Ausgabe 
4.1.1932
 
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Montag, den 4. Januar 1932.

Allgemeine Hessrsche Sportzet tung.

Rund um den Blankenstein

Die Gladenbacher Ligamannschaft, die bisher ohne Punkt- verlust die Tabelle anführte, fuhr stark ersatzgeschwächt nach Sarnau und mußte dort eine 41Niederlage hinnehmen. Sar⸗ nau spielte sehr hart, was zur Folge hatte, daß Gladenbach weitere Verletzte, die wohl auf eine Zeit lang ausgeschaltet sind, zu beklagen hat! Trotz der Niederlage ist Gladenbach, Meister der Gruppe 1 der 2. Bez.⸗Klasse Gau Marburg. Wommels⸗ 3 0 0 kam der Meisterschaft in der Gruppe 2 mit einem 4˙1 in Erdhausen näher. Hat.

Aus Löhnberg

Löhnberg 1. Weilburg 1. 2:2(1:1);

Lokalderby! Dazu nach einiger Spieldauer aufgeweichter Boden. Trotzdem wickelte sich das Spiel, wohl hart, aber im Rahmen des noch Erlaubten bei Gleichwertigkeit der Mann⸗ schaften und gleichen Torgelegenheiten zum Unentschieden ab. Allerdings hätte Löhnberg gewinnen können, wenn es den ihm in den letzten Minuten zugesprochenen Elfmeter verwandelt hätte. Anfangs nur mit 10. Mann spielend, ist Löhnberg doch im Vorteil und erzielt die Führung. Weilburg gelingt jedoch durch Fernschuß der Ausgleich. So bleibts bei offenem Feldspiel bis zur Pause. Nach Halbzeit drückt L. und erzwingt das zweite Tor. L. drängt weiter und bringt W. nacheinander drei Ecken bei, jedoch ohne Erfolg. Weilburg macht sich nun wieder frei und macht Durchbrüche. Bei einem Gedränge infolge Eckballs kommt Weilburg durch Selbsttor eines Löhnberger Läufers zum Ausgleich. Die nun sich für Löhnberg noch bietende Sieg⸗ elegenheit durch Elfmeter wird. wersiebt. Ecken 63 für Löhn⸗ erg. Schiedsrichter Philipp, Gießen, leitete zur vollsten Zu⸗ friedenheit. Zum ersten 2 tale ist es Weilburg gelungen, aus Löhnbrg einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. rm⸗

Aus Oberndorf

Oberndorf 1. Erda 1. 0:1

Unter der guten Leitung des Schiedsrichters Wacker⸗ Bischoffen kämpften am gestrigen Sonntag in Oberndorf obige Mannschaften im Verbandsspiel. Während das Vorspiel ein Unentschieden einbrachte, sah man diesmal Erda als Sieger. Bei schlechten Bodenverhältnissen lieferten sich beide Mannschaf⸗ ten ein spannendes Spiel. In der ersten Spielhälfte haben die Erdaer mehr vom Spiel, weshalb sie auch in der 38 Mi⸗ nute den Siegestreffer für sich buchen können. Nach der Pause ist das Spiel ausgeglichen, bis in den letzten zehn Minuten eine klare Ueberlegenheit der Erdaer dem Spiel sein Ende bringt.

Aus Leihgestern

Leihgestern 1. Großen⸗Buseck 1. 10:5(6:1)

Am Sonntag hatte die erste Mannschaft der Spielvereini⸗ gung die gleiche des FC. 1926 Großen⸗Buseck im Verbandsspiel zum Gegner. Leihgestern nahm Revanche für die in Großen⸗ Bused erlittene 2:1 Niederlage. Trotz des schweren und glatten Bodens zeigte die Platzelf ein vorzüg liches Kombinationsspiel. Durch gute Flügelbedienung und exakte Flanken gelang es der Platzelf bis Halbzeit sechs schöne Tore vorzulegen, welche alle auf das Kontd des Halblinken A. kommen. Die Gäste vermoch⸗ ten bis dahin nur ein Tor entgegenzusetzen. Nach der Pause ließ n nach, was die Gäste auch ausnutzten und zwei weitere Tore aufholten. Leihgestern nahm sich dann wieder zu⸗ sammen und Großen⸗Buseck war nur noch ebenbürtig im Feld. Der Mittelstürmer und der Halbrechte der Leihgesterner Mann⸗ schaft erzielten jeder noch zwei Tore während die Gäste noch einen Handelsmeter und einen Strafstoß verwandeln konnten. Beiden Mannschaften gebührt ein Lob für ihre ritterliche und faire Spielweise. Schiedsrichter Willer⸗Wetzlar war gut.

