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allgemeine hessische Sport⸗Seitung
Verbreitet im Bezirk hessen⸗ Hannover des W. S. D. und in den Gauen Gießen⸗Wetzlar, Dill und Marburg
Bezugspreis: durch die Vereine, wenn obligatorisch einge⸗ führt, vierteljährlich 1,50, für sonstige Bezieher viertel⸗ jährlich 2,40 Mk. Erscheint jeden Dienstag. Redaktionsschluß:
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Dienstag, den 12.
April 1932
um die Wesltdeutsche Meifterithaft
Die ersten Runden
5 Westdeutschen Spiel⸗Verband nahmen am Sonntag so⸗ wohl in der„Runde der Meister“, wie auch bei den Pokalmei⸗ stern die entscheidenden Spiele ihren Beginn. Die acht Be⸗ irksmeister kämpfen in der„Runde der Meister“ im Einrunden⸗
stem nach Punktwertung, die Pokal⸗Endrunde wird nach dem n ausgetragen, d. h. die Anterlegenen scheiden so⸗ fort aus.
In der Runde der Meister gab es gleich eine große Ueber⸗ aua Schwarz⸗Weiß Barmen wurde in 1 won Bo⸗ russia Fulda mit 2:1 geschlagen. In Köln blieb Köln⸗Sülz er⸗ e über Neuendorf 4:0 siegreich und in Gladbeck 05 eidericher Spielverein die Sung, Herten 4:0 ab.
chalke 04 und Hüsten 09, die Meister von der Ruhr und von Südwestfalen greifen erst am nächsten Sonntag in die Kämpfe
Fußball in hessen⸗Hannover
Um den Abstieg
Bei den Meisterschaftsspielen des Sonntags in Hessen⸗Han⸗ nover handelte es sich in erster Linie um Nachhutgefechte der Nordgruppe, die aber für die Abstiegsfrage von großer Bedeu⸗ tung waren. Hessen⸗Hersfeld sicherte sich durch einen 4:1⸗Sieg über Grone den Verbleib in der Oberliga. ura schlug Her⸗ mannia Kassel 5:3 und hat nun weiter die Chance, mit der Hermannia und dem BC⸗Sport Kassel um den Verbleib in der ersten Klasse zu streiten. Das Spiel der Südgruppe zwischen Horas und dem VfB Gießen fiel, da Gießen verzichtete.
Tura Kassel— Hermannia Kassel 5:3(1:1).
In diesem temperamentvollen und abwechslungsreichen Kampfe siegte die Turamannschaft nach einem aufopfe rungs⸗ voll und glänzend durchgeführten Spiele verdient. Nach einer interessanten und au, lichenen ersten Halbzeit begann nach der Pause ein herois Endkampf. 11 Minuten vor Schluß konnte Tura durch ein fünftes Tor den Sieg sicherstellen.
Fc Grone— Hessen Hersfeld 1:4(1:3).
Das Spiel endete mit einem verdienten Siege der Hers⸗ 8 die 4 555 Gegner in technischer Hinsicht überlegen waren.
starle nd beeinträchtigte die Ballbehandlung, worunter das ganze Spiel sehr litt.
Alsfeld— Bebra 2:1(1:1). Alsfeld Gruppenmeister im Gau Fulda. Da Alsfeld und Bebra punktgleich in der 1. Bezirksklasse im Gau Fulda standen, war ein Entst seidungsspiel erforderlich, welches am Sonntag auf dem Borussenplatz in Fulda zum Aus⸗ trag kam. Nach einem wechselvollen Spiel, wobei Alsfeld in jeder uli die bessere Elf stellte, sowohl in spielerischer so⸗ wie moralischer Weise, denn was Bebra am Epielfeld nicht geglückt war, suchte es anschließend am Schlußpfiff nachzu⸗ holen“ Es wird wohl wieder etwas Arbeit für den Bezirks⸗ vorstand dabei herauskommen.
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Niedergirmes— Frohnhausen 4:1.
