Ausgabe 
5.7.1932
 
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Dienstag, den 5. Juli 1932.

Allgemeine Hessische Sport⸗Zeitung

Oberhausen 15:06; 3. Holthuis⸗Weener 15:13, 4, 4. Böhmert⸗ Desden⸗Wünsdorf 15:18,2.

110 Meter Hürden: 1. Wegner⸗TSV Schöneberg 14,8, 2. Welscher⸗Eintracht Frankfurt 14,8; 3. Beschetznik⸗Berlin 15; 4. Pollmanns⸗Neuß 15,1 5. Thymm⸗Leipzig 15,1.

400 Meter Hürden: 1. Nottbrock⸗Köln 54,4(Neuer deutscher Rekord); 2. Kürten⸗Düsseldorf 55; 3. Scheele⸗Altona 55,5; 4. Klar⸗Essen 56,2.

A⸗mal⸗100⸗Meter⸗Staffel: 1. Eintracht Frankfurt(Eldracher, Welscher, Mährlein, Geerling) 4,9; 2. Tus Bochum (Schuhmacher, Luek, Borchmeyer, Jonath) 42,0, 3. SC Charlottenburg(Körnig, Schlößke, Buchholz, Müller) 42,1; 4. Preußen Krefeld 42,2; 5. Eimsbüttel 43,2.

4⸗mal⸗400⸗Meter⸗Staffel: 1. PSW Berlin 3:20; 2. Kölner BSC 3:20,4; 3. Hamb. SW 320,6; 4. Stuttgarter Kickers

DSC Berlin 3:24,6; 6. SC Preußen Stettin 325,6.

Weitsprung: 1. Köchermann⸗Viktoria Hamburg 7,32 Meter; 2. Biebach⸗Halle 7,19 Meter; 3. Mölle⸗Köln 7,17 Meter; 4. Völmle⸗Dortmund 7,06 Meter.

Hochsprung: 1. Bornhöfft⸗A TW Limbach 1,93 Meter(Neuer deutscher Rekord); 2. Beetz⸗Berlin 1,86 Meter; 3. Haag⸗ Göppingen 1,86 Meter; 4. Leichum-Stettin 1,86 Meter; 5.

Boneder⸗Regensburg 1,85 Meter; 6. Böwing⸗Magdeburg 1,85 Meter.(2.6. durch Stechen entschieden.) Diskuswerfen: 1. Hirschfeld⸗Wünsdorf 46,08 Meter; 2. Kilo⸗ Wetzlar 45,56 Meter; 3. Hänchen⸗SCC 44,43 Meter; 4. Sie⸗ vert⸗Eimsbüttel 44,36 Meter; 5. Vogel⸗Wünsdorf 43,36; 6. Reymann⸗Wünsdorf 42,59 Meter. Schleuderballwersen: 1. Reymann⸗Wünsdorf 63,30 Meter; 2. Brunken⸗Jena 61,95 Meter; 3. Wegener⸗Kiel 61,26 Meter; 4. Oetken⸗Tossens 60,43 Meter; 5. Hirschfeld⸗Wünsdorf 59,82 Meter; 6. Thymm⸗Leipzig 58,80 Meter. Speerwersen: 1. Weimann⸗SC Wacker Leipzig 67,23 Meter; 2. Stoscheck⸗Ratibor 63,47 Meter; 3. Maeser⸗Königsberg 63,08 Meter; 4. Gerdes⸗Hamburg 62,20 Meter; 5. Macke⸗ Bockenem 60,36 Meter; 6. Stöck⸗Halle 59,79 Meter. Zehnkampf: 1. Eberle⸗Berliner SC 7865,455 P.,(Einzelleistun⸗ gen: 100 Meter 11,6, 400 Meter 52,0, 1500 Meter 439,4, 110 Meter Hürden 16,9, Weitsprung 6,30 Meter, Hochsprung 1,65 Meter, Stabhochsprung 3,50 Meter, Kugelstoßen 13,16 Meter, Diskus 40,83 Meter, Speerwurf 60,65 Meter); 2. Hu⸗ ber⸗Wünsdorf 7569,33 P.; 3. Stechemesser⸗Münster 7029,59 P.; 4. Bonnet⸗Polizei Berlin 6936,325 P.; 5. Kullmann⸗ Karlsruhe 6634,07 P.; 6. Schul⸗DSC⸗Berlin 6585,46 P.; 7. Große⸗PSW. Zwickau 6580,95 P.

