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Sonnabend, den 27. Februar 1926.

kommen, sondern nur aus der Anspannung der ganzen Kraft unserer Seele.

Die Hoffnung aber auf diese innere Kraft emp⸗ fangen wir nur, wenn wir zurückkehren zum Vorbild des deutschen Mannes, unseres Bismarck, zur deutschen Seele, wie wir sie in ihm sehen, der nicht auf Grund von Gewalt handelte, sondern aus innerer Gnade auf Grund des Dienens und der Pflichterfüllung. Zurück zu Bismarck müssen wir, der den Mut hatte, sich vor nichts zu fürchten, denn vor Gott allein.Ich will mich im Dienst des Vaterlands verzehren, und mein Ruhm ist, ein treuer Diener meines Herrn zu sein. Retten kann unser Deutschland nur der Glaube an die geistige Wiederkehr des Mannes, in dessen Schule wir waren, und die wir so schmählich beiseite geworfen haben!

zahlen, die den deutschen Steuerzahler angehen.

Der große Beamtenabbau ist noch in frischer Er innerung. Was er uns gebracht hat, weiß auch jeder, nämlich viele neue Kosten. Noch arbeitstüchtige Beamte wurden schablonenmäßig abgebaut. Der Staat zahlt nun einerseits neue Pensionen, andererseits das Ge halt für die neuangestellten jungen Ersatzkräfte. Da zwischen wechselt eine Regierung nach der anderen. Jeder Regierungswechsel aber kostet eine Menge neuer Pen sionsgelder. Nach einer Zusammenstellung der Reichs zentrale für Heimatdienst hat Deutschland seit dem Fe bruar 1919 nicht weniger als 13 Reichsregierungen ge habt, die wie folgt zusammengesetzt waren:

1. Ministerium Scheidemann(Weimarer Koali⸗ tion), bestehend aus 7 Sozialdemokraten(SPD), 4 De⸗ mokraten(DDp.), 3 Zentrum(Z.), 1 Parteiloser(Pl.). Amtsantritt 13. Februar 1919, Dauer 4 Monate.

2. Erstes Kabinett Bauer(Zentrum und Sozial⸗ demokraten), bestehend aus 6 SPD. und 4 3. Amts⸗ antritt 21. Juni 1919, Dauer Monate.

3. Zweites Kabinett Bauer(Weimarer Koalition), bestehend aus 6 SPD., 4 Z., 3 DDP. Amtsantritt 3. Ok⸗ tober 1919, Dauer 6 Monate.

4. Kabinett Müller(Weimarer Koalition), be⸗ stehend aus 6 SPD, 3 DDpP., 4 Z. Amtsantritt 27. März 1920. Dauer 3 Monate.

0 5. Kabinett Fehrenbach(Mittelparteien), bestehend aus 5 3., 2 DDP., 3 Deutschen Volksparteilern(DVP.), 2 Pl. Amtsantritt 21. Juni 1920, Dauer 11 Monate.

6. Erstes Kabinett Wirth(Weimarer Koalition), bestehend aus 4 Z., 3 DDpP., 3 SPD., 2 Pl. Amts⸗ antritt 10. Mai 1921, Dauer 3 Monate.

7. Zweites Kabinett Wirth(Weimarer Koalition), bestehend aus 4 3., 1 Bayrische Volkspartei(BVP.), 5 SPD., 2 DDp., 1 Pl. Amtsantritt 26. Oktober 1921, Dauer 13 Monate..

8. Kabinett Cuno(überparteilich, mit Anter stützung der bürgerlichen Mitte und Anlehnung nach rechts), bestehend aus 5 Pl., darunter Dr. Luther, 2 DV., 2 Z., 2 DDP., 1 BVP. Amtsantritt 22. No⸗ vember 1922, Dauer 9 Monate.

9. Erstes Kabinett Stresemann(Große Koalition), bestehend aus 2 DVP., 2 Z., 2DDP., 4 SPD., 1 Pl., Dr, Luther, Amtsantritt 13. August 1923, Dauer 2 Mo⸗ nate,

10, Zweites Kabinett Stresemann(Große Koa lition), bestehend aus 1 DVP., 3 SPD., 2 DDP., 3 Pl. Amtsantritt 6. Oktober 1923, Dauer Monate.

