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Sonnabend, den 11. September 1926.
Auch in den 18 öffentlichen Versammlungen, zu denen Gäste gern Zutritt haben, steht unter den geschäftlichen Angelegen—⸗ heiten verschiedentlich die Beratung der Schauordnung für die Wanderausstellung Dortmund 1927 an erster Stelle. Im Ein— verständnis mit der Industrie ist diese Ausstellung endgültig festgesetzt und wird, sei es auch unter erheblichen Opfern, plan— mäßig durchgeführt werden. Ein großer Teil der fachlichen Vorträge dieser öffentlichen Versammlungen gilt dem Regie—
„Evangelische Warte“
und treues Zusammenhalten zum gewünschten Ziel Zu dem Zweck haben wir in unserer Gruppe eine
daß zähes führen muß.
Einrichtung getroffen, die wohl als ein probates Mittel ange-
sehen werden darf. Jeden ersten Freitag im Monat treffen wir uns abends im evangelischen Vereinshaus, Schießgartenstraße, wobei durch Vorträge über politische Tagesfragen mit an⸗ schließender Diskussion bei gemütlichem Zusammensein nicht nur
das Interesse für unsere Sache wachgehalten, sondern auch der
schlag eines Vereinsvorstandes eine Zeit von 115 e für einen Kirchgang angesetzt werden; auch die Losung der Kasse ler Sportvereine:„Samstag nachmittag frei für Sport, Sonn tag vormittag frei von Sport“, fand warme Fürsprache. De Vorsitzende stellte zusammenfassend fest, daß kein ernstliche
möglichst frei von Veranstaltungen zu halten. Kassel. Die preußische Staatsregierung erwägt die Zu
Widerspruch sich dagegen erhoben habe, den Sonntag vormittag
nämlich eine Gemeinschaft zu sein,
Charakter unserer Partei,
. 175 19 rungsbezirk Kassel und seinen landwirtschaftlichen Verhältnissen. sammenlegung des O.-L.-G. Kassel mit dem O.⸗L.⸗G. Frankfurt,
Daneben befaßt sich die Hauptversammlung mit der Grünland⸗
gewahrt werden soll. Hierbei soll besonders lobend erwähnt
ein Plan, der in Ersparnisgründen seinen Ursprung hat und von
bewegung. Noch mancherlei andere Fragen stehen zur Behand- werden, daß unsere auswärtigen Freunde von i Kassel natürlich scharf bekämpft wird.. 5 8— 15 18 7 B Hechtshe ine Mühe scheue so z= 155 N 3 SAE 8 8 0 8 kung auf 1— F Interessenten, 5 sich 1 die eee 9 n N 1 e 1 11 Kassel. Vor dem Großen Schöffengericht in Kassel enthüllt 5 Deutsche Landwirtschafts⸗Gesellschaft, Berlin, S. W. 11, Dessauer] reich wie nur irgend möglich zu erscheinen. Sie sind ein gutes] eine Verhandlung das furchtbare Martyrium eines armen Kin i0 Straße 14, wenden, erhalten das ausführliche Programm kosten-] Vorbild für unsere Mainzer Anhänger, die etwas rühriger en des. Angeklagt war die Ehefrau Christine Vöhling aus Welle ri los zugesandt. und mehr Teilnahme 5 1 Doch auch 15 wird sich rade wegen fortgesetzter Mißhandlusig ihres schwächlichen biab E 42 1 alles zum Guten wenden. nser nächstes derartiges Zusammen— 7 2 9 8 e.— f 26. 2 st. Mi 5 9 3 e 8 d N E rigen Stieftöchterchens. Durch Zeugenaussage wurde festgestellß n 8 1 b 5510 kommen wird am Freitag, den 1. Oktober, sein. Wir hoffen zu⸗ 905 998 Angeklagte das Kind so schlug 900 es aus 970 Mum. 0 und die Lorcher Inseln. In L de der 9 e He versichtli 10 5 5 noc Gast b e Ang gte das s schlug, 8 1 4. 5 N sichtlich, daß einmal alle kommen und noch Gäste mitbringen te Als die Miß 8 855 5 0 90 n id be Herr! 0 W'᷑̃ blutete. Als die Mißhandlungen sich wiederholten und im Dor Landrat Mülhens Rüdesheim, von Herr Professor Wach 9 95 555 1 0 f ee e 0 12 sowie Vertretern der Gemeinden Lorch und Niederheimbach be— allgemein bekannt wurden, forderte man den Landjäger zu eine
grüßt. Professor Wach erläuterte an Hand der im Lorcher Rat— haus aufgestellten Modelle das Projekt. Der hessische Innen— minister sprach sich außerordentlich beifällig über den Gedanken und seine künstlerische Gestalt aus und sicherte weitestgehende Förderung zu.