Niedergirmes legt mächtig los und schon nach 4 Minuten führt die Platzelf 1:0. Bei weiterem Drängen kommt Nieder⸗ irmes nach weiteren 10 Minuten durch Strafstoß zum 2. Tref⸗ er. Nach verteiltem Spiel bis kurz vor Halbzeit kam eine schöne Flanke vom Linksaußen Niedergirmes' zur Mitte, welche zum 3. Tore eingeschossen wird, aber dann drängt Frohnhausen bis zur Pause und kann ein Tor aufholen. In der zweiten Spielhälfte zeigte sich Frohnhausen besser, aber der Sturm verschoß viel, so daß sie zu keinem Erfolge mehr kamen, auch war Scheer im Niedergirmes⸗Tor in guter Verfassung. Kurz vor Schluß kam Niedergimes noch zu einem zweifelhaften 4. Toe, gewann aber im Gesamtspielverlauf verdient.
Aus Gießen
1900 Gießen— VfB 55 Marburg 4:3(4:1).
Diese Niederlage wird den Gästen überraschend gekommen sein, aber sie war den gezeigten Leistungen na gerechtfertigt. Vom Anpfiff ab finden sich die 1900er mit dem Wind im Rücken prachtvoll zusammen und verlegten das Spiel fast aus⸗ schließlich in des Gegners Feld. Der 3. Eckball für Gießen wurde von Schmidt sauber getreten und von Weyand anstatt aus, ins Tor gefaustet. Der Ausgleich folgte bald. Müller im Gießener Tor wehrte einen Ball schwach ab, der Nachschuß stellte die Partie remis. Von nun an spielte die Platzmannschaft, stark überlegen und erhöht durch Arnold auf 21, durch Göbel auf 31 und nochmal durch Arnold auf 4:1. Nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste den Wind als Bundesgenossen sie konnten den⸗ selben aber bei weitem nicht so ausnutzen wie vorher die 1900er, die noch manchen gefährlichen Angriff vor des Gegners Tor tru⸗ gen. Aber immerhin holten sie noch zwei Tore wieder auf, an dem ersten war der Gießener Hüter nicht ganz schuldlos, das 3. Tor im Anschluß an eine Ecke konnte er nicht halten,
Die Gäste waren nicht recht in Form. Ihr bester Mann war der Tormann Weyand der schöne Leistungen aufwies. Der Sturm war der schwächste Mannschaftsteil, man vergaß zu schie⸗ ßen oder schoß vorbei(Linksaußen). Die Platzmannschaft spielte eigentlich in allen Mannschaftsteilen gut. Hervorzuheben ist außer Zeiler in der Verteidigung, Heilmann in der Läuferreihe und Göbel auf halblinks im Sturm. Die anderen Spieler geig⸗ ten gewohnt gute Leistungen. Der Schiedsrichter, Herr Willer aus Wetzlar, hatte keinen guten Tag. Er durfte das Spiel zum Schluß nicht so hart werden lassen.
Rund um den Marburger Sthloßberg
VfB K. Marburg— Rot⸗Weiß Frankfurt 2:2(2:1). Weyand zeigt ein großes Spiel. 815 Der Spielausschuß des VfB K. hatte mit dem Abschluß der Frankfurter Mannschaft recht glücklich gewählt. Samstagabend
ein. In der Pokalrunde wurden Neuenahr, RNotthausem und Hagen 05 e 18 Faber f Benrath, Homberger Spiel⸗ verein u eydter saben sich erwartungsgemäß für die nächste Runde qualifiziert.. e en Schwarz⸗Weiß Barmen— Borussia Fulda 1:2(1:1)
Im Elberfelder Stadion erlebten 8000 Zuschauer eine große Ueberraschung: die favorisierte Mannschaft von Schwarzweiß Barmen wurde durch den Meister won Hessen⸗Hannover, Borussia Fulda, mit 2:1(1:1) geschlagen. Dabei 8 Barmen noch den Vorteil, auf einem sehr vertrauten Gelände zu spielen. Barmens Mannschaft war zwar technisch besser, aber sein Innen⸗ sturm versagte völlig. Die Hessen spielten einen soliden Fuß⸗ ball und hatten vor allem gute Nerven. Sie werden im wei⸗ 5 Verlauf der Spiele vielleicht noch eine ganz gute Rolle abgeben.
