Sonnabend, den 23. Oktober 1926. CõĩꝗðVUã. a
scheinen verhindert gewesenen Pfarrers der Reichsgeschäftsführer Weidner-Ober⸗Lais das Wort und berichtete eingehend über die Entwicklung der Evangelischen Volksgemeinschaft vom Tage der Gründung(1924) ab. Während sich die neue Bewegung, so führte der Redner aus, noch im vorigen Jahr im all⸗ gemeinen nur auf Hessen erstreckt habe, habe sie gerade in den letzten Monaten eine derartig erfreuliche Aus⸗ dehnung gewonnen, daß bereits in vielen Teilen des Deutschen Reiches Ortsgruppen gegründet werden konn⸗ ten. Dieses erfreuliche Ergebnis berechtige zu der Hoff⸗ nung, daß alle Schwierigkeiten gleich welcher Art auch glücklich überwunden würden.
Nach diesem Vortrag trat zunächst eine Mittags⸗ pause ein. Nach Wiedereröffnung der Sitzung(3 Uhr) ergriff Herr K. Linke⸗Barmen, Vorsitzender der evangelischen Gewerkschaft, das Wort und sprach über das Thema:„Die Notwendigkeit der evangelischen Ge⸗ werkschaft“. Der Redner rechtfertigte das Bestehen dieser Organisation auf Grund verschiedener Bibel⸗ stellen und gab einen Ueberblick über den Stand dieser Bewegung. Er verlieh ferner der Hoffnung Ausdruck, daß eine möglichst enge Zusammenarbeit mit der Evan⸗ gelischen Volksgemeinschaft weiter reiche Früchte tragen möge.
Im Anschluß hieran sprach Herr Pfarrer Weid⸗ ner über:„Die Evangelische Volksgemeinschaft und die Arbeiterschaft“. Der Redner betonte, daß die Sozial⸗ demokratie heute nicht mehr als die Partei anzusehen sei, die die Interessen der Arbeiterschaft vertreten würde und könnte, da sich auch diese Partei restlos dem Mam⸗ monismus verschrieben habe. Die breiten Massen seien in einer Verelendung wie nie zuvor und niemand sei da, der sich ihrer annähme. Die schamlose Ausnutzung der Arbeitskraft durch das Kapital belegte der Redner mit einer Reihe von Beispielen. Es sei, so referierte der Redner weiter, die vornehmste Aufgabe der Evan gelischen Volksgemeinschaft, sich der verelendeten evange— lischen Arbeiterschaft anzunehmen und sie aus ihrer trostlosen wirtschaftlichen Lage zu befreien. Diese Rede beschloß die Haupttagung. Das Ergebnis derselben war ein sehr erfreuliches, da nicht allein sämtliche Vorträge großen Beifall fanden, sondern sich auch noch eine statt— liche Zahl neuer Mitglieder meldete.
Am Montag, den 4. Oktober, vormittags 9 Uhr, fanden noch zwei sehr interessante Vorträge statt. Herr Generalsekretär Haupt-Gießen berichtete über den Breslauer Katholikentag und Herr Studienrat Proe⸗ scher-Mainz über:„Das kommende Reichsschulgesetz“. Auch diese beiden Vorträge fanden ungeteilten Beifall.
Im Anschluß an diese Vorträge kamen eine Reihe geschäftlicher Angelegenheiten zur Erledigung. Hierun⸗ ter fiel insbesondere die Wahl des engeren Parteivor⸗ standes. Es wurden gewählt: Dr. jur. Moegen⸗ burg ⸗ Frankfurt a. M., Pastor Mosel⸗Rohrberg (Altmarkt), Schriftleiter Schädler-Neumünster (Schleswig⸗Holstein), Verbandssekretär Rödder⸗ Königsberg, Reichsgeschäftsführer Weidner⸗Ober⸗ Lais. Stellvertreter: Bürgermeister Völker-⸗Lich, Superintendent Brandt-Eime(Hannover), Cerichts⸗ assessor Gitzen-Glogau, Stadtverordneter Kümper⸗ Frankfurt a. M., Kaufmann Müller-⸗Frankfurt a. M.
