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Holzverſteigerung auf dem Burgwalle und an dem Burgberg zu Friedberg.
(2103) Freitag den 2. Januar 1852, Nach⸗
mittags von 2 Uhr an, findet auf dahieſigem
Burgwalle und am Burgberg die Verſteigerung von verſchiedenem Gehölze und abgängiger Obſtbäume, ſowie die von mehreren Cenfnern Heu und Grummet ſtalt. Friedberg den 27. Dezember 1851. Der Gr. Rentamtmann des Rentamts Friedberg Domänenrath Bau ß.
Holz⸗Verſteigerung. 04) In den Domanialwaldungen des Kees Altenſtadt ſollen verſteigert werden: 1) Montag den 5. Januar k. J., Morgens 10 Uhr, im ſog. herrſchaftlichen Hochholz 32 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 4
„ 17 Prügelholz, 14„„ Stcockholz, 1150 Wellen„ Reisholz, 100 17 Birken⸗ 5 50„ Aspen⸗ 1 1150„ Kiefern⸗„
1 Stamm Buchen⸗Werkholz von 26“ mittlerem Durchmeſſer und 16“ Länge,
4 Stück, zu Kummetgeſtelle benutz⸗ bare, Buchen⸗Klötze von 13— 19“ mittlerem Durchmeſſer und 4—5“ Länge,
2) Dienſtag den 6. Januar k. Jahr, im ſog. Haincher Domanialwald und zwar Morgens 10 Uhr im Diſtrict Buchwald:
3500 Wellen Kiefern⸗Reisholz, 418 Stück„ Stangen von 1—3“ mittlerem Durchmeſſer und 18— 207 Länge, ſodann im Diſtrict Herrnhecken: 2 Stecken Eichen ⸗Scheitholz, 10 77 Aspen⸗ 67
2„Bauchen⸗Prügelholz, 1„ Eichen⸗ 1 16„ Aopen 1 1„Buchen⸗Stockholz, 1„ Eichen⸗„ 6„ Aopen⸗„ 175 Wellen Buchen⸗Reisholz, 50„ Eichen⸗ 5 500„ Aspen⸗ 2 300„Fichten⸗ 55
17 Stämme Aspen⸗Bauholz von 8-12“ mittlerem Durchmeſſer und 15—40“ Länge,
610 Stück Fichten⸗Stangen von 1/3“ mittlerem Durchmeſſer und 12—357
Länge, und endlich im Diſtrict Morgelacker: 50 Wellen Hainbuchen⸗Reisholz, was man hiermit unter dem beſonderen Anfü⸗ gen zur öffentlichen Kenntniß bringt, daß jedem inländiſchen Steigerer gegen Einlegung vor⸗ ſchriftsmäßiger Bürgſchaft bis zum Betrage von 20 fl. eine Zahlungsfriſt bis zum 30. Juni k. J. geſtattet wird, inſofern er nicht ſchon dieſe Summe an den Fiscus für auf Credit erhaltene Waldproducte verſchuldet. Heldenbergen den 28. Dezember 1851. Der Großh. Heſſ. Revierförſter des Reviers Altenſtadt Rumpf.
N
Privat Bekanntmachungen. Neujahrwünſche.
(2096) Ein Sortiment von 150 verſchiede⸗ nen der ſchönſten und neueſten Neujahrwüuſche, empfiehlt billigſt
Louis Weis,
den Apotheken gegenüber.
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Die berühmten Dieffenba Punſcheſſenzen!!
„bis jetzt unübertroffen!“ ſind an⸗ Haupt⸗Depot für Friedberg und Umgegend nur
(2079) nach Liebig's Zeugniß gekommen und iſt das allein bei
Wilhelm Fertſch.
Deulscher Phoniæ,
Verſicherungs-Anſtalt zu Frankfurt am Main, Grundkapital 3½ Millionen Gulden.
2035)
Herrn Heinrich Rühl iſt die Agentur des Deutscllen Phönix für die Stadt Hungen und Umgegend übertragen.
ſchaft von Großh. Regierung beſtaͤtigt worden. Darmſtadt im Dezember 1851.
