Ausgabe 
27.10.1918
Seite
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Leben gegeben; sie umschließt die höchste Ver­antwortung, wird die größte Arbeit belohnen und alle verdammen, die mit ihrem heiligen Inhalt nicht Ernst machen."

Der bekannte Georg Müller sagte, als er siebzig Jahre alt war, er habe die Bibel hundertmal durch­gelesen und sei ihrer nicht überdrüssig geworden, aber/ fügt Müller hinzu, man muß sie lesen unter Gebet.

Um die Bibel zu versiehe», bitten wir Gott, uns durch Hilfe Seines Heiligen Geistes zu erleuchten, und Er wird es tun.

Denken wir dann ernstlich darüber nach.

Dann sollte es unser Begehren sein, das teure Wort Gottes für ^uns selbst zu lesen zum Besten unserer eigenen Seele, und wenn wir selbst Segen erhalten haben, können wir ihn anderen mitteilen.

Ferner ist die einfache, göttliche Art, daß wir den empfangenen Segen oder die durch das Lesen gewonnene Erkenntnis ausleben. Jesus sagte:So ihr solches wißt, selig seid ihr, so ihr es tut."

Durchforschen wir daher das heilige Wort von ganzem Herzen, mit Gebet, mit Nachdenken, mit Glauben und Gehorsam.

Hast du bis jetzt das Wort Gottes unbeachtet gelassen? O so laß dir raten! Laß dich erbitten: Fange heute an, täglich mit Gebet das Wort Gottes zu lesen, und Gott wird dich von deiner Sünde und von Seiner Gnade überzeugen. O. D.

Knabe!

Gott kann machen, daß allerlei . Gnade unter euch reichlich sei."

2 Kor. 9, 8.

Wenn wir vonGnade" hören, so denkt wohl jeder zunächst an Vergebungsgnade. Und das mit Recht; denn wir alle brauchen Vergebung. Als Gott vor Moses Seinen Namen und damit Sein Wesen ausrief, da sagte er:Gott, barmherzig, gnädig, geduldig und von großer Gnade und Treue..., vor welchem niemand unschuldig ist." (2 Mose 34, 6.) Dmnit hat Gott beides aus­gesprochen: daß vor Ihm alle schuldig sind, auch du, und daß Er allein gnädig sein will, auch dir. Sichtbar hat Er Seine Gnade geoffenbart in der Dahingäbe Seines Sohnes, unseres Heilandes Jesu ^hristi.Gott war in Christo und versöhnte die Welt mit Sich selber. Laßt euch versöhnen mit Gott! Gott hat Den, der von keiner Sünde wußte, für uns zur Sünde gemacht, auf daß wir würden mJhm die Gerechtigkeit Gottes." (2Kor.5,1921.) Wer nun in aufrichtiger Buße und einfältigem Glauben zu Jesu kommt, das heißt wer seine Sünden erkennt und bekennt, bereut und verabscheut, "f HErrn Jesum als seinen Erlöser annimmt und i'ch >chm als seinem HErrn zum Eigentum hingibt.

der erlangt Vergebungsgnade, wie sie dieSünderin" in Luk. 7 empfangen hat. Und der kanngerecht- fertigt" heimgehen, wie jener Zöllner, der reumütia an seine Brust schlug.

Durch diese Generalvergebung aller Sünden des ganzen vergangenen Lebens, durch diese völlige Abwaschung in dem sühnenden Blute des Opfer­lammes von Golgatha wird der begnadigte Sünder frei von Schuld und Gewissensnot, frei von Gericht und ewiger Verdammnis,rein und frei und ganz vollkommen". Welch große Gnade! Und doch würde uns diese einmalige Begnadigung nicht erretten, weil die Schwachheit unseres Fleisches, die List Satans und die Verführung der argen Welt uns gar leicht in neue Sünde und dadurch wiederum in Schuld und Verdammnis hineinzieht, wenn nicht wiederum neue Gnade für uns da ist. Aber, Gott sei ge- priesen, sie ist da! Wer einmal , durch den Glauben gerechtfertigt worden ist und Frieden mit Gott ge- funden hat, der hat nun für immer allezeit offenen Zugang zum Throne öer Gnade; er darf Tag um Tag, Stunde um Stunde stehen und leben in der Gnade (Röm. 5, 1. 2.) Und so bleibt er, trotz mancherlei Schwachheit und Sündhaftigkeit, trotz Fall und Fehl, allezeit rein, in Gottes Augen einHeiliger und Geliebter" um Jesu willen.

Solch wunderbare Gnade darf man freilich nicht mißbrauchen durch mutwilliges und leichtfertiges Sündenleben; sonsthaben wir fürder kein ander Opfer mehr für die Sünden, sondern ein schreck­liches Warten des Gerichts" (Ebr. 10, 26 29). Er, der um unserer Sünden willen gestorben ist, er- wartet nun von den Seinen, daß sie mit Ihm der Sünde ab st erben und der Gerechtigkeit leben. (Röm. 6.) Er verlangt nicht, daß wir's in eigener Kraft tun; Er will uns auch dazu Gnade darreichen. Durch Sein Wort und Seinen Geist hat Er Sein Werk in uns; wir dürfen uns im Glauben an Ihn halten und in Ihm bleiben. Und in dieser Glaubensstellung können wir den guten Kampf des Glaubens siegreich kämpfen (Eph. 6,1018), die Macht der Sünde überwinden, könnenGott leben in Christo Jesu". Das ist ein neues Leben durch Gnade, durch Heiligungsgnade. Da erfahren wir:Wo die Sünde mächtig geworden ist, da ist doch die Gnade viel mächtiger ge­worden." (Röm. 5, 20.) Dann dürfen wir mit Paulus bezeugen:Das Gesetz des Geistes des Lebens in Christo Jesu hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes." (Röm. 8, 2.) Welch selige Freiheit!

Wer Vergebungsgnade nimmt und in die Heiligungsgnade eingeht, der empfängt dann weiter nochallerlei Gnade". Johannes sagt:Aus Seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade," eine Gnade nach der anderen. Vom Jesus- knaben lesen wir:Er nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen." Von den