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Dienstag, den 11. Oktober 1932.
Allgemeine Hessische Sport⸗Zeitung
Nr. 41.
Schlußstand von 41. Noch 10 Minuten ist zu spielen, da gibt es eine kleine Karambolage im Leihgesterner Strafraum. Knöß muß auf Geheiß des Schiri den Platz verlassen, während der Leihgesterner Spieler ungeschoren bleibt. Eine sehr harte Entscheidung zwingt die Daubringer für nächsten Sonntag auch noch den 4. Ersatzspieler einzusetzen und dieses ausgerechnet 8 Tage vor—— Lollar— Daubringen—— dem Spiel der Spiele. Leihgestern enttäuschte etwas oder hatten sie einen schwarzen Tag? 0
Aus Leihgestern
1 Daubringen 1.— Leihgestern 1. 4:1(2:1). Leihgestern 2.— Klein⸗Linden 1. 18:1(8:0). 1900 Gießen 2. Igd.— Leihgestern Igd. 4:0.
Leihgesterns 1. Mannschaft weilte zum fällige Verbandsspiel in Daubringen und verlor unter sehr unglücklichen Umständen. Der Platz war in einer sehr schlechten Verfassung. Eine be⸗ stimmt etwas harte Entscheidung des Schiris in der 5. Minute (angeschossener Arm) gab der Platzmannschaft einen billigen Erfolg(Elfmeter). Kurz danach schon heißt es 2:0 für Dau⸗ bringen.(Ein verzeihlicher Fehler der Verteidigung.) Kurz vor Halbzeit wird Leihgesterns Halblinker unfair gelegt; der fällige Elfer wird verwandelt. Auch bleibt es bei diesem einen Erfolg. Nach dem Wechsel kann Daubringen durch ein Mißverständnis in der Hintermannschaft auf 31 erhöhen. Und wenig später heißt es 41 für Daubringen. Leihgestern stellt um, aber alles ist vergebens.
Die zweite Mannschaft hielt ein Schützenfest ab. Sie fer⸗ tigte die 2. von Klein⸗Linden ganz nach Belieben hoch mit 1811 Toren ab. 7
Die Jugend verlor mit nur 9 Mann spielend gegen die spielstarke 2. Jugend von 1900 Gießen 4.0.
Aus Watzenborn⸗Steinberg
FC„Teutonia“ 2.— Muschenheim 1. 11:1(8:0).
Die 1. Mannschaft der Teutonen war am Sonntag spielfrei. Die 2. Mannschaft hatte auf eigenem Platze Muschenheim als Verbandsspielgegner. Von Anfang an entwickelte sich ein flot⸗ tes Tempo, das die Gäste nicht durchhalten konnten. Acht Tore waren die Ausbeute der 1. Halbzeit. Steinberg spielte mit dem Wind im Rücken immer überlegen. Nach der Pause hatten die Gäste etwas mehr vom Spiel und konnten beim Stande von 2070 das Ehrentor erzielen. Beim Schlußpfiff des gut amtieren⸗ den Schiri Bernhard, Wieseck, stand das Spiel 11:1. Der Steinberger 2. Mannschaft wird empfohlen, auch bei solchen Spielen in der 2. Halbzeit den nötigen Ernst aufzubringen.— Vorher spielte die Igd gegen Wiesecks Igd. und konnten einen 8:0 ⸗Sieg erringen. Bei ihr ließ das Zusammenspiel noch zu wünschen übrig. Schiri Peußer leitete gut.
Aus Grünberg
Grünberg 1.— Geilshausen 1. 3:1(0:1).
