Ausgabe 
26.11.1851
 
Einzelbild herunterladen

15 Haufen Zimmerſpähne und eine Parthie alte noch brauchbare Ab⸗ ſtechſchippen,.

unter den bei der Verſteigerung näher bekannt gemacht werdenden Bedingungen meiſtbietend verkauft werden.

Aſſenheim am 17. November 1851.

Der Gräfliche Rentmeiſter Weis.

Zum Ausleihen.

(19160 In der evang. Kirchenkaſſe dahier liegen 158 fl. Schulbeſoldungskapital, gegen vorſchriftsmäßiges Unterpfand, zum Ausleihen bereit.

Vilbel den 22. November 1851.

Edietalla dung.

(1917) Nachverzeichnete Grundrenten, als: 1) die dem Herrn Grafen Adolph zu Aſenburg⸗ Wächtersbach in der Gemarkung Aſſenheim zuſtehenden, im jährlichen geſetzlichen Geld⸗ anſchlage von 100 fl. 40 kr. 3 hell.,

2) die von dem Gr. Heſſ. Miniſterial⸗Direetor Friedrich Freiherr v. Schenk zu Schweins⸗ berg in Darmſtadt, dem Kurheſſ. Ober⸗ gerichtsrath Moritz Freiherr v. Schenk zu Schweinsberg zu Rotenburg, dem Ernſt Freiherr v. Schenk zu Schweinsberg, dem Forſtmeiſter Karl Freiherr v. Schenk zu Schweinsberg zu Schmalkalden und von dem Kurfürftl. Heſſ. wirklichen Geheimen⸗ rathe Dr. Wilhelm Freiherrn v. Schenk zu Schweinsberg, dem Friedrich und Adam Geibel, Adam Wagner 1. und der Wittwe des Johann Wagner von Bönſtadt erblich verliehenen Grundrenten, und zwar:

a) in der Gemarkung Aſſenheim im Geld⸗ anſchlage von 7fl. 29 kr. 1 hell. und

b) in der Gemarkung Bönſtadt im Geld⸗ anſchlage von 14 fl. 47 kr. 3 hell.,

3) die dem Oeconomen Karl Friedrich Heim⸗ burg zu Bönſtadt, in der Gemarkung Bönſtadt, zuſtehenden im Geldanſchlage von 15 fl. 40 kr. 3 hell.,

4) die dem Herrn Grafen Friedrich von Leiningen⸗Weſterburg zu Schloß Ilben⸗ ſtadt in der Gemarkung Bönſtadt zuſtehen⸗ den, im Geldanſchlage von 30 fl. 15 kr.,

5) die dem Königl. Baieriſchen Reichsrathe Georg Freiherrn v. Franckenſtein zu Mün⸗ chen, in der Gemarkung Friedberg, zu⸗ zuſtehenden, im Geldanſchlage von 68 fl. 2 ir a

6) die dem Königl. Preuß. Kammerherrn und Oberforſtmeiſter Karl Freiherr v. Löw in Friedberg, dem Gr. Heſſ. Kammerherrn und Major Wilhelm v. Löw J. in Löwen⸗ ruhe bei Offenbach, dem Herz. Naſſ, Hof⸗ gerichtsrathe Ludwig Freiherr v. Löw in Wiesbaden, dem Gr. Heſſ. Kammerherrn Wilhelm v. Löw II. in Staden, dem Gr. Heſſ. Kammerherrn und Rittmeiſter à la suite Auguſt Freiherr v. Löw in Beſſun⸗ gen bei Darmſtadt, und dem Auguſt und Oskar v. Löw zu Löwenthal bei Wiſſels⸗ heim, die beiden Letzteren vertreten durch den Gr. Regierungsratt Küchler zu Gie⸗ ßen, in der Gemarkung Friedberg gemein⸗ ſchaftlich zuſtehenden, im Geldanſchlage von 107 fl. 33 kr. 3 hell.,

7) die dem Kammerherrn und Rittmeiſter Freiherrn Auguſt Löw von und zu Stein⸗ furth in der Gemarkung Ober- und Unter⸗ florſtadt zuſtehenden, durch Allodification von Erblehn entſtandenen, im Geldan⸗ ſchlage von 272 fl. 18/3 kr.,

ſollen nach den deßfalls beſtehenden geſetzlichen Beſtimmungen abgelöſt werden.