11. Kabinett Marx(bürgerliche Mitte mit An⸗ lehnung nach links), bestehend aus 3 Z., 1 DVP., 3 DDP., 1 BVP., 3 Pl. Amtsantritt 30. November 1923, Dauer 14 Monate.

12. Erstes Kabinett Luther(überparteilich mit Unterstützung der bürgerlichen Rechte), bestehend aus 5 Pl., 1 DWP., 1 Deutschnationale Volkspartei, 2 Z., 1 BWP., 1 Demokrat(Dr. Geßler als Fach- nicht als Parteiminister). Amtsantritt 13. Januar 1925, Dauer 10 Monate.

13. Zweites Kabinett Luther(Mittelparteien), bestehend aus 2 Pl., 2 DVP. 3 Z., 1 BVP., 3 DDP. Amtsantritt 20. Januar 1926.

Die Bezeichnungen sind von der Reichszentrale so gesetzt.

Minister haben gestellt:

Zentrum 43 Sozialdemokraten 40 Demokraten 31 Deutsche Volkspartei 12 Bayerische Volkspartei 6 Parteilos waren 24 Deutschnational 1

zusammen 157

Es beziehen jetzt Pensionen: 5 Reichskanzler, 35 Reichsminister, 6 Reichsstaatssekretäre, 12 Ministerial⸗ direktoren und 50 Präsidenten. Unter den Reichskanz⸗ lern bezieht der Barmat-Bauer heute noch Pension. Herr Fehrenbach erhält eine Pension von 21000 Kl. Nicht zu vergessen ist, daß auch Exzellenz von Payer noch eine Pension von 24 903 m erhält, bei deren An⸗ setzung ihm wie Fehrenbach, seine ganze Rechtsanwalt⸗ tätigkeit als Staatsdienst angerechnet worden ist.

Da soll noch einmal jemand sagen, im neuen Deutschland würde nicht gespart!

Wothensthau.

Der Eintritt in den Völkerbund wird Deutschland nicht leicht gemacht. Man muß sich eigentlich über die Geduld unserer Reichsregierung wundern. Erst hatten wir die wenig schöne Anrempelung Mussolinis aus zuhalten. Als das vorüber war, beginnt man in Frank⸗ reich ein neues Intrigenspiel gegen Deutschland. In Locarno war Deutschland ein ständiger Sitz im Völker bundsrat versprochen worden. Jetzt fordert Frankreich einen gleichen für Spanien und Polen. Auf diese Weise hoffte Frankreich eine ständige Mehrheit in dem Völkerbundsrat zu erlangen und alle Bestrebungen Deutschlands von vornherein aussichtslos zu machen. Da man auch in England die Vorherrschaft Frankreichs fürchtet, so wurde dort allgemein vor der drohenden Gefahr gewarnt und Stellung dagegen genommen. In zwischen verwirft auch eine Pariser ZeitungVolonté das Intrigenspiel und ist gegen die Schaffung weiterer Ratssitze. Polen wird geraten, Opfer zu bringen, z. B. in der Frage des Korridors. Diese Lehre wird in Po⸗ len taube Ohren oder entrüstete Stimmen finden. In⸗ zwischen wird in Genf die Aufnahme Deutschlands wei⸗ ter vorbereitet. Der Gewerkschaftssekretär des Völker⸗ bundes, Sir Eric Drummond, ist am 15. ds. Mts, nach Berlin gekommen zu mehrtägigen Besprechungen.

Seit dem 12. Februar ist nun auch wieder in die Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und Frank reich Ordnung gekommen. Am Abend des genannten Tages wurde in Paris ein Abkommen für die Dauer von drei Monaten unterzeichnet.

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland vergrößert sich immer mehr. In der zweiten Januarhälfte hat sich die Zahl der männlichen Hauptunterstützungsempfänger von 1 555 000 auf 1773 000, die der weiblichen von 212 000 auf 257 000 erhöht. 35 empfänger(unterhaltsberechtigten Angehörigen der Hauptunterstützungsempfänger) ist von 2 090 000 auf 2 359 000 gestiegen.

