Ausgabe 
13.9.1932
 
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Dienstag, den 13. September 1932.

ten die tapfer kämpfenden Wetzlarer immer noch 2:1. Immer wieder versuchten die Breidenbacher zu Erfolge zu kommen. Je doch erst kurz vor Schluß sollte es gelingen. Bergen schoß den Ausgleich, Meuser und Grebe sorgten für die restlichen zwei Treffer. Bottenhorn unterlag in Frohnhausen knapp 1521 Biedenkopf Erdhausen 621.

Biedenkopf setzte seinen Siegeszug fort. Erdhausen mußte

ohne weiteres die bessere Spielweise der Gäste anerkennen. Wiesenbach Frechenhausen 12.

Die Wiesenbacher sorgten für die Ueberraschung des Sonn⸗ tags. Die Elf hatte aber scheinbar den Sieg schon vorher in der Tasche und mußte zusehen, wie ihnen die mit großem Kampfgeist beseelten Gastgeber beide Punkte abnahmen.

Breidenstein Wommelshausen 22.

Breidenstein konnte einen wertvollen Punkt erringen, nach⸗ dem man den Leistungen der ersten Hälfte gemäß einen Sieg der Gäste erwartete. Nachher kam Breidenstein gut in Fahrt und verschaffte sich den verdienten Ausgleich

WallausZweite gewann gegen Banfe 1. glatt 41.

Laasphe schüttelte Niederlaasphe im scharfen Lokalkampf knapp 4:3 ab. 9

Frohnhausen 1. Bottenhorn 1. 2:1(0:1).

Frohnhausen hat sich seinen Sieg über Bottenhorn sicher leichter vorgestellt. Bottenhorn, das auch in diesem Spiel wieder für seinen Mittelläufer und Halblinken mit Ersatz an⸗ treten mußte, war in der 1. Halbzeit leicht überlegen und konnte in der 25. Minute durch einen Schuß des Mittelstürmers in Führung gehen. Bei diesem Stande blieb es, bis in die Mitte der 2. Halbzeit. Aus einem prächtigen Alleingang des Rechtsaußen von Frohnhausen resultierte der Ausgleich. Das bis jetzt faire Spiel nahm härtere Formen an, die von dem Schiri, der bis dahin einwandfrei leitete, hätten unterbunden werden können. Einige Minuten später ging Frohnhausen durch einen eingeköpften Eckball in Führung. Der Schlußpfiff trennte zwei gleichwertige Gegner, von denen der glücklichere gewann.

Frechenhausen 1. Wiesenbach 1. 2:1(0:0).

Ein ausgeglichenes, faires Spiel, das sehr unter dem star⸗ ken Winde litt. Wiesenbach spielte zunächst mit dem Winde und setzte sich gleich in der gegnerischen Spielhälfte fest. Doch die ausgezeichnete Verteidigung von Frechenhausen mit dem äußerst sicheren Tormann der der beste Mann auf dem Platze war verhindert zunächst jeden Erfolg. Erst in der 35. Mi⸗ nute kann Wiesenbach im Anschluß an einen Freistoß in Füh⸗ rung gehen. Die zweite Halbzeit sieht Frechenhausen im Vor⸗ teil. Schon in der 7. Minute wird der Ausgleich und in der 12. Minute der Führungstreffer geschossen. Wohl macht der Rechtsaußen von Wiesenbach immer und immer wieder seine gefährlichen Durchbrüche, aber sie bringen nichts ein. Frechen hausen bleibt glücklicher Gewinner. Das Resultat hätte auch umgekehrt lauten können. Zu dem Spiel Frechenhausen 2.

Wiesenbach 2. trat letztere nicht an. Dernbach Hartenrod 1. 2:0.

Beide Mannschaften lieferten sich von Anfang bis Ende ein sehr schnelles und interessantes Treffen, das Dernbach glück⸗ lich mit 2:0 gewinnen konnte.

Bottenhorn 2. Lixfeld 1. 3:2.

Das Spiel zeigte eine deutliche Ueberlegenheit der Platz mannschaft, die von Anfang an mit nur 10 Mann spielte. Ne⸗ ben denalten Kanonen gefiel vor allem der junge, wendige Linksaußen. Das Spiel endigte mit 3:2 für Bottenhorn. Das Betragen eines Lixfelder Spielers gegen den Schiri Hof mann⸗Gönnern der besser hätte durchgreifen müssen verdient schärsste Rüge.

