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Denftcher Reichstag."

Den größten Teil der ersten Sitzungen nehmen Anfragen Ein. die sich mm Versammlungsverbote sozialdemokratischer Un­abhängiger und ähnlicher weltbewegender Fragen drehten. Darauf folgte etn Bericht des ReichshaushalLausschuß über 'militärische Angelegenheiten.

Abg. Coßkkta n n (Ztr.ft. Die Entlassung der alteren Mann­schaften vom Frontdienst sollte baldigst erfolgen. An ihrer Stelle könnten junge unverheiratete Militärtaugliche eingezogen wer­den, falls Vaer und Sohn gleichzeitig an der Front stehen, so sollte auf Antrag der Vater aus der Feuerlinie zurückgezogen werden. Bei den Reklamationen in der Kriegsindustrie mutz den Familienvätern ein Vorzug vor Ledigen eingeräumt werden.

Generalmajor von Wrisberg- DenvEedankm der Ent­lassung älterer Mannschaften stehen wir. soweit es die militäri­schen Verhältnisse gestörten, sympathisch ge^enübcr. Ein Aus­tausch älterer mit jüngeren Mannschaften findet schon jetzt statt.

Darauf erfolgt Vertagung.

G«e itfiif (iMffPti nn die MM«.

Aus dem Entwurf eines Gesetzes über die Zusammensetzung' des Reichstages und die Verhältniswahlen in den großen Neichstagswahlkreiftn. der am. Februar die Zustimmung des Bundesrats gefunden hat, und nunmehr dem Reichstag zugehl, werden folgende Bestimmungen auf allgemeines Interesse stoßen.

Die Zahl der Mitglieder des Reichstags wird auf 441. (jetzt 597) erhöht. Hie Stadtgebiete von Berlnr Breslau. Frankfurt OM Main, München und Dresden sowie das hamburgifche Staats­gebiet bilden je eme.r Wahlkreis. Außerdem werden Proporz­wahlkreise r-cbübct für Köln, Düsseldorf. Elberfeld, Essen. Duis­burg. Hannover, Leipzig und Stuttgart. Ferner gilt dos Ver- haltniswahloerfahrcn für die Wahlkreise Niederbarnim. Teltow, Königshütte. Hindenburg. Kiel. Recklingshausen. Bochum» Dort-- mnnd. Nürnberg. Chemnitz. Mannheim und Bremen.

BerUn wählt 10 statt 6. Teltow 7 (1). Hamburg 5 (3). Bochum und Leipzig je 4, Köln, Breslau. Duisburg. Dort?!' nd. Esten. Niederbarnim. München und Dresden je S Abgeordnete, die übrigen genannten je 2 Abgeordnete.

Die Wahlvorschläoe müssen mindestens von 25 im Wahlkreise zur Ausübung der Wahl berechtigten Personen unterzeichnet fein. Sie dürfen -höchstens zwei Namen mehr enthalten, als Ab­geordnete im Wohlkre^e zu wählen stnd. Ein sehr wichtige Be­stimmung geht dahin, daß mehrere Wahlvorschläge mit einander verbunden werden können. Verbundene Wahlvorschlage dürfen nur gemeinschaftlich zurückgenommen werden. Sie gelten den anderen Wahlvorschlägen gegenüber als ein Wühlvorschlag. Die Abgeordnetensitze werden auf die Wahlvorschlage nach dem Ver­hältnis der ermittelten Stimmen verteilt. Hierzu werden die Stimmenzahlen nacheinander durch 1, 2. 3, 4 ufrv. geteilt und von den sich dabei ergebenden Teitzahlen so viel Höchstzahlen der Größe nach ausgesondert, wie Abgeordnete zu wählen find. Jeder Wahlvorschlag erhält so viel Abgeordnetensitze, wie auf ihre Höchllz^hl entfallen. Verbundene Wahlvorschläge werde« mit der Gesamtzahl der ermittelten Stimmen als ein Wahlvorschlag in Rechnung gestellt. Die ihnen zukommenden Sitze werden auf die einzelnen WahlvorschlLqe verteilt, wie oben beschrieben.

