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turstadt mit ihren schmucken 550 Häuschen aus. Schöne breite Straßen, viel Grün, Rasen, Blumen und Sträucher verleihen dem ganzen Dorf eher den Charakter eines großen Parkes. Je⸗ des Haus nimmt vier Bewohner auf. Obwohl für die Hygiene in jeder Hinsicht vorgesorgt ist, enthält das Dorf noch weitere Badehäuser und ein Krankenhaus mit allen modernen Einrich— tungen. Entzückend ist das Freilicht-Theater. Wir entdecken weiter eine Radio-Station. Fremden ist jeder Zutritt verboten.
In einem Punkte haben sich die Amerikaner geirrt, das Dorf ist zu klein!
Nur eine Viertelstunde währt die Fahrt im Auto vom Dorf zum Olympischen Park. Inmitten von Grünflächen liegt dieser fast vier Stock hohe riesige Betonkloz. Steht man im Innen⸗ raum, dann schwindelt einem vor diesen imposanten Ausmaßen. Sitzreihe an Sitzreihe. Block an Block.
105000 Zuschauer nimmt das Olympische Stadion auf.
Aber selbst vom höchsten und entferntesten Platz ist die Sichtmöglichkeit noch einwandfrei. Dicht daneben liegt das Schwimmstadion. Das Becken wird an den Längsseiten von zwei steil aufragenden Zementtribünen flankiert. Herrlich ist das klare Wasser. Noch auf der tiefsten Stelle ist jedes Fleckchen auf dem Grunde zu erkennen. Das Wasser ist mit 25 Grad für unsere Verhältnisse ziemlich warm, doch angenehm weich. Die Wasserballspieler werden mit„Unterwasserarbeit“ wenig aus- richten können, denn dem Schiedsrichter kann hier kein„Foul“ entgehen.
* Ankunft der deutschen Boxer
Gerade am Exöffnungstag trafen, vom Länderkampf in Chikago kommend, die deutschen Boxer in Los Angeles ein. Die Freude im deutschen Lager war ungemein groß, denn nun konnte die respektable Streitmacht von 87 deutschen Wettkämpfern ge⸗ schlossen am Einmarsch der Nationen teilnehmen.
* Feierliche Eröffnung
Los Angeles.„Ein herzliches Willkommen erwartet alle Mannschaften, die nach Amerika kommen, um an den zehnten DOlympischen Spielen teilzunehmen. Diese Zusammenkunft zum freundschaftlichen Wettkampf in den modernen Leibesübungen fördert in ihrer Art die Sympathie und das Verstehen zwischen den Völkern und verdient aus diesem Grunde jede Unterstützung“.
*
Mit diesen Worten hat am 7. März 1930 der Präsident der f Vereinigten Staaten von Nordamerika, Herbert Hoover, die Nationen der ganzen Welt zu den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles eingeladen. In zweijähriger rastloser Arbeit ha—
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ben die Amerikaner ihre Vorbereitungen, bis auf den Tag genau beendet, und nun ist es soweit, daß sie in Los Angeles„ihre“
Olympischen S piele eröffnen können.
Vergessen sind Weltkrise, politische Kämpfe und die kleinen Alltagssorgen, als am frühen Morgen die in einem bunten Fahnenwald prangende Stadt zur Eröffnungsfeier rüstet. In
der Nacht haben Sonnderzüge Tausende und aber Tausende von auswärtigen Besuchern herangebracht. Aber der Zustrom ist noch nicht zum Stillstand gekommen.
Ueber Los Angeles liegt Feststimmung. Der Fahnenschmuck hat sich fast verdoppelt. Einen unauslöschbaren Eindruck macht das Rathaus, der Hauptsitz des Internationalen Olympischen Komitees. Der weiße, steil aufragende Obelisk ist von Fahnen übersät, er wird aber nachts zu einem Wunderturm, wenn meh— rere tausend bunte Glühbirnen aufflammen.
Im Olympischen Kolosseum waren eine Stunde vor Beginn. die drei Sektoren schon dicht besetzt. Das Stadion trug rings⸗ herum die Flaggen der 58 dem Internationalen Komitee an⸗ geschlossenen Nationen.
Kaum hatte Vizepräsident Curtis kurz nach 2 Uhr die Ehrentribüne betreten, als die olympische Kapelle die melodische amerikanische Nationalhymne intonierte, die von einem tausend Mann starken Olympiachor gesungen und von der Menge ent⸗ blößten Hauptes stehend angehört wurde. Danach schmetterten Fanfaren vom Stadionturm über dem Haupteingang, und unter grenzenlosem Jubel begann der Einmarsch der Nationen, an der Spitze die Epigonen der Begründer der Olympischen Spiele, das kleine Häuflein der Griechen, dann in alphabetischer Reihenfolge die teilnehmenden Nationen. Jede Nation wurde
Die 10. daompschen Spiele
in Los Angeles
Rundgang durch das„Dorf“
Vorweg muß gesagt werden, daß die Amerikaner hier mit einfachen Mitteln eine imponierende und zweckmäßige Anlage geschaffen haben. Fern vom Stadttrubel in ziemlicher Nähe der Meeresküste an der Santa-Monica-Bucht breitet sich die Minia⸗
durch einen Athleten angeführt, der auf seidenem Banner den Namen des Landes zeigte und dem der Träger der Landes- fahne folgte.
Daß sich unter den weit über 100 000 Zuschauern zahlreiche Deutschamerikaner befanden, wurde sofort augenscheinlich, als am Eingang die Deutschen hinter den Engländern an 18. Stelle sichtbar wurden, geführt von dem Generalsekretär des Deutschen Reichsausschusses, Dr. Karl Diem, und dem Bannerträger Georg Gehring, dessen athletische Gestalt allgemeine Bewunderung fand. In ihrer schmucken Olympiatracht machten die deutschen Teilnehmer einen ausgezeichneten Eindruck. In der ersten Reihe hinter dem Banner schritten die sieben teilnehmenden Frauen, denen in nach Sportarten getrennten Gruppen die Männer folgten. Auf dem ganzen Rundgange wurden die Deutschen von tosendem Beifall und gellenden Pfiffen begleitet, die das Zeichen freundlichster Aufmunterung stnd, also die um- gekehrte Bedeutung wie im alten Europa haben.
Als nach fast dreiviertelstündigem Einmarsch endlich das Sternenbanner der den Schluß bildenden Amerikaner sichtbar wurde, raste das Stadion vor Begeisterung. Mit einem mark⸗ erschütternden„Rah, Rah, Rah!“ wurde die endlose Gruppe der Vereinigten Staaten empfangen, das ganze Stadion stand auf den Bänken, von der Musik war nichts mehr zu hören und erst als die Nationen im Mittelfelde aufmarschiert waren, legte sich der Taumel. Ueber dem Stadion kreuzten Flugzeuge und Bal⸗ lone. Als die rund 2000 Wettkämpfer Aufstellung genommen hatten, bildeten die Fahnenträger einen Halbkreis vor der Ehrentribüne. Der Olympische Chor sang die Olympische Hymne, dann wurde eine Botschaft des Wiedererweckers der Olympischen Spiele, Baron Pierre de Coubertin, an die Teil⸗ nehmer verlesen, in der er diese ermahnte, die heiligen Ideale der Olympischen Spiele allezeit in Ehren zu halten.