Aus Sleinbach

Steinbach 1. Daubringen 1. 1:3(0:3) Beide Mannschaften traten mit Ersatz an. Daubringen spielte zunächst bergab und konnte das Spiel überlegen gestal⸗ ten. Aber erst nach zwanzig Minuten Spielzeit fiel das erste Tor. Es war ein überraschender Fernschuß des Daubringer linken Verteidigers. Zehn Minuten später erhöhten die Gäste auf 2:0, um kurz vor Schluß der ersten Halbzeit durch ihren Halblinken noch ein Tor vorzulegen. Nach der Pause wurde das Spiel verteilter. Erfolge gab es zunächst keine mehr. Zehn Minuten vor Schluß kam die Platzmannschaft dann zu einem billigen Ehrentor. Der Halblinke der Gäste wollte einen von Steinbach getretenen Eckball ins Feld köpfen, statt dessen wurde es ein Eigentor. Beide Mannschaften warteten mit ausgeglichenen Leistungen auf. Lobende Erwähnung ver⸗ dient der Tormann der Platzmannschaft, der großes Können

zeigte. Steinbach 2. 1900 Gießen 4. 2:6(0:4)

Am Sonntag weilte die vierte Mannschaft der Gießener Blau⸗Weißen in starker Aufstellung in Steinbach um ihr letztes Verbandsspiel zu bestreiten. Die Gäste mußten gewinnen, um Meister ihrer Gruppe zu werden.

Der Platz war wie bei diesem Wetter nicht anders zu erwarten in nicht bester Verfassung. Wasserpfützen gab es genug. Trotzdem legten beide Mannschaften flott los; vor allem gefielen die Gießener durch ihr technisch besseres Kombi⸗ nationsspiel. Die Torerfolge blieben auch nicht aus Der Rechtsaußen der Gäste erwischte das Leder und schoß mit Wucht

Weiß! brauste es,Rot-Weiß!

Rot⸗Weiß! Rot⸗

Direktor Kornberg stand auf, verabschiedete sich von den Herren und schritt an einer Front sich verbeugender Funktionäre vorbei in der Richtung auf seinen Wagen.

Doch plötzlich machte er die Bewegung eines Menschen, der etwas Wichtiges vergessen hat. Seine Augen suchten die lange Doppelreihe der Logenplätze ab Da saß sie, die schöne Frau, ganz links, das Glas auf ein Rudel gerichtet, in dem sich der rot⸗weiße Mittelstürmer Luft verschaffte. In ihrem himmel⸗ blauen, hermelinbesetzten Samtkape gehörte sie wohl mehr auf einem Rennplatz.Ich hätte ihr doch sagen sollen, daß es beim Fußball immer gut bürgerlich zugeht, dachte er. Aber dann nahm sein Gesicht doch den Ausdruck von heimlicher Genugtuung an, und die kühle Gelassenheit, die er so gerne zur Schau trug, ging in eine fast jugendliche Freude über. Er drehte sich mehr⸗ mals um. Aber die Dame, der seine Aufmerksamkeit galt, hatte anscheinend nur Augen für das Spiel.

Die Siegesfeier.

0 Im Vereinsheim der Rot⸗Weißen 1 Hochbetrieb. Der

geschäftige Wirt lächelte. Wenn die Rot⸗ ten, war er bald ein gemachter Mann. Immer wieder mußfke sich der Hauskapellmeister ans Klapier setzen und das Vereinslied spielen, das alle Anwesenden laut mitsangen. Immer wieder erklang der Kehrreim des Liedes, das keinen Verfasser hatte und doch jedesmal die Herzen höher schlagen ließ: . Wir wollen sie entfalten, die Fahne rot und weiß. Weil wir zusammenhalten, 5 winkt uns des Sieges Preis 1 Die jugendlichen Helden der ee en Miittelpunkt des Interesses. Sportleute und so

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chaft standen im 1 che, die vorgaben, . 5 zu sein, umdrängten die Spieler. Besonders wurde Roland

Ferber unvergleichliche Stürmer und Torschütze gefeiert. Ferelehent er noch nie gesehen hatte, reichten ihm beglück⸗

Verein hat die Hand, klopften ihn auf die Schultern und nannten sessional zwe Männer, denen man den Beamten auf den ersten

