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Dienstag, den 2. August 1932.
Allgemetne Hesirsche Sportzeitung.
Nr. 31.
immer das Erlaubte vom Unerlaubten unterscheiden können. Man kann den Gegner rempeln, sodaß dieser„im Bogen“ zu Boden geht, ohne daß dieser Rempler zu beanstanden wäre, während andererseits Rempeln, bei dem der Gegner auf den Beinen bleibt, höchst unfair sein kann. Der Unterschied liegt darin, zu welcher Zeit und mit welchen Körperteilen man rem⸗ pelt. Steht der Stürmer gerade auf einem Bein und der Ver⸗ teidiger rempelt ihn mit der Schulter bei angelegten Armen, so muß der Stürmer zu Boden gehen. Erfahrene, taktisch klug spielende Spieler werden in der Abwehr dem Gegner gegen⸗ über immer abwarten, bis der Augenblick zum herzhaften Remp⸗ ler gegeben ist. Wird dagegen die Hand benutzt zum Abdrücken
6 Olympia⸗Medaillen
Der Tag der Schwerathleten
Wenn auch der Sonntag bereits eine Reihe von leichtathle— tischen Wettbewerben brachte, darunter einige, die für Deutsch⸗ land von ganz besonderem Interesse sind, war er doch recht eigentlich der Tag der Schwerathleten, denn diese haben nun ihr olympisches Pensum schon hinter sich. Sie hatten ja auch nur in einer einzigen Konkurrenz, dem sog. Olympischen Drei⸗ kampf, bestehend aus beidarmig Stoßen, Reißen und Drücken, anzutreten. In fünf Klassen: Federgewicht, Leichtgewicht, Mit⸗ telgewicht, Halbschwergewicht und Schwergewicht, kämpften die besten Heber und Stemmer der Welt ihren Dreikampf aus. In zwei Gewichtsklassen unvertreten— Leicht- und Halbschwerge⸗ wicht— schnitten die deutschen Bewerber in den anderen drei Konkurrenzen mit sehr gutem Erfolge ab: im Mittelgewicht errang Ismayr⸗München durch seinen Sieg die erste olympische Goldmedaille für Deutschland, im Federgewicht brachte Wölpert⸗ München eine silberne Medaille heim und im Schwergewicht legte Straßberger⸗München eine bronzene Auszeichnung dazu. Diesen drei Olympia⸗Medaillen fügten im Speerwerfen die deutschen Damen Ellen Braumüller⸗Berlin eine silberne und Tilly Fleischer⸗Frankfurter eine bronzene Medaille hinzu, so daß die Bilanz des ersten Hauptkampftages 1 Gold-, 2 Silber⸗ und 2 Bronzemedaillen ergab. Im Kugelstoßen hatten wir zwar auch mit mindestens einer bronzenen durch Hirschfeld ge— rechnet, aber der Allensteiner war offensichtlich nicht in Form, blieb jedenfalls weit unter seiner eigenen Bestleistung und kam nur auf den vierten Platz— der erste„große“ Olympia⸗Tip war ferner liefen.
Länderklassement im Gewichtheben:
Nach Schluß des Gewichtshebens der Schwerathleten waren alle Wettbewerbe dieser Sportart in Los Angeles erledigt. Im Länderklassement konnte Frankreich am besten abschneiden. Deutschland belegte aber einen achtbaren zweiten Platz.
Gesamtklassement: 1. Frankreich 9 P., 2. Deutschland 6 P., 3. Tschechoslowakei 5 P., 4. Oesterreich 3 P., 5. Italien 3 P., 6. Dänemark 2 P., 7. Amerika 2 Punkte.
Zwei Speerwurf⸗Medaillen
Das Speerwerfen der Frauen begann mit einem allerdings sportlich nicht gerechtfertigten Weltrekord der Amerikanerin Didrikson, die es in der Vorentscheidung auf 43,71 Meter brachte. Daneben qualifizierten sich noch die beiden Deutschen Ellen Braumüller(Berlin) und Tilly Fleischer(Frankfurt) für die Entscheidung. In dieser konnten jedoch weder Frl. Brau⸗ müsser noch Frl. Fleischer in den letzten Würfen die Spitzenlei— stung der Amerikanerin Didrikson erreichen.
* Sexton(USA.) gewinnt das Kugelstoßen
Die Vorkämpfe zum Kugelstoßen nahmen zwar einen recht günstigen Verlauf für Deutschland, da sich sowohl Hirschfeld wie Sievert für die Entscheidung zu qualifizieren vermochten. In der Entscheidung selbst aber blieb Hirschfeld mit 15,56 Meter weit unter seinem eigenen Weltrekord und brachte es damit nur auf den vierten Platz. Von Sievert, der Sechster wurde, war nach Lage der Dinge eher weniger als mehr zu erwarten.
Die Landsknechte Sportroman von Emil Wöhner. (Nachdruck verboten.) 13. Fortsetzung.
„Nur nicht den Mut verlieren“, dachte er,„dann ist alles verloren“.
Günter Freund arbeitete für zwei. Aber er konnte es nicht verhindern, daß ein scharfer Schuß, den er über die Latte len— ken wollte, von seinen Händen wieder ins Feld zurückprallte und gerade dem feindlichen Innenstürmer vor die Füße rollte, der unhaltbar den Ball ins Netz schoß. 2:0! Ein paar Augen- blicke später pfiff der Schiedsrichter: Halbzeit!
Die Spieler waren in den Kabinen mit dem Umkleiden beschäftigt. Günter Freund war untröstlich.
„Daß du mir den Ball auch so scharf zuspielen mußtest, Karl.. I And dann sogar noch in Richtung aufs Tor! Das ganze Zurückspielen hat heute keinen Zweck. Dann doch lieber eine Ecke. Vor dem Tor ist auch ja alles ein Morast. Man rutscht mehr, als man läuft.“
„Das ist überhaupt schon mehr ein Wasserballspiel!“ rief Adolf Müller.
Theo Hansen war mit dem Umkleiden fertig. Er konnte es noch immer nicht fassen, daß das Spiel 2:0 für den Gegner stand.
„Wir müssen siegen! mer wieder
Da stand er auch schon zwischen seinen Kameraden.
„Jungs“, rief er,„wir geben uns doch nicht geschlagen! Das wäre ja das erste Mal. Jetzt müssen wir zeigen, was wir
Wir müssen siegen!“ dachte er im—
können. In der zweiten Halbzeit haben wir auch bessere Aus—⸗ sichten. Wir kennen jetzt den Boden. Die Gegner sind müde.
Sie haben sich schon ganz verausgabt. Man konnte es eben ja schon merken. Aber anders müssen wir jetzt spielen! In der Mitte ist das Spielfeld nicht mehr zu gebrauchen, aber an den Seiten ist der Boden noch verhältnismäßig gut. Adolf,
Erich und Fritz, ihr müßt von jetzt ab nach Möglichkeit alle Vorlagen an die Außenstürmer abgeben. Boden gewinnen“.
Nur so können wir
des Gegners, oder gar mit der Faust nachgeholfen, so ist Zeit zur Spielunterbrechung ebenso, wenn der Rempler in überaus heftiger Weise dem Körper des Gegners gilt und übertrieben hart ist, lediglich, um den Gegner körperlich zu behindern. Die neuen Regeln stellen nicht nur die Schiedsrichter vor neue Aufgaben, sondern werden auch den Charakter unseres Spieles neu gestalten. Die Frage des Torwartspiels ist die brennendste, die der Erziehung zur korrekten Härte die zweite, die sich in den Vordergrund drängt. Wenn die Durchführung der neuen Regel verbunden ist mit der Erziehung zu wirklicher sportlicher Auffassung, dann wird der deutsche Fußballsport einen
großen Schritt vorwärts machen.
Sieger wurde Sexton(USA) mit 16,02 Meter, damit seinem Lande die erste Olympische Goldmedaille sichernd. Kugelstoßen: 1. Sexton(USA.) 16,02 Meter; 2. Rothert (USA) 15,67 Meter; 3. Douda(Tschechoslowakei) 15,61 Meter; 4. Hirschfeld(Deutschland) 15,56 Meter; 5. Gray(USA) 15,46 Meter; 6. Sievert(Deutschland) 15,07 Meter.
