Ausgabe 
1.12.1918
Seite
3
 
Einzelbild herunterladen

anbei» in bet

nn Lichte still, enlicht (Seiner ich zu heilen, ans der Wahn j

ileuchtturm ge- ; che im Abend- Hott und Risse nt eben auf. Höhe auf die | Scheine. Sie tt dem Schiffe

Ihrem und i öd» Golgatha. I ließ einstdas ' ire und meine mtibe für unS, ; iirbett, die bot

Golgatha bid Winkel unseres j tb in uns »er- , dem wunbei- es, reinigendes. |j die Erbe. Und > zur Ruhe, als

licht mutwillig ^ l Sie sich ihm. und Dinge io ]inm verbargen : rheit wird euch imacht, der ist

ihr's habt, ans Bi. M. M.

ren Gasthauses Bürger. Mm Leute alle zn Der Forstet um ich so ei« inber fein folll it meiner Fm e sein. Dan« einen Arbeiter« wlzschläge und len Hasen; int esse ich J Dienste nach, ein Glas

und lege mich beizeiten ins Bett. Wo soll denn da das greuliche Sündenleben stecken?"

Sv sagte der brave Förster. Und seine Rede klingt ganz überzeugend und scheint unwidersprechlich zu sein. Biele ehrbare Leute werden sagen:Der Mann hat recht," und sie denken von sich selbst ebenso. Ihr lieben, braven Leute, die ihr so denkt und redet, es soll euch eure bürgerliche Ehrbarkeit nicht an. getastet werden. Vor Menschen seid ihr unbescholten, und es wäre Unrecht, euren guten Namen herunter­zuziehen. Aber laßt uns doch einmal zusehen, ob ihr damit auch vor Gott bestehen könnt.Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; aber Gott sieht das Herz an."

Willst du dich einmal ehrlich prüfen im Lichte der göttlichen Wahrheit, so lies in der Stille, gleich- sam mit deinem Gott unter vier Augen, den 138. Psalm. Dort heißt es:HErr, Du erforschst mich und kennst mich ... Du verstehst meine Gedanken von fern ... und siehst alle meine Wege... Es ist kein Wort auf meiner Zunge, das Du, HErr, nicht -alles wüßtest!" Bitte, lies den ganzen Psalm und stelle dich offen- herzig in das Licht dieser Gottesworte, als ständest du unter einer elektrischen Bogenlampe. Vielleicht liest du auch noch die Bergpredigt Waith. Kap 5. 6. 7) und vergleichst einmal aufrichtig, ob dein Herz und Leben dazu stimmt. Wenn du wirklich ehrlich prüfst, dann wirst du bald, erkennen, daß es in deinem Herzen und Leben denn doch nicht so ganz harmlos ans- sieht, wie der brave Förster gemeint hat. Es werden fickh dann doch noch andere Dinge darin sinden als Kaffeetrinken und Pflichterfüllnng;, es werden sich Dinge finden, die wohl den NamenSünde" ver­dienen.

Aber die Hauptsache kommt noch. Der HErr Jesus sagte:Du sollst lieben Gott, deinen HErrn, von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und aus allen Kräften. Dies ist das vornehmste und grösste Gedot. (Matth. 22, 37. 38; 5 Mose 6, 5 ) Lieber Leser, hast du dies Gebot erfüllt? War bis- her in deinem Herzen solche Liebe zu Gott, Liebe von ganzer Seele und von ganzem Gemüt? Und war dein Leben ein tatsächlicher Beweis solcher Liebe, der Liebe aus allen Kräften? Nicht wahr, da kannst du ehrlicherweise nicht Ja sagen. Du hast kaum je und dann an Gott gedacht, hast wenig nach Ihm gefragt, noch viel weniger Ihn von ganzem Herzen geliebt oder Ihm aus allen Kräften gedient. Nun, wenn du also das größte Gebot Gottes nicht erfüllt hast, bist du dann nicht der größten Sünde schuldig? Es ist wirklich so: Gott nicht zu lieben von ganzem Herzen und Ihm nicht zu dienen aus allen Kräften, das ist die größte Sünde.

Was du getan hast an guten Werken in deiner Familie, in deinem Beruf und gegen deinen Nächsten,

das soll dir unbestritten sein; aber Gottes Wort nennt sie nicht gute Werke, sonderntote Werke", weil du sie nicht, aus Liebe zu Gott getan hast. Sie werden dir in der Ewigkeit, vor dem Nichterstuhl Gottes, nichts nützen. Nur von Kindern Gottes, die im Glauben an Gott und in der Liebe zu Gott ihr Leben geführt haben, sagt die Heilige Schrift:Ihre Werke folgen ihnen nach; denn sie sind in Gott getan."

Du warst wohl bisher der Meinung, Gott könne mit dir zufrieden sein. Aber das Beste, die Liebe, hast du Ihm vorenthalten. Ist ein Mann mit seinem Weibe zufrieden, wenn sie gut kocht, und wäscht, ihn abep nicht liebt? Oder hat ein Vater Freude an seinem Sohne, der tüchtig arbeitet und solid lebt, weiter aber nach dem Wunsche und Willen des Vaters nicht fragt und keine Spur von Zu­neigung und Anhänglichkeit zeigt? Doch sicherlich nicht! Sollte nun Gott von seinen Menschenkindern keine Dankbarkeit und Liebe, keine Anhänglichkeit upd Verehrung zu erwarten haben?

Hast du die schwerste Sünde gegen Gott be- gangen, so bedarfst du Seiner vergebenden und er- rettenden Gnade. Gott bietet sie dir an in Seinem geliebten Sohne Je ns Christus, der allen Gotteswillen, auch das. Gebot der Gottesliebe, für uns erfilllt hat und durch dessen Opfertod am Kreuze all unsere Schuld gesühnt, ist. Wer an Ihn glaubt und sich Ihm zu eigen gibt, der wird trotz aller Sünden errettet werden und zum ewigen Leben entgehen. Wer aber die Gnade Gottes in Christo ablehnt, der wird trotz aller Ehrbarkeit zu ewiger Pein verdammt werden. Bitte, lies Luk. 7, 3650. K. E.

Au mußt die Entscheidung treffen.

Wen da dürstet, der komme," so lautet die Einladung des Evangeliums, undwer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst." (Offb. 22, 17.) Gottes Entscheidungen sind längst zu deinen Gunsten gefallen. Er will deineWeitung. Er tut alles, um sie durchzusetzen. Aber du stehst als eine freie, ihm ebenbildliche Persönlichkeit Gott gegenüber. Du bist begabt mit der Freiheit und Fähigkeit, auch zu wollen und dich zu entscheiden. So kann Er dir Sein Heil nicht aufzwingen. Er wartet, daß du unter den sieghaften Einwirkungen Seiner Gnade deinen Widerstand aufgebest und das Heil willig annehmest. Es ist dies aber deine eigene Angelegenheit, in der du allein das letzte Wort zu sprechen hast. Du bist vor die persönlichste und ge­waltigste Entscheidung deines Lebens gestellt. Kein anderer kann sich für dich entscheiden. Wenn du nicht Buße tust und das Heil ergreifst, unterbleibt, was nötig ist zu deiner Errettung. Die Verant­wortung für dein zeitliches und ewiges Geschick