Aus Frohnhaufen(dilh

Frohnhausen 1. Bottenhorn 1. 2:1(0:1).

Das erste Verbandsspiel derOranier auf eigenem Platze. Der Besuch desselben ließ, abgesehen davon, daß Bottenhorn durch eine große Anzahl Anhänger vertreten war, zu wünschen übrig. Während des ganzen Spieles wurden die Spieler durch einen Wind, der mitunter in einen kleinen Sturm aus⸗ ausartete, stark behindert. Trotzdem hätte man bessere Lei⸗ stungen beider Mannschaften erwarten dürfen. Besonders bei Frohnhausen vermißte man in der 1. Hälfte den gefürchteten Kampfgeist völlig. Aber auch von dem sonstigen tatsächlich vor⸗ handenen Können der Mannschaft sah man in dieser Zeit fast nichts. Anders Bottenhorn. Die Mannschaft versteht zu kämpfen, war zu drei Viertel der Spielzeit schneller am Ball als der Gegner und konnte, abgesehen von dem zeitweise recht hohen Spiel mitunter in taktischer und technischer Beziehung ganz gut gefallen. In der ersten Halbzeit war Bottenhorn besser als Frohnhausen und erzielte auch ein durchaus verdientes Tor. Nach Halbzeit wurde Bottenhorn noch mehrmals sehr gefährlich, zwei gute Torgelegenheiten wurden jedoch ausgelassen. Dann wurde Frohnhausen immer besser. Erfaßt von altem Oraniergeist spielte und kämpfte die Mannschaft weit besser wie ihr in die Verteidigung gedrängter Gegner. So wurden trotz guter Ver teidigung Bottenhorns zwei sehr schöne Tore und damit der ver diente Sieg errungen. Der Schiedsrichter Konrad leitete recht gut, beide Mannschaften konnten mit ihm zufrieden sein. Das 91 verlief in sportlichem Rahmen ohne wesentlichen Zwischen⸗ fall. B.

Aus Wohlar

Die Ligamannschaft des Sportvereins fuhr hoffnungsvoll nach Breidenbach, kam aber wieder mit neuen Enttäuschungen zurück. Schon auf dem Hinweg begann das Mißgeschick, denn bereits in Aßlar hatte das Auto Defekt und konnte nicht wei⸗ ter. Zwei Ersatzwagen brachte die Elf trotz größter Anstren⸗ gungen nicht mehr rechtzeitig auf den Platz, so daß die Punkte durch den An- und Abpfiff des Schiris für Wetzlar bereits verloren waren. In dem ausgetragenen Gesellschaftsspiel wurde dann Breidenbach mit dem Ergebnis 4:2 Sieger. Wetzlar spielt in stärkster Ausstellung in der ersten Hälfte ein glänzendes Spiel, bereits nach 20 Minuten waren zwei Treffer für die Schwarz⸗Roten gefallen. Bei weiterer Ueberlegenheit wurde ein schönes Kombinationsspiel gezeigt, aber vor dem Tor nicht

Allgemeine Hessische Sport⸗ Zeitung

genug geschossen. Breidenbach konnte noch vor der Pause ein Tor aufholen. Dem Spielverlauf entsprechend hätte Wetzlar bis dahin mit mehreren Toren führen müssen. Die zweite Spielhälfte mußte Wetzlar mit 10 Mann bestreiten, da der durch einen Zusammenprall mit dem eigenen Verteidiger stark ver⸗ letzte Wetzlarer Hüter nicht mehr ins Spiel eingreifen konnte. Benner 1. ging an seine Stelle ins Tor. Trotz dieser Schwä⸗ chung hielt sich die Elf sehr gut, denn bis kurz vor Schluß lautete das Ergebnis immer noch 21 für Wetzlar. Im Endspurt war Breidenbach stark im Angriff und konnte nach dem Aus⸗ gleich in ganz kurzen Abständen schnell auf 4:2 erhöhen. Der Schiri leitete einwandfrei.