Zum Schluß hielt der Vorsitzende, Herr Bürger⸗ meister Völker⸗Lich, eine kurze Ansprache und gab in erhebenden Worten seiner Freude über den schönen und harmonischen Verlauf der gesamten Tagung Aus- druck. Er dankte insbesondere allen Rednern und Mit⸗ wirkenden für ihre schönen Vorträge und Mühewal⸗ tungen.
Die Anwesenden sangen danach in großer Begeiste— rung das alte evangelische Kampflied:„Ein feste Burg ist unser Gott!“. g
Damit fand die allenthalben wohlgelungene Reichs- tagung ihren Abschluß.
Das soziale Zeitalter. Von Paul Rüffer, Vorsitzender des Verbandes ev. Arbeiter- und Volksvereine Groß⸗Berlin. 9
Die Weltkriegsperiode— 1914 bis 1918— mündete in die revolutionäre Bewegung in Rußland und Deutschland aus. In Rußland siegte das bolschewistische Prinzip und in unserem Vaterlande gelangte zunächst die sozialistische Republik unter dem Zeichen der Arbeiter- und Soldatenräte zur Herrschaft. Durch die Nationalversammlung, die am 19. Januar 1919 ge⸗ wählt wurde, wurde Deutschland eine parlamentarische Republik.
Die Regierung der Volksbeauftragten hat auf dem Wege der Verordnung die Demobilmachung, die Arbeitszeit, die Er— werbslosenfürsorge, die Landarbeiterordnung, die Sonntagsruhe in dem Apothekergewerbe, das Schlichtungswesen geregelt.
In der Weimarer Verfassung vom 11. August 1919 wurden die sozial-politischen Rechte der Arbeiterschaft festgelegt. In rascher Folge erschienen nun in den Jahren zwischen 1919 und 1926 das Betriebsrätegesetz, das Reichssiedlungsgesetz, das Sozialisierungs⸗ gesetz, das Arbeitsnachweisgesetz, das Hausarbeitsgesetz(Lex Behm), das Heimstätten- und das Reichsmietengesetz.
Einen besonders bedeutungsvollen gesetzgeberischen Abschnitt brachte in sozialpolitischer Hinsicht das Jahr 1925. Nach langen und schwierigen Verhandlungen kam das Aufwertungsgesetz zu⸗ stande und ebenso die Neuordnung der Invaliden- und Unfall⸗ versicherung. Vom 31. Juli 1925 datiert auch die Abänderung über die Kinderarbeit in den gewerblichen Betrieben. Für das
Jahr 1926 ist noch die Verabschiedung des Reichsknappschaftsge⸗ setzes zu erwarten.
Es ist also eine fruchtbare Periode in sozialpolitischer Be⸗ ziehung gewesen, wie wir sie seit der Staatsumwälzung erlebt
Veller⸗Mainz
„Evangelische Warte“
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Berölkerung Deutschlands mit folgender Kundgebung: Evangelische Volksgenossen!
Der evangelischen Sache drohen ernste Gefahren! Immer mehr werden die evangelischen Belange im Reiche und in den Ländern mit Füßen getreten, immer mehr die Grundsätze des Evangeliums unbeachtet ge— lassen! Deshalb tut uns Evangelischen ein politischer Zusammenschluß bitter not. Keine der bisher bestehen— den Parteien setzt sich kraftvoll und zielbewußt für un⸗ sere Sache ein. Darum ist die Evangelische Volksge— meinschaft gegründet worden! Sie will eine große ge— schlossene Front aller Evangelischen Deutschlands schaf— fen. Sie will dem Evangelium auf allen Gebieten die entscheidende Macht erringen. Evangelische aller Stände: Nur in den Reihen der Evangelischen Volks⸗ gemeinschaft ist Euer Platz!
Drum auf zur Tat!
Brief aus Gathjen.