Es werden daher alle bei dieſen Ablöſungen bekannten und unbekannten Betheiligten hierdurch aufgefordert, ihre etwaigen Rechtsanſprüche ſo gewiß binnen 2 Monaten bei dem unterzeich⸗

376

neten Gerichte anzumelden, gegenfalls die Aus⸗ zahlung der Ablöſuͤngskapitalien an die genann⸗ ten Berechtigten geſtattet werden würde. Friedberg den 15. November 1851. 5 Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Dr. Irle.

Bekanntmachung.

(1918) Montag den 1. k. M., Vormittags um 10 Uhr, ſollen in dem Büreau des Ba⸗ taillonsverwaltungsraths dahier die Schloſſer⸗, Schreiner-, Spengler⸗, Bürſtenbinder⸗, Sattler⸗ und Glaſerarbeiten, welche in der Garniſon da⸗

hier in den Jahren 1852 und 1853 vorkommen,

auf dem Soumiſſionsweg an die Wenigſtver⸗ langenden in Accord gegeben werden. Dieß den Intereſſenten mit dem Anfügen zur Nach⸗ richt, daß die Accordsbedingungen von heute an in oben gedachtem Büreau eingeſehen werden können. Friedberg den 24. November 1851. In Auftrag: Ramſpeck, Oberquartiermeiſter.

rr

Privat Bekanntmachungen.

150 Gulden

(1906) Vormundſchaftsgelder liegen zum Ausleihen bereit bei Friedberg. Jacob Dörr.

Empfehlung. (1858) Zur Erziehung der Kinder und zur Beauſſichtigung des Häuslichen empfiehlt ſich ein wiſſenſchaftlich gebildetes Frauenzimmer, das der franzöſiſchen Sprache vollkommen mächtig und in allen Handarbeiten erfahren iſt. Näheres bei der Expedition dieſes Blattes.

Bekanntmachung.

(1907) Mittwoch den 10. Dezember, Nach⸗ mittags 2 Uhr, werd die in der Gemarkung Ober⸗Erlenbach,/ Stunden von Bad Homburg gelegene Steinmühle, beſtehend aus 2 Mahl⸗ gängen und einem Oelgang, nebſt circa 40 Mor⸗ gen Land, öffentlich an den Meiſtbietenden ver⸗ pachtet. Die Pachtbedingungen können vorher bei dem Unterzeichneten entweder auf der Zie⸗ gelhütte zu Ober-Erlenbach oder zu Frankfurt, Bleichſtraße No. 4(am neuen Thor) eingeſehen werden; auch wird die Mühle unter annehm⸗ baren Bedingungen aus der Hand käuflich ab⸗ gegeben.

Ober⸗-Erlenbach den 17. November 1851.

Dr. v. Lers ner.

Braunſchweiger Flachs, (1896) ſowie

Braunſchweiger Werg(Hede)

iſt wieder friſch angekommen bei Vilbel im November 1851. W. Kullmann.

6 0 0 Gulden (1911) werden gegen gerichtliche Verſicherung

aus der Concursmaſſe des J. C. Nagel II. ver⸗

liehen. ö Friedberg. Der Maſſecurator:

Heidt.

Annonce.

(1919) ¼ gr. Shawls à fl. 1. 45. per Stück,/ und% gr. wollene Shawls von fl. 2. an per Stück, Longſhawls, größte Sor⸗ ten aus feinſter Wolle von fl. 5. an per

Stück bei R. E. Haußer,

auf dem Römerberg in Frankfurt a. M.