Der Olympische Schwur
Nach einer Ansprache des Präsidenten des Organisations⸗ Komitees, William May Garland, und des Präsidenten des Olympischen Komitees, trat Vizepräsident Curtis an das Redner⸗ pult, das im Mittelfelde aufgestellt war, und erklärte unter atemloser Stille die Spiele für eröffnet. Im gleichen Augenblick erdröhnten Kanonenschüsse, Tausende von Brieftauben flatter⸗ ten in die Luft, im Turm des Hauptportals flammte in gewal— tiger Schale das olympische Feuer auf, hunderttausend Zuschauer erhoben sich von ihren Plätzen und entblößten die Häupter, die Musik intonierte die olympische Hymne und langsam stieg an dem gewaltigen Mast im Innern des Kolosseums das weißseidene Banner mit den fünf Ringen empor, das die Königin von Bel⸗ gien dem Olympischen Komitee geschenkt hat. Wieder sang der Chor. Dann trat der Mannschaftsführer der amerikanischen Fechter, Marineleutnant G. G. Calnan, in den Halbkreis der Bannerträger und leistete den olympischen Schwur:
„Wir schwören, daß wir uns bei den Olympischen Spie⸗ len als ehrenhafte Mitbewerber zeigen und die für die Spiele geltenden Bestimmungen achten wollen. Unsere Teilnahme soll in ritterlichem Geiste zur Ehren unseres Vaterlandes und zum Ruhme des Sports erfolgen.“
Noch ein Lied des Chores, erneut erklangen flotte Marsch—
weisen, dann marschierten als erste die 385 Amerikaner unter neuem Jubelsturm ab. Wie der grandiose Aufmarsch, so
klappte auch der Abmarsch vorzüglich. leerte sich das gewaltige Rund. strahlt jetzt das olympische Tuch. begonnen.
Sportneuigkeiten
Einen deutschen Sieg gab es beim Internationalen Alpen— flug für Verkehrsflugzeuge. Der bekannte Europa-Flieger Wil— li Polte siegte vor dem Afrika-Flieger Mittelholzer-Schweiz.
Eduard Kartini, der bekannte süddeutsche Fußballführer, ist am letzten Mittwochabend in Nürnberg an einer Fleisch— vergiftung gestorben.
Eine Vereins⸗Fusion gab es in Worms, wo sich Aleman⸗ nia und Olympia Worms zu einem Verein zusammengeschlos— sen haben.
Der Boxländerkampf Deutschland gegen USA. endete 818 unentschieden. nenden Kämpfen bei.
Die Mitgliederzählung in den Reihen des Verbandes Mit- teldeutscher Ballspielvereine ergab am 2. Juli 1932 einen Be⸗ stand von 130 778 Mitgliedern in 1177 Vereinen.
Langsam, ganz langsam In Kaliforniens Sonne aber Die Spiele der Welt haben
in Chicago 50 000 Zuschauer wohnten den span⸗
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Die neuen Fußballregeln
Vom Torwartspiel und„Rempeln“.
Endlich haben die zuständigen Behörden des Deutschen Fuß⸗ ball⸗Bundes in der Regelfrage das Verlangen der Fachleute er⸗ füllt und die deutschen Spielgesetze wörtlich und inhaltlich dem internationalen Wortlaut angepaßt. Die deutschen Fußball- regeln bekommen damit unter Berücksichtigung der inzwischen eingetretenen Aenderungen und Verbesserungen wieder die Form, die sie vor dem Kriege gehabt haben. Der Krieg hatte den internationalen Sportverkehr lahmgelegt, hatte Deutschland abgeschlossen und damit die Entwicklung des Sportes gehemmt. Nach der Wiederaufnahme des Sportbetriebes nach dem Kriege merkten wir, wie sich die Isolierung ausgewirkt hatte, deutsche Mannschaften fuhren wieder ins Ausland, ausländische kamen zu uns, deutsche Schiedsrichter wurden zur Leitung internatio- naler Spiele herangezogen. Nicht immer, aber sehr häufig gab es nun Differenzen über gegensätzliche Regelauffassungen, und deutsche Mannschaften haben im Ausland, auch unter neutralen Schiedsrichtern, sportlichen Schaden durch inkorrekte Spielergeb⸗ nisse davongetragen, die geboren waren aus der anders gear⸗ teten Auffassung, die man in den anderen Ländern über die Spielregel hatte. Man anerkannte dort die englische Regel in ihrem vollen Wortlaut, in ihren begleitenden Anweisungen für die einzelnen Glieder des Spielbetriebes. Tatsache war, daß die Spielgesetze gerade in ihren entscheidenden Bestimmungen von einander abwichen. Stark wurde vor allem der Charakter des Spieles beeinflußt, denn Deutschland verbot z. B. jeden Angriff von hinten, während die internationalen Spielgesetze ihn dann gestatten, wenn der den Ball führende Spieler den Gegner rempelt oder am Ballbesitz hindert. Auch das Rem⸗ peln ohne Ball war international gestattet, sofern der zu rem⸗ pelnde Gegner zum Ballbesitz strebte. Deutschland kannte diese Art zu spielen nicht. Schlimmer waren die Anterschiede noch bezüglich des Torwartangriffs. Nach deutschen Regeln war je⸗ der Torwart gegen Angriffe geschützt, wenn er sich im Torraum befand und den Ball hatte. Er durfte höchstens gerempelt wer⸗ den, wobei festzustellen ist, daß dieses Rempeln meist unmöglich war. Hierdurch bildete sich die falsche Spielweise der Torwarte, sich nach jedem Ball zu werfen und ihn mit dem Körper zu decken. Die neuen Regeln werden alle diese Bestimmungen auf internationale Basis stellen, soweit diese Umstellung nicht eben bereits früher erkannt und vollzogen ist.