Die zweite Mannschaft des Sportvereins hatte in Stein⸗ dorf einen sehr schweren Stand. Mit überlegenem Spiel und gegen den Wind ging Steindorf durch Henrich und den Links⸗ außen 2:0 in Führung. Wetzlar fand sich allmählich auf dem kleinen Platz besser zusammen und konnte noch vor der Pause durch Blech 2. ein Tor aufholen. Nach dieser erzielte Wetzlar dei ausgeglichenem Spiel noch den Ausgleich, dann brachten aber die wuchtigen Angriffe der Steindorfer 2 weitere Tore ein, welche den Sieg sicher stellten, denn die gegen Schluß stär⸗ ker werdenden Wetzlarer Angriffe konnte der schwach spielende Sturm nicht verwerten. Schiri Wolf-Bissenberg leitete einwandfrei.

Die 3. Mannschaft des SpV. trat in Nauborn gegen deren 1. nur mit 10 Spieler an. In dem nicht besonders schönen, teil⸗ weise hartem Spiel kam Nauborn erst zu einer 2:0⸗Führung, welche Wetzlar noch vor der Pause durch Reinhardt und Sauer ausglich. Nach dieser fielen keine Tore mehr, obwohl Wetzlar eine günstige Gelegenheit in Form eines Elfmeters hatte, aber diesen nicht verwandeln konnte.

Die 4. Elf des Sportvereins brachte überraschend einen 41⸗ Sieg auf eigenem Gelände in starker Aufstellung über Schwal⸗ bachs 1. fertig. Da der Schiri nicht erschienen war, einigte man sich auf ein Gesellschaftsspiel, welches den Satzungen nach doch als Verbandsspiel gewertet werden kann.

Die 1. Jugendmannschaft des Sportvereins zeigte sich von der besten Seite und schlug die gleiche Mannschaft vom VfB Gießen 311.

In Niedergirmes standen sich Ehringshausen und SC Nie⸗ dergirmes im Verbandsspiel gegenüber, welches letztere sicher 30 gewannen. In diesem Spiel hat man besondere Leistungen stark vermißt, Ehringshausen ist gegenüber seiner vorjährigen Form stark zurückgegangen.

Am kommenden Samstag spielt erstmalig eine VfL-Fuß⸗ ballmannschaft in Niedergirmes gegen eine kombinierte Elf des SC.

Wie wir hören, sind die Wetzlarer Sportfreunde endgültig in den WSW aufgenommen. Sportverein spielt am kommenden Sonntag gegen Wallau auf eigenem Platze. W. 3. W.

Aus Nauborn

Nauborn 1. Wetzl. SpV. 3. 2:2(2:2). Nauborn Igd. Laufdorf Igd. 5:1.

Das 1. Verbandsspiel zwischen Wetzlar und Nauborn stand nicht im Zeichen eines Qualitätsspieles. Die negativen Eigen⸗ schaften einzelner Spieler traten sehr zutage und mußten vom Schiri von vorneherein unterbunden werden. Auch mag das stürmische Sonntagswetter dazu beigetragen haben, eine ge wisse Gereiztheit ins Spiel hineinzutragen, denn der Sturm⸗ wind machte manche Ballberechnung zu Schanden. Alle vier Tore fielen in der 1. Halbzeit. Zunächst war Nauborn führend mit 2 Toren, dann holte Wetzlar auf. Mit ausgeglichenem Spiel ging es zum Wechsel. Ein Elfmeter, der hätte entscheidend sein können, wurde vom Nauborner Tormann sicher gehalten.

Das voraufgegangene Jugendspiel Laufdorf Nauborn hatte auch unter den Windverhältnissen zu leiden, doch zeigten beide Mannschaften eine Munterkeit, die zufriedenstellte. Lauf⸗ dorf war wohl technisch unterlegen, doch läßt der Spieleifer ganz berechtigte Hoffnungen aufkommen. Nauborns Stürmerreihe zeigte guten draufgängerischen Mut. Mit 5 1 für Nauborn trennte man sich.

Alls Leihgestern

Leihgestern Watzenborn⸗Steinberg 4:5(3:3).