Fruchtverſteigerung. 11 (19200 Freitag den 5. Dezember d. J., Mittags 12 Uhr, ſollen in der Wohnung des Verwalters Rühl zu Berſtadt die Sr. Excellenz dem Herrn Oberkammerherr v. Bock gehörigen Pachtfrüchte pro 1851, beſtehend in 12 Malter Waizen, 89 Malter Korn, 78 Malter Gerste und 17 Malter Hafer öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. 7

Berſtadt den 20. November 1851. Der Verwalter Rühl.

Ge ſau ch.

(1921) In eine kleine Haushaltung dahlern wird auf Petritag ein braves Mädchen geſucht, d

welches das Kochen und alle ſonſßigen Hausar⸗ beiten verſteht. Näheres bei der Exped. d. Blts.

Zu verkaufen.

(1922) Engliſche Speckbückinge zum Roheſſen, ſowie Backbückinge, neuer Nord⸗Lapperdan, friſch Schellfiſche und Sardellen ſind angekommen und verkauft billig Joeckel.

Zu ver k a e en

(1923) Ein dunkelbraunes Wallachpfer 11 Jahre alt, hat zu verkaufen 1 H. Hanſtein W. in Friedberg. An

Verloren.

(492 Eine goldene Vorſtecknadel wurde Der in d Sonntag Abend verloren; der redliche Finder zen B. k. M. erhält bei Rückgabe derſelben in der Expedition dieſem Ta dieſes Blattes eine entſprechende Belohnung. 9 e diese 855 Empfehlung. dbgehalten wei 1925) Einem geehrten Publikum empfehle Die Gr. ich meine Regen⸗ und Sonnenſchirme, ſowie Gemeinden ve vorkommende Reparaturen, welche von mir zu Friedd ſehr billigen Preiſen und prompt gefertigt werden. Friedberg im November 1851. 135 S. Garde, 11 wohnhaft bei Herrn Schloſſermeiſter Scheibel, vis-à-vis Hôtel Trapp. 11ů Verloren. Wohl den (1926) Es iſt auf der Chauſſee von Hungen nach Berſtadt zu ein ledernes Kofferchen und ein Päckchen mit ſchwarzem Wachstuch umgeben, beides Muſter und Muſterkarten enthaltend, ver? loren gegangen. Der redliche Finder wird ge⸗ beten dieſelbe an den Eigenthümer zurückzugeben oder auch nur demſelben Notiz davon zu geben, Oben gegen welche eine angemeſſene Belohnung ver⸗ welche man ſprochen wird. Auf einer Karte im Kofferchen iſt der Name des Eigenthümers zu erſehen. zuſammenger 0 Eleonore. 0 Anzeige. mand auf d

Ausdruck de

(1927) Kleiderſtoffe, Wolle mit Seide, à bemerkt habe

20 kr. per Elle, deßgleichen ohne Seide à 12,

14 und 16 kr. per Elle bei auf dem T auf dem Römerberg in Frankfurt a. M. ben ihre erf Dankſagung. Gegenwart (1928) Allen Gemeinden, nahen und ent⸗ angſt erklär fernten, welche bei dem zweimal hinter einander uvertüre uns betroffenen Brandunglück nachbarlich und Alles 5 menſchenfreundlich auf das ſchnell llfe nes. Das herbeieilten und während des Brandes dur letzt Camille anſtändiges Betragen und unermüdliche Thätig⸗ ofdamen 1 keit ſich auszeichneten, auch ſpäter noch mit zum sen Freitre

Theil reichlichen freiwilligen Gaben die armen Erſch

Brandbeſchädigten bedachten, ſagen wir hiermit einung

unſern innigſten herzlichſten Dank. ſchüchternen Möge Gott ſie vor gleicher Angſt und Noth Camilla bet bewahren und uns zur thätigen Abtragung un⸗ die aber ſd ſerer Dankesſchuld keine für ſie eben ſo traurige volle K Veranlaſſung geben. raft

eine hochbe Ströme vol

Ettingshauſen den 20. November 1851. Im Namen der Gemeinde Keil, Bürgermelſter.

Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg.