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Sonnabend, den 10. April 1926.
der religiösen Minderheiten in den Oststaaten willen, die zu schützen eine verfassungsmäßige Aufgabe des Völ⸗ kerbundes ist. Aber wir wollen nicht, daß man den
Völkerbund, wie er ist, im Licht optimistischer religiöser Ideale sieht, daß man die Empörung über das politische;
Ränkespiel dadurch beschwichtigt, daß man dies Ränke⸗ spiel mit begütigendem Lächeln als eine Kind erkrank⸗ heit bedauert, die sehr bald dem vollen christlichen Ideale weichen werde.“
dulher im Urfels eines Katholiken.
Wohltuend von so mancher Verunglimpfung Luthers sticht die Aeußerung eines katholischen Gelehrten ab, der sich nicht nur ohne Gehässigkeit über die Reformation ausspricht, sondern sie geradezu als eine notwendige Forderung der damaligen Zeit bezeichnet und seiner Kirche vorhält, daß sie es nicht verstanden habe,„Luthers gigantische Kräfte“ sich zu erhalten. Ein Abschnitt des in Kürze erscheinenden Werkes„Reformationsgeschicht⸗ liche Grundlagen“ von dem Würzburger Privatdozenten D. Dr. Jos. Lortz ist soeben in der katholischen„Bonner Zeitschrift für Theologie und Seelsorge“ veröffentlicht. Der Verfasser, der ein bemerkenswertes Verständnis für die Bedeutung Luthers an den Tag legt, schreibt wört—
lich:
„Die starken Bewegungen des teilweise auch theo— logisch so stürmischen Humanismus hatten auffallender⸗ weise eine wirkliche Befruchtung der Schultheologie nicht erreicht. Je mehr das Interesse in belanglosesten Sub⸗ tilitäten aufging, um so verknöcherter wurde man u. um so weniger aufgeschlossen für die wirklichen Probleme. Die meisten aber, die sich zu einer größeren Freiheit durchrangen, drängte die Wucht des Gegensatzes zum radikalen Bruch, des Gegensatzes zwischen der Ueber⸗ zeugung, ein unmittelbares, naiv lebendigeres Verhält— nis zum Christentum gefunden zu haben, und dem un—⸗ erträglichen Empfinden, daß die Theologie der Schulen infolge einer übertriebenen Konsequenzmacherei vom ur⸗ sprünglichen Boden allzu weit abgekommen sei. Wenn aber etwas die Reformatoren in kirchlichen Bahnen hätte festhalten können, so wäre es die frühzeitige An⸗ erkennung nicht ihres Standpunktes schlechthin, wohl aber des Berechtigten, echt Christlichen und Katholischen in ihm gewesen. Luther selbst äußert sich am Ende seiner Laufbahn in ähnlichem Sinne. Man wird schwer be⸗ weisen können, daß er recht, aber ebenso schwer, daß er unrecht hat. Der immer unbändiger werdende Stolz und Trotz ist durch die radikale Bekämpfung genährt worden. Nur wenn die Neuerer das Gefühl gehabt hät⸗ ten, verstanden zu sein und nicht nur starrer Polemik zu begegnen, nur dann hätte man vielleicht das Falsche beschneiden u. aussondern können. Hier war ein Fall ge⸗ gegeben, in dem die Behandlung mit kluger Taktik, aber auch aus jenem Gefühl der ehrfürchtigen Scheu heraus hätte geschehen müssen, das Newman beseelte, wenn er von sich bekennt, daß er es gelegentlich nicht über sich brachte, andere durch gefühllose logische Folgerungen zu erschrecken oder zu ärgern, die sie bis zu ihrem Tode nicht aufgeregt hätten, wenn sie nicht gezwungen wären, sie anzuerkennen... wer weiß, ob Luthers gigantische Kräfte nicht der Kirche erhalten geblieben wären!“
Eine harte Anklage gegen die eigene Kirche, zu⸗ gleich ein erfreuliches Zeichen für eine sachlichere Be⸗ urteilung der reformatorischen Bewegung innerhalb der katholischen Kirche nach— 400 Jahren. Ob das Werk totgeschwiegen oder auf den Index gesetzt wird, ist ab⸗ zuwarten.