Unser Freistaat Sachsen steht gegenwärtig im Zei⸗ chen der Wahlen. Drei wichtige Wahlen stehen uns be— vor: Die Landtagswahl am 31. Oktober, die Gemeinde— ratswahl und die Wahl zur Landessynode. Mit be— sonderer Spannung sieht man den Wahlen zum Land— tag entgegen. Man sollte denken, daß bei uns im roten Freistaat nunmehr jeder endlich eingesehen hat, wieviel es auf die Landtagswahl ankommt. Wir hatten seit der Revolution vor 8 Jahren fast ununterbrochen das zweifelhafte Vergnügen, eine rote Mehrheit im Land— tag und darum auch eine sozialdemokratische Regierung zu besitzen, und die„Segnungen“ einer solchen Regie— rung liegen bei uns im Lande so offen zu Tage, wie aum in einem anderen im deutschen Vaterlande. Er— innert sei nur an die radikalen Verordnungen auf dem Gebiete der Schule und das Kirchenaustrittsgesetz. Die verschiedenen Parteien sind bereits mit ihren Kandida⸗ tenlisten auf den Plan getreten. Die Sozialdemokraten sind ja bekanntlich im sächsischen Landtag gespalten in einen kleineren radikalen und einen größeren gemäßig— ten Flügel. Dazu kommen noch die Kommunisten. Wel⸗ cher Geist in dem radikalen Flügel der Sozialdemokra— ten herrscht, zeigt allein schon die Tatsache, daß man es dort fertig gebracht hat, einen Mann wie Arzt an her— vorragende Stelle in der Liste aufzustellen, einen Mann, von dem man weithin auch im sozialistischen Lager weiß, daß er keine moralischen Skrupel mehr kennt. Er hat sich ja auch derartig bloßgestellt, daß er nicht nur von seinem Posten als Oberschulrat in Dresden beseitigt werden mußte, sondern daß auch der größere Teil der sozialdemokratischen Partei es für gut fand, von ihm abzurücken. Ferner steht auf der Liste dieser Männer des radikalen Flügels der Name des Oberstaatsanwalts Asmus in Freiberg, der sich einem Mann wie Arzt wür⸗ dig an die Seite reiht. Wenn auch seinerzeit der gegen ihn angestrengte Prozeß mit Freispruch endete, so weiß doch in Sachsen jedermann, welch eine verhängnisvolle Rolle dieser Mann namentlich unter der Zeigner-Regie⸗ rung gespielt hat. Er war ja bekanntlich der ärgste Spion dieser Regierung, und ihm verdankt mancher tüchtige Jurist und Beamter seine Strafversetzung oder sein Abgebautwerden oder die Uebergehung im Amt und zwar aus rein politischen Gründen, nur weil er der kom⸗ munistischen Regierung unbequem war. Andererseits darf gesagt werden, daß von bürgerlicher Seite diesmal besonders lebhafte Anstrengungen gemacht werden, eine bürgerliche Mehrheit im Landtage zustande zu bringen. Leider sind die bereits soweit gediehenen Bemühungen, ein Zusammengehen der bürgerlichen Parteien herbei⸗ zuführen, doch schließlich gescheitert, allein sie haben wenigstens den Erfolg gezeitigt, daß sich die bürgerlichen Parteien gegenseitig ein friedliches Nebeneinander⸗
haben; indessen die Fülle der gesetzgeberischen Arbeit macht noch
nicht den Inhalt des sozialen Zeitalters aus. Es kommt auf den sozialen Geist an, und der ist leider nicht in wünschenswerter Weise vorhanden. Der Zeitabschnitt zwischen 1918 und 1926 stand unter dem Zeichen der Putsche und der wilden Streiks. Die Putsch⸗ und Streikgefahr nahm zeitweilig einen derartigen Cha— rakter an, daß nicht nur das deutsche Wirtschaftsleben, sondern auch das Staatsleben in die schwierigste Lage geriet.
Ein zweites Doppelzeichen in den Jahren zwischen 1918 und 1926 ist die Finanzkatastrophe von 1923 und die Wirtschafts⸗ katastrophe von 192526.