In der Sache der Vermögensauseinandersetzung mit den nichtregierenden Fürstenhäusern ist eine Eini⸗ gung zwischen den Mittelparteien und der Sozialdemo⸗ f Das Bekanntwerden von ersten Be⸗ sprechungen in dieser Sache hat die Kommunisten in

kratie im Gange.

Wut versetzt. DieRote Fahne spricht von einem per⸗

brecherischen Versuch, den Volksentscheid für entschädi⸗ gungslose Enteignung der Fürsten zum Scheitern zu

bringen. Zwischen der Reichsbahngesellschaft und den An⸗

gestelltenorganisationen ist ein noch nicht beigelegter Die Organisationen haben nun⸗ mehr die deutsche Reichsbahngesellschaft verklagt und hoffen auf diesem Wege ihre Forderungen durchdrücken

Streit ausgebrochen.

zu können. Während Mussolini den deutschen Privatunterricht

in Südtirol unter Strafe stellt, hat das preußische

Staatsministerium durch besonderen Erlaß der dänischen Minderheit in Schleswig⸗Holstein weitgehende Rechte auf dem Gebiet des Schulwesens gewährt. Das Be⸗ dürfnis für die Errichtung privater Volksschulen für die dänische Minderheit soll bereits dann anerkannt wer⸗

den, wenn ein Antrag für 10 schulpflichtige Kinder ge⸗

Für diese privaten Volksschulen werden

stellt wird. 0. Wo sind nun wohl die

staatliche Zuschüsse gewährt. Barbaren?

Was jeder Evangelische wissen muß.

Das Rheinlandkommissariat.

Ein Beitrag zur Paritätsfrage.

Als die üble Stellenjägerei beim Völkerbund die Gemüter erregte, versuchte der Hauptbeteiligte Wilhelm Marx, dessen pöstchenlose, schreckliche Zeit durch Er⸗ nennung zum Reichsjustizminister soeben glücklich be⸗ endet wurde, den Sturm mit dem alten Kniff zu be⸗ schwören, daß er durchdringende Paritätsbeschwerden ausstieß. Wie die Parität aber aussieht, die das Zentrum erstrebt, und was von diesen ewigen Klagen zu halten ist, dafür dürfte die Aemterbesetzung bei dem neuerrichteten Rheinlandkommissariat geradezu Schulbeispiel sein. Nach derDeutschen Zeitung vom 23. Januar 1926 ist diese Behörde, wie folgt, besetzt: Reichskommissar ist das(seit 1919) eingeschriebene Mit⸗ glied des Zentrums, Freiherr Langwerth von Simmern, ein lutherischer(!)) Hannoveraner und Sohn des be kannten welfischen Reichstagsabgeordneten. Stellver⸗ tretender Rheinlandkommissar ist seit 1922 Ministerial⸗ direktor Diltey, der zur Deutschen Volkspartei gehört. Diesen Schönheitsfehler hat das Zentrum dadurch be⸗ seitigt, daß es durchzusetzen wußte, daß nicht Herr Dil⸗ tey, sondern der dem Zentrum angehörige Ministerial⸗ dirigent Graf Adelmann als Stellvertreter des Reichs⸗ kommissars nach Koblenz entsandt wurde, Herr Diltey mußte in Berlin bleiben. Diese eigenartige Machen⸗ schaft wurde so begründet, der(dem Zentrum ange⸗ hörige!) Reichskommissar sei evangelisch, infolgedessen müsse sein Stellvertreter katholisch sein(bezw. dem Zentrum angehören). Als dritter Beamter gehört dem Reichskommissariat der Oberregierungsrat Vogels an,

Neues aus dem japanijchen und der Japan⸗Mission.

Von Missionsdirektor D. Dr. Witte. 1. Das japanische Land.