Die Sauf⸗Ronkurrenzen
Vor vier Jahren, bei den 9. Olympischen Spielen in Amster⸗ dam, war die ganze Welt auf den Ausgang des Sprinter⸗ kampfes Deutschland gegen Amerika gespannt. In beiden La⸗ gern war man felsenfest davon überzeugt, daß nur eine dieser beiden Nationen in den Kurzstrecken zu Olympigehren kommen könnte. Die Träger des Ahornblattes haben die Erwartungen nicht enttäuscht. Ihre 100-Meter⸗Läufer sind aus den Vor⸗ und Zwischenläufen in die Vorentscheidungen gekommen, und es dürfte nicht wunder nehmen, wenn nicht zwei von ihnen auch bei der Entscheidung mit von der Partie sind.
Die Kanadier haben ihre beiden 800-Meter⸗Läufer ins Fi⸗ nale gebracht, und auch da machten sie durchaus den Eindruck, als ob sie noch lange nicht am Ende ihrer Kräfte wären. Daß sie schließlich den Amerikanern den Hochsprung vor der Nase wegnahmen, sei nur nebenbei erwähnt. In den Laufwettbe⸗ werben der nächsten Tage wird das Ahornblatt zweifelsohne noch oft zu finden sein. Ob es aber wieder zu Ueberraschungen, wie in Amsterdam reicht, das steht dahin. In Amsterdam näm⸗ lich hat man nicht mit einer Ueberraschung des kleinen Ka⸗ nada gerechnet, diesmal aber gilt die Aufmerksamkeit den Ka⸗ nadiern in erster Linie.
* Ueber 100 Meter noch gat vertreten
Die besten Sprinter der Welt standen am Start der kurzen Sprinterstrecke, darunter der von den Amerikanern am meisten gefürchtete Europäer Jonath. Zunächst aber sorgten der ame⸗ rikanische Neger Tolan und Simpson für zwei USA-Siege, bis dann die deutschen Farben durch Jonath zum Siege gebracht wurden.
Ganz überlegen zeigte sich Jonath im dritten Vorlauf. Auf der zweiten Bahn startend, kam er in 106 zu einem leichten Sieg.
Nachdem Jonath durch seinen glänzenden Lauf die deutsche Kolonie zu riesigem Beifall herausgefordert hatte, wollte Kör⸗ nig im vierten Vorlauf nicht zurückstehen. Er begnügte sich allerdings hinter dem in 10,8 siegenden Argentinier Butti mit einem zweiten Blatz.
Im sechsten Vorlauf genügten für den Südafrikaner Jou⸗ bert 11 Sek. zum Siege vor dem Kanadier Wright und dem⸗ Deutschen Geerling.
Als der Starter die 100-Meter-Läufer zum Zwischenlauf rief, gab es im weiten Stadion plötzlich Totenstille.
Unter riesengroßer Spannung fiel der Startschuß, und fast gleichzeitig schnellten die Läufer aus ihren Startlöchern. To⸗ lan, der gefürchtete Neger, lag bald vor dem Feld, sein Tempo immer mehr steigernd. Mit klarer Führung vor Williams
Er wandte sich an Ernst Gehle und Otto Drees.
„Los, Jungs, zeigt jetzt, was ihr könnt. Möglichst an den Seitenlinien entlang und dann im richtigen Moment den Ball zur Mitte. Aber schnell muß es gehen. Tempo! Tempo! Wir müssen den Gegner überrumpeln! Er darf überhaupt nicht wissen, was los ist. Ehe er sich auf unsere veränderte Spiel—⸗ weise eingestellt hat, müssen wir ausgeglichen haben! Immer genaue Vorlagen und nicht so flach, daß wir auch mit dem Kopf schießen können. Willi und Karl, wir müssen uns vor allen Dingen gut stellen. Und nicht soviel abgeben! Immer gleich auf den Kasten! Wir müssen doch siegen! Wir kön⸗ nen's auch. ganz bestimmt!“
Die Spieler waren wieder auf dem Platz. Der Regen hatte aufgehört. Die Gegner hatten einen Läufer in die Verteidigung zurückgeholt und dafür die Stürmerreihe um einen Mann ge⸗ schwächt.
„Aha“, dachte Theo,„sie wollen den Sieg halten. Also Angst haben sie doch“.