Als zur festgesetzten Zeit, um 2 Uhr, Geilshausen noch nicht erschienen war, pfiff der Unparteiische Henkel- Wetzlar das Spiel an und sogleich wieder ab. Die Punkte waren damit Grünberg sicher. Doch da baten zwei kurz vorher angekommene Leute von Geilshausen, um Späterlegung des Spiels, da sie we⸗ gen Regens noch nicht hätten kommen können. Grünberg ließ sich jedoch nicht darauf ein, sondern versprach, bei verspätetem Antreten von Geilshausen noch ein Gesellschaftsspiel auszutra⸗ gen. Da dies die beiden Abgesandten, darunter der Vor⸗ sitzende, ablehnten, war man willens, mit den soeben von einem vergeblichen Antreten in Wetterfeld angekommenen Flensunger Spieler ein Gesellschaftsspiel auszutragen. Doch da erschien Geilshausen. Der Schiedsrichter wurde wieder geholt und das angesetzte Verbandsspiel wurde noch angepfiffen. Was man nun zu sehen bekam, war ein harter Kampf um die Punkte und hat der Sportsache in Grünberg bestimmt nicht gedient. Das Spiel beginnt mit einem wilden Tempo seitens Geilshausens, das die Grünberger kopflos machte. Doch trotz äußerst hartem und nicht zu bändigendem Drängen von Geilshausen war ihnen kein Erfolg beschieden. Geilshausen versucht es darauf mit noch größerer Härte. Doch sie hatten ihre Rechnung ohne den Schiedsrichter gemacht. Der sah aber auch alles, wenn das Geilshausen auch nicht einleuchten wollte. Plötzlich ein Durch⸗ bruch von Geilshausen und ein Durcheinander vor'm Grünber⸗ ger Tor— und ein Tor für Geilshausen war gefallen. Nach Beginn der zweiten Halbzeit besinnt sich Grünberg darauf, daß es eigentlich auch gewinnen könnte und beginnt ebenfalls An⸗ griffe einzuleiten. Da, eine Unfairnis in Geilshausens Straf⸗ raum, ein Elfmeter ist fällig. Er wird getreten, der Ball findet den Weg ins Tor und der Ausgleich ist da. Nun fängt Geils⸗ hausen an zu kritisieren, ja sie versuchen alles,— nur keinen anständigen Fußball zu spielen. Doch einen solch durchgreifenden Schiedsrichter hatten wir noch nicht. Gerecht und korrekt greift er durch, alles wird gesühnt. Das konnte Geilshausen nicht fas⸗ sen, sie waren sicherlich gewohnt, dem Schiedsrichter seine Ent⸗ scheidungen zu diktieren. Ein noch gefährlicheres Spiel beginnt. Der Schiedsrichter sieht sich nach vielen Ermahnungen schließlich genötigt, zwei gar zu dreiste Spieler von Geilshausen, die ihren Namen verweigerten, des Feldes zu verweisen. Grünberg war in der zweiten Halbzeit nur noch in Geilshausens Hälfte. Trotz vieler Torchancen erreichten sie jedoch nur noch zwei Tore, so daß das wilde Spiel mit 31 für Grünberg endete. Die Grün⸗ berger Spieler sind voll des Dankes für den guten Schiedsrichter, denn sonst wären sie wohl ohne Verletzungen nicht vom Platz gegangen. Ein Bravo, Herr Schiedsrichter, Sie führen Ihren Titel mit Recht! Sie sind als Gauschiedsrichterobmann das, was man von Ihnen verlangen muß, ein wirkliches Vorbild für Schiedsrichter! Nun noch einen gutgemeinten Rat für Geilshausen: Der Geist, der in der Mannschaft herrscht, ist gut, nur müßt ihr anständiger spielen, dann erst seid ihr würdig im WSW zu spielen. Vo.
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Albin Klein in Gießen
Aus Lollar
Am Sonntagmorgen traten sich in Lollar die 2. und 3. Mannschaft, die bekanntlich in einer Klasse spielen, zum fälligen Verbandsspiel gegenüber. Beide Mannschaften machten es sich recht schwer und keiner wollte dem anderen die Punkte über— lassen. Schiri Walter von Daubringen leitete das Treffen und beide Parteien teilten sich die Punkte. 2:2 lautete das Mesultat.
Die 1. Mannschaft mußte zum Verbandsspiel nach Gießen zum VfB Gießen. Lollar zeigte während des ganzen Spiels eine große Sicherheit und ihr Sieg war mit 3:0 nie in Gefahr. Von Anfang an spielten die Lollarer den besseren Fußball, hatten aber großes Schußpech. Es dauerte einige Zeit, bis die Mann⸗ schaft sich mit dem sehr schlüpfrigen Platz abgefunden hatte. Die A. Halbzeit gehörte vollständig den Lollarern und mit einer 2170⸗ Führung wurden die Seiten gewechselt. Nach der Pause fiel ßes merklich ab, aber Lollar verstand es nicht, Tore zu schie⸗ ßen. Die Gastgeber brachten auch eine etwas harte Note ins Spiel, welches aber nicht beitrug, das Resultat zu verbessern. Lollar war bis zum Schlusse die tonangebende Mannschaft und erzielte auch noch ein weiteres Tor. Den Lollarer Innenstür⸗ mern wäre zu raten, etwas früher zu schießen. Schiri Willer⸗ Wetzlar leitete gut.— Bei VfB konnte der Torwart und der Mittelläufer gut gefallen. Bei Lollar fehlt es an schnellen Außenstürmern, sonst war die Mannschaft gut. Die beiden Ver⸗ steidiger und der rechte Läufer waren in sehr guter Verfassung.
