predigt des Herrn Hofpredigers, die Seiner Wunder über Wunder. Erst der neue gemüt⸗ überbrachte. alten, und dann ein Blumenflor auf den „Seht ihr nun“, sagte der bis zu Tränen Rabatten, wie er sonst nirgends im Dorfe zu N 5 der Herr zur rechten Zeit hilft, und eine Der jungen Lehrers altes Muttel, das 1 erfreuliche Christbescherung haben wir noch hauste mitten darinnen.„Es hat eine glück⸗. 8 man das alte gute Gesichtchen mit der schnee⸗ Urgroßtantens Naritätenschrank. weißen Falbelhaube zwischen all der Pracht Von Helma Esselborn. lich das Zaubermütterchen vor sich zu sehen, das all die schönen Blüten hervorhexen 12. Das Immortellensträußchen. blume bis zu den üppig wuchernden Kapu⸗ „Ach, laß mich mit den Friedhofsblumen zinern und den kleinen zierlichen Gretchen Eroßtante mich heute kurzerhand mit meiner Zauberhand der freundlichen Alten, und Frage abspeisen. Es war ein unfreundlicher, siehe, sie wuchsen und blühten lustig um die in allen Gliedern. Sie war nicht aufgelegt zum Erzählen, am wenigsten zu der Ge Laube die Geige stimmte, da blieb ein jeder älter sie wurde, um so weniger liebte sie stehen. und der dickfälligste Bauernschädel vom Sterben zu reden, und das Immor⸗ Sommerabend, obwohl man müde war bs Groschenvase im Glasschrank, erinnerte sie in die Knochen, den Menschen so schön vor⸗ doch immer wieder daran, daß Scheiden gehen möchten ein Sichfinden und Beieinanderbleiben.(Fortsetzung folgt.) Gleichwohl hatte ich das Gefühl, daß Tante wohlbekannte Geschichte, die ich immer wieder ein untrüglicher Zug in ihrem Gesicht. Ich mußte es also nur richtig anfangen. Mensch?“ fragte ich scheinbar ganz harmlos. „Wer sagt denn das?“ eiferte sie nun los, Modekupferfratze, wie sie die jungen Dinger lieben, die hatte er nicht, aber er war ein an. Sein Gesicht zeigte einen vergeistigten Ausdcuck trotz der langen Nase und den Brillengläsern. Und wenn er auf seiner Geige spielte, dann war er sogar schön; Gesicht, daß man es merkte, er hatte alles um sich her vergessen. Als der Fridolin ins jungen Lehrer; denn jeder hoffte, daß jetzt wieder Zug und Ordnung in die Schule weiß Gott, brauchen. Sie waren recht ver⸗ wahrlost unter dem alten schwachen Schmitte⸗ gemein recht respektlos genannt wurde. Das war eine Freude, wie das kleine gemacht wurde; ganz weiß mit grünen Läden sah es dann zwischen den alten Bäumen
Durchlaucht so viel Vergnügen gemacht habe, liche Lattenzaun an Stelle des baufälligen gerührte Geistliche zu den Seinigen,„daß sehen war. obendrein!“ ö liche Hand,“ so sagten die Dörfler, und wenn herauslugen sah, da glaubte man auch wirk⸗ W (Fortsetzung.) konnte, von der goldgelben großen Sonnen⸗ in Ruhe,“ mit diesen Worten wollte die im Grünen. Sie alle berührte liebevoll die 5 nebliger Tag, und Tante hatte das Reißen Wette. Des Abends, wenn Fridolin in der kleinen schichte des armen Fridolin Bengelbeck. Je grübelte darüber nach, warum solch ein tellensträußchen in der kleinen einfachen. komme, daß sie am liebsten gar nicht schlafen und Meiden im Leben öfter vorkommt, als. Luise heute noch dazu zu bringen sei, mir die Geschichten und Bilder aus Alt⸗ Gießen. hören wollte, zu erzählen. Das verriet mir „Gelt, der Fridolin war ein häßlicher „was heißt häßlich?“ Natürlich solch eine gescheuter Mensch, und das sah man ihm kurzsichtigen Augen hinter den großen solch verzückten Ausdruck hatte er dann im Dorf kam, da freuten sich alle auf den käme. Die Buben und Mädels konnten es, petter, wie sein verstorbener Vorgänger all⸗ Schulmeisterhäuschen so schmuck zurecht⸗ heraus. Und das Gärtchen erst, das erlebte
23. Gießener Familienleben in
drei Generationen.
11. October.
Der Anblick aus dem Fenster unseres 1 Gasthauses, das nahe am Ufer stand, war äußerst romantisch. Der Strohm war von
die steilen Rüdesheimer Berge, wo man jede
dem hellen Wasser des letzteren contrastiert.
einem Felsen der schon Jahrhunderten ge⸗ trotzte Mäuße Thurm. Der sich dem Rhein gerade entgegenstämmende Ruppertsberg scheint dessen Lauf aufzuhalten, und bietet
Flusses rechts durch schauerliche Klippen hin
kleinen Schiffchen belebt, welche sanft hin und her schwammen. Gegen uns über lagen
Hier in der Mitte des Rheins stehet auf
dem Auge einen überraschenden Anblick dar. Mit wildem Toben und fürchterlichem Ge⸗ töse stürzen sich nun die Fluten des stolzen
(Fortsetzung.) 5 1
„
Handbreit Land, im Terrassen umgeschafft und mit Reben bepflanzt hatte. Der schöne
heitere Morgen lockte uns ans Ufer, wir erreichten bald die Stelle, wo die Nahe, ein kleiner Fluß, sein grünliches Wasser in den Rhein ergießt, welches sehr auffallend mit
und sind genötigt, zwischen Felsen ein⸗
geeugt, sich einen Weg zu bahnen: wodurch das bekannte den Schiffern so i Binger Loch entstehet. Kleine leichte Schiffe
können ohne Gefahr hindurch gehen, nur große schwer beladene Schiffe müssen einige
so gefährliche
Vorsicht sehr schn anstoßen. dem Anb ergötzt, der uns Gegen 9 Rüdeshe gewisses mich wie wo nicht gierigen man fre Gefühl Rüdeshei Weinlese indem m Ueberreif zwar we die Güte bezahlt guten Je wir nun streift, u schauerlie worfen, durch die vorher ir Rhein w Gestade überall
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heim w Wein ist Stunde Ufer hin Schwühl Wieseng! etwas ar her ware zern ang fiel, wa Straßen schüttete, Stiefel man sie zerquetse schöner! un ich nur trohnen lieblich r b sehr beke
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von Jo gekauft, jetzt den mann.
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