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Gottes Wort zu lesen.

Sonnabend, den 10. Juli 1926.

lische Klerus von reformatorischen Gedanken erfüllt war; die Glaubensspaltung schien damals, 9 Jahre nach Luthers Thesenanschlag in Wittenberg, noch nicht un⸗ überbrückbar zu sein.Es ließ sich denken, daß ein glücklich getroffenes nationales Verständnis die Anfänge Der Zwietracht vielleicht doch wieder beseitigen würde.(Ranke.)

Die Forderungen des städtischen Ausschusses gingen noch weiter: Aufhebung der Bettelorden, freie Predigt des Evangeliums u. a.

Am 1. August trat ein aus allen 3 Kollegien ge bildetergroßer Ausschuß zusammen, der auf der Grundlage des fürstlichen Gutachtens die Beratungen zu Ende führen sollte. Da legten die kaiserlichen Kom⸗ missare dem erstaunten Reichstag plötzlich eine bisher zurückgehaltene Instruktion vor, die ihnen verbot, irgend einen Beschluß gutzuheißen, derdem alten Herkommen in Lehre oder Gebräuchen zuwider sei, und die das Wormser Edikt aufs neue einschärfte.

Diese Erklärung rief unter den versammelten Ständen große Erregung hervor; der Hauptzweck des Reichstags schien in Frage gestellt, viele entschlossen sich zur Abreise, die Erzherzog Ferdinand mit Mühe ver hinderte.

Man beriet hin und her, ohne einen befriedigenden Ausweg zu finden. Da fiel zuerst den städtischen Ge sandten auf, wie weit das Datum der kaiserlichen In struktion zurückliege: es war am 23. März ausgefertigt, zu einem Zeitpunkt, wo Kaiser und Papst noch einig waren; jetzt, mehr als 4 Monate später, befanden sich beide im Kriegszustand, und man war überzeugt, daß der Kaiser nunmehr schon aus taktischen Gründen einer übertriebenen Strenge gegenüber den Evangelischen abgeneigt sein müsse.

In der außenpolitischen Lage hatte sich nämlich im Frühjahr 1526 ein völliger Umschwung vollzogen. Der Papst Clemens VII., ein gewandter Politiker, hatte mit wachsender Besorgnis den Machtaufschwung des Hauses Habsburg beobachtet; am 22. Mai 1526 schloß er mit Franz J. von Frankreich, den er von seinem Eid ent band, und mehreren italienischen Fürsten die gegen Karl V. gerichteteheilige Liga von Cognar(in Süd frankreich). Kaiser Karls Stellung in Italien, die er soeben erst in einem vierjährigen Krieg siegreich be hauptet hatte, war ernstlich bedroht; um sich seiner zahl reichen Gegner zu erwehren, bedurfte er der Hilfe der evangelischen Stände; diese konnte er jedoch nur ge winnen, wenn er seine kirchenpolitischen Pläne aufgab und Zugeständnisse machte. In der Tat teilte der Kai⸗ ser in einem Mitte August in Speyer eintreffenden Briefe an seinen Bruder einen Entwurf seines Staats- rats zur Aufhebung der Strafbestimmungen des Worm⸗ ser Ediktes und zur Beilegung der religiösen Streitig keiten auf einem Konzil mit. Die Instruktion vom 23. März war somit völlig bedeutungslos geworden, wie die städtischen Gesandten schon vor dem Eintreffen des kaiserlichen Schreibens angesichts der Veränderung der politischen Lage richtig vermutet hatten. Die gänzliche Aufhebung der Strafbestimmungen gegen die Anhänger der Reformation erschien dem Erzherzog Ferdinand mit Rücksicht auf die katholischen Stände nicht ratsam. So einigte man sich schließlich auf einer mittleren Linie. Auf den Antrag der Städte beschloß der Reichstag, an den Kaiser eine Gesandtschaft zu schicken, die ihm über die Lage der Dinge im Reich Be⸗ richt erstatten und ihn bitten sollte, zur Beilegung der religiösen Streitigkeiten spätestens nach Jahren ein Konzil oder wenigstens eine Nationalversammlung zu berufen. In dem Reichstagsabschied vom 27. August 1526 wurde diese Forderung ausdrücklich wiederholt und bestimmt, bis zu dem Konzil oder der Nationalver⸗ sammlung solle jeder Standin Sachen, die das Worm⸗

Wor mith belennel.