Die neuen Fußballregeln werden mit Beginn der neuen Punktspiele in Kraft gesetzt.
Sie werden die Regelkenntnis wesentlich vereinfachen, weil sie im Aufbau logischer, in der Fassung klarer und in der neuen Gruppierung übersichtlicher sind. Hauptursache der bisherigen Differenzen in der Regelauffassung war die Unkenntnis der Spieler und Zuschauer. Dieser versucht man zu begegnen, in⸗ dem man unsere Anweisungen für Spieler, Vereinsvorstände und Schiedsrichter beigefügt hat. Ausführungen des D. F. B. ergänzen den Text. Auch begrifflich ist einiges geändert. Aus dem Freistoß ist ein„Freistoß indirekt“ geworden, also einer, der nicht direkt zum Tor führen kann und verhängt wird für alle Vergehen, die technische Regelverstöße, also keinen Verstoß gegen den Spielcharakter darstellen. Der Strafstoß wird zum „Freistoß direkt“, der für absichtliche Regelverstöße als Strafe verhängt und direkt verwandelt werden kann. Der Elfmeter wird zum Strasstoß nach heutigen Begriffen zurückgesetzt, in der Ausführungsart und bezüglich der Erfordernisse seiner Ver⸗ hängung wird aber nichts geändert.
Der Torwart darf nicht wie bisher nur gerempelt wer⸗ den, wenn er sich im Besitz des Balles befindet, sondern man darf ihn jetzt
„nicht rempeln, außer er hält den Ball, hindert einen Geg⸗
ner oder befindet sich außerhalb des Torraumes“.
Auch die Regel über die verbotene Spielweise ist geändert und klarer gefaßt. Anstelle des absichtlichen Zufallbringens ist das Beinstellen getreten, sodaß der Begriff der Absicht fallen gelassen ist. Aus der Fassung und den erläuternden Bestim⸗ mungen ergibt sich aber, daß Verstöße gegen den Spielcharakter nur dann zu bestrafen sind, wenn sie absichtlich geschehen. Der Begriff„Charging“ in der internationalen Regel ist noch im- mer umstritten, zu einer klaren Definition kommt man nicht. Rempeln, Angehen und Anrennen lassen sich anwenden, das erstere ist aber zweifellos die zutreffendste Auslegung. So hat auch die deutsche Regel den Begriff„Rempeln“ gewählt, weil hiermit noch immer am besten ausgedrückt ist, was unter har⸗ tem, aber fairen Angehen des Gegners zu verstehen ist. Hartes, erlaubtes Rempeln sahen wir in der ersten Nachkriegszeit nur bei den englischen Mannschaften, wobei zu bemerken ist, daß die Corinthians— die Amateure also— noch herzhafter rem⸗ peln als die Profis. Durch den starken Spielverkehr mit Eng— land und kontinentalen Mannschaften haben wir aber in dieser Beziehung gelernt, wenn auch Spieler und Schiedsrichter nicht


