8 Nr. 23. Mitteldentsche Sonntags⸗Zeitung. Seite. sei, eine Ausschußberatung, von der indes keines⸗ daß der gegen die englichen Fischerbote so sieg⸗ vorschlagen. Die zweite Gruppe von Auträgen igt wegs sicher ist, daß sie zugestanden wird. Der reiche Admiral Roschdjestwensky mit seiner will die Ausarbeitung dieses Statuts erst nach age Senat empfahl die Vorlage, die in„maßvoller] Flotte die Straße von Korea passiert habe und den Vorschlägen der Generalkommission auf ger Weise“ den drohenden Gefahren begegne und dort von den Japanern angegriffen worden dem nächsten Kongreß vornehmen. Die dritte ot; allen Parteien einen entsprechenden Einfluß] sei. Bei dem Kampfe wurde die russische Gruppe beschränkt sich darauf, anzuordnen, daß 0 sichere. 0 Flotte größtenteils vernichtet. Eine Ueberschüsse aus derartigen Sammlungen der a5 Die Heylsche„Wormser Zeitung“, die sich] in Washington eingelaufene amtliche Depesche Generalkommisston verbleiben und zum Grund⸗ ase schon ziemlich unverblümt für Abschaffung des aus Tokio besagt, daß die ganze baltische stock eines außerordentlichen Kampffonds werden der Reichstagswahlrechtes ausgesprochen hat, ist Flotte vernichtet ist. Sämtliche Schiffe][follen. Nach einer längeren Diskusston fand en. von dem Hamburger Wahlrechtsraub natürlich] seien in Grund gebohrt, und zwei hätten die die Abstimmung statt, in der folgende prinzipielle die ganz entzückt. Sie schrieb: Japaner erbeutet. Nicht bloß Nebogatow, Richtlinien angenommen werden: ort„Wer nicht reine Interessenpolitik betreibt, sondern auch die Admirale Roschdjestwenski] 1. Der Kongreß macht es allen Gewerk⸗ en, wer nicht auf das allgemeine Wahlrecht in und Fölkersahm sind gefangen. schaften zur Pflicht, ihre regelmäßigen Beiträge pft allen Lebenslagen eingeschworen und wer Die Schlacht habe am Samstag nachmittag so hoch festzusetzen, daß sie auch größeren An⸗ nicht unheilbar verliebt in die Sozialdemokratie] zwischen 3 und 4 Uhr begonnen. Es ließ sich forderungen gegenüber die finanzielle Selbst⸗ ers ist, muß dem soliden, staatsmänni⸗ wohl denken, daß die Japaner der russischen tändigkeit sichern und bei der Beschlußfassung 15 schen Plan des Hamburger Senats Flotte es nicht so leicht machen würden, nach über Streiks sich immer im Rahmen der eigenen den seine volle Achtung zuteil werden Wladiwostok zu kommen. Leistungsfähigkeit halten.(Einstimmig). der lassen. 8 200 2. Die Generalkommisston erhält das Recht, en. Man entschließt sich in Hamburg, ein N in Verbindung mit den Zentralvorständen in 15 allgemeines Recht, das zu einem Un⸗ Im Reichstage ganz besonderen Fällen Sammlungen auszu⸗ ar. recht, nämlich zur Alleinherrschaft lebt Mitt ö bedeut⸗ schreiben.(Einstimmig.) lu. elner radikalen Partei zu werden erlebte man am Mittwoch eine hochbedeut⸗ 3. Die Sammlungen sollen möglichst durch lt. drohte, einzudämmen. same Szene. Schlot⸗ und Krautjunker, die Extrabeiträge aufgebracht werden.(Gegen zahl⸗ 0 Also das allgemeine Recht“ wird zum Bergtyrannen vom Rhein und die Sklavenhalter reiche Stimmenthaltungen.) al Unrecht, wenn das Volk von diesem Gebrauch aus Kassubien, Junker und Junkergenossen, der 4. Die Generalkommisston wird Zentralstelle 5 macht. Das ist die Logik aller Wahlrechts⸗ ganze Janhagel des pferdestallduftenden borus⸗ für die gesammelten Gelder.(Gegen eine große = ende. Der Geldsack will befehlen, der Arbeiter sischen ftleinabels mit seinen streberischen bürger. Minderheit.) N g 10 soll schuften und das Maul halten. lichen Mitläufern, die Schmarotzer der Grund⸗ Die Frage, ob auch die Partei Sammellisten 10 5 Erl rente und die Ritter vom dicken Geldsack haben ausgeben soll, wird einer Vereinbarung der 9 Die Nachwahl in Fürth⸗Erlangen, zugunsten des preußischen Klassenparlaments Generalkommission mit der Partei überlassen. 