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aus 16 Meter Entfernung zum ersten Tor ein. Das zweite Tor folgte in kurzem Abstnd; der Halbrechte der Gießener war der Torschütze. Die Steinbacher fanden sich dann besser zusammen und hatten einige Zeit mehr vom Spiel. Der gefährliche Gie⸗ ßener Rechtsaußen konnte dann aber den Bann brechen und einen Alleingang mit einem 30 für seine Mannschaft beenden. Die 1900er übernahmen dann wieder das Kommando und er höhten bis zur Pause auf 40

0 In der zweiten Halbzeit setzten die Gäste auchbergauf ihr überlegenes Spiel fort. Nach fünf Minuten köpfte der Halblinke der Gäste eine Flanke von rechts zum fünften Tor ein. Der gleiche Spieler konnte wenige Minuten später auf der gleichen Weise einen Eckball zum sechsten Treffer eindrük⸗ ken. Kurz vor Schluß holte die Platzmannschaft nach einem Durchbruch ein Tor und angefeurt durch die Zuschauer bald darauf noch ein zweites Tor auf. Dann pfiff der korrekt am⸗ tierende Schiedsrichter Seitz⸗ Gießen ab.

Kritik. Die Steinbacher bemühten sich, die bessere Spielweise der Gäste durch Eifer auszugleichen. Ihr famoser Tormann verhinderte eine höhere Niederlage. Die Gästemann⸗ schaft war in allen Teilen gut besetzt. Ein Lob verdient der Sturm.

Die Gießener Mannschaft ist damit mit 18:2 Punkten Gruppenmeister. Sie bestritt dieses Spiel mit folgender Mann⸗ schaft: Kraft; S Büchner; K. Glitsch, Rohrbach, Bende; Rohn, Enders, Reichel, Mengel, Arnold.

8

Alis Mleseil

Wieseck 1. Watzenborn⸗Steinberg 1. 1:3(0:2)

Gestern weilte die erste Mannschaft des FC.Teutonia in Wieseck zum Gesellschaftsspiel. Um das Können jüngerer Spie⸗ ler zu prüfen, versuchte es diesmal Steinberg mit einer Neu⸗ aufstellung und trat mit fünf Mann Ersatz an.

. Bodenverhältnisse stellten große Anforderungen an die Spieler. Trotzdem waren beide Mannschaften eifrig am Ball und lieferten sich ein ansprechendes Spiel. Wieseck versuchte durch Eifer und Wucht der Feldüberlegenheit der Gäste beizu⸗ kommen. Durch schönes Aufbauspiel; ausgehend von der Ver⸗ teidigung, wurden die Gäste dem Wiesecker Tor immer wieder gefährlich. Ein gut verwandelter Elfmeter brachte Steinberg

Die für das erste Quartal 1932 ausgestellten

Abonnementsrechnungen

sind den Vereinen zugegangen. Wir erwarten Vor⸗

auszahlung derselben oder zu mindestens rechtzeitige

Zahlung der jeweils für einen Monat fälligen Beträge. Der Verlag.

Für die richtigen Lösungen sind insgesamt

25 Preise im Wert von 144.50 N. M.

ausgesetzt. Ueber die Teilnahme-Bedingungen war al⸗ les erforderliche in der Nummer 52 derAHS. vom 28. Dezember 1931 mitgeteilt. Diese Nummer, die auch den Beginn des spannenden Preis-RomansNolli, der Stürmer, enthält, wird Interessenten auf Ver⸗ langen gerne zugestellt.

Wir bringen die fünf zu erratenden Köpfe noch mals zum Abdruck und zwar mit den erforderlichen Ziffern.

Lösungsschein.

Ausfüllen, ausschneiden und bis zum 31. März 1932 an den Verlag derAllgemeinen Hessischen Sport- Zeitung, Abtlg. Preisaufgabe, einsenden. Die Zahlen und die Namen der Einsender deutlich schreiben. Wenn Postversand, auf richtige Frankierung achten.

Blick ansah, drängten sich herbei, nur damit sie im Büro er⸗ zählen konnten, daß sie mit der gesamten Rot⸗Weiß⸗Mannschaft auf du und du ständen. Handwerksmeister zückten ihr Taschen⸗ geld, das für eine ganze Woche bestimmt war, auf den Tisch: Noch eine Runde für die Mannschaft!

Dr. Kurth klopfte ans Glas, zum Zeichen, daß er reden wollte. Ein Unentwegter, der immer noch einmal das Vereins⸗ lied gespielt haben wollte, wurde mit sanfter Gewalt zur Ruhe gebracht.