Spiel und eine Zuschauermenge, wie sie Marburg selten gesehen hat. Wenn man die Zahl 4000 angibt. so wird man wohl richtig getippt haben. 5,15 Uhr; die Gäste e gefolgt von den Marburgern, unter brausendem Beifall. Dann ist Platz⸗ wahl. Schiedsrichter ist Kunze⸗Gießen. Kreß und Schuppert wählen. arburg hat Anstoß und spielt gegen den Wind. Beide Mannschaften legen sich gleich mächtig ins Zeug. In der 18. Minute erzielt Adorf das Führungstor für Marburg. Aus einem Gedränge heraus erzielt Hartung in der 24. Minute den Ausgleich. Es wird beiderseits sehr schön und fair gespielt. In der 37. Minute ist es wieder Adorf, der die Situation gut erfaßt und am herausgelaufenen Kreß Nr. 2 schießt. Die restlichen Minuten verlaufen erfolglos. Nach dem Wechsel drehen die Gäste ganz gewaltig auf; aber zwischen Marburgs Pfosten steht ein Hüter, der Bravourleistungen zeigt. Wollte man Lei⸗ stungen von Kreß sehen, sah man selbige von Weyand. Durch ihren Linksaußen gleichen Gäste aus. Die Frankfurter sind etwas im Vorteil, jedoch versteht es Marburgs Hintermann⸗ schaft, stets im gegebenen Moment dazwischenzufahren. Das Spiel war ein's der schönsten das in Marburg ausgetragen wurde und dürfte 12 seinen Werbezweck nicht verfehlt haben. Schiedsrichter Kunze leitete gut.
Germania Marburg 1.— Sport Kassel 1. 2:4.
Diesmal gelang es einem Vertreter der Nordgruppe die Marburger Germanen zu besiegen. Beide Mannschaften in stärkster Ausfstellung lieferten sich einen hartnäckigen und span⸗ nenden Kampf, der allerdings dadurch, daß man sich mit den schieds richterlichen Entscheidungen nicht immer einverstanden er⸗ klärte, mit einem Mißton endete. Germania fing recht gut an, ließ aber später, da der Mittelläufer Happ i folge einer Ver⸗ letzung zeitweise ausschied, etwas nach. Auch Ischokke verpaßte zwei totsichere Gelegenheiten. Mit 11 wurde gewechselt und Grmanig hat jetzt den Wind im Rücken. Wagner 2. verhilft seiner Mannschaft auch zum Führungstor. Ein Elfmeter wegen Hand bringt Kassel den Ausgleich. Die Zuschauer, vielleicht 500, werden unruhig. Kassel erzielt noch 2 Treffer und alle gut gemeinten Germanen⸗ ngrisse bleiben erfolglos.
Ockershausen— Wetzlar 3:3.
Der Wetzlarer Sportverein weilte mit reichlich Exsatz zu einem Gesellschaftsspiel in Ockershausen.— Der e sah zunächst Ockershausen in Führung, bis Fischer für etzlar kurz vor der Pause den u be herstellte. In der 2. Spielhälfte riß Ockershausen bald die Führung erneut an sich, aber tzlar glich nach gefährlichen Angriffen durch Wohlgemuth abermals aus. Trotz überlegenem Spiel der Wetzlarer kommt Ockershau⸗ sen plötzlich wieder mit einem Tor in Vorsprung, doch Wohl⸗ gemuͤth stellt kurz vor Schluß den Ausgleich wieder her.
Aus dem Hinterland
8 Wallau— F Breidenbach 2:1(2:0)))7. Das erschienene Publikum sah ein recht bescheidenes Tref⸗ fen. Es war kein Schneid in der ganzen Sache. Breidenbach hatte im frischen und eifrigen Spielen durchweg ein Ueberge⸗ wicht. Lasch und gleichgültig, fast, interesselos kämpften die Wallauer. Das 2:0 in der ersten Halbzeit durch Runkel ging allerdings vollauf in Ordnung. Im zweiten Akt waren die Einheimischen im Feld wohl überlegen aber es konnte nichts Zählbares mehr erreicht werden. Breidenbach verteidigte ge⸗ schickt und nur ab und zu wurde ein Vordrängen gegen das Wallauer Tor unternommen. Dabei fiel besonders die rechte Sturmseite angenehm auf und Kamm erzielte auch durch schar⸗ fen Flachschuß den Ehrentreffer der Breidenbacher.