Ein drittes eigentümliches Kennzeichen ist der Geist der Raffgier, der sich auch in den sozialistischen Kreisen stark bemerk— bar macht. Die revolutionäre Bewegung endigte— nach sozia⸗ listischer Anschauung— in einer allgemeinen Lohnbewegung, und führende sozialistische Kreise,— das haben die Verhandlungen des Barmatausschusses im preußischen Landtag im Jahre 1925 be⸗ wiesen,— haben sich von diesem Geiste nicht nur nicht freigehal⸗ ten, sondern sich in ihm außerordentlich stark betätigt.
Ein viertes Kennzeichen dieser Periode waren die Bestrebun⸗ gen im Sinne des Erfurter Programms, die Sozialisierung der Wirtschaft und damit die Abschaffung des Privateigentums her⸗ beizuführen. Eine ganze Anzahl von Vollsozialisierungsvorschlä⸗ gen beschäftigte eine Zeitlang die Oeffentlichkeit. Aber es zeigte sich, daß die vom Reichspräsidenten einberufene Sozialisierungs⸗ kommission nicht in der Lage war, die utopistischen Vollsoziali⸗ sierungsbestrebungen zu verwirklichen.
Fast man das Ergebnis der Zeitspanne zwischen 1914 und 1926 zusammen, so werden wir sagen müssen: es war eine Zeit der Kriegs-, Revolutions-, Inflations- u. Wirtschaftsnot. Vieles, was wert gewesen wäre, erhalten zu bleiben, hat der Kriegs⸗ und Revolutionssturm hinweggerissen, und das berechtigte Neue wäre auch ohne diese furchtbaren Sturmperioden auf dem Wege
Die 2. Reichstagung wendet sich an die evangelische
arbeiten unter gegenseitigem Verständnis und Rücksicht⸗ nahme zugesagt haben.
Daß der Ausfall der Landtagswahlen von aller⸗ größter Bedeutung auch für unsere Kirche ist, darüber haben uns die letztvergangenen Jahre gehörig belehrt, und die führenden Kreise unserer Kirche sind sich auch
Seite aus betrachtet, eine fast noch größere Bedeutung
Landeskirche am 1. Oktober staatsfrei geworden ist, muß das Verhältnis zwischen Staat und Kirche in unserem Lande neu gestaltet werden. Darüber liegt bereitz eine Gesetzesvorlage für den neuen Landtag vor, die dieser zu beschließen hat. Ferner steht die endgültige finanzielle Auseinandersetzung zwischen Kirche und Staat noch immer bevor, und auch die Regelung dieser schwierigen Frage, an welche der frühere Landtag immer nicht zu rühren wagte, liegt dem nuen Landtag ob, Ferner läßt sich heute schon übersehen, daß die kommende Reichsschulgesetzgebung den Ländern ein stärkeres Maß von Selbständigkeit in der Ausgestaltung der Schul⸗ frage einräumen wird. Auch nach Seiten der Landes Schulgesetzgebung wird der neue Landtag deshalb be— deutsam und vielleicht auf Jahrhunderte hinaus grund; legende Beschlüsse zu fassen haben.
