lastet auf dir allein. Mit deinem „Ja" oder „Nein" schaffst du dir deinen Himmel oder deine Hölle. Golr wird deine Entscheidung in jedem Falle an> erkennen. Dein „Ja" wird dich mit Jesu, deinem Retter, vereinigen und Errettungsjubel dir ins Herz und auf die Lippen bringen. Mit dem „Nein" gehst du deinen eigenen Weg. Du niachst dann deine Laufbahn ohne Jesum, zu Zielen hin. von denen du auf vielen Blättern deines Neuen Testaments lesen kannst. Nach dem eigenen Wählen gestalten sich die zeitlichen und ewigen Lose der Menschenkinder.
* . . G. N.
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Was das Wort Gottes vermag.
Im Oktober 1905 fuhr der Eisenbahnarbeiter N. eines Abends nach B., um einer Versammlung zur Verkündigung des Evangeliums beizuwohueu, zu welcher er eine Einladung erhalten hatte. Der Evangelist stellte seinen Zuhörern in ernster Weise das Verdeiben, das Elend und die Schuld des Menschen vor Augen Er redete unter anderein von unglücklichen Ehen, harten Vätern, Wirtshaushelden, von zoinigen Fluchern, um dann zu zeigen, d iß Gottes Gericht über alle diese kommen muß, daß aber heule, am Tage des Heils, jeder, auch der größte und gröbste Sünder, noch Vergebung und Befreiung fin'et, wenn er reumütig und gnade- suchend zu Jesu, dem Sohne Gottes, seine Zuflucht nimmt.
3t. vernahm mit Erstaunen und schlecht ver- hvhlenem Grimme in den Darstellungen des Evangelisten, wie er meinte, feine eigchie Lebensgeschichte. Er konnte sich nicht erklären, ivcr dem fremden Manne alles so genau von ihm mitgeteilt hatte. Ihn faßte die Wut, und er beschloß für den nächsten Abend, wo eine gleiche Versammlung stc-ttfiuden sollte, es dem Evangelisten heimzuzahlen. Er steckte sich ein passendes Stück Eisen in die Tasche, suchte
einen Platz in der Nähe des Redners und war entschlossen, sobald dieser wieder ein Wort über ihn sagen würde, ihm das Stück Eisen an den Kopf zu werfen.
So stand er da in der dicht gedrängten Menge der Zuhörer und lauschte. Indem er nun so auf- merksam auf die Worte des Redners achtete, drang ihm selbst ein Eisen oder ein zweischneidiges Schwert, in das Herz. Gott selbst redete durch Sein Wort zu seinem Gewissen von den vielen Sünden, die er getan, und von der Gnnbk, die ihn suchte; von seinen Schuld- und Schandstrcken, aber auch von dem Vinte Jesu Christi, des Lammes Gottes, welches allein diese Sünden zu tilgen ver- mag. So schmolz in wenigen Augenblicken dieses harte, trotzige Herz. Das Eisen blieb in der Tasche und der Evangelist unverletzt ^ aber N. selbst war getroffen von dem Worte Dessen, der gesagt hat. „Ist Mein Wort nicht wie ein Hammer, der Felsen zerschmettert?" (Jer. 23, 29.) Doch war es nicht eine Zerschmetterung zum Ver- derben und Untergang, sondern zum Heil und zur ewigen Errettung N. brach vor Gott zusammen, bekannte seine Schuld und ivurde ein neuer Mensch zum Preise der wunderbaren, errettenden Gnade Gottes.
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Zur gefälligen Beachtung!
Die Anschrist für unser lloslscheckkori o ist seht: evang. fl 1 lianzljaus, ö^m. b. 0., öatl Ulan feen- bürg. Ojür. roald, Postscheckamt Leipzig Nr. ü>6«5. wir legen tliefes Mal irüer Sendung zwei Zählkarte» bei, bitten aber, tliefes nutit als Mahnung anfzufaffen, foiulern sie sollen leckiglich zur vegnemlichkeil bei Zahlungen unll solchen freunllen, die uns eine 6abt für irgendeinen Zweig unserer Arbeit schicken wollen, | di fne n. Lvang. flltianzhaus.
Versammlungs-Anzeigen.
Im Berlage der Anstalt Bethel bei Bielefeld sind
erschienen und durch unsere Buchhandlung zu beziehen:
Wegblumen. Gedichte. Bon Luise Rolf. Ge- schenkband Alk. 3.-, kart. Mk. 2.50.
W e haben sich schon erquickt an den schönen Postkarten von Luise Rolf! Sie werden'esjialle mit Freuden begrünen, datz nun diese Gedichte mit ihrem frohen Glaubensmut, ihrer innigen Tiefe und Schönheit in solch schöner Ausstattung zu haben sind.
Kriegscrlebnisse einer ostafrikanischen Missionarsfrau. Kart. Mk. 2.—.
Es ist s hr ergreifend, wenn tvir hier sehen, wie eine Mission?» fran mit ihren oft kranken Kindlein in belgische Gefangenschaft gerät, wie man sie herumschleppt quer durch ganz A'rika, dann übers Meer nach England, dann nach Frankreich bis sie endlich ansgetauscht wird. Hier zeigt sich duldendes Heldentum, das uns beschämt.
Was uns Jesus zum Jammer des Krieges sagt. Bier Vorträge. Von Pastor Michaelis- Brosch. Mk. 1.—.
Friede auf Erden. Sechs Künstlerkarten mit Schriftworten und Zeichnungen. Von Meta Voigt. Serie 60 Psg.
Bezirk Gietzeu. Stadtmission Gießen, Löberslraße 14
Jeden Sonntag 1'/, Uhr SonntagSschnIe; 4 Uhr Jnngtrau nverein, 8V> Uhr Versammlung; i'h Uhr eiitifllidicr Verein junger Minner, jeden Mittwoch 8'/, Uhr Bibelstunde: jeden Freitag 8'/» Uhr Gebetsstunde.
Bezirk Bellnhausen.
Jeden Sonntag 2 Uhr Verlammlung im VereinShaus Bellnhauleo
Bezirk Lrieöberg. Stadtmission Friedberg, Ludwigstr. 24.
Jeden Eonntagnachmittag 2 Uhr EonntagSschnle, abends 8' s Uhr SSetiammlung; jeden Donnerstagabend 8 1 /* Uhr Bibel- und GebetSstunde.
Bezirk Lich und Schotten.
Nidda. Jeden Sonntagabend 9 Uhr Versammlung! jeden Montagabend S Uhr MebetSsinndk! jeden Dienstagabend 8 Uhr Bibelstunde. Jeden dritten Sonntag im Monat nachmittags 8 Ubr Gemeinschaftskonferenz.
Schotten Jeden Sonnlagmittag 12 '/. Uhr Sonntagsschule! jeden Sonntagabend u Uhr Versammlung.
Bebenrod. Jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat nachmittags 3 Uhr Versa,nmlung.