Klar und einfach, ohne Pathos und Pose sprach der Führer. Von harter Arbeit, von Widerständen und Mißerfolgen, aber auch von der Freude, die ihn und alle seine Freunde im Vor⸗ stande beseelt hätte, als sie sahen, daß ihr Streben belohnt

wurde. Er dankte der Ligamannschaft für ihren tapferen Kampf. Er erwarte aber auch, daß sich alle Spieler und Mit⸗ spieler die Treue zum Verein und zum Sport, die Opferwillig⸗

keit und Anspruchslosigkeit bewahren würden. Er schloß:

Und nun wollen wir hoffen, daß uns auch der Spielab⸗ schluß mit Stade Francais am nächsten Sonntag Anerkennung und Ehre einbringen wird 7 0

Inzwischen war ein Kellner zu Roland Lichti getreten. Er hatte ihm etwas zugeflüstert. Rolli ging hinaus

Warm und feucht schlug ihm die Nachtluft entgegen.

Aus dem Schatten eines Baumes, der seine kahlen, nur eben vom ersten jungen Grün überhauchten Aeste und Zweige gespenstisch emporreckte, trat eine junge Dame.

Guten Abend, Herr Mittelstürmer, rief sie oder darf man jetzt Rolli sagen?.

Guten Abend] Sind Sie es, Fräulein Hilde?

Wer wohl sonst? Hatten Sie jemand anders erwartet

Ich war nur überrascht! 0. 2

Hoffentlich angenehm. Es ist spät, doch ich, mußte Sie be⸗ gtückwünschen. Sie haben fabelhaft gespielt. Wirklich fabel⸗ haft! Wieviel zartduftende rosarote und blaßblaue Liebesbriefe haben Sie schon erhalten?. 0

Roland mußte lachen, und die beiden gingen

übermütig,

9

langsam die

Straße hinunter.

Wer ist wer?

Lösung:

Roland Lichti, genannt Rolli Bild Nr. Direktor Kornberg Bild Nr. Hilde Gorenflo Bild Nr. Felipe Ximenez Bild Nr. Maria Hedemann Bild Nr. Münk Wohnort: Straße und Haus⸗Nr.: Vereinsangehörigkeit: Bin Abonnent seit: Liefern Sie mir dieAg SZ. vom 1932 ab. (Datum)

Nie mad hat mir geschrieben, und niemand wird mir schrei⸗ ben! Ich hätte auch kaum die Zeit, mich auf solche Briefe ein⸗ e Nach Geschäftsschluß muß ich trainieren, und im

uro

Oh, fiel sie ein.im Büro könnten Sie sogar Gedichte machen, wenn Sie wollten!

Ob er es wirklich nicht wußte, daß sie, die allmächtige Sekre⸗ tärin des mächtigen Prokuristen Windecker, ihm nach Möglichkeit alle zeitraubenden Arbeiten fernhielt? Bei der Verteilung der Arbeit bedachte sie beispielsweise den gutmütigen Brockmann et⸗ was mehr. Diesem machte es nichts aus, und dem Roland Lichti Har damit geholfen. Der konnte dann, wie er es so oft tat, seinen Träumereien nachhängen. Nur das war ihr jetzt zur Gewißheit geworden: Von ihr, von Hilde Gorenflo, träumte er nicht

Lichti, fuhr sie fort,wollen Sie mich nicht ein Stündchen ins Kaffee begleiten?

Wie gern, aber heute geht es nicht. Meine Freunde erwar⸗ ten mich.

Ihre Freunde, sagte sie gepreßt,immer Ihre Freunde und der Sport! Ich glaube, Sie vergessen über Ihren Fußball ganz, 1175 5 einen Frühling und im Frühling auch junge Menschen gibt!

Sie blieb stehen und sah ihn groß an.

Rolli, Rolli! tönte es da vom Vereinsheim herüber,wo steckst du nur?

Hören Sie es nicht, sagte er hastig.daß man mich sucht? Ich muß gehen. Entschuldigen Sie mich, bitte. Fräulein Hilde. Aber heute habe ich nur Dienst, strengen Dienst... Gute Nacht und nicht böse sein!

Er ging schnell nach dem Lokal zurück.

Dieser Tölpel, dachte Hilde, und um so was regt man sich Der soll mit seinem Fußball selig werden.

Dann ging auch sie.

Die Bäume rauschten im Nachtwind. Es begann zu regnen. Aber schon war Hilde mit ihren Gedanken wieder bei dem Stürmer. Natürlich liebte er eine andere. Aber wen? Sie würde es herausbekommen. Fortsetzung folgt.

auf.