Wir wir noch der umfangrerckea Begründung des Gesetz­entwurfes entnehmen, geht diese Teilceform der Wahlkreisein- Leilung von dem Gedanken aus. daß elnerseits jedem Bundes- stastt. tu Preußen jeder Provinz der bisherige Besitzstand gewahrt blerdt. andererseits die Gebiete, wo feit 1869 eine unverhältnis­mäßig große Vermehrung der Bevölkerung eingetrsten ist. mehr Abgeordnete als bisher erhalten. Der Entwurf läßt unter bil­liger Abnagung der tatsächlichen Verhälrniste eine solche Ver­mehrung der Abgeordneten eintrelen, die die Gefahr eines zu starken Anschwellens der Ahgeordnet-nzahl und damit eine Er­schwerung der yarlesrentartschen Arbeit von vornherein ver­meidet.

Die Reichsrcgi erring jedm noch nicht genug Rote im Reichs­tag zu h.'.Len.

Denttcher Knndwwtlchaltsrot.

Wie alljährlich, so kamen auch in diesem Jahre die Vertre­ter der verschiedensten karr'SWlrtscheftlrchcn VertretungskSrper in Berlin zusammen. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Verhandlungen des Deutschen Landwirtschaftsrates und dessen Beratungen über den Laufenden Wirtschaftsplan. Der erste Be­richterstatter. Reichsrai Freiherr v. T h ü n g e n (Thüngen) be­gann mit einem Danke des Deutschen Landwirtschaftsrates gegen unser tapferer i&zt, das es erst ermöglich hat, daß hier über einen Wirtschaftsplan für das bevorstehende Erntejahr 1918-19 beraten werden kann. (Bravo.) Dann zeichnete er die Grundlmi-n des neuen Planes. Er betonte mit Entschieden­heit, daß bei der Preisfestsetzung nicht politische Gründe maß­gebend fein dürfen, wte dies nicht zum Heile der Sache leider cft der Fall gewesen sei. Allein wirtschaftliche Gründe sollten dev Aas'cklag geben. And wenn der Deutsche Landwirtschafts- rar eine Heraufsetzung der Preise Vorschläge, so laste er sich dabei Lediglich von wirtschaftlichen Gesichtspunkten leiten und er tue es ohne Rücksicht auf die zweifellos nicht ausbleibende Kritik politischer Kreise. Gelegentlich wandte sich der Redner auch gegen die Erdrosselung der kleinen Brauereien in Bayern und stellte mit Genugtuung fest, daß die kleinen landwirtschaftlichen, die Zwergbetriebe, im Kriege sich recht gut bewährt haben.

In der Besprechung ging Freiherr von Wangenheim (Klein-Spiegel) auf Fragen des Hendels ein und erinnerte daran, daß auf seine Anregung seinerzeit der Handel bei der ersten Kriegsorganisatton herangezogen worden ist. Er findet, daß die Entwicklung immer mehr dahin drangt, daß die großen Organisationen der Erzeuger. Verbraucher und der Händler werden Zusammenarbeiten müssen. Die mitgeteilten Beobach­tung» des Freiherrn von Thüngen über die Zwangserfastung auch der letzten Eres und der letzten Kartoffeln seien doch nicht unbedenklich. Jedenfalls in Noroostdentfchland ist das rein polizeiliche Zwangssysiem gescheitert. Wenn nicht alles trügt, werden wir im Frühjahr eine Kartoffelnot bekommen, weil die

Der-raaner ch» er»gelLzerte» Vorräte rmchrMetnlt- früher aufge^esten haben und weil manche Menge» dahin gebracht mor­de« find, wohin sie nicht gehören. Wen» da der sachverständige Handel nicht beizeite» eingeschaltet wird, kann er schlimm wer­den. Bei dcm reine» Zwange fehlt für den Erzeuger der stark- Anreiz zur Erzeugung. Der Erzeuger muß sich nach Ablieferung des Pflichtteils sagen können, daß er seinen Rest behalten kann. Freiherr von Wangenheim empfahl das System der genofferr- schaftlichen Erfastung der Lebensmittel als zweckmäßig.

