Anfang vom Ende. Da liegt der „freie Mann" auf der Straße. Ein Kinderspoit! Zu Hause tobt er wie ein Tier. Warum? Nicht weil er toben will, sondern weil er muß. Satan sagt: „Trink kinen," und er trinkt I „Nun bau mal um dichl" und er tut's — er ist ja ein Sklave an der Kette.
„Wie erbärmlich solch ein SauserI" Denkst du so, mein Leser?
Freilich! Erbärmlich ist jeder Kettenträger Satans, »nd fluchwürdig jeder, der Ketten schmiedet — in Satans Dienst.
Bist du in Ketten oder bi st dusrei? Jesus spricht: „Wer Sünde tut, der ist der
Sünde Knecht!"
„So euch nun der Sohn freimacht, so seid ihr recht frei." (Joh. 8, 34. 36.)
Paulus aber kann an eine kleine Schar, welche mitten im heidnischen Rom lebte, ein gutes Zeugnis jchreiben. (Röm. 6, 18 ) „Denn nun ihr frei worden seid von Sünde, seid ihr Knechte worden der Gerechtigkeit," d. h. Knechte Jesu Christi. Ein Knecht Jesu Christi aber ist ein wahrhaft freier Mann — ein Sieger.
..Willst du frei sein? Geh zu Jesu.
Er, der alle Ketten bricht,
Er, der alle Laster, trägt,
Ruft dich: »Komm und zaudre nicht I«
Willst du reich sein? Geh zu Jesu,
Er füllt allen Mangel aus,
Gibt dir eine ew'ge Heimat
Droben in des Vaters Haus." M. v. O.
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Areigemacht.
Der Bergmann P. in St. war ein armer Trinker und ruinierte durch sein Tun sich selbst und seine Familie. Gottes Gnade aber suchte, fand und rettete ihn. Wahre Christen nahmen ihn mit unter Gottes Wort, er wurde gründlich erweckt und kam zum
lebendigen Glauben an Jesum. Die große Berändc- rung dieses Mannes erregte Aufsehen bei seinen Bekannten und Mitarbeitern. An einem Tage bat ihn der Steiger, am folgenden Tage nach Schicht in seiner Wohnung Holz kleinzumachen. Er sagte zu und ging hin. Nachdem er etwas Holz zerkleinert, kam die Frau des Steigers und bot ihm einen Schnaps zu trinken an. Er weigerte sich und sagte, daß der HErr ihn vom Trunk befreit habe. Sie fuhr fort, ihn zu versuchen und sagte, der Bergmann müsse ein Schnäpschen haben, und auch sähe ihn ja niemand usiv. Er aber blieb fest, sagte, Gott sehe alles, und trank nicht. Fröhlich ging er nach Hause. Am anderen Tage kam der Steiger und fragte, warum er nicht habe trinken wollen. Als P. den Grund angegeben, sagte der Steiger: „Nun P., das war Ihnen auch geraten, doch ich freue mich, daß Sie die Probe so gut bestanden haben." Er war freigemacht.
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Kein Httickzug.
3m Siebenjährigen Kriege hatte ein preutzi- sches Regiment eine Brücke überschritten und ging dem Feinde entgegen. Ziethen berief einen Kriegsrat. Als die Offiziere versammelt waren, stellte er die Frage: „Sollen wir die Brück« verbrennen?" Sie beratschlagten und gaben ihre Meinung ab. Einige sagten: „Nein, wir könnten sie brauchen im Falle eines Rückzuges." Ziethen jedoch entschied, indem er befahl: „Brennt di« Brücke ab. dann ist ein Rückzug unmöglich." Und die Brücke wurde zerstört. — Entscheidung ist eine wichtige Sache, nicht allein in Kricgs- zeiten, sondern auch im täglichen Leben. Doch am wichtigsten, wenn der Mensch aufgcfordert wird, seine Wahl zwischen Himmel und Hölle, Gott und der Welt zu treffen. Wem willst du ! dienen? Entscheide dich heute I Und denk« j daran, es gibt keinen Rückzug in der Ewigkeit.
Versammlungs-Anzeigen.
Bezirk Gießen. Stadtmission Gießen, Löberstraße 14.
Jeden Sonntag IV» Uhr ©omitagSidmle; 4 Uhr Jungfrauenverein; m, Uhr Versammlung: 4»/» Uhr Christlicher Verein >unger Männer; \jfyn Mittwoch 8 >/» Uhr Bibelftunde; jeden Freitag 8V» Uhr Gebetsstunde.
Bezirk Bellnhausen.
Jede» Sonntag J Uhr Versammlung im VeretnShau« vrSnhauIcn
Bezirk Lriedberg- Stadtmission Friedberg, Ludwigstr. 24.
Jeden Sonntag, nachm. 2 Uhr Sonntagsschulet abends 8>» Uhr Versammlung! jeden Donnerstagabend 8'/» Uhr Bibel- und Gebetsstunde.
Bezirk Sich und Schotten.
Nidda Jeden Sonntagabend S Ubr Versammlung t jeden Montag- abanb S Uhr Geietsstunde, jeden Dienstagabend 9 Uhr Bibelstunde. Jede» dritten Sonntag im Monat nachmittags 8 Uhr Gemeinschastskonserenz.
Schotten Jeden Sonntagmittag 12>/* Uhr Sonntagsschulet jede» Sonntagabend 9 Uhr Versa,nmlung.
Betzenrod. Jeden zweiten und vierte» Sv«,»«« tm Monat nach, «sttaai 8 Udr Versammlung.
Stßberg. Jeden zweite» n»d vierten Sonnt», im «n-t »**•
mittag» 8 Uhr Versammlung
Ranstadt Jeden zweite» »nd vierten Mittwoch im Monat ade»»« 9 Uhr Versammlung.
Wallernhausen Jeden zweite« »nd vierten Donnerst«, t* Monat abend? 9 Uhr Versammlung.
Sich. Jeden Sonntagabend 8'/» Uhr Versammlung. jeden Freit«,- abend 9 Uhr Gebetsstund- .
Holz heim. Jeden ersten Sonntag tm Mvnat nachmittag» »>/, Uhr Monatsversammlung.
Burkhardtsselde». Jede» erste« Mtttwoch im Mona! «den»
» Uhr Monatsversammlung.
Ettingshausen Jede» erste» Donner»!», im Mona» «de»»» 9 Uhr MonatSversammlung
Billingen Jeden drittrn Donoeritag t» «vnat abend» S
MonatSversammlung.
LangSdor,. Jede» dritte» Freit«g tm Monat »deud« » «*
MonatSversammlung.
Bezirk Sellnrod.
8ell«r»d. Jeden Sonnlaqabend 8'/« Uhr Versammlmrg MÜ OTittMMi* n«k Rreiiaa SrieaSaeücrsstunde mit Bibeldetrachwug.