Wiesenbach— Biedenkopf 2:5(2:2).
Die ersatzgeschwächten Wiesenbacher mußten sich von den sehr eifrig spielenden Kreisstädtern eine klare Abfuhr gefallen lassen. Der Sieg von Biedenkopf ist verdient, wenn auch die Torausbeute etwas hoch ausgefallen ist.„oh
Handball
Kupferhütte Duisburg westdeutscher Zweiter Altmeister VfB Aachen verliert 4:5.
In Westdeutschland kam am Sonntag das letzte Spiel der Meisterrunde zwischen VfB Aachen und Kupferhütte Duisburg zum Austrag. In einem spannenden Treffen unterlag der Altmeister VfB Nachen mit 4:5, nachdem er bei der Pause noch 4:2 geführt hatte. Kupferhütte Duisburg ist damit westdeutscher Zweiter und trifft am kommenden Sonntag in Oberhausen auf den VfR Manheim.— Pf Aachen bleibt jetzt noch die Chance, sich durch einen Sieg über den Sieger aus der Runde der Zweiten, Polizei Bielefeld, für den dritten w tdeutschen Vertreterplatz in den deutschen Endspielen zu qualifizieren.
Elreije durch den Bezirk Dieses war der erste Streich. 8
Nun ist es in Elberfeld also doch anders gekommen, anders als es die Propheten der Sportblätter im Westen des Verbande⸗ (und selbst in Kassel) vorhergesagt hatten, ja man darf getrost behaupten: im stillen gehofft und gewünscht hatten; der Reister des Außenseiterbezirkes Hessen⸗Hannover hat nicht verloren, sondern gewonnen! Dieser Sieg der Fuldaer Borussen ist um so höher zu bewerten, als er nach einer beschwerlichen Fahrt von Fulda bis Elberfeld am Wohnsitz des Gegners errungen worden ist; dann aber auch weil er bei den Spielen nach dem k.⸗o.⸗System erkämpft wurde, also dem Sieger die Gelegenheit umd das Recht gibt, zur Teilnahme am nächsten Waffengang, d. h. in der Zwischenrunde, die von nur noch vier Mannschaften bestritten wird.
. und der zweite folgt sogleich.
Am 17. April muß erst noch das vierte Spiel der Vorrunde, zwischen Spiel und Sport 09 Hüsten und des FC. 04 Schalke, der sich am 10. April die Meisterwürde des Ruhrbezirkes sicherte, nachgeholt werden. An demselben Tage wird aber auch schon ein Spiel der Zwischenrunde ausgetragen, und zwar
in Kassel: Borussia Fulda— Sp⸗⸗Vgg. 09 Köln⸗Sülz. Der Gegner kommt also aus dem Rheinbezirk nach der Me⸗ tropole unseres Bezirkes, wo das Spiel sicher eine große An⸗ ziehungskraft ausüben also viele Sportbegeisterte aus dem Bezirk versammelt sehen wird, die unserem Vertreter den Rücken stärken und dadurch die Kraft zu neuen Taten geben. Es wäre schön und wünschenswert, wenn ein zweiter Sieg dem ersten folgen würde denn dann wäre Borussia Fulda einer von den beiden ersten Vertretern des WSW bei der deutschen Mei⸗ sterschaftsrunde.(Am 24. April tritt der Meidericher Spielverein gegen den e vom Spiel des 17. April, Schalke oder Hüsten, an, und der Sieger aus diesem Spiel des 24. April ist dann (neben Fulda oder Köln⸗Sülz) der Teilnehmer am Endspiel.) Wir hatten im Vertrauen auf das Können und die Kampfkraft unseres Bezirksmeisters der Zuversicht auf einen Erfolg bei dem Spiel in Elberfeld Ausdruck gegeben; unser Meister hat uns micht enttäuscht; so rufen wir ihm auch jetzt wieder voller Hoff⸗ nungsfreudigteit für das Spiel auf heimischer Erde ein kräftiges „Glückauf!“ zu.
