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eiuiuiifcen soll. s .Uur einige wenige Beispiele wollen wir zum Erweis dieser Tatsache^ an­führen. Tie iveibliche Jugend soll zur Fort­bildungsschule gezwungen lverden. Abgese­hen davon, daß lfterfür es an geeigneten Lehrkräften nach dem Kriege fehlen wird und daß kein Geld da sein ivird, mn die Kosten einer derartigen Einrichtung zu bestreiten, muß geltend gemacht werden, daß es für das iveibliche Geschlecht nach dem Kriege so viel wichtige Arbeit geben ivird, daß zur Er­werbung von Kenntnissen, die für das prak­tische Leben keinen Wert lmben, kerne Zeit da sein wird. Man denke daran, wie hinder­lich unserer Landbevölkerung eine derartige Pflichtfortbildungsschule sein wird. Wrr ha­ben halbgebildete genug, so daß wir ihre Zahl nicht zu vermehren brauchen. Ein altes Wort sagt: Bildung macht frei, hinzu fügen muß man aber: Halbbildung macht den Menschen zum bedauernswerten. Unheil anrichtenden Sklaven. Sodann soll die männliche Jugend unter ein Jugendgesetz ge­stellt werden. Den Eltern sollen vermut­lich auch nach am! Sonntag die heran wachsenden Söhne entzogen und anderen Leuten übergeben werden, die vielleicht ihre, erzieherische Befähigung noch nicht nachge­wiesen haben. Vielfach gehen derartige Vor­schläge von solchen aus, die ehelos oder kinderlos sind. Vor wenigen Tagen hat mau auf der Tagung der Deutschen Turnerschaft in Mainz beschlossen, bei den Regierungen, und den Parlamenten dafür zu wirken, daß! in allen Schulen wöchentlich drei Tnrnstun - den und ein Spielnachmittag eingeführt werde, daß die Turnnole bei Versetzungen und Abgangs Prüfungen mitwirke, daß den Turnern im Heere Vergünstigungen zuteil werden. Nun denke man sich, daß andere Or­ganisationen mit ähnlichen Forderungen kommen würden! Auch die Freunde gesun­der Leibesübungen das Turnen gilt länglt nicht mehr als einzige Leibesübung - wer­den diese Forderungen zurückweisen, weil sie die persönliche Freiheit der Eltern und ihrer Sohne in unzulässigem Maße beschränken. In diesem Kriege tun unzählig viele Dün­ner draußen an der Front wacker ihre^Schnl digkeit, die nichts weniger als gute Turn er­find. Aber typisch sind diese Forderungen für unsere Behauptung, daß heute sehr viele mit- regieren ivollen. Man sagt, daß in unserer Zeit bei vielen Menschen eine geringe Nei­gung bestelle, Kinder aufzuziehen. Diese Nei- gung wird durch die geschilderten Bestrebun- gen noch herab gemindert. Auch Menschen mit religiöser und ethischer Weltanschauung sagen i wenn wir nicht mehr das Recht be­halten sollen, über unsere Kinder. zu ver­fügen, so wollen wir lieber gar keine mehr haben. Daß das Frauendienstjahr eine Tol­lheit ist, die unter Umständen selir verhäng­nisvoll werden konnte, haben ja gerade dre Fiibrerinnen der Frauenbewegung unzwei­deutig betont, während es immer noch Scan­

ner gibt, die dieser Tunimlieit das Wort reden. Wenn alle die Forderungen dieser Weltverbesserer in die Wirklichkeit umgesetzt ,verden würden, so würden wir von der Wiege bis zur Ba!hre ein Leben wie in einer Besserungsanstalt führen, überall von sol dyert bevormundet, die lstnterher alle Ver­antwortung von sich abivälzen. Hoffentlich hat man in unserem Volke Einsicht und über­spannt nicht den Bogen. Macht Man die Laute unzufrieden, so erwacht in ihnen der Gedanke, dem Vaterland den Rücken zu ket ren. Je mehr man aber den Tüchtigen sich ohne Bevormundung betätigen läßt, um so Mehr wird er ein wertvoller Staatsbürger, der das Seine treibt, sich aber auch kraftvoll für das Ganze einsetzt.

(Fortsetzung folgt.'

Ans der Zugendzeit eines deutschen Mannes.

(Fortsetzung.'

Am folgenden Tage tam mein zwei­ter Oheim, der Glashändler, zu nur aut den Boden und fulw mich gewaltig an über mein Betragen: ich hätte ganz unverzeihlich gehandelt, tonnte mich über nichts beklagen: wenn der Onkel mit

mir nach dem Rechte verfahren wollte, würde es mir schlecht er gelten usw. Ich,er­widerte, daß ich es darauf ankommen lassen, aber dann auch geeigneten Ortes aussprechen würde, worüber ich mich zu beklagen hätte: dies Verfahren sei nicht mehr auszuhalten, und Mißhandlungen ließe ich Mir nicht ge fallen. Der Oheim lenkte indessen allmählich ein und machte mir Vorschläge: der Onkel wolle mir verzeihen, allein ich sollte wieder arbeiten, und dann wolle man die Sache als nicht geschehen betrachten usw. Es lvar da Mit freilich wenig gewonnen, aber das hatte ich doch erreicht, daß hinfort von meiner Dummheit nicht mehr die Rede war.

Wie wenig diese Menschen inich und mein Wesen erkannten und begriffen, ergab sich bei jeder Gelegenheit, oft zu meinem Schret ken: denn ich kam mir gar nicht so schwer er kennbar vor, da ich offen und ehrlich mit meinen Ansichten und Meinungeii hervor trat. Zu Weihnachten war in den Zei­tungen ein langes Verzeichnis der Waren eingerückt, welche die Spielzeugwaren Hand lungen verkauften. Außer den Spielwaren wurden auch Landkarten, mechanische, mathe­matische, optische und astronomische Wert zeuge angekündigt und aufgezählt. Mrrglng das Herz auf, als ich die Namen dreier Werk­zeuge las, und ich äußerte, in emer lolchen Handlung zu leben, müßte eine wal>re Lust sein Da meinte mein Oheim: Ja, da wurde ich wohl den ganzen Tag mit den Spiel­sachen spielen und mich iim werter nichts be­kümmern! Ihm also galt alles, was ich außer dem Geschäfte trieb, und woran! ich den größten Wert legte, als Spulerei! Und