Im Anschluß an die Referate und die allgemeine Aussprache wurde der Wirtschaftsplan für 1918/19 in folgender Fassung an- genommen:

Die deutsche Landwirtschaft ist sich des Ernstes der Stunde voll bewußt und wird dem Vaterlande geben, was sie ihm schul- dig ist. Trotz aller Schwierigkeiten und Hinderniste wird die deutsche Landwirtschaft unverzagt und unverdrosten Weiterarbei­ten und den tapferen Männern im Heere und in der Marine bis zum Endsiege über unsere Feinde treu zur Seite stehen. In diesem Sinne richtet der Deutsche Landwirtschaftsrat an alle Landwirte die dringende Mahnung, in dem uns noch beoor- stehenden Entfcheidungskampfe alle Kraft aufzubieten, um dem Boden die zur Ernährung unseres Äolkes nötigen Lebensmittel abzurmgen und ihr Letztes für die Ernährung des Volkes her­zugeben.

1. Allgemeine Essichtsp.

1. Das Kriegsernährungsamt ist zwar bei dem im Frühjahr aufgestellten Wirtschaftsplan bestrebt geweftn, den Anfor­derungen der landwirtschaftlichen Erzeugung in höherem Grade Rechnung zu tragen, als es vorher geschehen ist. Doch enthielt der Wirtschaftsplan noch.eine Reihe unglücklicher Bestimmungen, welche die Landwirtschaft in der Erzeugung mehr oder weniger behindert haben. Diese Behinderung würde sich in diesem Jahre unter den immer weiter er­schwerten Betriebsverhöktniffen in noch verstärktem Grade geltend machen. Nur ein Wirtschaftsplan. der vorwiegend nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten ausgestellt ist, und ei'ren Anreiz zur gesteigerten Erzeugung gibt, kann zu dem Ziele führen, auch im Kriege die für die Ernährung not­wendigen Lebensmittel in genügender Menge hervorzu­bringen.

2. Nachdem die Zwangswirtschaft in der bisherigen Form sich vielfach nicht bewährt hat. ist im neuen Wirtschaftsjahr 1918 -19 der Schwerpunkt auf eine bestere Erfastung land­wirtschaftlicher Erzeugniste am Orte der Erzeugung zu legerr^-' Zu diesem Zweck sind den einzelnen Gemeinden oder Gemeindeverbänden zur Erfastung und Vermittlung landwirtschaftlicher Erzeugnisse seitens der Kommunalver­bände möglichst ländliche Organisationen als geschäfts-

oeshalv unabweisbar, daß der Zackerriilleupreis den enocn, gestiegenen Anbaukoften entsprechend ans mindestens 3,50 Mk für dev Zentner erhöht wird.

Eingehend beschäftigt sich der Plan mit der Viehhal­tung. Wenn auch zugegeben werden muß. daß infolge des Futtermangels eine Verminderung des Viehbestandes, vor allem des" Schweinebestandes. unvermeidlich ist, so erscheint doch eine so radikale Abschlachtung, wie sie zurzeit unter den Schweine­beständen erfolgt, als viel zu weitgehend. Vor allen Dingen müßte deshalb Klarheit geschaffen werden, daß die Höchstpreise für Ferkel nur für Schlachtvieh gelten, und daß der Ferkelhan- del möglichst von der Mitwirkung der Viehhandelsverbände be­freit wird. Als noch unheilvoller wird sich aber die jetzt oj^! zu weitgehende Enteignung des Rindviehbsftandes erweisen.

Die Senkung der Schlachtviehpreise für Rindvieh nach der V. O vom 12. März 1917 war eine sehr verhängnisvolle Maß­nahme. da die heutige Preisbemessung angesichts der Preissteige­rung für Nutzvieh, der vielfach bezahlten Anschaffüngskosten und der erhöhten Gestehungskosten für weite Teile der Land.virt- schaft mir den größten finanziellen Opfern verknüpft ist.

Eine Festsetzung von Rntzviehhöchstpreften. läßt eine dau­ernde Besserung nicht erhoffen, ganz abgesehen davon, daß die­selbe wegen der räumlichen Begrenztheit der einzelnen Zucht­gebiete praktisch überhaupt nicht durchführbar ist. Es bleibt demgemäß nur eine Heranffttzung de: gegenwärtig gültigem Höchstpreise siir Schlachtrinder mindestens auf den Stand der früheren Höchstpreise übrig. Insbesondere hat unverzüglich ein« wesentliche Heraufsetzung der Schlachtviehpreise für Iimgrinder zu erfolgen, da das jetzige Preisverhältnis zu einem übermäßigen Abschlachten von Milchkühen geführt hat und die geltenden Preise für Jungvieh weit unter den Gestehungskosten liegen.