Trotz wirtschaftlicher Nöte
Aus dem Gau Gießen⸗Wetzlar ist nach einem Ueberblick über die Abrechnungen des Jugendheimopferspieltages die erfreuliche Meldung zu berichten, daß trotz wirtschaftlicher Nöte der finan⸗ zielle Gesamtertrag, der abgeliefert wird, annähernd 500 M. beträgt, das ist bemerkenswerter Weise sogar noch etwas mehr als im vergangenen Jahre! Allgemein relativ, stellenweise auch absolut besser war die Einnahme der Spiele auf dem Lande als in den Städten, eine Tatsache die zu denken gibt. Es ist nämlich wieder der Fehler gemacht worden, z. B. in Gießen und Wetzlar nur Spiele zweiter Klasse anzusetzen, die wenig Anziehungs⸗ kraft hatten. Daraus ergibt sich die unbedingte Notwendigkeit, im nächsten Jahre nach einem andern Modus zu verfahren, der auch an diesen Orten die Zuschauer in Massen auf den Sport⸗ platz bringt und damit eine größere finanzielle Ausbeute in Aussicht stellt. Unter den obwaltenden Verhältnissen kann der Gau auf seine Leistung stolz sein, zumal die Spiele auch über⸗ all sportlich anständig und werbend verlaufen sind.
Aus der 1. Bezirksklasse
Nachdem der FV. Wallau schon seit einiger Zeit als Meister der 1. Bezirksklasse, Gruppe Lahn, feststeht, sind am 10. April zwei weitere a ermittelt worden. In der Gruppe Fulda waren SV Alsfeld und JV Bebra punktegleich, so daß ein Entscheidungsspiel nötig wurde; dasselbe kam in Fulda zum Austrag und ließ durch einen Sieg von 2:1(1:1) die Meister⸗ würde an den SV Alsfeld fallen. Für die Gruppe Kassel wird der BV 06 Kassel als Meister gemeldet; sein Rivale, der SV. Wilhelmshöhe, verlor sein letztes Spiel in Corbach mit 23, so daß er gegen den BW 06 mit zwei Puntten in Rückstand kam. Als letzter steht nun noch der Meister der Gruppe Südhannover aus. Am 24. April soll schon die Runde der vier Gruppen meister um die Meisterschaft der 1. Bezirksklasse beginnen; falls die Wahlversammlung(am 7, und 8. Mai in Koblenz) das Projekt des Verbandsvorstandes betreffs des Aufstiegs des Klassenmei⸗ sters gutheißen sollte ist die Runde gleichzeitig auch als die Ent⸗ scheidung um das Recht des Aufstiegs zu betrachten. Die drei bis jetzt ermittelten Meister haben sich in den Verbandsspielen
Sportneuigkeiten
Für das Endspiel um den süddeutschen Pokal haben sich Stuttgarter Kickers und Amicitia Viernheim qualifiziert. Das Endspiel wird bereits am nächsten Sonntag ausgetragen. Aus⸗ tragungsort noch nicht bestimmt.
Im Hockey⸗Länderspiel Deutschland— Oesterreich in Leipzig siegt vor 3500 Zuschauern die deutsche Mannschaft ganz über⸗ legen mit 10:2(Halbzeit 371) Treffern.
In Paris gewann Italien vor 40 000 Zuschauern den Fuß⸗ ball⸗Länderkampf gegen Frankreich knapp mit 21(1:1).
Ben Eastman, der kalifornische underläufer, verbesserte jetzt auch Dr. Peltzers Weltrekord über 880 Pards von 1251.6 Min. auf 1:51,3 Minuten.
Der finnische Leichtathletit⸗Verband stellt sich schützend vor den vom internationalen Verband suspendierten Weltrekord⸗ mann Nurmi. Die Finnen behaupten, daß das gegen Nurmi vorliegende Material nicht genüge, um den großen Läufer kalt⸗ zustellen. 5 5
Im Pariser Sechstagerennen lagen in der letzten Nacht die Deutschen Thierbach⸗Siegel vorübergehend mit 4 Runden Vor⸗ sprung an der Spitze des Feldes jedoch fielen sie später wieder
in das Feld zurück.