10 welche durch die Ungüntigkeitserklörung der gegen das allgememe Wahlrecht revoltiert. aur Ausarbeitung der gefaßten Beschlüsse 10 Wahl Barbecks notwendig geworden ist, hat] Dieselben Leute, die sich in heuchlerischen Tiraden] wird eine Kommtssion von 15 Mitgliedern ein⸗ 0 für uns bedeutendes Interesse. Diesen Wahl⸗ über das Verhalten der Linken im Zollkampf gesetzt.. N i 105 kreis vertrat von 1898 bis 1903 unser Genosse J ergingen, haben zu dem von ihnen so oft ver⸗ In der Nachmittagssitzung beschäftigte sich a Segitz, der bei der letzten Wahl leider den] dammten Mittel der Obstruktion gegriffen, um der Kongreß mit der Frage des Heimarbeiter⸗ . vereinten Gegnern unterlag. Von 1881 bis zu verhindern, daß der Reichstag die Reform schubes und der Abschaffung des Kost⸗ 6 1898 war der Wahlkreis in den Händen der] des Bergrechts in seine Hand nimmt; nachdem und Logiszwanges beim Meister. 65 Freisinntgen Volkspartei, zu der auch der Sieger[das preußische Abgeordnetenhaus beides, seine] Stühmer⸗Berlin befürwortet folgenden Antrag: 15 von 1903, Herr Barbeck, gehörte. Daß den] Unfähigkeit und seinen bösen Willen, so über⸗[„Der Kongreß erklärt: Die Forderungen des dh Freistnnigen der Wahlkreis schon lange nicht aus glänzend dokumentiert hat. Eben hat erst Heimarbeiterschutzkongresses in Berlin an die art mehr zukommt, zeigen die Wahlziffern von die Linke zugelassen, daß der konservative Gesetzgebung sind das Mindeste, was zum Schutze be⸗ 1903. Damals erhielt Segitz 12031, Barbeck Inttiativantrag von Treuenfels, der ein neues der Heimarbeiter verlangt werden muß. Es 10 born der nabonalliberale Kandidat 303% der] Ie sches Nrwwileg fordert, zur Beratung kam. hat den Anschein, daß die Reichsregierung gar 2 konservative 2866 und ein Zentrumskandidat] Die Rechte hat ihren Dank abgestattet, indem nicht gewillt ist, diese Materle gesetzlich zu 1351 Stimmen. Bei der Stichwahl vereinigte sie durch Verlassen des Saales das Haus regeln, weil sie trotz eller Erhebungen bis jetzt sich alles gegen Seg'tz und Barbeck stegte mit beschlußunfähig machte und so werhinderte, dem Reichstage noch nicht einmal einen Heim⸗ 15505 gegen 13553 sozialdemokratische Stimmen. daß am Wonnerstag die Inttiativanträge arbeiterschutzgesetzentwurf unterbreitet hat. Die i Wir dürfen wohl erwarten, daß unsere Genossen] des Zentrums und unserer Fraktion über das Arbeitervertreter im Reichstage werden aufge⸗ ti in den seitdem verflossenen zwei Jahren tüchtig] Bergrecht zur Beratung gelangen. Eben fordert, die Regierung fortgesetzt an ihre Pflicht z an der Aus wetzung der Scharte gearbeitet haben hat sich erst der Junkerfreund Paasche beschwert, zu erinnern, bezw. einen selbständigen Gesetz⸗ icht und diesmal den Wahlkreis zurückerobern werden. daß Abgeordnete, die einen Antrag auf nament⸗ entwurf einzubringen. Ferner verpflichtet der hr, 5 liche Abstimmung gestellt haben, an dieser Ab⸗ Kongreß fämtliche Gewerkschaften, nach Kräften 10 Ueberflüssige Reisen. stimmung dann nicht teilnehmen. Jetzt hat die alle Bestrebungen zu unterstützen, die geeignet 5 Mit dem deutschen„Speztalgesandten“ in] Rechte nebst einem Teile der Wos sind, eine Besserung der elenden Zustände in ene Fez, Grafen Tattenbach, will ein Vertreter des eben unter Paasches Führung 10 0 e. 11 den Heimarbeitsindustrieen herbeizuführen. nd Echo de Paris eine Unterredung gehabt haben, worüber 11 1 4 1 