Deulschlands Schwimmer für Los Angeles

Olympia⸗Wasserballmannschaft: Erich Rademacher(Hellas Magdeburg), Joachim Rademacher Gellas Magdeburg), Gunst (Wasserfreunde Hannover)), Cordes(Hellas Magdeburg), Schwarz(Poseidon Köln), Benecke(Hellas Magdeburg), Schulze(Magdeburg 1896), ferner als Ersatzleute: Schumburg (Hellas Magdeburg), Eckstein(Poseidon Leipzig) und Pohl (Berlin).

Für das Olympia⸗Rückenschwimmen: Küppers(Bremen 85).

Für das Olympia⸗Brustschwimmen: Sietas(Hamburg 1879).

Für das Kunstspringen der Herren: Esser(Mil.⸗SV Wüns⸗ dorf).

Für das Kunstspringen der Damen: Olga Jordan(München).

Gießener Sportler in Offenbach

Die am Samstag und Sonntag ausgetragenen Leichtathle⸗ tik⸗Kämpfe des Ballspiel⸗Club 99 Offenbach waren leider recht schwach besucht. Dabei erlebte man bei guter Organisation zu⸗ friedenstellende Leistungen. Besonders die Jugendlichen, die am Samstag angetreten waren, fielen durch ausgezeichnetes Kön⸗ nen auf.

Recht interessante Kämpfe brachten am Sonntagnachmittag die Senioren⸗Konkurrenzen, wobei zu berücksichtigen war, daß viele Vereine mit Rücksicht auf die Deutschen Meisterschaften in Hannover nur mit ihren zweiten Garnituren antreten konnten.

Die Ergebnisse:

Leistungsklasse 1: 100 Meter: 1. Unverzagt(Eintracht Frank⸗ furt) 11,2 Sek.

800 Meter: 1. Schilling(Eintracht Frankfurt) 2:02 Min.; 2. Peters(Gießen 1900) 2:04,3; 3. Eckhardt(Polizei Darm⸗ stadt) 2:06.

5000 Meter: 1. Schaaf(Gießen 1900) 16:02 Min.; 2. Haag (Darmstadt 98) 16:04, Min.; 3. Grölz(OS Gießen) 16:20.

Weitsprung: 1. Hassinger(Eintracht Frankfurt) 6,52 Meter.

Kugelstoßen: 1. Schneider(Polizei Darmstadt) 13,96 Meter; 3. Luh(OSc Gießen) 11,69 Meter.

Speerwerfen: 1. Dr. Ebner(Eintracht Frankfurt) 47,05 Meter.

Dreikampf:(100 Meter, Weitsprung, Kugel): 1. Gieß(Offfen⸗ bach 1900) 2031,90 Punkte.

4 mal 100 Meter: 1. Polizei Frankfurt 45,7 Sek.; 2. Eintracht Frankfurt 46; 3. BSC 99 Offenbach 46,1.

4 mal 100 Meter für B- und C⸗Vereine: 1. Polizei Frankfurt 46,6 Sel. Leistungsklasse 2: Sekunden.

400 Meter: 1. Ganst(SV 98 Darmstadt) 53,2 Sek.

1500 Meter: 1. Stepp(ASC Darmstadt) 4:16 Min.

Hochsprung: 1. Hohlbein(FSW Frankfurt) 1,75 Meter.

3⸗mal⸗200⸗Meter⸗Staffel: 1. Polizei Frankfurt 1:11,8 Min.; 2. ASC Darmstadt 1:12 Min.

Leistungsklasse 3: 50 Meter: 1. Legier(Offenbach 99) 6,2 Sek.

200 Meter: 1. Dörr(Polizei Darmstadt) 24 Sek.

800 Meter: 1. Lohberger(Eintracht Frankfurt) 2:03,2 Min.

Weitsprung: 1. Witte(FSW Frankfurt) 6,47 Meter.

Kugelstoßen: 1. Gugel(1900 Gießen) 12,41 Meter; 3. Luh(OSC Gießen) 11,79 Meter.

Dreikampf: 1. Ruppersberger(Shell Frankfurt) 1784,6 Punkte.

Schweden⸗Staffel(400, 300, 200, 100 Meter): 1. SV 98 Darm⸗ stadt 2:08,9 Min.