Von Erwin Gros.

Also habe ich doch recht, rief die Frau Amtmännin triumphierend,und es kommt nur darauf an, ob Hans Heeger hier wirklich die Sybille haben und für sie ein kleines Opfer bringen will. Und da er ja fern von der Heimat ist, auch weder Vater noch Mutter hat, so hat er nur selbst zu entscheiden, und niemand kann ihm dreinreden.

Also ging die Rede zwischen den beiden Eheleuten noch eine Zeit lang weiter.

Hans Heeger aber war ganz sonderbar zumute. Da sprach man von seiner Herzensliebe als der großen Hauptsache, und es klang immer so etwas wie Zweifel durch, ob es ihm damit wirklich ernst sei! Und von dem Glauben redete man als von einer Angelegenheit, die wohl auch etwas bedeute, die aber gar nicht so wichtig sei, um deswegen sich zu trennen und zu streiten und zu meiden.

Hans Heeger war wohl in einem frommen Hause aufge wachsen, er hatte auch von Vater und Mutter her die Gewohn heit überkommen und bisher treulich gehalten, jeden Tag in Und der kleine Katechismus Doktor Mar⸗ tin Luthers war ihm ein Heiligtum. Ihn und das neue Testa ment hatte er mit auf die Wanderschaft genommen als einen köstlichen Besitz. Aber ein wacher Christenmensch war er noch nicht. Was ihm das Erbe der Väter wirklich bedeutete, das wußte er noch nicht recht.

Gepackt und gefesselt hörte er der merkwürdigen Zwie sprache zu, sie drehte sich ja um ihn und sei Lebensglück; aber da war etwas, das stimmte nicht, das war nicht richtig. Was es aber war, das konnte er nicht herauskriegen.

Er fuhr einmal, eigentlich halb unbewußt, dazwischen und murmelte:Aber das neue Testament lese ich jeden Tag.

Das hatte die Frau Amtmännin nur natürlich gefunden, und der Amtmann hatte angefügt, dazu könne man leicht die Erlaubnis kriegen.

Die Erlaubnis? grübelte Hans Heeger.Wer kann mir

ser Edikt betreffe, so leben, regieren und es halten, wie

Evangelische Warte

er es gegen Gott und Kaiserliche Majestät hoffe und ver⸗ traue zu verantworten. Diese Wendung war schon am 9. Januar 1525, also Jahre vor Beginn des Speyerer Reichstages, von dem Landgrafen von Hessen gelegentlich gebraucht worden, wurde dann von dem Kurfürstenkollegium übernommen und ging schließlich in den Reichstagsabschied über.

Das Ergebnis des Speyerer Reichstags ist von der Geschichtsforschung verschieden beurteilt worden. Die einen sehen darin die gesetzliche Grundlage der Ausbil- dung der deutschen Landeskirchen, die anderen einen Verlegenheitsausweg, der über die Schwierigkeiten der augenblicklichen Lage hinweghelfen sollte. Gewiß wurde durch den Reichstag die Entscheidung einstweilen nur vertagt; da aber weder die Gesandtschaft an den Kaiser, noch das Konzil, noch die Nationalversammlung in den folgenden Jahren zustande kamen, so wurde aus der provisorischen Lösung eine endgültige, und die evan gelischen Fürsten hatten ein Recht, sich auf den Reichs tagsabschied zu berufen, wenn sie nunmehr weitere Neuerungen vornahmen, die zur Gründung und Orga nisation der Landeskirchen führten. Sie taten es in der Ueberzeugung, ihre Pflicht zu erfüllen und damit jeder zeit Gott und dem Kaiser gegenüber zur Verantwortung bereit zu sein.

