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etwas, aber unsere Kameraden standen doch auf Posten. All­mählich legte sich das Feuer, so daß ich dachte: jetzt muß ich doch einmal hinauf und Nachsehen, wie es droben ist. Als ich droben ankam, war alles ruhig geworden. Line reine, warme Frühlingsluft wehte über unsere Hügel, und ein prachtvoller Sonnenuntergang glänzte über Täler und Tälchen, in denen überall leichte Rauchschwaden umherzogen aus Hunderten von Ofenrohren, die da aus dem Loden heraus erzählten von dem, was unter der Trde verborgen ist, als ob sie die Wünsche der Unterirdischen emportrügen. Darüber standen warm und klar die letzten Strahlen der untergehenden Sonne. Ich habe dieses Bild als Abendsegen in mich ausgenommen, bin wieder in meine hohle gekrochen und habe noch ein Scheitchen aufgelegt."

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Zahllose Angriffe nicht nur in den Ueden der französischen Abgeordneten und Minister, sondern auch der gesamten Presse mußte die deutsche Heeresleitung über sich ergehen lassen wegen der Zerstörung der dortigen Kirchen. Das war ein be­sonders beliebtes und dankbares Thema, um die Deutschen vor unsern Feinden und den Neutralen als von sinnloser Zer­störungwut erfüllte Larbaren hinzustellen, wir wissen frei­lich, wie es sich hiermit verhält. Zum reinen Vergnügen hat gewiß kein deutscher Artillerieoffizier Lefehl gegeben, Gra­naten in die Gotteshäuser zu schleudern, sondern nur dann, wenn festgestellt wurde, daß die hohen Türme und Dächer der Kirchen von den Franzosen zum Kufstellen von Maschinen­gewehren oder für den Nachrichtendienst benutzt wurden. Aber fürwahr, die Franzosen haben gar keinen Grund, ihre Feinde der Kirchenschändung zu beschuldigen, das besorgen sie selbst gründlicher als es jemals deutsche Geschosse vermochten. Ts ist jetzt möglich, an der Hand eines großen statistischen Materials nachzuweisen, wie durch den von der Legierung der Kepublik künstlich genährten Religionshaß zahllose Kir­chen Frankreichs, unter ihnen viele der schönsten, ältesten und merkwürdigsten, dem langsamen Rum preisgegeben wurden. Zwei Lroschüren liegen darüber vor, eine Schrift von Dr. J. Löhr ,,Der Krieg und das Schicksal der Kirchen Frank­reichs" und eine französische von Maurice Barres, die kurz vor dem Kriege erschienen ist. Der Verfasser ist nach der Köln. V.-Ztg." ein bedeutender Mann, Führer der Nationa­listen, Mitglied der Akademie und Abgeordneter für Paris. Die Broschüre hat den Titel ,.Tableau des Eglises rurales qui secroulent", Aufstellung der im verfall begriffenen Landeskirchen. Barres zählt 1081 derartige Kirchen auf, bemerkt aber dazu, daß seine Liste noch lange nicht vollständig sei, sondern nur einen ganz kleinen Teil seines eigenen Ma­terials wiedergebe. Die Zustände seien ungeheuerlich, in ge­wissen Departements finde man ,,auf jeden Schritt irgend eine große Ruine, deren Betreten als gefährlich durch eine Ver­

ordnung des Bürgermeisters verboten ist,- der Kultus wurde unterdrückt, die Kirche geräumt, die Priester verjagt." Und weiter heißt es:Das ist der Erfolg jener unermeßlichen Verschwörung und ihrer geheimen Organisation, die zwar stets geleugnet, aber immer fortgesetzt wurde, die, um einen wahnsinnigen haß gegen den Katholizismus zu befriedigen, Frankreichs schönste Kleinode dem Erdboden gleichmachen soll." Also dieselben Franzosen, die vor dem Kriege ihre Kir­chen in einem so ungeheuren Umfange Preisgaben, erheben jetzt ein wildes Geschrei des Jammers über die Zerstörung ihrer Kirchen im Kriegsgebiet durch deutsche Geschosse. (Es ist noch hinzuzufügen, daß die französische Kammer am 25. Novem­ber 1912 den Antrag von Maurice Barres auf.Erhaltung der französischen Kirchen zurückwies, womit bas Todesurteil über die Kirchen Frankreichs gesprochen ist.

kirchliche Anzeigen.

Sonntag, den 18. März. Lätare.

In der Stadttirche. vormittags 97 2 Uhr: Pfarrer Schwabe, vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Mar­kusgemeinde. Pfarrer Schwabe. Abends 6 Uhr: Pfarrer Mahr.

In der Johamiestirche. vormittags 9 */ 2 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde. Pfarrer Ausfeld. Nachmittags 2 Uhr: Prüfung und Vorstellung der Konfirmanden aus der Johannesgemeinde. Pfarrer Ausfeld. Abends 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechung. Mittwoch, den 21. März, abends 8 Uhr: Passionsandacht (Kricgsbetstunde). Pfarrer A u s f e l d.

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Wartburg, evangel. Jünglings- und Männer-Verein,

Kirchstr. 9. Sonntag, den 18. März, abends 8 Uhr: Vortrag.

Gäste stets willkommen.

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vibettränzchen für Schüler höherer Lehranstalten. Je-

den Mittwoch von 67 Uhr für die jüngere Abteilung. Jeden Samstag von 67 Uhr für die ältere Abteilung, vibettränzchen für Mädchen aus der Zohannergemeinde.

Jeden Dienstag von 67 Uhr.

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Sonntagsverein für Mädchen.

Jeden Sonntag - Nachmittag Zusammenkunft, Diez­straße 15 p.

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