Carl Hemmerde,
General⸗Agent des Deutschen Phönix.
Auf vorſtehende Anzeige Bezug nehmend, erlaube ich mir anzuzeigen, daß ich Anträge von Verſicherungen auf Mobilien, Waaren aller Art, ſowie
landwirthſchaftliche Erzeugniſſe, übernehme.
Vieh ꝛc. ꝛc., gegen feſte und billige Prämien
Der Geſellſchaft Deutscher Phönix ſind die Rechte einer inländiſchen Geſellſchaft verliehen worden, und wer bei derſelben verſichern will, hat weder andere Formalitäten zu erfüllen, noch ſonſtige höhere Gebühren zu entrichten, als es bei den Verſicherungen der Aachener und Münchener Geſellſchaft und der
Colonia der Fall iſt.
Zu jeder näheren Auskunft bin ich ſtets bereit.
Hungen den 8. Dezember 1851.
Heinrich Rühl, Agent des Deutschen Phönix
Zu verkaufe n. (2105) Zwei junge friſchmelkende Kühe, zum Fahren brauchbar, verkauft
Friedberg. M. Jung.
Zu ver miethen. 1 (2106) Ein heizbares möblirtes Zimmer für einen einzelnen Herrn iſt zu vermiethen bei
Friedrich Staubi, dem Bahnhofe gegenüber. Friedberg den 29. Dezember 1851.
70,00 0 Gulden,
(2107) zur Anlegung für Kaufſchillinge al⸗ ler Art, liegen bereit. Näheres bei dem Tom⸗ miſſionär G. Filß in Vilbel.
Liebesgaben.
(2108) Es findet in meiner Wohnung eine Ausſtellung, die gnadenreiche Geburt Jeſu Ehriſti, vorſtellend, ſtatt, zu welcher alle Menſchenfreunde höflichſt eingeladen find, indem der Zweck dieſer Vorſtellung der iſt, eine kleine Gabe bei denen zu erbitten, die das Elend einer armen Wittwe rührt, die ſchon 9 Jahre von der Gicht ſo zu⸗ ſammen gezogen iſt, daß man ihr das Eſſen eingeben muß und ohne Hülfe Anderer das Bett nicht verlaſſen kann.
Ockſtadt den 28. Dezember 1851. Frau Eret.
Todesanzeige. (2109) Dem Allmächtigen hat es gefallen am 22. d. M., Abends 11 Uhr, meine theure Gattin Katharina, eine geb. Neuſel, in ihrem 42. Lebensjahre und im 24. Jahre unſerer glück⸗ lichen Ehe durch den Tod in das beſſere Jen⸗ ſeits abzurufen. Sie ſtarb nach kurzem Kran⸗
kenlager ſanft und gottergeben in Folge eines
Nervenfſebers. Mein und meiner beiden Kin:
der Schmerz über den Verluſt der dahin geſchie⸗ denen Gattin und Mutter iſt unnennbar. Aus⸗ wärtigen Freunden und Bekannten widme ich dieſe Anzeige mit der Bitte um ſtille Theil⸗
nahme. Bellersheim am 23. Dezember 1851. Bopp, Bürgermeiſter.
Todesanzeige.
(2110) Allen Bekannten hiermit die Trauer⸗ nachricht, daß am 23. Dezember unſere geliebte Gattin und Mutter, die hieſige Hebamme Eli⸗ ſabetha Jung, geb. Bauer, in ihrem 53. Lebens⸗ jahre ihr zeitliches Leben beendigt hat, mit der Bitte, um ſtille Theilnahme an unſerem Schmerze. Gleichzeitig danken wir Allen, welche die Hin⸗ geſchiedene während ihrer Krankheit beſuchten und Denen, die ſich bei ihrer Beerdigung be⸗ theiligten.
Friedberg. M. Jung und Kinder.
Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Neujahr 1882. Vormittags predigt in der Stadtkirche: Herr Candidat Broß. Nachmittags predigt in der Stadtkirche: Herr Diaconus Baur. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Stadtpfarrer Sell. Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Kranz.
Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg.
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Derſelbe iſt in dieſer Eigen⸗
1
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