Auch den kommenden Gemeinderatswahlen sieht man von kirchlicher Seite diesmal mit größerem Inter⸗ esse entgegen, als früher. Haben uns doch auch die letz ten Jahre darin bedeutsame Lehren gegeben. In den zahlreichen Gemeinden, wo eine sozialistische Mehrheit im Gemeinderate zustande gekommen war, merkte man gar bald die ausgesprochen kirchenfeindliche Tendenz dieser Körperschaften, denen es auch nicht selten gelang, der Kirche empfindlichen Schaden beizufügen. So er weist sich namentlich die Einführung der sogenannten kommunalen Totenbestattung in der schroffen Form, wie sie vielfach durchgeführt worden ist, als ein nicht unerheblicher Eingriff in die kirchliche Begräbnissitte,
Daß auch den Wahlen zur Landessynode gerade diesmal besondere Bedeutung zukommt, erhellt schon die Tatsache, daß die seit 1. Oktober staatsfrei gewordene Landeskirche vor die Aufgabe gestellt ist, sich ihr Bett neu zu graben und genötigt ist, sich neue Kanäle ins Volksleben hinein zu bauen. Auch die Herausbildung eines neuen Verhältnisses zwischen Kirche und Staat wird die Synode vor große Aufgaben stellen, zu deren Lösung es großer Weisheit bedarf. Anser sächsischer Staat wird nur dann zu billigen und gerechten Maß⸗ mahmen gegenüber der Kirche gelangen, wenn er vor dieser Respekt hat, und er wird nur dann vor der Kirche Respekt haben, wenn diese vertreten wird durch Männer von Charakter, von großem Wissen und klarer Umsicht, aber auch von Männern von Glauben und kernhaftem Christentum. Solche zu finden und an vorderster Stelle im kirchlichen Leben zu setzen, wird unsere große Aufgabe für die nächste Zeit sein. Gott stehe uns darin bei und bewahre uns davor, daß nur die Ehrgeizigen auf Grund ihres Vordrängens in die vorderste Reihe kommen! Die Landessynode wird nach dem neuen Wahlrecht in noch stärkerem Maße als früher die Laienschaft in ihrer Mitte haben. Durch ihr zahlenmäßiges Uebergewicht in der neuen Synode werden die Nichttheologen ausschlag⸗ gebend sein. Wie sehr kommt es da darauf an, auch die richtigen Männer mit christlicher Erfahrung und sach— lichen Kenntnissen auf kirchlichem Gebiete herauszu⸗ stellen!(Schluß folgt.)
Eigenheime.
Immer lauter und lauter drängt der Schrei nach Eigenheimen aus der großen Masse unseres Volkes und immer notwendiger ist es, daß sich nicht nur die Ohren derer, die zu helfen berufen sind, auftun, sondern auch Kopf, Herz und Hand angespannt werden, praktisch die
der allmählichen Entwicklung ins Leben getreten. Ein furcht⸗ barer Preis ist für die Errungenschaften der Revolution gezahlt worden. Ob dieser Preis auf die Dauer wenigstens im Einklang steht mit dem, was an Neuem geschaffen ist, das muß die Zeit lehren.
10.
Wir hoffen zuversichtlich, daß wir einer friedlich sozialen Periode entgegengehen, die unter dem Zeichen der Volksgemein⸗ schaft steht. Was wir allerdings bis jetzt erlebt haben, das war nicht Volksgemeinschaft, sondern Volkszerklüftung im schlimmsten Sinne des Wortes. Es ist so, als wenn das alte Prophetenwort für unsere Zeit geschrieben wäre: Wir sind zerspalten, wir sind uneinig, wir sind zerrissen. Die soziale Frage hat im neuen, Deutschland einen viel umfassenderen Umfang angenommen, als
sie ist die Frage der sittlichen Erneuerung unseres Volkes und seiner nationalen Freiheit.
Internationale Afrika⸗Konferenz in Le Zonte.
(Nach Berichten von Missionar Enderlin, Sudan-Pionier⸗M.)
Auf Veranlassung des Internationalen Missionsrates trat in Le Zoute in Belgien am 14. September ein Kreis von 175 Missionaren und Missionarinnen, sowie Missionsleitern zusam⸗ men, die als Delegierte ihrer Missionsgesellschaften in Nord⸗ Amerika, Großbritannien, Deutschland, Schweden, der Schweiz, Frankreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Holland und Nor⸗ wegen die wichtigsten schwebenden Fragen über die Arbeit in Afrika besprechen wollten. Den 20 Gesellschaften aus Nord⸗ Amerika und den 19 aus England standen 7 aus Deutschland ge⸗
genüber; außer diesen Deligierten nahmen 45 Vertreter von
darüber bewußt, daß dem neuen Landtag, von kirchlicher
zukommt, als dem alten. Da die evangelisch⸗lutherische l
das in der Vergangenheit der Fall war. Sie ist heute die Frage
des gerechten Ausgleichs zwischen den verschiedenen Ständen und 0 Aal
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