Am kommenden Sonntag findet das Lokalteffen Lollar 1. gegen Daubringen 1. in Lollar statt. Beide Mannschaften haben lsich schon sehr gute Spiele geliefert. Das letzte Treffen endete lunentschieden.
Rund um Ulm
Der Tanz um die Punkte nahm am Sonntag seinen Fort⸗ gang. Schlechtes Wetter hatten die Sportler, denn auf den aufgeweichten Spielplätzen litten die Leistungen sehr, auch der Besuch war gegen die bisherigen Sonntage gering.— Die Ulm⸗ vereine Allendorf, Bissenberg, Holzhausen und Ulm haben bis jetzt sehr gut abgeschnitten und somit ihr spielerisches Können erneut bewiesen. In der 2. Bezirksklasse sind die Bissenberger an zweiter Stelle. Die Gaublasse 1, Gruppe 1 sieht die drei Nach- barvereine an der Spitze. Ulm und Holzhausen führen mit je 10:0 Punkten ungeschlagen die Tabelle, gefolgt von Allendorf mit 8:2 Punkten.
Steindorf 1.— Bissenberg 1. 1:7(1:4).
Die 6. Begegnung beider Mannschaften: Mit einem schönen 7:1⸗Sieg holten sich die Bissenberger Sieg und Punkte. Mit 571, 073, 311, 1:1, 21 und 771 Toren für Bissenberg endeten die bisherigen Begegnungen. Die Bilanz steht jetzt 41 Siege für Bissenberg. Stockhausen 1.— Ulm 1. 2:3(1:1).
Ein äußerst spannendes und erbitterndes Ringen. Zeitweise schöne Leistungen auf beiden Seiten. Ulm in der Gesamtleistung besser und verdienter Sieger. Mit 10:0 Punkten und 21:7 Toren sind die Ulmer punktgleich mit Holzhausen an der Ta⸗ bellenspitze.
Holzhausen 1.— Hirschhausen 1. Hirschh. n. angetr.
Tabellenerster contra Ketzter. Um einer sicheren Niederlage zu entgehen, blieben die Hirschhausener fern.
Allendorf 1.— Merenberg 1. 11:5(6:3). Ein seltenes Spielergebnis gab es in diesem Punktespiel. Niemand hatte erwartet, daß Allendorf so hoch gewinnen würde, zumal Merenberg in den ersten sechs Minuten mit 270 Toren vorne lag.
Aus Nauborn
Das Verbandsspiel am Sonntag trug der Ballspielklub mit Sportklub Wetzlar⸗Niedergirmes aus. Die Gästeelf hatte wenig Glück. Ihre linke Sturmseite war nicht so recht auf dem Posten, äußerst unzuverlässig in der Ballannahme, und die gegnerische Abwehr hatte leichte Mühe. Besser und schneller arbeitete die rechte Seite. Sehr sicher war die Verteidigung mit ihrem Tor⸗ mann. Die Läuferreihe war flink und gab brauchbare Vorlagen, sie mußte in der zweiten Halbzeit ein gut Teil der Abwehr mit übernehmen. Großen Eifer legte die Platzmannschaft an den Tag. Die gute Gästeverteidigung mehrmals geschickt umspielend, gelang es dem Halbrechten zum Führungstor einzuschieben. Dank ihrer Läuferreihe gelang es weiterhin, führend zu bleiben und durch den Mittelstürmer das 2. Tor zu erzielen. Mit dem Er⸗ gebnis wechselte man. Ein harter Kampf setzte nach der Pause ein, denn der Sportklub führte mit verstärkter Energie die Ab⸗ wehr fort und trug manchmal gefährliche Angriffe nach vorn. Durch die Unerschrockenheit des Nauborner Tormanns und der Verteidigung wurde manches Geplänkel geklärt. Nauborn hätte eine höhere Torzahl erreichen können, infolge mannigfacher Hemmungen zeigte die Mannschaft ihre Kräfte nicht voll und ganz, und so blieb es mit 2:0 für Nauborn. Schiri Scher⸗ muly⸗Löhnberg leitete sehr zufrieden.— Die 2. Mannschaft erkämpfte für sich ein Ergebnis mit 2·1 in Wetzlar.