Und wem verdanken, menschlich gesprochen, die Evangelischen diesen Erfolg? Dem Papst Clemens VII., dem Oberhaupt der katholischen Kirche, der durch seine feindselige Haltung gegenüber dem Kaiser diesen zur Zurücknahme des Wormser Ediktes veranlaßt hatte.

Parität.

Schon oft haben wir kleine Artikel gebracht, welche von der in Deutschland gegenwärtig bestehenden Pari tät handelten. Wir verstehen darunter die gleiche Be handlung der beiden Konfessionen im staatlichen Leben. Alt ist der Jammer im Zentrumslager darüber, daß die römische Kirche zurückgesetzt werde von der evange lischen. Wer hat wohl nicht angenommen, daß das Zentrum, wenn es einmal zur Macht kommen werde, uns ein schönes Bild von Parität geben werde? Wir haben in dem zum überwiegenden Teile evangelischen Hessenland gesehen, wie unter einer vom Zentrum beherrschten Negierung die evangelischen Beamten und Lehrer eine bodenlose Zurücksetzung erfahren haben und heute noch erfahren. Man hört auch in Hessen von Zentrumsseite nichts von Parität. Dort, wo eben das Zentrum in der Macht sitzt, da wird nicht von Gleich heit gesprochen. Dort wird mit aller Kraft gerade die Ungleichheit zu Gunsten des Zentrums durchgedrückt.

Wo wir hinschauen im Reiche, finden wir dasselbe Bild. Ueberall, wo die römische Kirche in der Mehr- heit ist, dort sucht sie die Evangelischen an die Wand zu drücken und vollständig machtlos zu machen. Sie allein will den ganzen Einfluß haben. Ein Beispiel dafür ist die Universität Freiburg im Breisgau. Dort ist mit der Zeit alles römisch geworden. Mit Hilfe der Sozial⸗ demokratie erreicht Rom immer größeren Einfluß in Deutschland. Wie steht es nun aber an solchen Uni versitäten und Hochschulen, die wie unsere beiden hes sischen Hochschulen in vorwiegend evangelischen Gegen den liegen? Dort ist das Zentrum durchgedrungen, daß ihm auf Staatskosten Weltanschauungsprofessoren bewilligt wurden. Allerdings darf man, wie man hört, in Hessen nicht sagen, daß dies von einer anderen Re gierung nicht auch bewilligt worden wäre. Die Rechts⸗ koalition, welche beim vorigen Regierungswechsel bei nahe zustande gekommen wäre, soll dem Zentrum, wenn es mitmacht, auch diese Professorenstellen versprochen haben.

In Rheinland

und in Westfalen haben wir das

das verbieten oder erlauben, das Evangelium Jesu Christi zu lesen?

Wiederum wurde ihm tiefstes Stillschweigen auferlegt. In drei Tagen, am Samstag abend, sollte er wiederkommen; da sollte auch der Schultheiß selbst zugegen sein. Da könnte unter Umständen schon die Hochzeit festgesetzt werden.

Wie einer, der zwischen Traum und Wirklichkeit ist, ging Hans Heeger von dannen. Er versuchte, Sybille zu sehen und zu sprechen, fand aber keine Gelegenheit; denn ihr gegeüber dünkte ihm das Gebot des Schweigens als ungültig.

Meister Vogelsberger aber wußte in diesen Tagen nicht, was er von seinem Gesellen halten sollte. Sonst ertönte dessen Gesang von Morgen bis Abend, jetzt aber saß er da, wie ein Vogel in der Mauser.

Peter Kitz kam am Samstag Morgen einmal in die Werk statt. Es geisterte die Kunde, wie eine graue Nebelwolke durch das Dorf, der Amtmann und Hans Heeger hätten eine ganz frische Freundschaft. Das machte dem guten Nachbar schwere Sorge; er hatte den Gesellen von Herzen liebgewonnen. Er wußte, wie Hans an Sybille hing. Wenn aber der Amtmann die Sache in die Hand nahm, so konnte sein junger Freund nur Schaden an seiner Seele leiden.