0 9 10 5 93 tem Nach längerer Diskussion wird in der Abstim⸗ „ u deren Verlauf der deutsche Diplomat folgende 9% 0 aß Mert 11 1 den mung die Resolution Stühmer und ein Antrag ur sehr vernünftige Aeuzerung getan haben soll: 15 15 1 1 85 e der Reichs- Wiegbaden, beim Bundesrate die Ausdehnung Er„Wir Gesandten hätten insgesamt die müh⸗ wird, daß no 6 01 1 15 Berg beit 825 der Alters und Invalidenversicherung auf die 2 same Exkursion nach Fez sparen können. In 1 a gesetz lich pr 7 70 1555 as Heimarbeiter zufordern einstimmig angenommen. iht Tanger wäre wohl auch ein grüner Tisch ache ig In f 5 ae ene Auch die Resolution, die sich sehr scharf gegen all⸗ zu finden gewesen.... Nun werden wir Fon 1 0 0 5 918 0 if für ihr Verhalten im den Kost. und Logiszwang beim Meister aus⸗ ers in Fez mit einunder und mit den Mächten 1 00 8 0 1 5 0 140 Verständigung“ spricht, wird etustimmig angenommen. Nach⸗ bo konversteren, das ist der Unterschied.“ 17 1 f Kosten der ergaben 17 7 dem sich beim letzten Punkt des Vorstands⸗ fe Ja, es wird mächtig viel Zeit und Geld in 65 0 1 Nach den bishert 0 Verhalten berichtes: Cor respondenzblatt und 9 biöchst überflüssiger Weise verfahren! 10 bereitelt. Nach 1 lich in Au Zentralarbeitersekretartat der Ge es Zentrums ist hierzu natürlich wenig Aus⸗ neralsekretär R. Schmidt- Berlin ausführlich 15 1 Wieder ein Bluthund gerichtet.„ 5 sulgten nacß bret 5 1 geäußert, wurden die Beratungen Ver mittag 3 Uhr] Am gleiche ge erfolgten, auf Mittwoch vertagt. b. r l AVakaschidse, durch eine Bombe getötet;] wahlen. Und zwar wurde das Mandat des der Kongreß mit der Genossenschafts⸗ 167 bbenso ein Kosakenofftzier, der zufällig vorbei⸗ e 11 5 rl(Wahlkreis Tun frage, über die der Genosse v. Elm aus⸗ ging. Der Kutscher wurde verwundet.— Fürst der beiden 13116 5 führlich referierte. Von einzelnen Rednern * Nakaschidse hat die Greuel von Baku, die zu Kuln) und Korfanty(fattowitz) kasstert. wurden die Arbeitsbedingungen der Konsum⸗ l Anfang dieses Jahres in der ganzen Welt] Die weiteren Verhandlungen boten kein beson⸗ vereinsangestellten einer scharfen Kritik unter⸗ tel, einen Widerhall des Abscheus und Entsetzens deres Interesse. zogen, wogegen sich von Elm verwahrte. Als ben erregten, wenn nicht direkt in Szene gesetzt, so b Letzterer sich zu der Aeußerung herbeiließ, daß e eee de benden de Gocdelene Soziales, Oewerbschafllches dig ae ahr Ford range Men, e verschuldet.— Die Ermordung des Gouverneurs Oiales, 0„ auch unvernünftige 25 51 Ne bt in Petersburg ungeheure Aufregung hervor⸗ Arbeiterbewegung. stand ein ungeheurer Skandal, der durch die ub gerufen, weil man ersteht, daß die Ruhe im 2 e Ein pn A Aas 1 1 0 bare iche ist.— after Kongreß der Gewerkschaften Ein Antrag, die Konsumvereine anzuweisen, daß Reiche eine mehr scheinbare als h f Denlsclands, Die Vormittagssitzung am nur die Gewerkschaftsarbeitsnachweise zu berück⸗ Dienstag beschäftigte sich 15 dem. cee 1 52 ein Fa 11 N i Streikreglement un Streik⸗„Gewerkschaftstarife un orderungen allge⸗ 1 0 Russisch⸗japanischer. 1 ng. Drei Wine 55 meinen Charakters sind anzustreben“, ange⸗ „Die Vernichtung der russischen Flotte. Anträgen stehen mit zur Debatte. e] nommen. 45 0 Die seit e und angekündigte einen wollen die bisherigen ee S! saelgat 1 1 1185 Antrag che Seeschlacht hat unnmehr stattgefunden. für große Aae ee urch e n 10 15 15 11 15 die 5e 1 0 l,, Sonntag und Montag meldeten Telegramme, Beitragssystem ersetzen, für das ste ein Statut J teresse des Proletariates für die Fortentwicke⸗ 1 4 4 U 6 2 6—————— 2
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