Mainz, 2 September. 16 Personen aus Frankfurt, Darm— stadt, Essen, Berlin, die ohne vorschriftsmäßige Personalausweise im besetzten Gebiet angetroffen wurden, erhielten vom fran— zösischen Militärpolizeigericht Geldstrafen bis 10 Mark. Das Kriegsgericht verurteilte einen Flugzeugbauer and Flieger aus Hamburg, der in Worms ohne Paß angetroffen wurde, zu drei
Untersuchung auf. Dieser fand das Kind in einem bejammerns werten Zustand. Arme und Beine waren schwarz angelaufen, blutunterlaufene Striemen auf dem ganzen Körper legten Zeugnis von einer unmenschlichen Behandlung ab. Der Sachver
ständige, der das Kind untersuchte, war erschüttert von dem
5 2. e. Anblick. Für ihre bestiglische Tat wurde die Angeklagte Höchst a. M. Herr Pfarrer Mayer ⸗Steinbach ladet zum[ Monaten Gefängnis. Von der gleichzeitig erhobenen Anklage neun Monaten verurteilt. a.
Gustav⸗Adolf⸗Fest in Steinbach am 12. September ein. Das wegen Spionage wurde er fteigesprochen. 1
Festprogramm ist: 42 Uhr Festgottesdienst mit Festpredigt des e 5 e Für den historischen Hauptvortrag gelegentlich
Herrn Pfarrer Füllkrug-Bad⸗Homburg; 4 Uhr Nachver⸗ sammlung unter Mitwirkung des Bläserchors des Wartburg— vereins Frankfurt. Ansprachen werden halten Herr Pfarrer
Offenbach. In dem an den Frankfurter Stadtwald angren— zenden hessischen Waldgebiet breitet sich noch ein weites Moor— gebiet aus, das den Naturfreunden unter dem Namen„Der Henster“ bekannt ist. Dieses an Naturseltenheiten überreiche Ge—
5 Is. in Homberg(Bez. Kassel) ist der Dozent der Kirchenge schichte an der hiesigen Universität, Professor D. Hermelin!
s Hessischen Reformationsjubiläums am 21. und 22. Oktobeß
Erich Meyer⸗Frankfurt a. M., Herr Dekan Lehr-Gladen⸗„ gewonnen worden. S0 bach und Herr Pfarrer Weber-Dietzenbach. Die Teilnehmer Offenbacher Verein für Naturpflege dieser Moorlandschaft nicht Marburg. Der historische Forsthof in der Ritterstraße ist i von Höchst a. M. können entweder über Sulzbach nach Weiß— in e 6 185 1 Weis 0 0 c ele Er 8 0 5 die] den Besitz des hiesigen Studentenheims übergegangen, das i lirchen und Steinbach wandern, oder über Frankfurt nach Weiß⸗ hessisce Regietun 15 55 Erhallung 95 Heng bete zu inter⸗ dem Gebäude Stipendienwohnungen für Studenten einrichten kirchen fahren und von dort in einer Viertelstunde nach Stein— e 9 9 9 90 5 will.
ehe Iii je 1 jeder 0 F je 01 2 e— 2* f 72 Di eee Ulrichstein. Ein schwerer Unfall stieß dem Kriegsinvaliden Wetzlar. Die Stadt Wetzlar hat das in der Nähe von Als ende FFF mee Landwirt Geiß in Kestrich zu, der beim Grasmähen in die Mese] hausen gelegene frühere Dr. Roth'sche Besitztum für 49 000 Ml 6 schönes Fest mit einer schönen Sonntagswanderung zu verbinden. 775 erworben.