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Wothensthau.
Der österreichische Bundeskanzler Dr. Ramel hat am 27. März der deutschen Regierung einen Besuch abge⸗ stattet. Die Besprechungen im Auswärtigen Amt er⸗ gaben eine völlige Uebereinstimmung in der Auffassung der Verhältnisse, wie sie durch Locarno und geschaffen wurden.
Wie aus Madrid gemeldet wird, haben die Han⸗ delsvertragsverhandlungen mit Deutschland eine gün⸗ stige Wendung genommen.
Im Reichstag hielt am 24. März der Minister für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Haslinde, seine Etatsrede. Der Minister erklärte u. a., daß er sich per⸗
sönlich dafür einsetzen werde, daß die Landwirtschaft bei
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Wer mith bekenne. Von Erwin Gros.
3. Fortsetzung.
Dem jungen Schuhmachergesellen aber ward zumute, wie wenn er plötzlich mit einer Flut kalten Wassers übergossen worden wäre. Ganz verändert war auf einmal das Bild des Völkchens, das er da vor sich sah; die Farben des Geheimnis— vollen verblaßten. lichkeit. Das war eine Bande von Menschen, die außerhalb des Kreises von Fleiß und Ehrlichkeit, von aller Zucht und Sitte standen, heimatlos, wurzellos, eine Landplage, wohin sie kamen!
Ein befreiender Atemzug löste sich aus der tiefsten Brust Hans Heegers. Dennoch aber blieb er sitzen. Es war ihm pein— lich, vor den Augen Mariuschkas aufzustehen und seinen Weg fortzusetzen. Er ärgerte sich über sich selbst, feige schalte er sich und wich doch nicht von der Stelle.
Nicht lange aber, so erhob sich Mariuschka, einen sprechenden Blick sandte sie dem Burschen zu, dann schritt sie zum größten der Wagen. Ehe sie darin verschwand, winkte sie unter der Türe Hans mit der Hand, als wollte sie ihn mahnen:„Merke dir, wo ich bin!“
tismus sei allein herrschberechtigt.
erwiderte das Weiblein, Die Romantik wich der nüchternen Wirk⸗
„Evangelische Warte“
künftigen Handelsverträgen die notwendige Berücksich⸗ tigung ihrer Notlage finde und daß ihr der erforderliche Zollschutz nicht versagt werde. Die Wiedereinführung einer Zwangswirtschaft halte die Regierung für bedenk⸗ lich. Geradezu verzweifelt sei die Lage des deutschen Weinbaues. Trotz schwerer Bedenken habe sich die Re⸗ gierung mit der Aufhebung der Weinsteuer einverstan⸗ den erklärt. In der letzten Sitzung vor den Reichstags⸗ ferien am 27. März fanden die Steuermilderungsgesetze
Annahme und der Reichshaushalt wurde in dritter
Lesung erledigt. Die Luxussteuer wurde aufgehoben, die Umsatzsteuer auf 0,75 v. H. festgesetzt, die Wein⸗ und Schaumweinsteuer wurde aufgehoben. Ferner wurden 20 Millionen für Notstandskredite für die Win⸗ zer beschlossen.
Im preußischen Landtag erlebte die Regierung eine Niederlage dadurch, daß das Hauszinssteuergesetz in dritter Lesung mit 198 gegen 195 Stimmen abgelehnt wurde.
Der frühere Reichskanzler, Konstantin Fehrenbach, ist am 26. März in Freiburg verstorben. Rechtsanwalt von Beruf, gelangte er schon in jungen Jahren in füh— rende Stellung der Zentrumspartei. Nach den Wah⸗ len 1920 bis zum Mai 1921 war er Reichskanzler. Für das Volksbegehren wurden im ganzen Reiche 12 512 140 Eintragungen gezählt.
Was jeder Evangelische wisen muß.
Allzu scharf macht schartig.
Der„Säemann“ vom 15. Februar 1926 berichtet aus Graz:„Vor fünf Jahren heiratete ein Evangelischer eine geborene Katholikin, die vor der Trauung übertrat. Die katholische Verwandtschaft setzte der jungen Frau schwer zu, bis sie nach vierjähriger Gegenwehr mürbe war und aus der evangelischen Kirche wieder austrat. Es kam aber doch nicht zur Wiederaufnahme in die katholische Kirche, denn das betreffende katholische Pfarr⸗ amt legte dem evangelischen Manne folgendes Schrift⸗ stück zur Unterschrift vor: Herr... verpflichtet sich, sich nach katholischem Brauch trauen zu lassen und insbeson⸗ dere, daß er laut canon juris canon Nr. 1062, 8 1 und 2, in keiner Weise seine Frau dem katholischen Glauben ab— wendig machen noch in der Uebung ihrer Religionsver⸗ pflichtungen ihr ein Hindernis entgegensetzen werde.“— Nach dieser dreisten Zumutung gemäß dem kanonischen Recht hatte auch die Frau genug. Trotz der Verwandt⸗ schaft machte sie ihren Schritt wieder rückgängig. Auch ihr Kind wurde evangelisch.
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Die verschärfte Mischehenpraxis der römischen Kirche.
Die„Päpstliche Kommission zur authentischen In⸗ terpretation der Kanones des Kodex“(des Kirchen⸗ rechts) fällte unter ihren Entscheidungen vom 10. No⸗ vember 1925 auch eine solche zu Kanon 1102§ 2(Bei der Eheschließung von Katholiken und Nichtkatholiken N„sollen alle Feierlichkeiten unterbleiben; wenn aber dieses Verbot üble Folgen haben könnte, kann der zuständige Bischof die kirchlichen Zeremonien, die Brautmesse natürlich ausgenommen, teilweise zu⸗ lassen.), die die Zeitschrift für den katholischen Klerus „Theologie und Glaube“ 1. Heft 1926, Seite 127 ab⸗ druckt. Sie lautet;„Bei der Trauung gemischter Paare ist nicht nur die eigentliche Brautmesse verboten, son⸗ dern auch jede andere, falls sie nach Lage der Sache als Abschluß der Trauung angesehen werden könnte.“—
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Unwissenheit oder Berechnung
„Der Weckruf“, ein ultramontanes Blatt, in dem gelegentlich auch Herr Marx einmal schreibt, meldet: (am 1. März 1925), soeben komme ihm„Das goldene Zeitalter“, eine Zeitschrift, zu Gesicht, Auflage 240 000. „Es ist auf jeden Fall eine evangelische Zeitschrift, die auf ihre Fahne auch den„Kampf gegen Rom“ geschrie— ben hat, aber sonst anscheinend„belehrend und auf⸗ klärend“ wirken will“. Die Zeitschrift komme aus Mag⸗ deburg, aus Sachsen, wo man glaube, der Protestan⸗ „Der Kampf gegen Rom gehört eben zum gut christlichen, evangelischen Handeln.“ Ist man in der Redaktion des„Weck—
Nachdem er eine Weile, war, sah er, aufblickend, unfern vor sich Unwillkürlich beschleunigte er seine Schritte: abend noch Homburg erreiche?“
„Wie heißt denn das Dorf da vorne“, fragte er ein altes Weiblein, das mit einer Last Gras auf dem Kopf mühsam daherkeuchte.
„Ei, das ist doch Holzhausen, was soll's denn anders sein!“ verwundert darüber, daß ein Mensch ihr Heimatdorf nicht kenne.