Aus Grävenetk
Am Sonntag war die zweite Mannschaft von Löhnberg hier Zu Gast. Um 3 Uhr gab Schiri Schmidt den Ball frei. So⸗ fort entwickelte sich ein schneller Kampf, bei dem Löhnberg leicht drängt. Gräveneck findet sich aber auch bald und kann durch den Linksaußen das Führungstor erzielen. Mit 1:0 für Gräveneck geht es in die Halbzeit. Nach Wiederanstoß drängt Löhnberg mächtig. Die Angriffe scheitern aber an der Ver⸗ teidigung und an dem guten Tormann, bis dann eine Minute vor Schluß Löhnberg gleichzieht. Schiri Schmidt-Hirschhausen war dem Kampf ein gerechter Leiter.
Aus Bonbaden
VfB Bonbaden— Pfe Wetzlar 1. 6:0(1:0).
Mit Spannung wurde das Treffen obiger Mannschaften erwartet hatten doch die Gäste am letzten Sonntag gegen Schwalbach 1. ein 5:2 gelandet. Diejenigen, welche einen span⸗ nenden Kampf erwarteten, wurden arg enttäuscht. VfL spielte viel zu planlos und auch die„Gelben“ lieferten in der 1. Halb⸗ zeit eine schwarche Partie. Einige Torchance wurden ausge⸗ lassen, und nur bei einem Gedränge vor dem Wetzlarer Tor war es ein Wetzlarer Verteidiger, welcher die„Gelben“ in Führung brachte. Nach der Pause gab es ein anderes Bild. Innerhalb 20 Minuten fielen 4 Tore für Bonbaden. Pf versuchte zu ret⸗ ten, was zu retten war, doch Bonbaden erzielte in der 80. Mi⸗ nute das 6. und letzte Tor. Schiri Dauser⸗Wetzlar war gut. Kö.
Rund um den Marburger Schloßberg
Germania Marburg— 03 Kassel 3:3(2:2).
Wiederum konnte Germania nur mit Mühe und Not einen Punkt retten und dieser eine Punkt ist ein Verdienst des wie⸗ der genesenen sehr talentierten Spielers Zschokke; er allein mußte die drei Tore schießen. Bravo Zschoblke. War Zschokke nicht im Spiel, so wären ganz bestimmt beide Punkte abgewandert. Germania trat nicht in der angekündigten Aufstellung an, da Haupt, auf den man, nachdem derselbe jetzt spielberechtigt ge— worden ist, so große Hoffnungen setzte, nicht erschien; unbedingt bedeutete dies für die Mannschaft einen großen Ausfall. So spielten also: Happ 2.; Werner 2., Emmler; Werner 1., Happ, Kuhl, Ludi; Puff, Wagner 2., Zscholke, Schaub, Wagner 1.
Die 03er erschienen in alter Aufstellung. Bei den Germanen gefiel diesmal ganz besonders der schon anfangs erwähnte Zschokke, Wagner 1., Happ 1. und Emmler auf. Die Fünferreihe ist ein Schmerzenskind, 2 Mann taten für nur vollauf ihre Pflicht, während die 3 anderen recht bequem waren. Die Außenläufer fielen erheblich ab. Kühl allerdings glänzte mit⸗ unter durch unfaire Mätzchen. Emmler wird von Spiel zu Spiel besser; Ruhe und Sicherheit und eine anständige Spielweise zeichnen ihn besonders aus. Happ im Tor hielt, was zu halten war.
Die Oger hatten eine gleich gute Besetzung; besonders gefiel Köckert. Engelhardt haben wir schon besser gesehen. Das Spiel wurde von Kunze ⸗Gießen in ruhiger Weise geleitet.— Nicht wielversprechend fingen die Germanen an. Schon nach 4 Minuten lagen dieselben in Führung und kurze Zeit später stand die Partie schon 2:0. Kassel ließ sich nicht beirren. Die Angriffe der 03er waren durchdachter und man konnte deutlich erkennen, daß es bei diesem Stande nicht bleiben wird. Bis Halbzeit
Aus dem Hinterland
FW Wallau— VfB Gießen 1:0(1:0).