Es gibt wohl nur wenige Länder auf der Erde, die land⸗ schaftlich so schön sind wie Japan. Aus dem Meere ragen die mehr als 700 großen und kleinen Inseln, aus denen das Reich sich zusammensetzt, in bunter Vielgestaltigkeit empor. Breite Auen mit fruchtbaren Feldern liegen behaglich da, grüne Hügel und Berge zeigen bis hoch hinauf im Terassenbau die kleinen Landstücke mit Reis oder Gemüse oder Weizen, überragt und umbuscht von Wald und Gestrüpp, und mächtige Schneegipfel und kahle Bergriesen türmen sich bis in die Wolkenwelt. Ja pans höchster Schmuck und Stolz aber ist sein berühmter Fufi nozyama, der, ein unvergleichlich feingeformter Kegel, ohne Vorberge 3800 Meter wie ein überweltliches Ungetüm sich auf

reckt. Japan ist neben Schweden das waldreichste Land der Erde. 48 Prozent seiner Bodenfläche sind mit gutem Nutzwald

bestellt, und weitere 25 Prozent mit waldähnlichem, niedrigem Buschwerk. So sind es fast alles grüne, schmucke Inseln, aus denen das Reich besteht. Und bei der Fahrt durch die weiten Strecken des Hauptlandes, Hondo, wechseln immerfort grüne Berge mit tiefen, wasserdurchrauschten Tälern, in die sich die gierlichen Städte und Dörfer mit ihren puppenhaft kleinen und niedlichen Häusern anmutig einfügen, überragt von den schwe ren, hohen, geschweiften Dächern der Tempel und den vielge stuften, schlanten Tempeltürmen, den Pagoden.

Japan führt als Fahne ein weißes Feld mit einer runden, roten Sonne und hat von den Chinesen, deren östlicher Nach bar es ist, den Namen erhalten:Das Land der aufgehenden Sonne. So nennt es sich heute noch mit StolzNippon oder Nihon:Sonnen-Aufgang. Und es hat fürwahr den Na menSonnenland verdient. Sieht man vom höchsten Norden, dem Hokkaido, ab, so scheint eigentlich das ganze Jahr hindurch die Sonne mit wundervoll wärmender Kraft. Ein mildes, weiches Klima nimmt selbst dem Winter soviel von seiner Rau heit, daß die Japaner ihn in ihren ungeheizten Häusern aus Holz und Papier gut ertragen. Im Frühling und dem beson ders schönen Herbst herrscht angenehme europäische Sommer-

Leben

wärme, im heißesten Monat, im Juli, steigt die Mitteltempe ratur allerdings in Tokio auf 35,6, in Kyoto auf 37,2 und in Niigata gar auf 39,1 Grad Celsius.

Da außerdem ein starker, warmer Meeresstrom, der Kuro schiwo, sich an der ganzen Ostküste Japans entlangzieht und Japan bei aller Sonnenhaftigkeit doch reichliche, gut verteilte Niederschläge hat, so kann sich in diesem Sonnenlande eine viel gestaltige, teilweise an die verschwenderische Fülle der Tropen erinnernde Vegetation entfalten, und spielend fast gedeihen seine Saaten, in jedem Jahr zwei Ernten auf jedem Feld. Bambus und Zedern, Palmen und Orangen, Reis und Tee, und Blumen die Menge, Kirschblüten(Sakura), Elyzinien, Iris, Lilien, Azalien, Kamelien und Chrysanthemen schmücken fast überall die Hänge, Felder, Wege und Gärten in reicher Mannigfaltigteit und Fülle.

So könnte man denken: radiesisches Land bewohnt!

In Wirklichkeit aber gibt das Land seinen Bewohnern drei schwere, harte Rätsel auf.