Und nun entwickelte sich ein gigantischer Kampf, der sämt— liche Zuschauer in Atem hielt. Blitzschnell gab Adolf Müller einen aufgefangenen Ball an Janßen ab, der das Leder sofort an den Linksaußen weiterspielte. Drees raste mit dem Ball an der Außenlinie entlang. eine wunderschöne Vorlage an Willi Hoffmann... und ehe der Gegner recht zur Be— sinnung gekommen war, lag der Ball im Netz. Tor!
Hei! Das waren wieder die alten Landsknechte! Nun wehrt euch, ihr Gegner! Die Landsknechte greifen an! Sie wollen siegen! Seht, wie ihre Augen blitzen, wie ihnen der Siegeswillen aus dem Gesicht leuchtet! Jetzt nehmt euren Mut zusammen! Verteidigt euer Heiligtum! Die Landsknechte greifen an!
Wieder war es Adolf Müller, der einen weiten Querpaß zu Gehle schickte. Der Rechtsaußen jagte wie der Wind mit dem Ball davon. Ehe der feindliche Verteidiger ihn angreifen konnte, paßte er das Leder sauber zu Körner zurück, der halb— hoch zum Mittelstürmer weitergab. In hohem Sprung köpfte Theo den Ball in den Kasten! Tor..I 22
Aber jetzt hatten die Gegner die Taktik der Landsknechte
erkannt. Wie ein Schatten folgten die feindlichen Verteidiger
durchriß er das Zielband. Aber der Beifall steigerte sich zum Orkan, als mit 10,4 ein neuer olympischer Rekord verkündet wurde. Ein zweites Mal konnte Amerika triumphieren, als Simpson seinen zweiten Vorlauf in 10,7 nach Hause brachte, Wright und Körnig in dieser Reihenfolge auf die nächsten Plätze verweisend. Der Neger Metcalfe gewann dann den dritten Zwi⸗ schenlauf in 10,7 Sek, während Geerling durch seinen fünften Platz ausschied. Auf der Außenbahn startend, lieferte Jonath im vierten Zwischenlauf ein geradezu faszinierendes Rennen und gewann in 10,5 Sekunden sicher gegen Joubert und Pearson.
In der Vorentscheidung, in die die drei Besten der Zwi⸗ schenläufe gelangen, kommen demnach Tolan, Simpson, Metcalfe, Jonath, Körnig, Williams, Butti, Wright, Elliott, Yoshioka, Joubert und Pearson.
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Jonath wird Dritter
Unsere Vertreter im 100⸗Meter⸗Lauf hatten in der Vor⸗ entscheidung gestern sehr schwere Läufe zu überwinden, wobei Körnig auf der Strecke blieb. Im Endlauf konnte Jonath mit 10,4 Sek. Dritter werden. Sieger blieb Tolan im fast toten Rennen mit Metcalfe— beide Amerikaner— in der Zeit von 10,3 Sekunden.
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800⸗Meter⸗Lauf und 400 Meter Hürden
In den Vorläufen zum 800⸗Meter⸗Lauf hatten Dr. Peltzer und Danz die deutschen Interessen zu vertreten. Danz war da⸗ bei mit der viel schwereren Aufgabe bedacht. Im zweiten Lauf zeigte Peltzer, daß er immer noch nicht„alter Herr“ ist und vermochte mit seinem vorzüglichen Lauf die deutsche Kolonie davon zu überzeugen, daß er auch im Endlauf mitsprechen wird. Für Danz reichte es dagegen nur zu einem 5. Platz.
Nottbrock kam nur auf dem sechsten Platz im 400 Meter⸗ Hürdenlaufen und schied damit aus.
* 10 000 Meter⸗Lauf
Im 10 000⸗Meter⸗Lauf startete der neben Syring⸗Witten⸗ berg⸗Deutschland gemeldete zweite Bewerber, der Deutsch-Ameri⸗ kaner de Bruin nicht. Eine Ueberraschung war die Teilnahme Virtanens, der in Stelle Nurmis startete. Syring hielt sich an— fangs im Mittelfeld hinter dem führenden Finnen Isohollo, Kusoczinski und Virtanen. Bei 3000 Metern hatte der Pole bereits die Führung und siegte in einem wunderbaren 200-Meter⸗ Spurt. Seine Zeit von 30:11, stellt einen neuen olym⸗ pischen Rekord dar. Isohollo folgte mit 10 Meter Rückstand auf dem zweiten Platze. Dritter wurde Vintanen, Vierter Savidan und Fünfter Syring.
* Olympische Medaille für die Matterhorn⸗Bezwinger
Auf der Sitzung des Internationalen Olympischen Comités wurde Deutschland eine besondere Ehrung zuteil. Das JO. verlieh für die erste Besteigung der Nordwand des Matterhorn den Münchner Bergsteigern Gebrüder Schmidt die goldene Me⸗ daille.
* Keine Demonstration wegen Nurmi
Die Finnen haben sich endgültig dazu verstanden, trotz ihrer starken Verärgerung über den Ausschluß Nurmis an den Spie⸗ len teilzunehmen und von der als Protest geplanten Zurück⸗ ziehung ihrer Nennungen Abstand zu nehmen.
In der amerikanischen Presse wird das Ausscheiden des Finnen Nurmi allgemein verurteilt, denn man sagt sich, daß schließlich jede Nation erst einmal selbst über das Wohl und Wehe seiner eigenen Leute zu entscheiden haben muß. OOO ονοονοινιοπνοπνινπιπ¾ ¹ð,ͥ⁰˙⁰ο,οονονονονοονονονοεαναοõνοueοοννοõ,0 e οε
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den beiden Außenstürmern. Noch einmal glückte es den Lands⸗ knechten, schnell und unerwartet in den Strafraum des Gegners zu gelangen. Aber den scharfen Schuß des Rechtsinnen konnte der Torwart noch eben über die Latte lenken. Ecke! Es war unmöglich, mit dem nassen, schweren Ball eine saubere Ecke genau vor's Tor zu treten. Während die Spieler den Ball vorm Tor erwarteten, hatte sich Hoffmann unauffällig etwa zwanzig Meter vom Kasten in der Nähe der Strafraumecke aufgestellt. Er stand ganz frei. Drees paßte ihm den Ball genau zu, und ehe die Gegner sich von ihrem Staunen erholen und Hoffmann abseits stellen konnten, hatte dieser schon das Le⸗ der an den überraschten Torwart vorbei ins Netz gejagt. Die Landsknechte führten 3:2!
War das Spiel bislang trotz des ungünstigen Bodens noch immer fair durchgeführt worden, so setzte jetzt ein Umschwung ein. Zu sehr hatten die Gegner schon mit einem Siege gerech—⸗ net. Nun schien der so sichere Erfolg vereitelt. Ihrer Ent— täuschung gaben sie durch unnötige Härte Ausdruck. Der Schiedsrichter war nicht schlecht. Aber es gehörte doch ein be⸗ sonders geschultes Auge dazu, um einwandfrei festzustellen, wie weit bei den Stürzen und Anrempeleien der glatte Boden oder ein Verschulden des Gegenspielers in Frage kamen.
Besonders der feindliche Mittelläufer fiel durch sein un⸗ faires Verhalten auf. Als Karl Schäfer einmal den Ball vor sich hertrieb und in voller Fahrt war, stellte er ihm ein Bein, so daß der Rechtsinnen lang in den Dreck schlug und einen Augenblick liegen blieb. Aber er kam doch ohne Hilfe wieder auf. Der Schiedsrichter glaubte, daß der Stürmer ausgerutscht sei. Theo Hansen war sofort bei seinem Kameraden. Er er⸗ schrak über das wutentstellte Gesicht seines Innenstürmers und befürchtete das Schlimmste.
„Bloß keine Aufregung, Karl“, versuchte er ihn zu beru⸗ higen.„Wir haben ja den Sieg. Wenn die Gegner sich nicht mehr anders zu helfen wissen, ist das ja schlimm genug.“
Aber schon nahte das Verhängnis! Bei einem Gewühl im eigenen Strafraum rempelte Karl Schäfer den feindlichen Mit⸗ telläufer, obwohl dieser den Ball schon abgegeben hatte, so stark an, daß der Gegner sich ebenfalls auf der Erde wiederfand.
Der Schiedsrichter pfiff: Elfmeter!
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