Bei Wallau sollte erstmalig seit langer Zeit wieder einmal Schneider spielen; es herrschte deshalb im Wallauer Lager Freude, erwartete man dadurch doch wieder die alte Durch— schlagskraft des Sturmes. Schneider, der seine Krankheit wohl noch nicht so ganz überwunden hat, spielte aber des schlechten Wetters wegen nicht, dafür sprang Henkel 4. ein und für den erkrankten rechten Läufer spielte Blöcher. Die Wallauer waren sich ihrer Stellung bewußt und spielten mit großer Energie und ungeheurem Siegeswillen das Spiel zu Ende. Keiner ließ locker, und als auch die Zuschauer mit heller Begeisterung mitgingen, wußte man, daß es heute schwer hielt, die Wallauer unterzu⸗ kriegen. Neben der sicheren Hintermannschaft war der linke Läufer Bonacker 1. hervorragend und auch Schwarz auf Rechts⸗ außen scheint wieder ganz der„Alte“ zu werden. Seine Flan⸗ kenläufe und scharfen Schüsse aufs Tor erinnerten an die besten
glichen dann die Gäste auch aus. Die 2. Hälfte beginnt mit
einer Ueberlegenheit der Platzbesitzer, jedoch der Sturm ist zu unentschlossen. Kassel geht in Führung und kurz vor Schluß ge— lingt es den Germanen noch auszugleichen. Hoffentlich be⸗ kommt die Mannschaft bald wieder ein ständiges Gefüge, denn sonst, o weh
Kommenden Sonntag empfängt VfB-K. Marburg Hessen⸗ Hersfeld. Beginn 3 Uhr.
Aus Sleinperf
SSW Steinperf— Niedereisenhausen 7:0(4:0).
Dieses Lokaltreffen entschied Steinperf schon in den ersten Minuten. Bis zur Halbzeit hatten die Schwarzweisen durch ihren prominenten Rechtsaußen, Mittelstürmer und Rechtsinnen 4 Tore vorgelegt. Niedereisenhausen war sichtlich deprimiert. Steinperf wurde durch die Verletzung ihres hervorragenden Torwarts, welcher 20 Minuten vor Halbzeit ausscheiden mußte, gehandikapt. Auch mit 10 Mann vermochten die SSVer noch den 4. Treffer zu erzielen. Nachdem sich die Steinperfer in der 2. Halbzeit wieder vervollständigt hatten, wurde ihr präzises Spiel bis zum Schluß mit weiteren drei Toren belohnt. Die Gäste vermochten wenig Widerstand zu leisten. Ein schönes Spiel, wenn auch Niedereisenhausen nicht mit denselben Lei⸗ stungen aufgewartet hat. Niedereisenhausen nahm die Nieder⸗
lage mit Würde auf. Dem Mittelläufer von Steinperf, der
sonst gut gefallen konnte, wäre anzuraten, künftighin moralischer und dem Gegner gegenüber ritterlicher zu spielen. Im übrigen verdient die Steinperfer Mannschaft ein Gesamtlob. Ebenfalls hatten die Gäste, trotz Niederlage, Ritter des Sports in ihren Reihen.
Zeiten. Die Gäste aus Gießen boten ausgezeichnete Leistungen. Auffallend mußte die fabelhafte Körperbeherrschung trotz des glitschigen Bodens gefallen, dabei sah man gutes Zuspiel: Gut war der Torhüter Balser, hervorragend die beiden Außenläufer und ebenso Kreß als Mittelläufer und Verteidiger. Wallau fand sich überraschend schnell, fing den Gießener Anstoß ab, trug den Ball vor, Runkel dirigierte auf den freien Raum und wie der Wind kam der schnelle Rechtsaußen herbei, um an dem sich werfenden Balser vorbei einzuschießen. Das war nach kaum einer Minute Spielzeit und wohl keiner ahnte, daß dies der einzige Treffer des Tages bleiben sollte. Gießen konnte sich gleich frei machen und unter Bevorzugung der beiden Flügel brenzliche Situationen heraufbeschwören. Nicht lange sollte die Ueberlegenheit dauern, auch Wallau spielte sich verschiedene Mal schön durch, aber beide Stürmerreihen hatten Pech. Der tempe⸗ ramentvolle Kampf verliert auch nachher nicht an Spannung,