Mainz, 7. September. Unsere Ortsgruppe der Evangelischen Volksgemeinschaft, zu der auch die Vororte Kostheim, Bretzen— heim und Hechtsheim gehören, wächst langsam. Der Gedanke des Zusammenschlusses aller evangelischen Glaubensgenossen als unbedingte Forderung und Notwendigkeit in einer Zeit wie der heutigen ist wohl vorhanden. Doch fehlt es noch zu sehr an der lebendigen Kraft, die, wenn sie auch da und dort sich mäch— tig äußert, lawinenartig alles mit sich fortreißt. Das mag
ser der Mähmaschine geriet und an den Beinen schwer verletzt 1 Wieder ein Beispiel.
In Aalen haben sich, wie in manchen anderen Städten, kürzlich auf Einladung des Oberbürgermeisters die Vereinsvor⸗ stände, vor allem der Gesang-, Turn-, Sport- und Wanderver eine verschiedenster Richtung zu einer Aussprache über die Ver— anstaltung von Vereinsfesten zusammengefunden. Allgemein wurde der Auffassung des Berichterstatters, Stadtpfarrers Zel
Zu dem Besitztum gehört außer einem sehr geräumt gen Landhaus, einem Försterhaus und verschiedenen Wirtschafts⸗ gebäuden noch eine größere Zahl Landparzellen. Das Besitztum soll nunmehr zu einem Kindererholungsheim eingerichtet werden,
Neue Bücher.
der Evangelischen Kirchen
Ein Adreßbuch Deutschlands
Durch die Neuordnung der kirchlichen Verhältnisse nach den
2 vielleicht auch gut sein. Denn alles, was göttlichen Ursprungs[ler zugestimmt, daß die wirtschaftliche Not dazu zwinge, die[Kriege haben Organisation und Struktur der deutschen evange⸗ 4 ist, bedarf einer langsamen Entwicklung, damit später das ganze[ Vexeinsfeste und Veranstaltungen zu vermindern und zu ver- lischen Landeskirchen einschneidende Veränderungen erfahren Gebilde umso sicherer, schöner und formvollendeter in die Er- einfachen, und daß die Vereinsvorstände durch ein gemeinsames[Um einen Ueberblick zu erhalten, erscheint im Oktober ds. Is scheinung tritt. Sogar die Geistlichkeit, von der man nicht nur[ Vorgehen in dieser Richtung den Wunsch sehr vieler Vereins-] im Verlag des Evang. Preßverbandes für Deutschland ein weitgehendstes Verständnis, was ja selbstverständlich wäre, mitglieder erfüllen. Stiftungsfeste sollen nur noch bei 50, 75: f„Deutsches kirchliches Adreßbuch“, das in Bedürfnissen der prak⸗ sondern auch tätige Mitarbeiter erwarten sollte, verhält sich im[und 100jährigem Bestehen veranstaltet werden. Besondere Auf- tischen kirchlichen Arbeit, wie auch als Hilfsmittel dienen will großen und ganzen indifferent und passiv. Und doch sollte ge- merksamkeit wurde auch der Frage des Sonntags gewidmet,[Der Subskriptionspreis beträgt RM. 12.—(gültig bis zum rade sie es sein, bei der unsere Bewegung ein offenes Ohr fin- der nach der Neichsverfassung ein Tag innerer Erhebung sein[ 30. September 1926). Bestellungen und Anfragen an den den müßte. Trotz alledem verlieren wir nicht den Mut. Mit soll. Es wurde festgestellt, daß für örtliche Feste der Sonntag Evangelischen Preßverband für Deutschland(Berlin-Steglitz, großer Zuversicht schauen wir in die Zukunft. Wissen wir doch,] nachmittag ausreiche, bei größeren Festen kann nach dem Vor-] Beymestraße 8).
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