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In dem Lohn des Glaubens aber winkt allen Nachfolgern Jesu der Kranz des ewigen Lebens.
An einen König hatte sich der „Übeltäter" gewendet; so sollte er auch erfahren, daß ein König ihm antwortete. Mit einem „Wahrlich" — gleich- sam mit einem heiligen Eidschwur Sein Wort besiegelnd, denn schier übergroß ist es dem schwachen Glauben — mit einem „Wahrlich" wendet Sich Jesus an den sterbenden Mörder. Aber Jesus schaut nicht mehr einen Mörder in ihm, sondern einen Heiligen, denn mutig und demütig rankte er sich an dem Kreuze des Weltheilandes aus Todesgrauen und Finsternis zum Himmelslicht und Frieden empor. Darum ist das Alte vergangen und alles neu geworden. „Du wirst mit Mir im Paradiese fein 1" spricht Jesus mit der Majestät Dessen, der die Schlüssel der Hölle und des Todes hat. „Gedenke mein!" hatte der Schächer bescheidentlich gebeten, als wollte er sagen: „Auch mich, den Ärmsten der Armen, vergiß nicht ganz am Tage Deiner Herrlichkeit!" Wiewenig stellt das meist vor, wenn die Menschen versprechen: „Ich will dein gedenken!" Die einen haben bald ihrer Zusage vergessen, andere gedenken wohl, aber ihr Gedenken ist ohnmächtig. Der Schächer aber hat die Zuversicht, daß Jesu Gedenken auch dem im Grabe Modernden noch Heil und Leben bringen werde. Das war eine stolze Hoffunng. Noch und dennoch weit hinaus über dieses glaubensvolle Hoffen geht die Tröstung, die ihm zuteil wird. „Das währt Mir zu lauge, bis Ich in Mein Reich komme, nein, heute muß Ich dich seligmachen. Und nicht nur gedenken will Ich dein, nein. Mir zur Seite muß Ich dich haben im Paradies." So meinte es Jesus. Des Schächers brechende Augen aber füllten sich wohl mit Fr«ldentränen, und durch sein zuckendes Herz tönte der Lobgcsang: „Mir ist Erbarmung widerfahren, Erbarmung, deren ich nicht wert!"
Das Wort erinnert uns an den Wonnegarten, wo die ersten Menschen mit Gott und allen himmlischen Geistern in der trautesten Gemeinschaft, fern von allem Leid und umwogt von aller Wonn» der Kreaturen, leben und wirken durften. Das erste Paradies war gleichsam die Vorhalle des Himmels, darin die Menschen zum vollen Auschauen Gottes bereitet werden sollten. Denken wir uns das neue Paradies auch nur nach dem Vorbild des alten, so ist's herrlich genug"; ja es ist herrlicher wie jenes, denn in dieses neue kann keine verführende Schlange eindringen, und seine Bewohner haben bereits die Sünde überwunden. In dem Wörtlein „mit Mir" liegt aber der Schwerpunkt der Verheißung. O Freude ohne Maßen, da zu sein, !vo Jesus ist, mit Ihm, dem Schönsten der Menschenkinder, in voller ungetrübter und unzertrennlicher Gemeinschaft verbunden zu sein.
Möchte nur einst das „Heute" unseres Todes auch zu einem seligen» „Heute mit Jesu im
Paradiese" werden! Das „Heute des Todes" kommt gewiß. Und ob du auf seidenen Decken oder auf einem Schlachtfeld stirbst, verschlägt nicht viel; denn die Gestorbenen sind alle gleichtot. Ob aber dein Todestag auf Erden dein Geburtstag ins himmlische Leben werde, das hängt davon ab, ob du.ein Ge- finnungsgenosse des Schächers bist. Weise das nicht mit Entrüstung ab. Der Weg zum Leben ist für alle Zeit mit festen Linien gezeichnet in des Schächers Wahrhaftigkeit und Demut, Selbstgericht und Glauben. „Tägl. And." v. O. F.
K
Siehe, es ist alles neu geworden.
Im alten Gefänonisturm zu Wetzlar in der Krankenstation lag ein Sträfling aüf feinem Lager, und oben stand auf der schwarzen Tafel sein Name, und der Herr Dokior hatte in lateinischer Sprache dar- untergeschrieben, daß er an der Lungenschwindsucht leidet. Als der Hauspfarrer voll großer Freundlich- keit zu ihm trat, mit ihm zu reden und zu beten, war der Kranke gar fröhlich, „denn," sprach er, „in drei Wochen ist meine Zeit um. Ich habe dreißig Jahre gesessen und bin daun frei und werde noch einmal meine Heimat Wiedersehen."
Der alte Pfarrer schaute ihn wehmütig au und sprach: Ja, dann seid Ihr frei, und gelobt fei der HErr, daß Ihr innerlich schon längst frei seid und habt im Kerker und in den Ketten die Freiheit gesunden." Der Gefangene sprach wieder: „Ja, Amen, Er» sei gelobt! Eine Blutschuld hat mich hierher gebracht; eine Blutschuld hat mich freigemacht. Ich habe Vergebung von meinem HErrn Jesu und weiß, daß ich von Ihm angenommen bin." „Aber,"
, sagt der Pfarrer, „wenn Ihr nun Eure Zeit um habt und nach Hause geht, wißt Ihr auch die Heimat zu finden, nachdem Ihr solange nicht dort wart? Sie ist anders, als Ihr euch denkt," fuhr er fort, als jener ihn mit fragenden Augen ansah. „Ihr wollt in Euer Vaterhaus und denkt au die alte Hütte, aus der Ihr, mit Stricken gebunden, vor dreißig Jahren hinweggeschleppt wurdet, mildem Gewissen Eurer bösen Tat in der Brust, und ich achte, die Hütte sei ein Palast geworden. Ihr denkt an die arme Heide um Euer Dorf und wie sie jetzt so winterlich öde liegt, wenn Eure Zeit hier um ist, und ich achte, es sei in' Eurer Heimat eitel Frühling auf immerdar, und statt des Dorfes sollt Ihr eine Stadt finden groß und hehr, und die Stadt bedarf keiner Sonne, noch des Mondes, daß sie ihr scheinen, denn die Herrlich- keid Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm. Und ihre Tore werden nicht verschlossen des Tages, denn da wird keine Nacht sein. Und wird nicht hineingehen irgendein Gemeines und das da Greuel tut und Lügen, sondern die ge- schrieben sind in dem lebendigen Buche des Lammes." I Als der greise Pfarrer so sprach, war es auf