100 Meter: 1. Kersch(Post Frankfurt 11,2

Nr. 27.

dugendiommer⸗Spiele ohne Teilnehmer

Am vergangenen Sonntag, den 3. Juli, waren Jugend⸗Wett⸗ kämpfe in Butzbach angesetzt.

Teilnehmen sollten nach der A. M. Nr. 26: 1900 1., VfB 1. (Gießen), SpV Wetzlar 1., Butzbach 1. Igd. 1900 1., VfB 1. (Gießen), SpV Wetzlar 1., Wieseck 1., Leihgestern 1., Butzbach 1. Schüler. Also insgesamt 10 Mannschaften mit 120 Mann.

Erschienen war von den Gastmannschaften auch nicht eine einzige, so daß die beiden Mannschaften vom VfR Butzbach allein das Feld zierten. Gau, Jugend⸗ Gruppenleiter und die zahlreich angesetzten Kampfrichter, welche den Sonntag hätten anderweitig verbringen können, waren die Betrogenen. Wenn der VW e diese Sommerspiele angesetzt hat, so ließ er sich doch sicher auch von dem Gedanken leiten, daß diese Wettkämpfe vor allem auch Werbeveranstaltungen für unsere Jugend⸗Sport⸗Be⸗ wegung sein sollen. Richtig aufgezogen, sind sie es auch! Man wäre sehr interessiert, die Gründe zu erfahren, die die Vereine bewogen haben, auch noch ohne jegliche Mitteilung durch Ab⸗ wesenheit zu glänzen.

Sollten die Vereine die finanziellen Mittel nicht haben, für die Durchführung der Spiele, so wäre es richtig, und gegenüber den Beteiligten ehrlich gewesen, wenn man sofort nach Bekannt⸗ gabe der Spiele bei der Behörde Stellung dagegen genommen hätte. So hatte sich der VfR tatsächlich um das Gelingen der Veranstaltung alle Mühe gegeben. Um den Zuschauern in jeder Hinsicht Rechnung zu tragen, waren noch Rahmenkämpfe der älteren Aktiven, selbstverständlich außer Konkurrenz, vorge⸗ sehen. Aber durch das Nichterscheinen der Gäste flog die ganze Veranstaltung auf. Reklame Platzaufbau und zuletzt auch alle Mühe waren umsonst. Ganz zu schweigen von dem Schaden des Ansehens, den unsere Jugend⸗ und Sport⸗Bewegung durch solches Gebahren erleidet. Die Zuschauer werden sich ihr Er⸗ scheinen das zweite Mal wohlweislich überlegen. Wer trägt den entstandenen Schaden des Verein? Unter solchen Umständen muß auch der VfR Butzbach für die noch ausstehenden Jugend⸗ spiele an der Teilnahme verzichten. B.

(N. B. Es ist nun einmal so, daß auch die Jugend im Gau Gießen⸗Wetzlar, die in den verflossenen Monaten zwei Ver⸗ bandsspielserien durchgespielt hat, die Fußballsperre als absolute Ruhepause mehr noch wie die Aktiven nötig hat. Unter diesem Gesichtspunkte halten auch wir die jeden Sonntag stattfindenden Sommerspiele für eine Ueberlastung für die jungen Leute. Das entbindet aber die säumigen Vereine nicht, anstandshalber recht⸗ zeitig abzusagen. D. Schriftltg.)

Junge, komm mit!

Wohin? Selbstverständlich: auf den Sportplatz! Am kommenden Sonntag findet im Gau Gießen⸗Wetzlar der Tag der Sportjugend, derJugendtag, statt. Die Sportjungen kämpfen um Sieg und Ehre. Sie ringen im Wettstreit ihrer Kräfte

und tummeln sich in fröhlichem Spiel.

Weißt du: Sport gibt Mut und Kraft, gibt federnde Tüchtigkeit und harten Willen! Er macht aus schlanken Bübchen stählerne Jungen und gießt dir das Eisen in die Knochen. Sport ist eine unerhörte Sache. Er ist das Zeichen der Starken und Kühnen. Er ist das Wappenschild der lebendigen Jungen und der Speer ihrer Kraft!

Bist du schon einmal mit guten Kameraden um die Wette gelaufen?

Hast du schon einmal mit fliegenden Lungen und

brausendem Atem als Sieger das Zielband zerrissen und hast du schon einmal deiner Mannschaft durch einen blanken Torschuß

zum Siege verholfen? Es ist kostbar wie das Paradies!

