ersten Christen heißt es: „Sie hatten Gnade bei dem ganzen Volke." Das ist Gnade im Umgang mit Menschen. Brauchst du sie nickt? Paulus sagt im Blick aus seine Arbeit: „...nicht aber ich sondern Gottes Gnade, die mit mir ist." Das ist Dienst gnade. Begehrst du sie auch? Petrus schreibt: „Das ist Gnade von Gott, wenn jemand . .. das Übel verträgt und das Unrecht leidet." Wie not tut uns leidensscheuen Menschen solche Leidens- gnade. Und wenn der Apostel sprechen kann:
Christus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn; ich habe Lust, abzuscheiden und bei Chiisto zu sein," so ist das selige Sterbensgnade. Der HErr schenke sie einst dir und mirl
So komme auch du herzu, zu nehmen aus dem „überschwenglichen Reichtum Seiner Gnade", damit auch du „etwas werdest zum Lobe Seiner herrlichen Bnade!" K. E.
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Das Ster0en Jesu.
Jesus starb freiwillig, das heißt ohne irgendeinen äußeren Zwang senkt Er Sein Leben in den Tod hinein. Wer aber freiwillig stirbt, der ist entweder ein Selbstmörder oder er gedenkt mit seinem Sterben einen Zweck zu erreichen, der mehr wert ist, als das Leben aus dieser Erde.
So starb Sokrates, da er sein Leben wohl erhalten konnte, aber er hielt es für wichtiger und heiliger, der Wahrheit einen Tempel zu bauen, als weiterzuleben im Fleische und die Wahrheit zu
erschüttern. , ..
Winkelried, der. edle Schweizermann, ritz die Sperre der Feinde in seine Brust, um das Vaterland zu retten. Der eine starb freiwillig, damit viele erhalten würden.
Und Jesus? Jesus erlitt freiwillig den Tod, Ueß freiwillig das Gericht der Sünde über Sich er- gehen, damit die Menschen von dem Banne der
Sünde zur Heiligkeit, und aus der Macht des sinsteren Todes zur göttlichen Lebensherrlichkeit, erlöst würde. So berichtet einstimmig der Mund aller Zeugen Christi, so bezeugt Er es selber.
Wahrlich das war ein Preis, der auch wohl der Hingabe eines solchen Lebens wert war. Denn eigentlich ist doch dieses Sterben Jesu allein ein freiwilliges Sterben. Jene alle, die für Vaterland und Wahrbeit freiwillig starben, sie hätten doch bald sterben müssen. Sie schickten nur ihr Leben voraus auf dem Wege, den es nach wenigen Jabren doch unfreiwillig hätte ziehen müssen Jesus aber opferte ein Leben, das einiges Lben war, denn es war vom ersten bis zum letzten Atemzug Gott geweiht Er starb. Er schmeckte die ganze Bitterkeit des Todes, denn Er wußte, was Leben war, und Er erkannte die schauervollen Tiefen der Sünde, die in dem Tode gerichtet wird. Und den- noch, Er starb — aus daß du lebest..
Wer erst von Angst über seine Sünden hin und her getrieben wird und auf der ganzen weiten Erde nicht finden konnte, was seiner Seele Frieden n nb — er möge sich dem Manne nahen, der in Gethsemane mit dem Tode rang, und das Wort Versöhnung wird ihm bald hell leuchten. Er möge sich'hinwenden nach Golgatha, wo die Er- löjungstat vollbracht wurde. Dort starb Jesus zur Tilgung deiner und meiner Sünden.
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Komm zum Kreuz!
Komm zum Kreuz mit deinen Lasten.
Müder Pilger du!
Bei dem Kreuze kannst du rasten,
Da ist Ruh'I
Unter des Gerichtes Ruten
Sieh am Kreuzesstamm
Für dich dulden und verbluten
Gottes Lamml __,
Vers
. . _ . . . Neben »weite« nnd vier
Bezirk Gietzen. Stadtmission Gießen, Löberstrabe 14.
Bezirk Bellnhausen.
3«!«« Sonntag 2 Uhr Versammlung im Vereiniha«. yeTnhaul«» Bezirk Lriedberg. Stadtmission Friedberg, Ludwigstr. 24.
-reden Sonntag, nachm. 2. Uhr SonniagSschulei abends «'o Uhr Bersawuttung ; jeden DonnerSlagabcnd «'/- Uhr Bibel- und GebetSstunde.
Bezirk Lich und Schotten.
m idd a Neben Sonntagabend 9 Ubr Versammlung; jeden Montag. aSoib 9 Uhr (»eietsttunbf; jede» Dienstagabend 9 Uhr Bibelstunde. Jede, dritten Sonntag im Monat nachmittags s Uhr Gememlchaü>i°'üerenz.
Scholien Jeden Somttaginittag 12'/» Uhr SonntogSschule, iedc« Sanntagabeiid S Uhr Versammlung. , _ . .
Betzenrod. Jeden zweiten und vierte« Sonntag tat Monat NOÄ- R Uhr SsprSanmiLuna.
Lißberg Jeden zweiten «»d vierte» Sonntag im Monat «
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Ettingshausen Jeden ersten Donnerstag im Monat »W
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MonatSverjammlung.
Bezirk Sellnrod.
Soimtaaabend 8'/, Nhr
la ** t nnb ftreitaa ttricaSsebetsstunde mit Bibelbetrachtm»«.