Hans Heeger lächelte.„Mutter“, sagte er dann,„gebt mir eure Last, für euch ist sie zu schwer, für mich ist sie so leicht wie eine Feder. Und da ich nach Holzhausen will, kann ich noch bis dahin helfen.“
Das alte Weiblein sträubte sich zuerst, doch nur der Form halber; von Herzen gern gab sie nach und wanderte dann kopf— schüttelnd neben dem jungen Mann: So etwas gab es in der Welt! Ja, wenn sie noch zwanzig alt gewesen wäre, dann hätte sie sich nicht gewundert; aber daß ein so stattlicher Bursche ihr,
in sich versunken, dahingeschritten ein stattliches Dorf.
der Fünfundsiebzigjährigen, für nichts und wieder nichts einen
Gefallen erwies,— merkwürdig, unbegreiflich!
Hastig erhob sich Hans, nahm sein Felleisen auf den Rücken
und stahl sich davon. wurde das Gelage.
Niemand achtete seiner, immer wüster
Immer wieder schaute sie ihn von der Seite an, und er gefiel ihr immer besser. Daß er aber so schweigsam war und immer geradeaus starrte, als wollte er ein Loch in den Abendhimmel gucken, das war ebenso sonderbar. Man hat doch den Mund zum Schwätzen. Und so schwätzte sie drauf los und erzählte wie ein Wasserfall, daß ihr
„Ob ich heute
r k.
rufes“ wirklich so kläglich unwissend, daß es dort un⸗ bekannt ist, daß„das goldene Zeitalter“ die sehr be⸗ kannte Zeitschrift der sogenannten„Ernsten Bibelfor⸗ . ist, einer Sekte amerikanischer Herkunft, die im Dienste, man weiß nicht genau welcher Interessenten, steht. Mit„Ernsten Bibelforschern“ in einen Topf ge⸗ worfen e 5 aller Richtungen kräftigst verbitten. *
Die katholisch getraute Frau eines katholischen Lehrers erteilt evangelischen Religionsunterricht.
Die„Westdeutsche Rundschau“ vom 24. Februar 1926 berichtet: In Wanne steht man seit drei Jah⸗ ren vor der Tatsache, daß eine evangelische Lehrerin, die sich mit einem katholischen Oberlehrer katholisch trauen ließ, trotz des Widerspruchs der Elternschaft noch evan⸗ gelischen Religionsunterricht in der Schule erteilt. Man denke sich, daß eine katholische Lehrerin sich mit einem evangelischen Oberlehrer habe evangelisch trauen lassen und trotz des Widerspruchs der katholischen El— ternschaft noch katholischen Religionsunterricht erteilt.
sein; der evangelischen Elternschaft glaubt man, es bie⸗ ten zu können. Selbstverständlich soll die evangelische Lehrerin, die jetzt katholisch verheiratet ist, ihre per⸗ sönliche Freiheit behalten. Sie muß aber auch das Miß
gelischen Religionsunterricht verstehen und beachten. Ist es aber nicht auch ein großes Unrecht den zahllosen stellungslosen Junglehrern gegenüber, daß man in einem Haushalt ohne weiteres zwei Vollverdiener zu⸗ läßt, während der Junglehrer brot- und erwerbslos ist? Wie wir hören, wird die große evangelische Eltern⸗ organisation sich mit diesem Fall weiter beschäftigen, da alle Bitten und Einsprüche der evangelischen Eltern⸗ organisation von Wanne bisher erfolglos geblieben sind. Es ist bedauerlich, daß die maßgebenden Stellen und Behörden den berechtigten Wünschen der evange— lischen Elternschaft nicht entsprechen und daß sie diese in immer weitere Erregung und zu schäferen Gegenmaß— nahmen treiben. 5
Die Nonnen und der eheliche Friede.
Zu diesem Gegenstand schreibt auf Grund trauriger Erfahrungen das„Kirchliche Monatsblatt der Evan⸗ gelisch-Lutherischen Gemeinde St. Johannis“ in Nürn⸗ berg, vergl.„Fränkische Wacht“ vom 18. Februar 1926. Neuerdings besuchen katholische Schwestern die Misch— ehenpaare, auch die seit Jahren in glücklicher und harmo⸗ nischer Ehe lebenden— und die Wirkung ihres Be— suches ist ehelicher Streit und eheliches Zerwürfnis, mit unter— und darauf haben sie es natürlich abgesehen— die Umschreibung der evangelisch getauften Kinder auf den katholischen Glauben. Wir haben in diesen Dingen der katholischen Kirche und ihren Organen keine Vor⸗ schriften zur machen. Aber wir bitten den evangelischen Eheteil, auf der Hut zu sein, unter keinen Umständen von der bei der kirchlichen Trauung vereinbarten evan⸗ gelischen Kindererziehung abzugehen und dem katho⸗ lischen Eheteil klar zu machen, daß es erfahrungsgemäß auch für jeden denkenden und zumal gebildeten Kathe. liken eine starke Zumutung ist, glauben zu sollen, daß eine von einem evangelischen Geistlichen eingesegnete Mischehe eine wilde Ehe ein Konkubinat sein soll und daß Kinder aus solchen Mischehen den Makel eines un⸗ ehelichen Kindes tragen sollen! Ein richtiger Pro⸗ testant dankt für solche moralische Ohrfeigen von einer Kirche, die es auch von ihren Kanzeln zu predigen hat im Namen des erhöhten Erzhirten Jesus Christus: „Das ist mein Gebot, daß ihr euch untereinander liebet!“ Und ein gerecht und billig denkender Katholik wird mit uns eines Sinnes sein, daß solche katholischen Misch⸗ ehenbestimmungen in einem Kulturstaat unerträglich sind! Es ist denn auch der Austritt aus der katholischen Kirche wegen dieser neuerdings verschärften Mischehe⸗ bestimmungen ständig im Wachsen. Und wir können, wenn diese Bestimmungen eine klare Scheidung der christlichen Konfessionen herbeiführen sollen, nur emp⸗ fehlen: Heraus, ihr katholischen Mischehen-Leute, aus der katholischen Kirche, wenn ihre Organe nicht aufhören, den konfessionellen Zankapfel in euer
Ehe- und Familienleben zu werfen!
Mann und ihre Kinder alle schon tot seien, nur einer, den Jüngsten, hätte sie noch, mit dem hause sie zusammen. Der sei noch Junggeselle und wolle mit Gewalt nicht freien.
Mitten in diese Rede hinein fragte Hans Heeger:„Wie schreibt sich denn euer Schultheiß in Holzhausen?“ wenig von den Mitteilungen des Weibleins gehört.
„Wie bewahre ich das Dorf vor der Diebesbande?“ Gedanken wälzte er fort und fort um.
Auf die Frage des Gesellen verstummte die alte Frau jäh; ein abweisender Zug erschien in ihrem verhutzelten Gesicht, „Kennt ihr den Schultheiß?“„
„Aber nein, sonst würde ich nicht nach seinem Namen fragen, Ich muß jedoch zu ihm gehen.“
nicht muß, geht man nicht hin, sondern bleibt von ihm; er ist ein Kreuztopf geworden und will das ganze Dörschen katholisch machen.“
Hans Heeger zuckte die Achsel und lächelte zum andern Male über das Weiblein. Was scherten ihn die Leute und die Händel dieses unbekannten Dorfes! Er tat seine Pflicht, warnte den Schultheißen und setzte dann seinen Stab weiter.
Als die ersten Häuser in Sicht kamen, tat es das alte Weiblein nicht anders,— Hans mußte ihr die Graslast wieder⸗ geben. Das wäre ihr doch zu„schimpfierlich“ gewesen. Sie wies ihm das Haus des Schultheißen, dann ging sie nach vielen Dank⸗ sagungen abseits.(Fortsetzung folgt.)
Diesen 15
zu werden, dürften sich die evangelischen Kreise
Er hatte
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„So,— na ja, also Peter Michel heißt er; aber wenn man
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Nr. 15.
Der kathol. Elternschaft würde man sofort zu Willen 0
trauen der evangelischen Elternschaft gegen ihren evan⸗
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