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übermannte mich der Schmerz. friedlich weiter. Wie glücklich sind die Kinder, die nicht ahnen, kann!
Am folgenden Tag mußte Hauptmann v. H. infolge Erkrankung in die Heimat; ich wäre an seiner Stelle Batterieführer geworden, wenn ich Anfang Oktober wurde die 0 aus der
Stellung bei Servon, das zusammengeschossen wurde, 5er Mein Regiment machte bei schönstem Wetter einen fast friedensmäßigen Marsch über Hirson nach Lille. Westlich dieser Stadt und später bei Ppern nahm die Division an den schweren Kämpfen teil. Besonders bei Wyt⸗ schaete, wo das Musftktorbs der 168er, in einer Klosterruine stehend, den Sturm des Regiments durch militärische Weisen an⸗ feuerte, hatte das Res.⸗Feld⸗Art.⸗Rgt. 25 wieder schwere Verluste,„namentlich auch an Offizieren. Auch der deur, General von Helldorf, wurde ver⸗ wundet und starb später an den Folgen der Ve rwundung Ende November wurde die Di⸗ vision in Lille verladen und über Berlin 05 dem russischen Kriegsschauplatz beför⸗
dert, wo sie in der Zeit vom 6. bis 17. De⸗ ber an der Schlacht bei Lowicz⸗Sanniki unter dem neuen Kommandeur, General von Jarotzky, erfolgreich teilnahm. Bald darnach kam ich wieder zu meinem alten Regiment und kann von meinen späteren Erlebnissen vielleicht ein andermal erzählen.
mit den 116 ern bei Gravelotte. Von Berthold Ebel.
Bearbeitet und herausgegeben von Dr. Karl Esselborn. (Fortsetzung.)
Mittlerweile begann es bereits zu düstern. Wir konnten nun wieder in Sektionen mar⸗ schieren, und als wir, es mochte etwa um 7½ Uhr gewesen sein, an einem Häuflein Zweiundsiebziger, die kampfesmüde auf einer Waldblöße lagerten, vorbeigekommen waren, wurde in Kompagniekolonne aufmarschiert. Da erhob sich mit einem Male dicht vor uns ein heftiges Infanteriefeuer. Hageldicht pfiffen uns die Geschosse über die Köpfe. In der nur mit hohen Waldbäumen bestandenen Lichtung, worin wir nunmehr eingebogen waren, war es nahezu dunkel. Da ertönte die bekannte Stimme unseres Obersten:„Mocht
Euch emol do eninn!“
Diese Bewegung durch dichtes Unterholz nach der linken Flanke war kaum durch Oberleutnant Kißner avertiert und an der Spitze des fünften Zuges kaum begonnen worden, als sie durch den Regimentsadju⸗ tanten sofort widerrufen wurde.
nicht verwundet w 2 g 1 5 0 i det, worden wäre. in Reserve stehenden Kompagnien des Regi⸗
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wie hart das Leben sein
Ilse schlief herrschenden Dunkelheit, den vielen Kom⸗
mandorufen, dem Getöse des Waldgefechtes vor uns war es nicht möglich, die bereits
in das dichte Gebüsch eingedrungenen Sek⸗
Nachwort. Am Nachmittag des 15. Sep⸗ tember wurde Servon unter schweren Ver⸗ lusten, auch für mein Regiment, gestürmt.
en des fünften Zuges zurückzurufen. Die Kompagnie ging nun auf Befehl etwas zurück. Generalmajor von Wittich erschien persönlich, 1 zunächst etwas mehr Ruhe und bewirkte alsdann durch das mehr⸗
mals gegebene Signal„Stopfen“, daß das
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Gewehre in
Divisionskomman⸗ der Himmel war sternenlos.
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Feuer von uns allmählich aufhörte. Alle
ments wurden nunmehr noch weiter zurück⸗ genommen. Das zweite B Bataillon setzte die Kompagniekolonne hinterein⸗ ander und durfte sich in der Nähe der Ge⸗ wehre niederlegen.
Oberleutnant Kißner, der endlich mit den Sektionen des 5. Zuges zurückkam, brachte uns erst die Gewißheit, daß die Kompagnie
keine weiteren Verluste zu beklagen hatte.
Im übrigen wurde es bekannt, daß Leut⸗ nant Kraus von der 2. Kompagnie einen Schuß durch den Arm erhalten hatte und vie le Mannschaften gefallen waren
In dem Walde war es furchtbar feucht, Eine bittere Kälte schüttelte die Knochen zusammen, dazu kam eine trockene Kehle und ein knurrender Magen.“ Fröstelnd hüllten wir uns in unsere Regenmäntel. In unserer Nähe wurde ein Verwundeter bei Laternenschein verbunden. Alle Augenblicke fiel ein Schuß, und alles fuhr hell auf aus dem Schlafe. Die Leib⸗ kompagnie unseres Regiments war auf Vor⸗ posten.
Ich lag mit Oberleutnant Kißner zusam⸗ men in dem Graben des Waldweges, der dicht an unseren Gewehren herführte. Er war 915 ein Freigeist bekannt, und in dieser
Nacht fragte er mich, ob ich an Gott und eine Unsterblichkeit glaube.
Auf dem Waldwege selbst Batterie, die sich verfahren hatte.
Am nächsten Tag wurde um 4½ Uhr im ersten Nebelgrauen angetreten, durch Rechts⸗ schwenken eine etwas veränderte Front ge⸗ wonnen und Gefechtsstellung von dem Ba⸗ taillone genommen. Die zweite Kompagnie stand vor uns in Schützenlinie und unsere, die siebente, in Kompagniekolonne im zwei⸗ ten Treffen.
stand eine
(Fortsetzung folgt.)
Die evangelische Kirche im freien „Rechtsstaat“ Polen.
Es ist immer dasselbe!— Die Kirchen⸗ gemeinde Garnsee(Westpreußen) besitzt seit 1909 im Kreise Graude nz in Groß⸗Schön⸗ brück ein Grundstück, auf welchem sich das alte Schulgebäude mit Stall, Scheune und A Zubehör befindet. In der alten Schulklasse ist ein Betsaal eingerichtet, die alte Lehrerwohnung mit dem ganzen Grund⸗ ist verpachtet. Ohne der Kirchen⸗


