Ausgabe 
24.12.1905
 
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Nr. 52.

Mitteldeutsche SonntagsZeitung. Seite a

delustigung bei Wirt Balser ab. glieder und Parteigenossen find dazu freund⸗

lichst eingeladen. Anfang abe

tritt 20 Pfg⸗

Alle Mit⸗

nds 7 Uhr; Ein⸗

s. Der Arbeiterberein Reis⸗

kirchen felert am zweiten

Weihnachtsfeier⸗

tage von abends 6 Uhr ab sein erstes Winter⸗

fest im Lokale Biermann.

Die Parteifreunde

aus den Nachbarorten werden darauf aufmerk⸗

sam gemacht und freund paar Stunden gemütlicher

Reiskirchener Genossen

werden bemüht sein, nach die

zu bieten, was in ihre ebenso wird van Seiten Berpfleaung gesorgt sein. Nach Abwicklung des Programms folgt Tänz.

5 Watzenborn⸗Stei

lerisch⸗antisemitischer S lich berichtete das Gleßener Repti

zu verleben.

lichst eingeladen ein Unterhaltung mit den

Diese

ser Richtung hin

n Kräften steht und des Wirtes für gute

nberg.Bauerbünd⸗ egestaumel. Neu⸗ über den angeblichen

Grimm, welchen wir über den Ausfall der Landtags⸗

wahl hätten, und brachte die Ges kott gegen die Steinberger Hebamme.

dem Verhalten desRoten

kein Verbrechen, halten es vielme Gegner gegenüber für angeb wenn alle Arbeiter und Ar

seither ihr Interesse wahr können wir aber folgenden

ranz der Bürgerlichen sehr

chichte über den Boy⸗ Wir finden in

keinenGrimm und auch

he den Praktiken unsrer racht und würden uns freuen, beiterfrauen etwas mehr wie

ten. Als Gegenstück dazu

7

für die Bildung und Tole⸗ bezeichnenden Fall anführen.

Neulich saßen zwei unserer Genossen mit einigen anderen Gästen imgrünen Baum

dies und jenes. Da erschie der es mit den Bauernbündlern hält,

und unterhielten sich über

mit unseren Genossen zu schimpfen an.

unsere Genossen dies verbalen, Nun

gemeinsten Redensarten.

titulierte er hätten ja unsere Ge⸗

n der Lackterer Louis Schäfer, und fing sogleich Und als sich

sie mit den

nossen den Burschen gehörig durchprügeln können. Sie nicht tätlich wurden, es wäre Terrorismusfall konstruiert worden. Jedenfalls haben sie eine außerordentliche Ge duld bewiesen, die hoffentlich aber nicht soweit geht, daß sie den Beleidiger nicht zu gerichtlicher Verant wor⸗

hatten aber recht, daß sie dann sicher wieder ein

tung ziehen. Die Patro nossen Schäfer.An ihren Früchten U

kennen!

Pfäffischer Terrorismus.

Gambach verunglü

Arbeiter dadurch, daß er das

Gerüst stürzte und

n ist ein Sohn desExge⸗ ollt ihr sie er⸗

In

ckte vor einiger Zeit ein

in der Scheune vom Genick brach. Der

Verunglückte wird als ein Mann geschildert, der sich treu und ehrlich durchs Leben geschlagen

und sich die Zufriedenheit erworben habe. Dennoch und Bitte ber weigerte d erdigung und verbot dem Lehrer, kinder mitgehen zu lassen. widmete der Ortsdiener 1 ruf am

einen warmen Nacht

schaft legte einen Kranz

eine Sammlung zur Be. Errichtung eines Grab an der sich

115

i e Die ABU!

lag, 5 5 55 10 Uhr abzuhalten

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Vorkon

Statt des em armen Ge Grabe. Die Arbeiter⸗ z nieder; außerbem wurde Beschaffung der Mittel für

umnis,

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seiner Arbeitgeber trotz wiederholter er Pfarrer die Be⸗ die Schul⸗ arrers hteten

es vorgenommen, alle Einwohner des Ortes be⸗ 0 Bork das eine 2 emEinge⸗ 0

erhob die Minderheit Protest beim Kreisausschuß berufene Bür 1 K Ssch K gerversammlung statt, um mit dem Bemerken, daß diese Stunden nicht Magistrat unserer Stadt zu cen Wem

als einegehörige Zeit im Sinne des Ge⸗ lich batte der Magistrat die im hiesigen Neubau der

setzes angesehen werden könne und beantragte Volksschule benötigten Fenster, die den Bet

1 8 1 ra vo diesen Beschluß als ungesetzlich zu beanstanden, 16 000 Mark ausmachten, an einen Hofolaserm⸗iter in Diesem Proteste gab der Kreisausschuß statt, Weimar vergeben. Darauf natürlich große Entrüstung worauf der Gemeinderat beschloß, die Fest⸗ bei unseren Schreinermeistern. Da der Hofglaser⸗

setzung der Sitzung dem Bürgern meister in Weimar 3 000 Mark billiger war als unsere 8 bung rgermeister zu hiesigen Schreinermelster, so hatte der Magistrat 55

überlassen. Bei einer späteren Sitzung als

5 1 b 2Sparsamkeit und zumWohle der Stadt di

e led: mae 0 nicht voll⸗ nach auswärts vergeben. Dagegen mußte 1 zählig e aren und infolgedessen die] lich protestiert werden. Wer nun aber glaubte, daß in