Die Ligamannschaften beider Vereine lieferten sich am Sonn⸗ tag ihr erstes Verbandsspiel, welches Steinberg mit viel Glück knapp für sich entscheiden konnte. Leihgesterns Sturm hatte in zwiten Halbzeit schweres Schußpech, auch hatten sie gegen einen sehr starken Wind zu kämpfen. Leihgestern legte in den ersten 4 Minuten schon zwei schöne Tore vor. Die Gäste setzten in der 10. Minute ihr 1. Tor entgegen. In der 15. Minute konnten die Platzbesitzer mit schönem Schuß auf 31 erhöhen. Trotzdem ließen sich die Gäste nicht entmutigen. Es gelang sogar den Teutonen, bis zur Halbzeit gleichzuziehen. 3:3. Nach dem Wechsel nahm der Wind erheblich zu, was den Gästen sehr zu gute kam, allerdings haben die Leihgesterner den Gästen nichts geschenkt. Noch einmal konnte Leihgestern nach schöner Kom bination wiederum die Führung an sich reißen. Der Kampf wogte hin und her. Die Gäste drängten zum Ausgleich, welcher ihnen auf einen Fehler der Leihgesterner Verteidigung hin auch gelang. Der Kampf wurde nun ungemein hart und verbissen. Beide Mannschaften waren bestrebt, die Führung zu übernehmen. In der 65. Minute gelang es den Gästen, und sie verstanden auch meisterhaft, dieselbe zu halten. Leihgesterns Sturm hatte noch zweimal Gelegenheit, zu Erfolgen zu kommen, aber es sollte halt nicht sein und Steinberg verließ den Platz als glücklicher Sieger. Der Kampf wurde sehr hart und verbissen durchgeführt. Aber Schiri Willer⸗Wetzlar leitete ausgezeichnet und verstand es, jeden Regelvorstoß sofort im Keime zu ersticken.

Leihgestern 2. Watzenborn⸗Steinberg 6:3(2:0).

Die beiden Reservemannschaften lieferten sich ebenfalls ihr

erstes Verbandsspiel. Hier war Leihgestern die technisch bessere

Mannschaft. Der Mittelstürmer hatte einen sehr guten Tag, er schoß allein von den 6 Toren fünf. Ein Elfmeter wurde vom rechten Läufer im Nachschuß unhaltbar verwandelt. Auch dieses Spiel wurde sehr hart und verbissen durchgeführt. Drei

Spieler wurden des Feldes verwiesen. Auch hier leitete der Schiri Isleib⸗Dutenhofen sehr gut. R.

Aus Matzenborn⸗Steinberg Leihgestern 1.Teutonia W.⸗Steinberg 1. 4:5(3:3). Vergangenen Sonntag waren vier Mannschaften der Teu⸗

tonen auf den Spielfeldern tätig. Jugend- und Schülermann⸗

schaft spielten gegen die gleichen von 1900 in Gießen und unter⸗ lag die neuaufgestellte Jugendmannschaft nach ansprechendem

Spiel 1:0. Die Schüler kamen trotz überlegenem Spiel über

ein 0:0 nicht hinaus.

Unter den ungünstigsten Verhältnissen mußten die 1. und 2. Mannschaft in Leihgestern die ersten Punktspiele austragen. Von der 2. Mannschaft nahmen der Tormann, von der ersten der Halblinke, linker Läufer und Mittelläufer an den volks⸗ tümlichen Wettkämpfen der A. D. T. auf dem Dünsberg teil, Trotz aller Schwierigkeiten gelang es noch in letzter Minute, die Leute zu den Lokalkämpfen heranzubringen. Leider hatte das Spiel der 2. Mannschaft schon begonnen und spielte die 2. Mannschaft der Teutonen ohne ihren Tormann. Ihr über⸗ legenes Spiel brach zusammen, als der Ersatz-Tormann jeden, auch den harmlosesten Ball passieren ließ. Das Treffen en⸗ dete 6:3. Bedauerlich, daß drei Spieler das Spielfeld verlassen mußten, und die Spielausschüsse beider Vereine die Leidtragen⸗ den sind.