Er gedachte all der Verwirrung und Verstörung, des Strei tes und Leides, die von Stubenrauch während der Jahre Ingel heimscher Herrschaft im Dorfe hergekommen waren.

Peter Kitz setzte sich neben Hans auf den Stuhl, sah ihm bei seiner Arbeit zu und schwieg ihn eine Viertelstunde lang an.

Dann stand er auf, ging bis in die Mitte der Stube, räus perte sich und nickte Hanns zu. Das hagere Gesicht war voller Kummer. Dann schritt er weiter zur Tür, blieb wieder stehen und sprach im Hinausgehen,Hans, was ich noch sagen wollte, du kennst doch den Spruch:Wer mich bekennet vor den Menschen, den will ich auch bekennen, vor meinem himmlischen Vater.

Ehe Hans etwas erwidern konnte, war der Bauer draußen.

Hans Heeger fuhr auf. Er hatte eben gerade in seinen Ge Zwiesprache mit seinem Vater gehalten. Ihm war es auf einmal, als ob sein Vater leibhaftig an der Stubentür gewesen sei und ihm zugerufen habe:Wer mich bekennet!

danken

Zentrum und die che Kirche in der Mehrheit. Dort herrscht in den Reihen der evangelischen Studienräte eine große Erbitterung über ihre Zurücksetzung gegen über ihren römischen Kollegen. Auf eine deutsch⸗ nationale Anfrage hin hat nun der preußische Kultus. minister Dr. Becker, welcher evangelische Kreise schon in der unerhörtesten Weise behandelte, lakonisch erklärt, die Evangelischen hätten keinen Grund, sich zu beschwe⸗ ren, sie hätten sogar noch etliche Studienräte zu viel! Wenn dem so wäre, dann würde sicherlich nicht solche Erbitterung unter den Zurückgesetzten herrschen. 14 Darum fordert man auf Seiten des Zentrums Gleichheit der Behandlung nur dort, wo es in der Min⸗ derheit ist. Wo es aber in der Mehrheit ist, da sorgt es schon dafür, daß der evangelische Bevölkerungsteil an die Wand gedrückt wird. Kirche hat ein Anrecht auf Parität, nicht die evan⸗ gelische. So ist der Zustand heute. Wenn die evange⸗ lischen Kreise in unserem Volke das nicht endlich ein⸗ sehen und sich um die Fahne der Evangelischen Volks⸗ gemeinschaft scharen, werden sie eines Tages mit Schrecken erwachen. Dann aber wird es zu spät sein.

Herr Becker als Minisler zur Wahrung der römijch⸗katholssthen Interesjen.

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Aus Universitätskreisen schreibt man derDeutsch⸗ Evangelischen Korrespondenz: 0 1

Es gibt wohl wenige Minister, die sich das Ver⸗ trauen der ihnen ausgelieferten Objekte so gründlich verscherzt haben, wie der preußische Minister für Wissen⸗ schaft, Kunst und Volksbildung, Herr Becker. Nach dem seine von vielen hohlen und tönenden Phrasen be gleitete Hochschuls, reform viel Unheil über die be dauernswerten Hochschulen gebracht hat, ist seine Re formwut zwar abgekühlt, hat aber einer nicht weniger schädlichen Tätigkeit Platz gemacht, aus der sich unauf- hörlich Konflikte mit den seiner Obhut ausgelieferten Hochschulen(Hannover), Kunstinstituten(Schillings), Mittel- und Volksschulen ergeben. Noch kein Kultus⸗ minister hat es verstanden, das Kulturniveau der ihm unterstellten Anstalten so gründlich zu drücken, wie Herr Becker. Daß dabei seine offenbare Unfähigkeit eine erhebliche Rolle spielt, ist allen Kennern und Könnera seit geraumer Zeit klar geworden. Weit schlimmer ist es aber, daß seine ministerielle Unfähigkeit immer mehr in eine unwürdige Abhängigkeit von politischen Parteien übergeht. Unabhängigkeit und Festigkeit des Charak⸗ ters sind ja schon seit Platons Zeiten niemals das Symbol der Demokratie und ihrer Anhänger gewesen. Aber kaum jemals dürfte sich ein demokratischer Mini⸗ stex so willenlos der Zentrumspartei ausgeliefert haben, wie derobjektive Herr Becker. Zu den vielen Klagen und Beschwerden über die Willfährigkeit gegenüber den Zentrum sei ein neuer Beitrag geliefert, der in den Geschichte der preußischen Hochschulen wohl kaum seines⸗ gleichen finden wird.

Professor Joseph Wittig ist ein beliebter Lehrer der Universität Breslau, ist aber dem 1 ein Kle⸗ rus und dem Zentrum seit längerer Zeit ein Dorn im Auge. Auf Grund von Denunzationen sind seine Werke auf den päpstlichen Index gesetzt und Joseph Wittig mit dem Kirchenbann belegt, exkommuniziert worden. Als charaktervolle Persönlichkeit hat aber J. Wittig trotzdem einen wachsenden Anhängerkreis bis weit über Schlesien hinaus gefunden, was den zentrümlichen Machthabern im Kultusministerium ein großes Aerger⸗ nis ist. Um den klerikalen Schikanen aus dem Wege zu gehen, beantragte daher Prof. Wittig vor einiger Zeit die Entpflichtung von seinem Amte. Und nun ge⸗ schieht das in der Geschichte der preußischen Universi-

Verleugne ich den Heiland, wenn ich katholisch werde? frug er sich..

Und indem er sich weiter den Kopf zersann, erschien ihm mit einem Male vor dem geistigen Auge ein Bild; in lebhaften Far⸗ ben war es vor ihm:

Da war Christus, ein ferner König, im Himmelssaal saß er, hoch auf dem Throne. Aber man konnte nicht zu ihm kom⸗ men; da stand vor ihm Maria in all ihrer Glorie und Joseph und die Schar der Heiligen, und der Papst und die Bischöfe und die Priester; das war wie ein vielfacher Zaun. Den mußte man durchbrechen, an alle diese Mittler mußte man sich wenden, sie mußten erst die Audienz bei Christus erbitten, sie mußten ihn günstig zu stimmen suchen.

Hans Heeger schüttelte den Kopf. nicht aus dem neuen Testament.

So konnte er Christus Zu dem hatten Zöllner und Sünder kommen, Kinder hatte man nicht wehren dürfen: Kommet her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid! Das Wort schlug sich Hans Heeger auf und las es mehrere Male laut, während er dabei den Absatz der Frau Amtmännin Stu⸗ benrauch mit dem Hammer bearbeitete, daß es schallte,

Die vornehme Dame hätte an dem Absatze mehr Freude gehabt, als an dem Begleitspruch und den daran angeknüpften 0 Gedanken

Soll ich an diesem Abend zu dem Amtmann gehen?- Nein! Aber wenn ich nicht hingehe, so breche ich alle Brücken 1 ab. Denn der Vater Sybillens kommt hin. Vielleicht, daß den Amtmann und seine Frau ein gutes Wort für mich einlegen, auch wenn ich erkläre, daß ich schwerlich katholisch werden kann! 5 So wie einst Petrus am Wachtfeuer der Kriegsknechte im Hofe des Hohenpriesters weilte, mit demselben beschwerten Mute saß Hans Heeger in der Wohnstube des Herrn Amtmanns.

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Zu dem Amtmann und seiner Ehefrau hatte sich diesesmal noch der Schultheiß gesellk. Alle drei begrüßten den Ankömm⸗ ling mit großer Herzlichkeit. Das Ehepaar stieg etliche Stufen von der amtlichen Höhe herab, redete Hans nicht mehr in der dritten Person miter an, sondern in der ehrenden Form der zweiten Person Mehrzahl, mitihr.

Denn nur die römische 1 0 0

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