Die Preise für Milch ugd Molkereiprodukts haben zwar in den ineisten Preisgebieten eine erheblich- Er­höhung erfahren, sind aber im Verhältnis zu den Erzsugerkofie» immer noch zu niedrig.

Die P f e r d e p r e t f e stnd. entsprechend den höheren Prei» sen im freien Verkehr, bei den Aushebungen zu erhoff

Von den Düngemitteln wird verlangt, daß beim Kali« dünger, der z. Z fast der einzige erhältliche Kunstdünger sei, eine Preissteigerung vermieden werde.

Klnl und Gold.

(Nachdruck verboten.)

Spiel nickt mit deiner goldnen Kette. Mann

Und Ländle nicht mit goldnen Reifen. Frau.

Die Sckarl Die Schar! Jetzt drin tm Drahtverhaus

Ach. wie das Blut um Brust und Strlnen rann . ..

?i: Lende Träger, unter tunlichster Zuziehung des beruflich zuständigen Handels, beizugeben.

3. siir solche Erzeugnisse. wte für Eier. Obst und andere Leicht verderbliche Garten- und Feldfrüchte, bei denen die Zwangs, bewirtfchaftung einen unverkennbaren Mißerfolg gezeitigt hat, ist der freie Verkehr wieder einzuführen.

4. Die enorme Preissteigerung für alle Betriebsmittel der Landwirtsckaft sowre die allgemeine Entwertung des Gel­des erfordern zwar eine Erhöhung der Preise auch für die Erzeugniste der Landwirtschaft, wenn nicht etn weiterer verderblicher Rückgang der landwirtschaftlichen Erzeugung Eintreten soll: bet Bemestung dieser Preise gebührt aber neben ihrer absoluten Höhe ihrem Verhältnis zueinander die sorgfältigste Beobachtung. Es muß vermieden werden, daß für Waren, die für die Ernährung weniger wichtig stnd. die Preise so bemessen werden, daß der Landwirt es verzieht. vornehmlich diese zu erzeugen und abzugeben, an Stelle von Lebensmttt-eln, welche, wie Brotgetreide und Kartoffeln, die Grundlage unserer Volksernährung im Kriege bilden.

Es ist dringend erforderlich, daß die Preise der land­wirtschaftlichen Erzeugniste für das Erntejahr 1918/19 schleunigst festgesetzt werden.

8. Da von der Lebensmittelerzeugung im kommenden Jahre nicht nur der Ausgang des Krieges, sondern unsere weitere Ernährungsmöglichkeit, also das Schicksal des deutschen Volkes, bedingt stnd. rst dieselbe nickt minder wichtig, wie die Erzeugung von Munition und Waffen. Jeder land- wir'sch<fftlrche Betrieb ist deshalb als eine Krlegswerkftätte ersten Grades zu betrachten und verdient demgemäß die- selbe Rücksich nähme wie die Rüstungsindustrie. Aus diesem Grunde müsten auch der Landwirtschaft in noch höherem Grade als bisher Arbeitskräfte und Rohstoffe, wie nament­lich Düngemittel, zugeführt werden. Geschieht dies nicht, fo muß eine Erhaltuisg oder gar Steigerung der Erzeugung auf einer unseren Bedarf auch nur annähernd deckenden Höhe für ausgeschlossen. gellen.

Im einzelnen ist zu fordern die Feststellung der Preise für Getreide und Hülsenftlichte. Die Feststellung für die Ernte 1918 muß dergestalt erfolgen, daß der Erhöhung der allgemeinen Wirtschafiskosten gegenüber dem Jahre 1917 Rechnung getragen wird, und daß sie kür den Anbau von Sommerfrüchten einen ge- nügenden Anreiz bieten.