Jeder Junge muß in den Leibeskünsten erfahren je ein Meister seines Faches. des Lebens mit ihnen! so müssen Deutschlands Jungen sein!

sein, muß Fußball spielen, laufen, schwimmen können, wie nur Faulheit gibt es nicht und Bequemlichkeit ist keine Entschuldigung: raus zum Tempel Stark wie die grauen Eichen, federnd wie die finnischen Birken und eisern wie die Eschenspeere,

Du brauchst nie in deinem Leben eine Sportzeitung zu lesen, nie die Tabellen auswendig zu lernen: selber mußt du springen und ringen, laufen und Fußball spielen lernen. Also: laß dich nicht zweimal rufen. Die Zeit drängt. Jetzt

hast du noch Zeit, nutze sie. Gute Kameradschaft!

Sportroman von Emil Wöhner. (Nachdruck verboten.) (9. Fortsetzung.)

Nachdem sich die Heiterkeit der Spieler über Theo Hansens Erzählung gelegt hatte, meinte Bringhoff:Der Schluß dieser Geschichte hat eigentlich einen etwas bitteren Beigeschmack. Diese Ausschreitungen, wie sie bei den Punktspielen leider oft an der Tagesordnung sind, schaden der ganzen Fußballbewegung unge⸗ mein. Wir dürfen die 7 05 nicht so ohne weiteres dem Publi⸗ sum in die Schuhe schieben. Der Fußballspieler kann seine Zu⸗ schauer erziehen, wenn er selbst die nötige Sportdisziplin an den Tag legt. Gute Schiedsrichter, faire Spieler, und wir haben schon viel gewonnen. Ich bin überzeugt, daß Sie mich in dieser Hinsicht nicht enttäuschen werden.

Das erste Punktspiel, in welchem die 1. Mannschaft unter ihrem neuen Trainer die Feuertaufe erhalten sollte, war noch immer nicht ausgetragen worden. Endlose Debatten innerhalb des Verbandes über ein neues Spielsystem für die Austragung der Meisterschaften hatten diese Verzögerung verursacht.

In Freundschaftsspielen hatte die 1. Mannschaft allerdings schon ein paar Mal ihr Können mit gutem Exfolge erprobt. Aber ihr Sinn stand nicht nach billigen Lorbeeren. Sie wollte kämpfen

Endlich war das erste Spiel um die zwei Punkte endgültig für den kommenden Sonntag angesetzt. Am Freitag waren alle Spieler noch einmal im Klubhaus versammelt. Bringhoff er⸗ teilte ihnen noch einige Anweisungen und machte sie auf beson⸗ dere Eigenheiten in der Spielweise des recht starken Gegnets aufmerksam.

Nun zeigen Sie, was Sie können, seine Ausführungen.

Keine Bange, wir werden das Kind meinte Theo Hansen zuversichtlich.

Ehe die Spieler auseinander gingen, sangen sie noch das Landsknechtslied.

schloß der Trainer

schon schaukeln,

*

Scharfes Aug' und flinker Lauf stehn auf uns'rer Fahne.

Weit geht uns das Herze auf auf dem grünen Plane.

Ein schöner Sonntagmorgen, der gutes Wetter für den

heute stattfindenden ersten Meisterschaftskampf versprach, zog herauf.

Theo Hansen lag noch im Bett und schlief den gesunden, festen Schlaf der Jugend. Plötzlich erwachte er durch Stimmen, die aus der Stube nebenan kamen. Es war Adolf Müller, der mit Frau Bauer sprach.

Was, der Kerl liegt noch im Bett! Das ist doch die Höhe. Na, ich werde den Langschläfer schon aus den Federn bringen!

Er öffnete die Kammertümer, krempelte seine Aermel auf und sang mit lauter Stimme:

Schmeißt ihn raus!

Einen Strauß

muß ein,

ja muß ein Landsknecht haben!

Theo rieb sich verschlafen die Augen.

Mensch, Adolf, mach hier am Sonntagmorgen nicht so'n Spektakel, sonst laß ich dich wegen Ruhestörung abführen. Wie spät ist es denn eigentlich?

Gleich neun Uhr, du Schlafmütze.

