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rch Euch weiter nicht zu schreiben als es ist ruinier beynr alten Elent, und gelb Mangel Fühlt uns nicht wiewohl es mir sehr notwendig tut und wollten sie täten gelt schicken denn ich habe 15 f. gclent bey den Kameraden und ich kann es nicht mehr bezahlen. Von des He.eners Landers Wilhelm und des eselborns Karl Philipp weiß ich Euch nichts zu schreiben denn ich war schon Lang nicht mehr bey ihnen, wie ich erfahren Hab so ist Peter Machor zu Hause. Von Weitersweiler den Kaufholt grüßet mir daß fein Sohn tot ist und Christofel Tiefenbach ist noch recht gesund.
ich befinde mich beim 103. Regiment, Ite bat. 3te Compagnie, 5te cord. (?) arme, 2 te disision.
Ich grüße Sie lieben Eltern und ge- schwister
grüßet mir auch allen Freunden
Johannes Strebel."
Dieser, Brief besagt sehr viel. Ter Jüngling, der ihn schrieb, konnte, wiewohl er nicht orthographisch richtig schreibt, sich verständlich ausdrücken. Das wollte in jener Zeit, in der das Schulwesen in der heutigen P.alz im Argen lag, viel heißen. Durch seine wenigen Zeilen geht das Heimweh als ein starker Strom hindurch. Wie mag sich der junge Manu in dem heißen, ziemlich unkultivierten Lande nach seiner schönen, fruchtbaren Heimat gesehnt haben, wo die gesegneten Ackerfluren sich ausbreiteten urtd der Donnersberg mit seinen herrlichen, kühlen Waldungen herübergrüßte. Wie mag er so sehnlich an das von Weinlaub umrankte Haus seines Vaters gedacht haben, wo die Eltern und Geschwister aus- und eingingen. Wie es auch heute in den Feldpostbriefen geschieht, so macht Johannes Strebel Mitteilungen über das Ergehen einiger von seinen Kameraden und gibt seinem Vater den schweren Auftrag, dem Vater eines Regimentskameraden dessen Tod zu melden. Ob der Briefschreiber ans dem fremden Lande zurückgekehrt ist, wissen wir nicht, viele Jünglinge, die an: linken Rhernufer zu Hause waren, haben für Napoleon ihr Leben in Spanien und Rußland lassen müssen. • H. P,
Worte zum Nachdenken.
Hoffnung ist ein fester Stab
Und Geduld ein Reisekleid,
Ta mau mit durch Welt nnd Grab
Wandert in die Ewigkeit.
Friedrich von Logau.
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Eh' als ich noch war,
Ta war ich Gott in Gott,
Trum kann ich's wieder sein,
Wenn ich nur mir bin tot.
Johann Schesfler.
Soll dir frommen ein Schlag, das nierke, Führ' ihn gleich mit entscheidender Stärke! Nur nichts Halbes, wo dir bewußt,
Taß du das Ganze erstreben mußt.
Geibel.
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Tie Religion ist die goldene Kette, welche den Erdball am Throne des Ewigen festhält. Jean Paul.
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Was uns nottut, uns zum Heil ward's gegründet von den Vätern, aber das ist unser Teil, daß wir gründen für die Spätern.
Geibel.
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Nur den nenne ich einen Christen, der von Jesus das Geheimnis der Vollkommenheit gelernt hat und es in allen Dingen anstrebt. Björnson
Ter Mittelpunkt des Lebens ist allemal die Liebe, das wahrhaftige Leben liebt das eine Unveränderliche und Ennge; das bloße Scheinleben versucht zu lieben — das Vergängliche mit seiner Vergänglichkeit.
Fichte.
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Tie wahrhaft hilfreichen Menschen in der Welt sind die, welche „bei der ewigen Glut" wohnen, die andern helfen uns nicht mehr, als wir uns selbst helfen können.
Hilty.
Kirchliche Anzeigen.
Sonntag den 17. März. Judika.
G o t t e s d i e n st.
In der Stadtkirche. Samstag den 16. März, nachmittags 2 Uhr: Beichte für die Konfirmanden aus der Matthäusgemeinde und deren Angehörige. — Sonntag den 17. März, vormittags lU /2 Uhr: Konfirmation der Kinder aus der Mathäusgem inde. Feier des heiligen Abendmahls. Pfarrer Mahr. — Kinderkirche für die Matthäusgemeinde fällt aus. — Abends 6 Uhr': Pfarr- assistent Liz. Reuning. — Dienstag den 19. März, abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der MarkuS- gemeinde. — Mittwoch den 20 . März, abends 8 Uhr: Versammlung des Frauenvereins der Markusgemcinde.
In der Iohanncrkirche. Vormittags 9V 2 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. — Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Lukasgemeinde. Pfarrer Bechtolsheimer. — Abends 6 Uhr: Pfarrer Ausfeld. — Abends V 28 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Lukasgemeinde. — Abends V 28 Uhr: Lichtbildervortrag vom heiligen Land in der Johauneskirche. — Freitag den 22. März, abends 1/26 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Johannesgemeinde.
Verantwortlich : Pfarrer D-chtol-heimer. Druck und Verlag der Brühl'schen Universltätr-Buch- und Steindruckerei
R. Lange, Giehen.


