rückspiel⸗ verpflichtung gegen den Meister der 1. Bezirksklasse Gruppe Lahn, dem FV Wallau, ein. Man wurde auch von der Wallauer Elf nach der besten Seite hin enttäuscht. Die Elf zeigte ein tech⸗ nisch gutes Spiel und war hierin auch den Platzleuten überlegen. Der Sturm kombinierte allerdings mitunter viel zu lange und auch der Mittelstürmer muß mehr den Ball abspielen. In der Läuferreihe war der Mittelläufer der Beste. Die Verteidiger und der Tormann waren gut, allerdings hätten die zwei letzten Treffer vom Torhüter unbedingt verhindert werden müssen, dies soll aber an seiner sonst guten Leistung nichts schmälern.

Bei Germania fehlten Schmidt und Emmler; hierfür hatte man Kühl Jakob und Kühl Ludi eingestellt. Letzterer hätte aller⸗ dings eine feinere Spielweise zeigen dürfen. Auch hätte es nichts geschadet, wenn der Schiedsrichter mit Platzverweis be⸗ straft hätte.

Steinmüller im Tor gut. Gegen die drei Treffer war er machtlos. Die beiden letzten kommen allerdings auf das Konto der Verteidigung. Haupt als Verteidiger konnte recht gut ge⸗ fallen. Die Läuferreihe schwamm reichlich. Für Happ ist die Ruhezeit sehr erwünscht, denn er hat in der letzten Runde großes leisten müssen. Die Stürmerreihe hat dadurch, daß Willi Wag⸗ ner wieder in guter Form ist, erheblich zugenommen. W. Wag⸗ ner, Hs. Wagner und Schaub zeigten ein schönes Spiel; dagegen fiel Zschokke etwas aus. Pusch bekam die schönsten Vorlagen, ohne sie aber richtig zu verwerten. Es war ein recht nettes Spiel, was aber durch die Unfairheit von L. Kühl und einigen Zwischenrufern stark getrübt wurde. Der Schiedsrichter war reichlich unsicher.

am 17.

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Unser Verein kann auf eine lange und ehrenvolle Vergan- genheit zurückblicken. Sein Name hat in der deutschen Fußball- geschichte einen guten Klang. Daran denken Sie, wenn Sie unsere Farben auf dem grünen Rasen vertreten.

Ein Ziel muß Ihnen immer vor Augen stehen: Durch faire, ritterliche Kämpfe zur deutschen Meisterschaft zu gelangen! Ge wiß ein dornenvoller Weg, der zu diesem begehrenswerten Ziel führt. Aber wenn jeder Spieler sein Bestes hergibt, liegt die Erringung der Meisterschaftswürde durchaus in dem Bereich des Möglichen. Besaß unser Verein doch schon dreimal die Landesverbandsmeisterschaft, um dann jedesmal dem besseren Gegner zu unterliegen. Nun, wer zu kämpfen weiß, muß auch verlieren können; da zeigt sich erst der rechte Sportgeist.

Ich gebe Ihnen jetzt die Aufstellung der 1. Mannschaft, wie Herr Bringhoff sie im Einvernehmen mit dem Spielausschuß zusammengestellt hat:

Freund Schmidt Zille Körner Müller Janßen Gehle Schäfer Hansen Hoffmann Drees

Ich hoffe zuversichtlich, daß Sie sich schnell in der 1. Mann⸗ schaft zurecht finden werden. Lassen Sie sich durch kleine Miß erfolge, wie sie vielleicht in der ersten Zeit durch ungewohnte äußere Umstände zu Tage treten können, nicht entmutigen. Tun Sie Ihre Pflicht, arbeiten Sie an sich selbst, und keiner wird Ihnen Ihren Platz in der 1. Mannschaft streitig machen können.

Ich möchte bei dieser Gelegenheit noch einmal Herrn Bristg⸗ hoff, den Trainer unserer 1. Mannschaft, willkommen heißen. In der kurzen Zeit Ihres Hierseins, Herr Bringhoff, haben Sie sich bereits das Vertrauen der Vereinsleitung errungen. Ich bin davon überzeugt, daß Ihnen unsere Spieler mit demselben Ver⸗ trauen entgegenkommen werden. Als ehemaliger internationa- ler Fußballspieler liegt die Zukunft unseres Vereins bei Ihnen in guten Händen. Mein Wunsch geht dahin, daß es Ihnen ge lingen möge, die elf Spieler unserer ersten Mannschaft zu einem Ganzen zusammenzuschließen. Das ist die schönste, aber zugleich auch die schwerste Aufgabe, die sich ein Sportlehrer setzen kann. Dr. Bargmann wandte sich wieder an die Spieler.

Sie haben jetzt noch für den ausgeschiedenen Breitenbach Ihrer Mitte einen Spielführer zu wählen. Aus taktischen