Ueber die Kartoffel» wird gesagt: Während des Krie­ges hat sich gezeigt, daß die Kartoffel« für unsere Volks­ernährung mindestens ein ebenso wichtiges Lebensmittel bildet, wie das Brotgetreide. Eine Steigerung der Kartoffelerträge gehört deshalb zu den wichtigsten Krisgsmaßnahmen diefcs Jahres. Ihr Gelingen würde allein schon das Durchhallcn des deutschen Volkes sicher und fest verbürgen. Da eine Steigerung der Kartoffeletträge das einzige und letzte Mittel bildet, um die Ernährung von Menschen und Tieren auch im nächsten Ernte­jahre stcherzristellea. sollten die Krtegswtrtschaftsämter mit allen Mitteln rote durch Stellung von Arbeitskräften. Dampf, pflügen usro. eine Vermehrung der Anbaufläche unterstützen.

Vom Zuckerrübenbau heißt e». Der Zuckerrübenbau bildet in weiten Gebieten Deutschlands die wichtigste Grundlage für die Erzielung höchster Crnteerträge bei allen Feldftüchten. Eine weitere Verminderung der Anbaufläche wäre deshalb auch siir den Ertrag anderer Feidfrüchte verhängnisvoll. Es erscheint

Ist das dein Sohn? Er winkt dir mrt der Hand! Starrt auf die Kette und dein Goldgezier . ° .

Er stürmt, er fallt 1 ..Das Leben gaben wir Für deine Not, du ringend Vaterland

Mann mit der Kette, färbt die Scham dich rot? Verbrennt drck. Frau, der Reif mit seiner Glut?

Für deutsche Freiheit her das letzte Vlutk And tmfer Hold für deutsches Lrbensbrotl!

Rudolf Herzog.

%m der Äeinmt.

Hessische Juwelen- «nd Gskd«sche. Deutsche Frauen, könnt Ihr in dieser schweren Zeit noch Perlen und Gold- schmuck tragen? Euere Männer und Söhne opfern freudig ihr Leben und Ihr wollt Euch nickt van diesem Tand trennen? Bringt Eueren Schmuck dem Vaterland dar: für Gold wird Euch der volle Goldwert und für Itttwelen der hohe Auslandspreis vergütet.

Schlisßuuz der kleinen Bäckereien. Der Abg. Dorsch hat folgenden dringlichen Antrag im Hessischen Landtag eingebracht: Zwette Kammer wolle beschließen die Regierung zu ersuchen an maßgebender Stelle dahin zu wirken, daß man von der Zu­sammenlegung und damit verbundenen Scklteßung der kleinen Bäckereien abfehe und. soweit diese Vewrdnung schon-durch, geführt ist, dieselbe wieder rückgängig mache: denn hier werden Existenzen zugrunde gerichtet." #

FC. Aus Obrrhesien. 18. Fsbr. In Grotz-Felda beschloß der Gemeinderat eine GerneindeschaKaltung etnzurichten. Jedoch 98 Bürger widersprachen, die bet Einführung einer Gemeinde-» schashaltung um Futter für ihre Ziegen besorgt sind. Vize- feldwebel Eisenach, Sohn des Landwirtes Johannes Eisenach in Eifa, wurde mit dem Eisernen Kreuz L Klaffe ausgezeichnet. Dieselbe Auszeichnung erhielt Lehrer Leutnant d- R. Erker in. Ruhlkirchen.

FC. Flörsheim, 18. Febr. Ein fahnenflüchtiger Soldat, der aufgeriffen worden war und nach feinem Garnisonorte trans­portiert werden sollte, sprang hinter der hiesigen Station aus dem in voller Fahrt befindlichen Zug. Mit schweren Verletzun­gen blieb er liegen wrt> wurde in das hiesige Kranlenhaus übel> führt.

Aus Rberubeste«.

FC. Osthofen. 18. Kebr. Eine Anzahl Wilddiebe gehen hier am Hellen Tage auf die Jagd. Einer derselben, der von hier stammende Peter Ders, wurde verhaftel. De» andere» ist ma» aus der Spur.

Aus Äurhtffe».

FC. SchlAchteru, 18.SlaatsfekretSr von Kühl» mann traf zu kurzem Besuch tn Schloß Ramholz bet sein« Schwiegermutter, der Freifrau von Stumm geb. von Rauch, es».

Verantwort lick für den politischen und lokalen Teil: Otto H i r schc l . Friedberg: für den Anzeigenteil: N. Senner^, Friedberg. Truck und Verlag derNeuen

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