Gegner die Mehrheit hatten, wurde der Be- der Bürgerversammlun richtig protestiert

schluß gefaßt, die Sitzungen um 5 Uhr nach- sich gewaltig geirrt. Die enen fe een mittags beginnen zu lasseu. Als eine Sitzung Stadtverordneten und Handwerkern sehr stark besucht am 25. Apri stattfinden sollte, fehlten 5 Mit; Herr Saltlermeister Heuser, der den Vorsitz führte ö glieder der Gemeinserat war infolgedessen zellte jede) ia eint 23 Ninsten langen Scöbffzunzsrede f beschlußunfähig und der auf der Tagesordnung mit, daß man vor allen Dingen den Magistrat nur nicht

stehende Voranschlag konnte nicht beraten werben. 25 fehr angreife! Schreinermeist.. Fr. Ban g, Mit⸗ glied der Baukommission, hielt sodann ein 15 Minuten

Es erging hierauf(auf Antrag des Bürger

1 2 ger⸗ lauges Referat, in dem er es zw ft

5 e ee a f in. zwar lebhaft bedauerte, meisters) ein Bescheid des Kreisamts an die daß der schöne Verdienst nach auswärts ginge, aber

Betreffenden, wodurch ihnen bet unentschuldigten[man könnte nichts mehr f 1 0 1 1 hr dagegen machen. Nur der Ausbleiben Strafe angedroht wurde. Die eine Punkt seiner Rede war von Wichtigkeit, nämlich, nächste Sitzung am 25. Mai war wiederum daß der Hofglasermeister von bau polizeilicher auf 55 Uhr einberufen. Zu dieser entschuldigten Seite auf diese Submission aufmerksam gemacht sich die Genossen wegen geschäftlicher Verhin⸗ wurde. Darüber können wir natürlich derung. Auf die darauf vom Bürgermeister Aufklärung verlangen. In der Diskussion erhobene Klage verurteilte sie der Kreisaus⸗ sprachen zwar sämtliche Redner ihr Bedauern über die schus zu der oben erwähnten Strafe mit der Vergebung der Arbeit nach auswärts aus, soust schwang Begründung, daß der beschlossene Sitzungsbe⸗ sich aber die Debatte nicht zu höheren Gesichtspunkten giun auf 5 Uhr zu Recht bestehe. Die Ein⸗ epo. i a a buße am Lohn könne nicht in Frage kommen, 5 175 151 e e i 18 tr are* er eranstaltet ar Weihna eiertag eine endunter⸗ solcher Opfer müßten getragen werven und eine haltung im Vereinslokal bei Jesberg. Christbaum⸗ 1 1 5

Zrei Entse i. ausreichende. Entschuldigung liege nicht Dan bescheerung, Verlosung, Gesang und sonstige Vorträge

Gegen dieses Urteil ergriffen die Verurteilten 5 f

8 e eee 5 werden das Programm des Abends bilden. Am 2.

Rekurs. Bürgermeister Mühlschwein, der Feiertag be f ie Frei

5 5. 5 geht gleichfalls die Freie Turnerschaft als Vertreter der Gemeinde erschienen war, gab Ockershausen im Vereinslokal Hildemann ihre Weih⸗ ien da psacnune nag elenme feen de gal e 05 e Veranstaltungen freien

el en. N Zutritt. ufang abends 1

die Frage des Vorsitzenden, ob es denn nicht Der Konsumverein hält Ende der letzten

angänugig gewesen sei, die Sitzung um 7 Uhr Woche seine Generalv ersammlung ab, die gut zu welcher Zeit die Angeklagten jederzeit er⸗ besucht wor. Geschäftsführer Fischer gab den Jahres⸗ scheinen wollten abzuhalten, erklärte der bericht, dem zu entnehmen ist, daß der Verein auch im

Bürger meister, abends seien die Leute zu geistiger]Sverflossenen Geschäftsjahr sich weiter gut ent wickelt hat. Arbeit zu ermattet, es ginge auch nicht, den Sowohl der Umsatz wie die Mitgliederzahl sind bedeutend

Voranschlag in zwei Sitzungen zu beraten, da gestiegen. Zur Rückvergütung gelangen 4 Proz., deren klappte es nicht.() Auf die Frage des Ver⸗ Auszahlung diesen Sonntag, 24. Dez., von nachmittags treters der Beklagten Rechtsanwalt Katz ant. fal 17 e We We 3

1NI 1 N tattfindet. es weiteren genehmigte die ersammlung e e e den Ankauf des Grundstückes Wilhelmstraße 6, daselbst Der ae führte aus daß die Ent- soll eine moderne Bäckerei nebst Zentrallager und Kontor

. 72 errichtet werde.

heidung d rei chusses rechtli ich 5 5. 5 beet a ae e e ae e e Leute kamen ihren Pflichten vollständig Moch. e gehabt daß die Bevölkerung anf dhe a Ma N 8 könn dach ein went Rücksicht gestiegen ist, doch ist die Zunahme nicht so stark, wie 155 tan müsse und könne doch ein eig Au sicht in anderen Städten, wo mehr Industrie vorhanden ist; auf die Berufstätigkeit der Leute nehmen, bei so hat z. B. Fulda jetzt Marburg überholt. Unsere 1

denen die Zeit⸗Opfer schwer ins Gewicht fallen. Stadtverwaltung, welche sich so billig in den Verdacht [Es handelte sich um eine Kraftprobe der anderen soziales Verstäudnis zu haben, hätte bringen und frei⸗

illit egericht hätte errigten können, ist nun 7 Uhr durch Gesetz de Unsere Nachbardörfer

cksicht vermied den Kon⸗

Partei. Ein wenig Ri flikt. Jetzt seien die S und es ginge.

Urteil

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ufzuweisen. vorige Woche von zu in einer kleinen zwei Paar ind weiblichen Person, An dem einen Skelett

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Ar eis J 5 ür a va üssen wir uns gleich⸗

Nächste Nie, doch e heblich kürzen!