Nach diesem Spiel zeigten beide 1. Mannschaften den sehr zahlreichen Zuschauern einen überaus fesselnden Kampf

Die unverzeihliche Gleichgültigkeit des linken Verteidigers der Teutonen ging wieder einmal so weit, daß er trotz aller Mühe des Vorstandes 4 Minuten zu spät aufs Spielfeld kam. Leihgesterns schneller und wuchtiger Sturm nützte diese Schwäche geschickt aus und in der 5. Minute heißt es schon 2:0. Bewundernswert die ruhige Entschlossenheit der Teutonen, die ein schönes Kombinationsspiel vorführten, und ein Tor auf⸗ holten. Kurz darauf ein Geplänkel vor dem Teutonentor.; der Tormann geht heraus, währenddem schiebt der sehr nervöse rechte Verteidiger den Ball über die Torlinie. Selbsttor! 371. Nun setzt sich die gesamte Mannschaft ein; in flachen, schönen Kombinationszügen spielt sie gegen den Wind überlegen und stellt das Resultat bis zur Halbzeit auf 3:3. Gleich nach der Pause setzt sich der Sturm von Leihgestern in schnellem Angriff durch und schon liegen sie 4:3 in Führung. Ungeheurer Jubel. der Anhänger feuert ihre Mannschaft an. Doch es blieb bei diesem letzten Erfolg. Die Teutonen setzten nun ihre letzten Reserven ein. Immer wieder wird das Gästetor bedrängt. Endlich! Ein Eckball bringt den Ausgleich. Noch einmal wird ein schöner Angriff mit einem unhaltbaren Torschuß abgeschlos⸗ sen, und mit dem Resultat 4:5 stellen die Teutonen den Sieg sicher. Die Leihgesterner Elf unterlag in Ehren. Sie spielte wohl in jeder Beziehung ihr bestes Spiel. Zu bewundern war ihr Kampfgeist. Es dürfte einem Gegner dieser Mannschaft in dieser Ausstellung und in dieser Verfassung in Leihgestern schwer fallen, Punkte abzunehmen. Die technische Ueberlegen⸗ heit der Gäste glichen sie durch Schnelligkeit und Wucht aus. Die besten Leute waren der Tormann und der rechte Vertei⸗ diger. Die Teutonen bewiesen durch diesen schönen Sieg, daß die Mannschaft wieder die gefürchtete Kampfkraft der vergan⸗ genen Saison besitzt und daß sie auch in Zukunft zu beachten sein wird. Die Verteidigung muß sich noch mehr auf die Spielart der Gegner einstellen und mehr Entschlossenheit zeigen.

Schiri Willer-Wetzlar löste seine Aufgabe äußerst ge⸗ wissenhaft. H.

Aus Garbenteith i

Garbenteich 1. VfR Lich 1. 5:2(3:0). Klein⸗Linden 2. Garbenteich 2. 1:2.

Die 1. Mannschaft des Sportvereins konnte sich am Sonntag die zwei ersten Punkte durch einen eindrucksvollen 5:2-Sieg über die erste Mannschaft vom VfR Lich sichern. Der Platzbesitzer war seinen Gästen in Ballbehandlung und Stellungsvermögen weit überlegen und war fast während des ganzen Spieles ton⸗ angebend. Garbenteich schoß noch drei Tore, welche wegen Abseits etc. nicht gewertet wurden, verknallte einen Elfmeter und hätte infolgedessen den Torchancen nach viel höher gewin- nen können. Zu bemerken sei noch, daß sich der Tormann vom VfR in einer ganz großen Form befand. Das Spiel wurde won Anfang bis zum Schluß hart durchgeführt, so daß der Schiedsrichter ein schweres Amt hatte, das er jedoch korrekt versah. Die neuaufgestellte 2. Mannschaft trug in Klein⸗ Linden ein Gesellschaftsrückspiel aus, das sie dank ihres guten Torwarts mit 211 für sich entscheiden konnte. H. W.

Aus Lollar

Am Sonntag, den 4. September, hatten sich die Lollarer die 1. Mannschaft von Nieder-Weisel als Gegner verpflichtet. Die Gäste hatten gegen Lollar wenig zu bestellen und verloren mit 6:1.

Am vergangenen Sonntag hatten die zweite und dritte Mannschaft von Lollar die ersten Verbandsspiele zu bestreiten. Die 3. Mannschaft mußte nach Steinbach und verlor gegen die dortige 2. mit 52, eigentlich etwas hoch. Die 2. Mannschaft

dagegen zeigte in Krofdorf eine sehr gute Leistung, indem sie die 1. Mannschaft von Krofdorf auf eigenem Platze mit 1111 ganz empfindlich überfuhr. Leute erst nach dem Spiel!

Hier sah man aber leider die besten

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