Zuerst ist da die dauernde Not der Erdbeben, der verhee renden Flutwellen infolge von Seebeben und der unheilvollen Stürme, der Taifune. Noch ist die Erinnerung frisch an das ungeheure Leid des Erdbebens vom 1. September 1923, dem zwei Drittel von Tokio und ganz Yokohama zum Opfer fielen und das 120 000 Menschenleben in den Tod riß. Auf das Jahr kommen in Japan durchschnittlich 1461 Erdbeben. Und nie kann man wissen, wie stark eine solche Erschütterung wird, sowie welch Unheil sie im Gefolge hat. Am 15. Juni 1896 hat die Flutwelle von Kamaischi 7600 Häuser und 27 000 Menschen leben vernichtet und 785000 Hektar Land verdorben, im Jahre 1703 hat die Flutwelle von Awa sogar 100 000 Menschen fort gespült. Unter der Wirkung der unheimlichen Wirbelstürme, der Taifune, entstehen vielfach die Riesenbrände in den Städten, wie am 16. März 1925 in Totio auf einen Schlag 3000 Häuser in Flammen aufgingen, wobei 1800 Menschen umkamen. Am 15. Juli 1914 hat ein Taifun 1900 Menschen getötet und ver wundet, 1013 Schiffe und Boote zum Untergehen gebracht, 1400 Häuser eingerissen, 10000 überflutet und schwer beschädigt, 158 Hektar Reisland einfach fortgewaschen, 134 Brücken, da⸗ runter 17 eiserne, zerstört, und 45 Straßen und Bahnlinien unterbrochen.

glückselig das Volk, das ein so pa

Die zweite Not ist die, daß Japan arm ist an den Boden⸗ schätzen, die jedes große Volk heute so nötig zum Leben braucht, arm an Kohle und Eisen. Nur Kupfer und Schwefel sind reich⸗ lich vorhanden. Auch an Erdöl liefert das Land nur die Hälfte des Bedarfs. Daher erklärt sich Japans Drängen nach dem Besitz von Korea und nach der Erschließung der Mandschurei sowie sein Verlangen nach der friedlichen Ausnutzung der rei chen Kohlen- und Eisenvorkommen in der chinesischen Provinz Schantung. Einen kleinen Ausgleich bildet die große Wasser kraft der Gebirgswässer, die auf 3,5 Millionen H. P.(Pferde⸗ kräfte) geschätzt wird und die bisher erst mit 200 000 H. P. aus⸗ genutzt ist. Für seine große städtische Bevölkerung sind noch immer am aussichtsreichsten die Zweige der alten Gewerbe, die Seidenkultur, die Porzellanmanufaktur und die Lackwarenin⸗ dustrie. Es ist ein schwerer Wirtschaftskampf um seine aller⸗ einfachste Existenz, der dadurch dem Volke aufgezwungen ist, daß sein Land arm ist an Bodenschätzen.

Die dritte Not ist die, daß das Land nur 11 Prozent seines Areals an ackerbaufähigem Boden hat. Wäre es nicht möglich, auf den Feldern jährlich zwei Ernten einzubringen, und gäbe

nicht das Meer seinen großen Fischreichtum her, so könnte das ö

Volk nicht leben. Aber auch so ist es ein sehr mühseliges Ringen um das tägliche Brot. Die Bauern, die in 5 Millionen win⸗ zigen Kleinwirtschaften den Aeckern die Nahrung abringen, haben ein äußerst armseliges Leben, können sich nur die aller kümmerlichste Nahrung bieten und sind

Pächter so geplagt, daß viele aus Not ihre Töchter auf Jahre

an die Fabriken verkaufen oder auch an die schlechten Häuser. Die Bauern, die den Tee ernten, trinken statt des Tees heißes nur an hohen Festtagen gibt es ein wenig Fisch oder Geflügelfleisch, sonst

Wasser, weil jedes Blättchen verkauft werden muß,

niemals im ganzen Jahr. raschem Maße: 1868 waren es 33 Millionen, 1900: 18, 1910: 51, 1915: 55, 1920: 58 Millionen im eigentlichen Japan, dazu kommen in Korea, Formosa und den kleinen neuen Inseln noch 22 Millionen Menschen. Im ganzen sind es 80 Millionen.

Dies Volk kann also sein Leben nur erhalten durch den Ausbau einer großen Industrie. Denn Auswanderungsgebiete stehen für große Menschenmassen Japan nicht zur Verfügung. Amerika hat sich dagegen abgesperrt, England verweigert ebenso wie Holland den Japanern den Zutritt zu den sehr schwach be⸗

Und nun steigt die Bevölkerung in

Die Zahl der Zuschlags⸗ 1

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die meisten sind

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