Kein Wunder, wenn man die ganze Nacht im Traum Fuß⸗ ball gespielt hat. So etwas ist mir noch nie passiert. Fünf Tore hab' ich geschossen und jedesmal lag die Bettdecke drau⸗ ßen... Wie ist denn das Wetter?

Einfach tadellos. Nun mach' man schnell, daß du hoch⸗ kommst. Aber sieh zu, daß du nicht mit dem linken Fuß zuerst aus dem Bett steigst!

In einer Viertelstunde war Theo angezogen. Frau Bauer deckte den Kaffeetisch.

Du trinkst doch auch eine Tasse Kaffee mit, Adolf?

Ich weiß nicht, Theo... Na, meinetwegen. Aber das sage ich dir gleich, mehr als fünf Tassen trinke ich bestimmt nicht und wenn du mich noch soviel nötigst.

Er sah auf den Brotteller.

Sechs Brötchen? Ja, sag mal, Theo, willst du denn keins

Theo lachte.

Mensch, Adolf, laß doch mal deine faulen Witze. So auf nüchternem Magen, das hält ja keiner aus.

Adolf Müller strich sich ein Brötchen und legte das zweite neben seinem Teller.

Nun richte dich nicht nach mir, Theo, du weißt, ich mag gerne was essen...

Als der Kaffeetisch abgeräumt war, sagte Theo:Ich würde dir ja gerne eine Zigarette anbieten, Adolf, aber du wirst ver⸗ stehen, wenn ich in Anbetracht des in ein paar Stunden statt⸗

Die deutschen Sportjungen.

findenden Wettspiels mit schwerem Herzen davon Abstand nehmen muß.

Hab' dich man nicht so, meinte Adolf.Rück man ruhig mit einer Zigarette heraus.

Nein, lachte Theo.Wart mal, ich glaube, da kommt noch Besuch... Das ist sicher Günter Freund.

Da trat der Genannte auch schon ins Zimmer.

Das ist ja fein, daß du kommst, Günter! rief Adolf Mül⸗ ler.Theo will gerade eine Zigarette spendieren.

Ich bin dabei, meinte Günter.

Na, denn man zu, willigte Theo ein. muß man ja entgegenkommen.

Eigentlich ist es ja Unsinn, daß wir rauchen, meinte der Mittelstürmer schuldbewußt.Was Bringhoff wohl sagen würde, wenn er uns hier so rauchen sähe?

Der würde bestimmt nichts sagen, meinte Günter und blies den Rauch durch die Rase.

Weil er vor Schreck sprachlos wäre?

Ne, das gerade nicht. Aber er hat eine besondere Art und Weise, einen scharf anzusehen ohne was zu sagen. Das ist noch viel schlimmer als wenn er eine große Strafrede halten würde. Ich hab' das neulich mal erfahren. Da hatten wir doch Uebungs⸗ spiel gegen die Reservemannschaft. Den Abend vorher hatte ich Geburtstag gefeiert. Viel getrunken hatte ich bestimmt nicht. Aber wenn man im Training ist und nur ausnahmsweise mal etwas trinkt, kann man natürlich auch nicht viel vertragen. Na, den Ausgang des Spiels wißt ihr ja. Drei Bälle, die ich sonst bestimmt gehalten hätte, mußte ich passieren lassen. Ich war einfach unsicher. Vielleicht kam es auch bloß davon, daß ich mir selber einbildete, durch den konsumierten Amkohol nicht so auf der Höhe sein zu können.

Wie nun das Spiel zu Ende ist, geht es ja zur Kritik ins Klubhaus. Vor der Tür treffe ich mit Bringhoff zusammen. Damit er mich gleich in der Besprechung nicht zu sehr herunter⸗ machen sollte, sagte ich zu ihm:Ich weiß nicht, Herr Bring⸗ hoff, was heute mit mir los war. Drei Tore hätte ich wohl verhüten können. Aber es ist ja eine alte Tatsache, daß ein Spieler nicht jeden Tag gleich gut in Form sein kann.* wollte eigentlich noch mehr sagen, aber da guckte er mich bloß an. Den Blick vergesse ich in meinem Leben nicht. Ich wurde rot wie ein ertappter Dieb. Dann sagte Bringhoff langsam: Es ist eine alte Tatsache, daß ein Spieler, der im Training nicht einmal die einfachsten Grundregeln befolgt, nicht jeden Tag gleich gut in Form sein kann... Damit ließ er mich

Seinen Gästen

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Theo!